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Sonntag, 11. Juli 2010

Zwischenstand: TOP5 Alben- 1.Halbjahr 2010

[Bild wird nachgereicht...]

01) Jamie Lidell mit Compass
[14 zumeist leidenschaftliche und eklektische Tracks sind in Compass enthalten. Überragend gut: "Compass", der Titeltrack, gleichzeitig einer der besten Songs des Jahrzehnts! Ähnlich unwiderstehlich: "You Are Waking", "Your Sweet Boom", "I Wanna Be Your Telephone", "Enough's Enough". Schön und getragen: "It's A Kiss" und "You See My Light". Mit Feist, Beck und drei Teilen von Grizzly Bear.]
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02) Corinne Bailey Rae mit The Sea
[Ein Album, das sehr überrascht: The Sea erstreckt sich von Neo-Soul über Jazz, Indie-Twee-Pop bis hin zu Alternative Rock. Vielseitiger und erwachsener als ihr gleichnamiges Debütalbum."I'd Do It All Again" ist unfassbar schön und kommt, was die Komposition angeht, einem Orgasmus gleich (langsames Ansteigen, Höhepunkt, langsames Absteigen).]
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03) Vampire Weekend mit Contra [Die Frage ist, ob man dieses Album besser finden würde, würde man das Debütalbum nicht bereits kennen. Denn Vampire Weekend, Album Nr.1 (2008), war genial und unfassbar eingängig. Bei Contra geht natürlich der Überraschungseffekt verloren, überzeugt aber trotzdem mit seinem Indie-Pop plus x. Ähnlich gut, aber nicht so kompakt wie das 2008er-Album.]
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03) Yeasayer mit ODD BLOOD
[Ich hatte mir im Vorfeld etwas mehr von ODD BLOOD erwartet: mehr Pop wie bei "Ambling Alp", weniger Psychedelic-Zeugs ("Strange Reunions", "Grizelda"). Trotzdem ist das Album gelungen, gerade weil nur 10 Tracks darauf sind. Ähnlich gut wie das göttliche "Ambling Alp" sind "O.N.E." und "Mondegreen" und "Madder Red".]
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05) Caribou mit Swim
[Noch so ein Überraschungsalbum: Weil das tanzbare und gleichzeitig intellektuell klingende "Odessa" so unwiderstehlich ist, bis heute ist es diese Single, kaufte ich mir einst das Elektro-Dance-Album Swim. Darin war nur "Kaili" etwas eklig, da es zu sehr nach Ibiza House klingt. Ansonsten gefiel mir "Found Out" extrem gut, das instrumentale "Bowls" und das fast instrumentale "Hannibal" waren auch nicht schlecht, sowie "Jamelia", das bei meinen Freunden recht beliebt ist.]

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Okaye bis gute 2010er-Alben (veröffentlicht bis zum 30. Juni 2010), die aber nicht ganz so gut sind wie die TOP5-Alben: LCD Soundsystem mit This Is Happening, These New Puritans mit Hidden, Dendemann mit Vom Vintage verweht, Massive Attack mit Heligoland, Sia mit We Are Born und Maeckes mit KIDS.
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(Noch) nicht im Besitz, aber echt gut: Hot Chip mit One Life Stand, Darwin Deez mit Darwin Deez und Gorillaz mit Plastic Beach.
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Nicht gut, zum Glück auch nicht in Besitz: Goldfrapp mit Head First.
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Freitag, 28. Mai 2010

Tagversüßer des Tages Vol.227

[Bild kommt morgen...]

Vampire Weekend mit "Holiday".

