Freitag, 28. Mai 2010

Tagversüßer des Tages Vol.227

[Bild kommt morgen...]

Vampire Weekend mit "Holiday".

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Tom Breihan vom Musikblog Pitchfork (link!) sagt dazu: "Was macht man, wenn gewisse Leute einem vorwerfen, man sei "preppy" und benähme sich wie reiche Elite-Kids? Wenn man Vampire Weekend heißt, zieht man seine besten fertiggepuderten Versailles-Perücken auf. Man liegt an den sonnenbeschienensten Schwimmbecken und Stränden herum, die man je erblickt hat. Man isst irgendwelche absurden, teuer aussehenden Desserts und schlägt danach möglicherweise ein paar Surfer zusammen - ohne Grund, versteht sich. All das tun die Jungs von Vampire Weekend in ihrem Video zu "Holiday", welches MTV letzte Nacht ganz spät zum ersten Mal ausgestrahlt hat und was sie zu verdammten Gangstern erster Güte macht."  
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Wieder ein "awesome" Musikvideo von einer meiner Lieblingsbands: "Holiday" ist nach "Cousins" und "Giving Up The Gun" die dritte Single aus Contra (2010).  The Malloys, die bereits das zugehörige grandiose Musikvideo zu "Giving Up The Gun" gedreht hatten, waren wieder für das Visuelle der Indie-Band zuständig. Diesmal "retro" im doppelten Sinne (sowohl die Super8-Optik des Videos alsa auch der Barock-Style der Kostüme). 

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Mittwoch, 26. Mai 2010

Kann nun auch mit dem Feuerzeug Flaschen öffnen...


"Johnny Hallyday 01"


"Johnny Hallyday 02"

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Tut aber immer noch weh! Hallyday ist quasi das französische Pendant zu Peter Maffay, glaube ich.

[ (c) 2010 by SR / Sray ]

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Tagversüßer des Tages Vol.226



Janelle Monáe mit "Many Moons".

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Die Frau ist einfach göttlich: Janelle Monáe! Kritikerliebling!! Rampensau!!! Das Debütalbum der größten amerikanischen Pop- und R&B-Hoffnung seit Lady GaGa ist in den USA bereits draußen. The ArchAndroid (Juni 2010 in D-LAnd), so heißt es, erhielt wie seit langem nicht mehr ausschweifend gute bis sehr gute Kritiken (link!).
Grund: sie mixt wie eine Irre tausend Musikstile und vereinnahmt diese für sich, sodass Janelle Monáes Musik sie unvergleichlich macht.
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Die superfunkige dritte Single "Many Moons" ist aus der EP Metropolis: Suite I (The Chase) (2008). Leider blieb es bei einer Grammy-Nominierung für die beste Urban- / Alternative-Performance, kein Sieg. Gedreht wurde dieser Kurzfilm von Alan Ferguson and The Wondaland Arts Society.

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Janelle Monáe - "Many Moons" (mixed by Outpost Studios) from Outpost Studios on Vimeo.


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Dienstag, 25. Mai 2010

My Heavy Rotation Vol.53


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Tagversüßer des Tages Vol.225



Robyn mit "Dancing On My Own".

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Toll!
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Robyn 'Dancing On My Own' (Official Video) from Robyn on Vimeo.


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Freitag, 21. Mai 2010

ALLES GUTE ZUM DREIUNDZWANZIGSTEN, LEO! :)


"Portrait of MonkeyTheCat BW"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]

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Alles Gute, Herr Leo! :) Wir sehen uns heute Abend...
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Aber vorher, zur Feier des Tages, auch wenn ich weiß, dass du Geburtstage nicht so magst, erst recht keine großen Partys deswegen, gibt es...DINGELINGELING!

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Frauenarzt & Manny Marc -- Disco Pogo - MyVideo
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Tagversüßer des Tages Vol.224



LCD Soundsystem mit "Bye Bye Bayou".

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Bevor das dritte und letzte LCD-Album This Is Happening (2010) veröffentlicht wurde, wurde 2009 eine Non-Album-Single herausgebracht, die eine Cover-Version des Songs "Bye Bye Bayou" war. Das Original stammt von Alan Vega, dem Sänger der Elektro-Protopunk-Band (laut WIKIPEDIA, link!) Suicide. Diese Band war Ende der 70er musikalisch recht einflussreich, sie wird seit einigen Jahren innerhalb der Indie-Szene wieder öfter zitiert. Zum Beispiel verwendete M.I.A. für ihre Single "Born Free" (TdT 216, link!) ein Sample dieser Band, es entstammt Suicide-Song "Ghost Rider" (link!).
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Das Video ist über sieben Minuten lang und ist vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die Album-Single "Drunk Girls", sieht aber trotzdem ganz nett aus. Schön smooth klingt's, etwas sehschwächend hingegen das Video.