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Tom Breihan vom Musikblog Pitchfork (link!) sagt dazu: "Was macht man, wenn gewisse Leute einem vorwerfen, man sei "preppy" und benähme sich wie reiche Elite-Kids? Wenn man Vampire Weekend heißt, zieht man seine besten fertiggepuderten Versailles-Perücken auf. Man liegt an den sonnenbeschienensten Schwimmbecken und Stränden herum, die man je erblickt hat. Man isst irgendwelche absurden, teuer aussehenden Desserts und schlägt danach möglicherweise ein paar Surfer zusammen - ohne Grund, versteht sich. All das tun die Jungs von Vampire Weekend in ihrem Video zu "Holiday", welches MTV letzte Nacht ganz spät zum ersten Mal ausgestrahlt hat und was sie zu verdammten Gangstern erster Güte macht."  
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Wieder ein "awesome" Musikvideo von einer meiner Lieblingsbands: "Holiday" ist nach "Cousins" und "Giving Up The Gun" die dritte Single aus Contra (2010).  The Malloys, die bereits das zugehörige grandiose Musikvideo zu "Giving Up The Gun" gedreht hatten, waren wieder für das Visuelle der Indie-Band zuständig. Diesmal "retro" im doppelten Sinne (sowohl die Super8-Optik des Videos alsa auch der Barock-Style der Kostüme). 

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Mittwoch, 7. April 2010

My Heavy Rotation Vol.48



Was ich in den vielen letzten Tagen gehört habe:

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- Erykah Badu
[Erica Wright ist wieder zurück. Die unter dem mysteriöser klingenden Pseudonym operierende Erykah Badu hat vor kurzem den zweiten Teil der New-Amerkykah-Reihe veröffentlicht: New Amerykah Part Two: Return of the Ankh (2010). Hängen geblieben ist beim ersten Durchhören zwar nur die Single "Window Seat", aber dennoch besteht dieser Nachfolger von New Amerykah Part One (4th World War) (2008) aus vielen tollen Songs. Insgesamt ist Part Two chilliger und weniger anstrengend klingend als der ambitioniertere erste Teil. Mit anderen Worten: Part Two ist gelungener als Part One.]
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- Maeckes
[The same procedure as last time (link!).]
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- These New Puritans
[Das ganze Album Hidden (2010), sowie der Albumtrack "Hologram" als Instrumental-Version, die dann "Hologram (Piano)" heißt.]
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- Jamie Lidell
[Das ganze Album JIM (2008), sowie "Compass" aus Compass (2010) und "Multiply" aus Multiply (2005).]
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- Vampire Weekend
[Das zweite Album Contra (2010), besonders die aktuelle Single "Giving Up The Gun". Dazu ein Track, der live während einer Radioshow aufgenommen wurde: "Ruby Soho (Rancid Cover)", wie der Name schon sagt, ein Cover der Punk/Ska/Alternative-Band Rancid.]
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Dienstag, 6. April 2010

Lieblingssongs der 13.Woche (29.03. - 04.04.10)



01 (02) Jamie Lidell – Compass
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02 (01) Vampire Weekend – Giving Up The Gun
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03 (04) Vampire Weekend – Ruby Soho (Rancid Cover)
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04 (12) Lindstrøm & Christabelle – Baby Can’t Stop (Radio Edit)
[Das erste Mal in die oberen Zehn steigt die Kollaboration des norwegischen Elektro-Disco-Minimal-DJs und -Produzenten Lindstrøm mit der Sängerin Christabelle ein. Bei Christabelle wird in etlichen Plattenrezensionen zum hochgelobten Album Real Life Is No Cool (2010) irgendwie immer ihre gemischtrassige Herkunft hervorgehoben, bei Hans-Peter Lindstrøm sein früherer Nebenjob als Model. Die gekürzte Radioversion von "Baby Can't Stop" ist super zum Vorglühen bei Leuten daheim und macht einfach Spaß. Discomusik, die nicht peinlich ist, aber unendlich groovy!]
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05 (05) MGMT – Flash Delirium
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06 (03) Dr. Dog – Stranger
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07 (16) Erykah Badu – Window Seat
[Aufgrund ihres neuen kontroversen Musikvideos ist die Single "Window Seat" wieder in den TOP10. "Herr Leo" findet den Videoclip langweilig, ich find's ganz gut. Am besten ist der Song selbst, finde ich.]
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08 (09) Future Islands – Tin Man
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09 (WE) Four Tet – Love Cry
[Auch "Love Cry" von Kieran "Four Tet" Hebden war einst in den TOP10. Stieg aber wieder ein, da sich dieser hypnotische 9-minütige Track nicht nur hervorragend für lange Heimwege eignet, sondern auch, um nervige Putz-Aktionen erträglicher zu machen.]
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10 (NEU) Jenny Wilson – Like A Fading Rainbow
[Neu dabei ist die schwedische Sängerin und Songwriterin Jenny Wilson. Als ehemalige Gastsängerin bei The Knife (zum Beispiel bei "You Take My Breath Away") hat sie sich einen guten Ruf - besonders unter queeren Indie-Musikhörern - erarbeitet, auf dem sie jetzt mit dem zweiten Album Hardships! (2010 in D) aufbaut. "Like A Fading Rainbow" klingt leicht karibisch, aber gleichzeitig auch urban. Das Album wird bereits oft für toll befunden und war das Album der Woche auf LAUT.de (link!). Leicht elektrifizierter Pop mit unterschiedlichen Einflüssen von Róisín-Murphy'schem Range.]
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Donnerstag, 1. April 2010