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LCD Soundsystem - Bye Bye Bayou (HD)

lcd soundsystem | MySpace Musikvideos
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Donnerstag, 20. Mai 2010

Mister Mini-Salzstreuer


[schlechte Grafik (c) 2010 by SR / Sray ]

Mister Mini-Salzstreuer sitzt mit mir in einem Hauptseminar. Eine faszinierende Person. Ihn kenne ich zwar nicht persönlich, dafür aber habe ich mich mit ihm und mit seiner Stimme seit der ersten Sitzung des Seminars auseinandergesetzt.

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Dritte Sitzung, letzte Woche. Das Hauptseminar in Soziologie von Prof. Dr. Sackmann nennt sich "Bedeutung der Dinge". Das Thema dieser Sitzung war "Persönliche Objekte". Jeder Kursteilnehmer sollte, sofern es möglich war, einen Gegenstand mitbringen, welcher eine persönliche Wichtigkeit besitzt. Bei "Herrn Leo" zum Beispiel war es seine Brille, ohne die er nichts sieht und niemand ist. Bei "SchmAdrian" war es der Kaffee-Vollautomat, den er aus logistischen Gründen daheimlassen musste. Bei mir war es meine Digitalkamera, die ich fast immer mit mir herumschleppe, auch wenn ich in der Uni bin.
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In Gruppenarbeit (2er oder 3er-Gruppen) sollten die persönlichen Informationen zu den persönlichen Objekten im Zwie-/Tri(?)gespräch ausgetauscht werden. Anschließend wurden von der charmanten Professorin ein paar Grüppchen herausgepickt. Und in jeder Gruppe sollte eine/r immer das persönliche Objekt des Gesprächspartners / der -partnerin vorstellen. Und dann war der/die andere dran.

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Manche Leute stellten ihr persönliches Objekt auch vor versammelter Mannschaft vor. Zur Sprache gekommen waren z.B. ein etwas zerschlissener Rucksack, der gerade wegen seines Alters für einen Kommilitonen so bedeutend war. Oder das Foto eines Hasen, welcher bereits 13 Jahre alt ist. Bemerkenswert auch die Topf-Palme einer Kommilitonin, welche sie einst "Palmi" getauft hatte. Ein Beitrag eines Studenten hat mich nachhaltig beeindruckt, und die Geschichte von...äh...Simon, hieß er, glaub ich, ging ungefähr so:
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Vor ein paar Jahren war Simon bei einer Besichtigung eines Salzbergwerks in Berchtesgaden (link!) mit dabei. Hier wurden Salzablagerungen entdeckt, die die Firma Bad Reichenhaller (link!) erfolgreich vermarkten und verkaufen konnte. Er fand die Bergwerk-Tour, an die auch ein Dinner danach anschließ, eher langweilig. Als Giveaway erhielt er jedoch von der deutschen Salz-Firma schlechthin einen Mini-Salzstreuer (link!), der z.B. perfekt in eine Lunchbox passt, weil er nur wenige Zentimeter hoch ist und noch wenigere breit. Jener ist aber so ohne Weiteres jedoch nicht zu kaufen.
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Ihm war der Streuer anfangs nicht sehr wichtig, daheim stellte er sie irgendwo auf ein Regal hin, er vergaß dessen Existenz komplett. Nach ein paar Jahren fiel ihm der XS-Salzstreuer (link!) wieder auf, da diese Erinnerungen von der Bergwerksreise mitschwangen. Er benutzte den Bad-Reichenhaller-Salzstreuer für 10g Salz wieder öfter, er wurde ihm mit der Zeit plötzlich wichtig, plötzlich persönlich bedeutend.

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Eine ungewöhnliche, jedoch irgendwie putzige Geschichte, die von seiner Gesprächspartnerin dargeboten wurde. Simon stellte dann die Tasse seiner Gruppenarbeitskollegin vor. Leider weiß ich nicht mehr, was die Geschichte dahinter war. Grund dafür wird wohl gewesen sein, dass Simons Stimme so schön, so sexy, so einlullend war, dass ich seinen Worten keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt hatte. Nur dem Klang der Stimme.
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Und wie war sein Stimmklang genau? Tief, sehr sonor (volltönend), nicht heiser, eher kehlig, aber nicht unangenehm kehlig, da die Laute bei ihm nicht von ganz weit hinten im Mundraum kamen. SchmAdrian attestierte Simon einen "doppelten Stimmbruch", für ihn war Simons Stimme ein wenig zu monoton, um ein bisschen zu gefallen (er ist wohlgemerkt hetero). Sie hätte aber für mich Telefonsex-Stimmen-Charakter gehabt, wenn Telefonsex etwas Nobles oder Sublimes wäre, und nicht so eine dirty Sache. Eine Stimme, die man nicht so oft hört, die aber schon besonders ist, auch wenn sie zu polarisieren vermag.
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Hinzu kam der Teddybären-Blick von Simon. Helle blaue Augen, aber noch nicht kühl, noch nicht zu stahlblau. Gerötete Bäckchen, 3-Tagebart, dunkelbraune, dezent gelockte, fast mittellange Haare, wahrscheinlich mindestens 1,80m groß. Älteres Semester, mindestens 5. Fachsemester. Wow, wie knuffig! Dass ich ihn niedlich finde, werden jedoch sicherlich nicht viele Leute nachvollziehen können. Kennen tue ich ihn nicht, klammert man mal die Salzstreuer-Story aus, doch kann ich schon mal sicher feststellen: Mister Mini-Salzstreuer ist höchstwahrscheinlich eine "Hete", leider.
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Tagversüßer des Tages Vol.223



Nochmal M.I.A., diesmal "Paper Planes".

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Den Durchbruch für Mathangi "Maya" Arulpragasam stellte dieser beatlastige Alternative-Dance-Hip-Hop-Hybrid dar, der auf ein Sample von The Clashs "Straight To Hell" basiert. Dank der Verwendung dieser zweiten Kala-Single (2007) in Filmen wie Ananas Express und Slumdog Millionär (hier im Remix) schaffte sie etwas Unglaubliches: für die alternative Rebellin gab es 2008 den Platz 4. In den von Mainstream-Urban-Musik verseuchten US-Charts!
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Der Regisseur Bernard Gourley drehte das zugehörige Video zu "Paper Planes", das im New Yorker Stadtteil Brooklyn spielt. Klar, dass dann auch die drei von den Beastie Boys einen Gastauftritt haben, da sie selbst auf der großen Metropole stammen. U.A. erhalten diese von der Sandwich-Makerin M.I.A. in Alufolie gehüllte Zylinder. Mehr zum Musikvideo und zum Song gibt es hier (link!) zu erfahren...


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UPDATE (12/08/10)
WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON M.I.A.


AUS /\/\/\Y/\ (2010)
"XXXO" (Vol.272)
"Born Free" (Vol.216)

AUS KALA (2007)
"Boyz" (Vol. 222)
"Bird Flu" (Vol.206)

AUS ARULAR (2005)
"Bucky Done Gun" (Vol.195)
"Sunshowers" (Vol.175)
"Galang" (Vol.146)

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M.I.A. Paper Planes
Hochgeladen von ecureuilvolant. - Entdecke weitere Musik Videos.

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Laby am Dienstag - Nachtrag (18.05.10)



Kein wirklich langer Abend. War trotzdem nett in der Diskothek Labyrinth ("Laby").

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Chrissie, ihr derzeitiger Freund Phillie und vier unserer Freunde (ohne "Wutscho") waren gekommen, um zu feiern. Naja, um für zwei bis maximal drei Stunden zu tanzen, evtl. zu rauchen, zu trinken. Viele mussten wieder früh heim, Müdigkeit, früh aufstehen und so. Gossips "Love Long Distance", The Wombats' "Moving To New York", The Killers' "Mr. Brightside" und eine Maxïmo-Park-Single (weiß nicht mehr welche, es war nur eine Schande, das diese am Anfang des Abends aufgelegt wurde, als noch kaum jemand getanzt hatte) waren meine musikalischen Highlights.
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Habe während des Vorglühens (mit dem "Wutscho") davor das allererste Mal Astra-Bier (link!) getrunken, das ganz geil schmeckt. Die Kunst des Kronkorken-Werfens, bei dem das Ziel war, einen Bier-Kronkorken in den nach oben offenen Stehlampenschirm (eher Lampen-Schale) zu befördern, beherrsche ich noch nicht. Übung macht aber den Meister. Wurde u.a. mit Musik von J.B.O. gequält und der Puma-Hardchorus-Contest (link!), auf den ich während des Vortrinkens aufmerksam wurde, hat mir ein Lächeln abgerungen.

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Betrunkenheitsskala: 4 von 10. (höchstens etwas angetrunken). Und die drei Mädels auf dem obersten Foto kenne ich nicht. Aber lustig-geiler Schnappschuss, oder?

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