Lieblingssongs der 12.Woche (22. – 28.03.10)



01 (05) Vampire Weekend – Giving Up The Gun
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02 (01) Jamie Lidell – Compass
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03 (NEU) Dr. Dog – Stranger
[Auch in dieser letzten Woche gibt es nicht viel Neues. Zwar wurde die Nummer 1 ausgetauscht, nach drei Wochen Jamie Lidell nonstop nun Vampire Weekend, aber sonst? Auf Platz 3 sind alte Bekannte dieser Charts wieder mit von der Partie: Die US-Indie-Poprocker von Dr. Dog. Vor zwei Jahren (link!) konnten sie mein Herz mit dem wunderbar euphorischen "Worst Trip" für sich vereinnahmen, das supercharmante Lied landete gar auf Platz 2 der Lieblingssongs des Jahres 2008 (link!). Diesmal versucht es "Stranger". Ist zwar eingängig, aber nicht ganz so entwaffnend wie "Worst Trip". Trotzdem gut! Aus dem 2010er-Album Shame, Shame.]
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04 (WE) Vampire Weekend – Ruby Soho (Rancid Cover)
[Auf Platz 4 haben wir Vampire Weekend. Diesmal aber kein Albumtrack, sondern eine Cover-Version eines Tracks der Punkrocker Rancid. Mit diesem Cover wollten sie wohl ein wenig ihre Punkwurzeln herausstellen, jedoch klingt ihre Version eigentlich gar nicht sehr ungestüm, sondern wie ein typischer sonniger Vampire-Weekend-Track. Klingt trotzdem eigenständig und auch toll. Wiedereinstieg in die TOP30, Neueinstieg in die TOP10.]
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05 (06) MGMT – Flash Delirium
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06 (03) Mayer Hawthorne – When I Said Goodbye
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07 (02) Gorillaz feat. Mos Def & Bobby Womack – Stylo
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08 (09) Lady GaGa feat. Beyoncé – Telephone
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09 (NEU) Future Islands – Tin Man
[Der zweite Neueinstieger in dieser Woche kommt von der amerikanischen Indie-Synth-Pop-Band Future Islands, die von den SPEX-Leuten gern gemocht wird. "Tin Man" klingt mit seinen karibischen Steel-Drum-Schlägen (link!) und dem an TV On The Radio erinnernden Gesang echt gut!]
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10 (04) Broken Bells – Vaporize
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Donnerstag, 4. März 2010

Tagversüßer des Tages Vol.193



Vampire Weekend mit "Giving Up The Gun".

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Der tolle und nach Frühsommer klingende Mid-Tempo-Song "Giving Up The Gun" ist nach dem zappeligen "Cousins" die zweite Singleauskopplung aus Vampire Weekends Album Contra (2010). In den Lyrics geht es darum, sich nicht immer von Aggressionen und Egoismus leiten zu lassen.
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Das Musikvideo der US-Indie-Popper ist wieder einmal genial, aber in anderer Hinsicht als im "Cousins"-Video (siehe Link unten). Mit der subtilen Schrulligkeit von Wes-Anderson-Filmen ausgestattet wurde "Giving Up The Gun" von den Malloy Brothers gedreht. Alle Protagonisten scheinen sich halb so langsam zu bewegen, was etwas surreal wirkt.
Die Farbgestaltung ist im Gegensatz zu "Cousins" sehr minimalistisch gehalten: Rot (z.B. das Outfit der Tennisspielerin), Weiß (siehe Tennishalle) und Schwarz (der Schiedsrichter), nur die türkisfarbenen Röcke der Zwillings-Blondinen fallen etwas aus dem Rahmen.

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Es geht um Tennis-Matches, um eine rothaarige Hauptdarstellerin, die von Vampire Weekends Videoclip-Muse "Jenny" dargestellt wird. Sie kommt auch in "Cape Cod Kwassa Kwassa" vor. Hier spielt sie das Spiel ihres Lebens und tritt gegen illustre Gegner wie z.B. einem Schwertkämpfer an, die auch von den Gaststars Joe Jonas (einer der Jonas Brothers, hier mit Kurzhaarschnitt) und dem drolligen und charmanten Jake Gyllenhaal (Wanna marry me?!) verkörpert werden.
RZA von Wu-Tang-Clan sieht man als stoisch wirkenden Schiri, Crunk-Rapper Lil Jon spielt erstaunlich unpeinlich ihren Trainer und auch die knuffigen vier Bandmitglieder tauchen hier auf.
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Und sehen auch ganz stylisch aus: Sänger Ezra mit rotem Stirn-Schweißband, das sich kürzlich als schwul geoutete Multitalent Rostam in Weste - ebenfalls rot, rotes Hemd für den süßen Bassisten Chris, Muscleshirt für den Drummer Christopher - Wahnsinns-Oberarme für Indie-Rockerverhältnisse!
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Ezra Koenig sagte auf Pitchfork (link!) zum Konzept und zur Intention des Videos: "The heroine of the video isn't an amazing tennis player, but she has heart. She stays calm despite the unfairness of it all."

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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON VAMPIRE WEEKEND

"Cousins" aus Contra (2010)
Tagversüßer des Tages Vol.135

"Mansard Roof" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.156

"A-Punk" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.158

"Oxford Comma" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.164

"Cape Cod Kwassa Kwassa" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.166


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Donnerstag, 21. Januar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.166



Vampire Weekend mit "Cape Cod Kwassa Kwassa".

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Und mit der vierten offiziell veröffentlichten Single aus ihrem Debütalbum Vampire Weekend (2008) beendige ich das Vampire-Weekend-Special, in dem ich die Musikvideos zu den Singles der US-Indie-Band vorstellen wollte, falls ihr diese noch nicht gekannt habt (siehe Links unten).
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Warum betone ich das "offiziell" in "vierte offiziell veröffentlichte Single" so? Weil die bisher langsamste VW-Single "Cape Cod Kwassa Kwassa" der tatsächlich erste INoffziell als "Free Download" von der Band selbst ins Netz gestellte Song war. Er war auch einst der allererste Track vom Vampirwochenende, den ich überhaupt gehört hatte. Das Lied gehört zwar nicht zu den allerbesten auf dem Album, aber dennoch sind eigentlich sind alle Lieder von Ezra, Rostam, Chris (Baio) und Chris (Tomson) irgendwie gut.
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Kwassa Kwassa (link!) ist, ähm, so eine Art afrikanischer Tanzrhythmus, der aus der Demokratischen Republik Kongo (formerly known as Zaïre) stammt. Sänger Ezra Koenig hat sich wohl von dem Flair des Tanzstils, der in den 80er Jahren populär war, inspirieren lassen. Der "Daily Mail" (link!) erzählte er im Mai 2008, "Cape Cod Kwassa Kwassa" sei wegen der Beats eines der am afrikanischsten klingenden Songs aus dem Album. Gleichzeitig wieß er darauf hin, dass der Song irgendwie auch irisch klinge.
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Das Musikvideo stammt wie jenes zu "Oxford Comma" (link!) vom britischen Comedian Richard Ayoade. Strandhaus, Lagerfeuer, gothic-mäßiges Styling, ein scheinbarer Plot: Das Video ist in den drei Minuten und fünfundvierzig Sekunden immer leicht eigenartig. "Peter Gabriel!"

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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON VAMPIRE WEEKEND

"Cousins" aus Contra (2010)
Tagversüßer des Tages Vol.135

"Mansard Roof" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.156

"A-Punk" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.158

"Oxford Comma" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.164

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Cape Cod Kwassa Kwassa

Vampire Weekend MySpace Musikvideos
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Dienstag, 19. Januar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.164



Vampire Weekend mit "Oxford Comma".

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Dies ist eine weitere Single aus Vampire Weekend (2008), dem Debütalbum von Vampire Weekend. Wie so ziemlich alle Songs von ihnen ist auch dieser auf der Songtextebene eher sarkastisch, auf der klanglichen Ebene so unverschämt optimistisch und der Song im Ganzen so unfassbar charmant, dass man "Oxford Comma" einfach nur knuddeln würde, wenn man Lieder, bzw. Videoclips knuddeln könnte.
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Gedreht wurde das One-Shot-Musikvideo von Multitalent Richard Ayoade (führte u.a. bereits für "The IT Crowd" Regie).

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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON VAMPIRE WEEKEND

"Cousins" aus Contra (2010)
Tagversüßer des Tages Vol.135


"Mansard Roof" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.156


"A-Punk" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.158


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Sonntag, 17. Januar 2010

My Heavy Rotation Vol.35



Was in den letzten drei Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Vampire Weekend
[The same procedure as three days ago (link!)...]
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- Yeasayer
[Die Single "Ambling Alp" aus dem im Februar kommenden zweiten Album Odd Blood ist überragend! So unterhaltsam, so sehr die Glückshormone durchquirlend, so clever arrangiert, so progressiv und gleichzeitig so unfassbar poppig-eingängig, das ich sogar sagen würde: Dies wird eines der besten Songs dieses noch jungen Jahrzehnts, der 10er-Jahre, sein. Natürlich habe ich aber nicht nur "Ambling Alp" gehört, sondern auch "Sunrise" und "2080" aus dem vorherigen Album All Hour Cymbals (2007). All Hour Cymbals wurde noch von einem Indie (We Are Free / Cargo Records) vertrieben, nun sind sie mit Odd Blood (im Musikexpress: Zweitbestes Album im Monat, Februar-Ausgabe (link!)) in Deutschland bei Mute / Universal unter Vertrag (das Label von Depeche Mode, Moby und so).]
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- Wild Beasts
[Alles aus dem zweiten Album Two Dancers (2009).]
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- Richard Swift
[Besonders "Kisses For The Misses".]
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- The Clash
[Ich versuche nun, öfter The Clash zu hören. Unter anderem gern gehört: "Rock The Casbah" aus Combat Rock (1980). Gut: "Somebody Got Murdered" aus Sandinista! (1980) und "Lost In The Supermarket", aus London Calling (1979). Eher für okay befunden: das legendäre "The Guns Of Brixton" (auch aus London Calling), von dem ich etwas enttäuscht bin, weil es als Sample ja M.I.A.'s tollere Single "Paper Planes" soundtechnisch unterstützt. ]
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Donnerstag, 14. Januar 2010

My Heavy Rotation Vol.34



Was in den letzten zwei Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Vampire Weekend
[Neben dem neuen "Cousinz (Toy Selectah Mex-More Remix)", einer aufgepimpten Version der Single "Cousins" wird immer noch Contra durchgehört. Ich muss leider zugeben, dass ich jetzt schon etwas enttäuscht bin von diesem zweiten, dieses Jahr herausgebrachten, Album von Vampire Weekend. Im Vergleich zum Debüt sind der Optimismus im Sound und die vergleichsweise kryptischen und bissigen Songtexte zwar immer noch vorhanden. Innerhalb der Erwartungshaltungen und engen Sound-Grenzen (Afrobeat-Einflüsse und so) sind sie experimenteller und cleverer geworden. Aber ihr Debütalbum Vampire Weekend hatte mehr Hits, mehr Frische. Liegt wohl daran, dass der Überraschungseffekt bei Album Nr.2 nun einfach nicht mehr gegeben ist. ]
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- La Roux
[Das ganze Album La Roux (2009) wurde durchgehört. Gutes Album!]
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- Lady GaGa
[Sie ist halt einfach eine geile Sau! Lady GaGa steht in dieser Liste auch drin, auch wenn es etwas peinlich ist, sie zu mögen. Denn endlich habe ich mir die EP The Fame Monster von Fräulein Provokant 2009 gekauft, welches zusammen mit der Debüt-LP The Fame (2009) veröffentlicht wurde. Macht zusammen 24 Tracks, 16 vom Debüt, acht zusätzliche neue aus der EP. "Bad Romance" als einer der neueren Lieder ragt natürlich aus dem Wust an Songs heraus, die aktuelle Single war letztendlich auch der ausschlaggebende Grund für den Kauf.]
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- The Gaslight Anthem
[Z.B. "Red At Night" aus ihrem Debütalbum Sink Or Swim (2007) oder das grandiose "Old White Lincoln" aus The '59 Sound (2008). Letzterer Song klingt wie ein langjähriger Kumpel, als hätte man mit dem schon viele Momente erlebt und viel mit ihm herumgehangen. Tatsächlich kenne ich "Old White Lincoln" erst seit weniger als einem Jahr. Buddies forever! ]
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- Local Natives
(Das hab ich vor kurzem erst entdeckt!)

[Noch einmal etwas mit dem Anfangsbuchstaben "L": Local Natives ist eine amerikanische Band, die Indie Pop-Rock-Musik macht und aus Silver Lake, Los Angeles stammt. Sie wurde bisher oft (NME, Musikexpress) mit der Band weiter oben, Vampire Weekend nämlich, verglichen. Angeblich "afropop-influenced" (link!), aber außer dem Kleidungsstil der fünfköpfigen Band auf Bandfotos trifft der Vergleich eher marginal zu. Diese Tatsache konnte ich aus "Airplanes" heraushören, ein Track aus ihrem Album Gorilla Manor (2010). Aber genauso toll wie VW ist deren Musik aber auch, denn wie Fleet Foxes, die 2008 so gehypte Indie-Folk-Rock-Band, die ich überhaupt nicht mag, klingen Local Natives trotz ähnlicher Vergleiche zum Glück nicht.]
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Dienstag, 12. Januar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.158



Vampire Weekend mit "A-Punk".

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Dies war zwar nicht ihr allererstes Video, das war jenes zu "Mansard Roof" nämlich, jedoch das Video zur allerersten Single der Brooklyner Band.
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Kreativ, dynamisch und liebevoll gemacht sind die Eigenschaften, die dieses tolle Musikvideo von Hammer & Tongs (u.a. für die visuelle Umsetzung von "Coffee & TV" von Blur zuständig gewesen). Natürlich auch aus dem Debütalbum Vampire Weekend (2008).

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A-Punk

Vampire Weekend | MySpace Musikvideos

My Heavy Rotation Vol.33



Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Vampire Weekend
[Nun endlich bin ich auch im Besitz des zweiten Albums von Vampire Weekend, das Contra heißt. Seit gestern ist das so. Nach den ersten paar Durchläufen muss ich leider zugeben, dass mich das Album nicht so kickt wie das vor Hits strotzende Debütalbum Vampire Weekend. Trotzdem stechen ein paar Songs heraus, unter anderem der über sechs Minuten lange Song "Diplomat's Son", in welchem statt Sänger/Gitarrist Ezra Koenig einmal auch Multitalent Rostam Batmanglij die Bridge singt, die dynamische Single "Cousins" und das seltsame "California English". Gut gefunden werden von mir auch "Holiday" und "Giving Up The Gun".]
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- Jamie T
[The same procedure as last week (link!).]
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- Kasabian
[Queerbeet durchgehört...]
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- The XX
[The same procedure as last week (link!).]
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- Editors
[The same procedure as last week (link!).]
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Montag, 11. Januar 2010

Lieblingssongs der 1.Woche (04. – 10.01.10)



01 (09) Vampire Weekend – Cousins
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02 (NEU) La Roux – I’m Not Your Toy
[Und wieder schrammt La Roux knapp an der Pole-Position vorbei, nachdem bereits "In For The Kill" und "Bulletproof" in meiner Chartshistorie Platz 1 verfehlten. Ja, richtig gesehen, das ist TATSÄCHLICH ein Neueinsteiger.
Natürlich kenne ich den Midtempo-Song "I'm Not Your Toy", die (in Deutschland wahrscheinlich wenig erfolgreich werdende) Nachfolgesingle vom dynamischeren "Bulletproof", schon länger. Bloß gut kannte ich das Lied nicht so, weil ich das Album La Roux (2009) immer noch nicht besitze. Erst jetzt hat es gefunkt - zwischen dem Track und mir! Dank des stylischen Musikvideos! Es erfüllt mich mit Wärme, wenn die sonst so kühl wirkende Elly Jackson uns ein Lächeln wie im Video schenkt...]

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03 (01) Wild Beasts – We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues
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04 (27) Annie – Songs Remind Me Of You
[Ein Schlagabtausch der Annie-Tracks: Nachdem das flott-sarkastische "My Love Is Better" letzte Woche bereits zum zweiten Mal in die TOP5 kam, ist nun das melancholischere "Songs Remind Me Of You" (beide aus Don't Stop (2009)) in die vorderen Plätze gelandet. Während Platz 9 ähnlich klingt wie ein gelungenes Lied von Kylie Minogue und Little Boots, erinnert mich dieser atmosphärische Disco-Song hier an Hercules & Love Affair.
Apropos Ladies: Lady GaGa ist mit "Bad Romance" nach beachtlichen sieben Wochen (7!!!) in der wöchentlichen Rangliste der zehn besten Tracks nun nicht mehr mit von der TOP10-Partie.]
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05 (02) Wild Beasts – Hooting & Howling
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06 (08) La Stampa – You Were Imagining Things
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07 (23) Delphic – This Momentary
[Nun haben es die "newcoming" Brit-Elektropopper endlich auch auf die besten zehn Ränge geschafft: "Can we make the time to leave it behind and reshape, remake our Fate in what we see."
Und, nein, dieser Track erinnert trotz der tendenziellen Bedeutungsschwangerschaft der Lyrics nicht an die oft mit Delphic verglichenen Klaxons (übrigens auch ein UK-Trio). Der Sound ist ganz anders. Das zugehörige Album Acolyte soll im Laufe dieses grausam kalten Winters noch folgen.]

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08 (05) Grizzly Bear – Two Weeks
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09 (03) Annie – My Love Is Better
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10 (NEU) Florence + The Machine – You’ve Got The Love
[Auf Wikipedia (link!) steht zu "Genres": "Alternative rock, art rock, indie pop, baroque pop, soul, neofolk". Wow! Es ist auch erstaunlich, dass ich diese Single der Frontfrau + zugehöriger Band bisher nicht kannte. Erst das Musikvideo dazu (mit dem zunehmenden Glitzer-Mond) machte mich letztes Wochenende auf die gelungene Cover-Version des eigentlich noch besseren Originals von Candi Staton aufmerksam. Es überrascht aber nicht ganz, dass Florence Welch einen Soul-Klassiker covert: Miss Welch und die ähnlich klingende Sia (wenn sie zu knödeln anfängt im Singen) haben einen gewissen Soul-Schmelz in ihren Stimmbändern, das muss man ihnen auf jeden Fall lassen!]
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Freitag, 8. Januar 2010

Ein Vampire-Weekend-Tag ohne Vampire-Weekend-Album :(


[Screenshot aus dem Musikvideo zu Vampire Weekends Single "Mansard Roof"]

Um es vorab zusammenzufassen: Ich habe mich heute sehr auf die Veröffentlichung des neuen Albums von Vampire Weekend namens Contra gefreut, jedoch hatten weder der "Müller" noch der "Media Markt" diese Platte an diesem Morgen vorrätig gehabt. Das hat mich auf die Palme gebracht.

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Seit Wochen habe ich mich auf den 8. Januar 2010 gefreut, dem Tag der Veröffentlichung von Contra, dem heiß erwarteten Album Nr.2 von Vampire Weekend. Ich habe jeden verdammten Musikmagazin-Artikel und jede Vorab-Plattenbesprechung gelesen. Ich hatte mir gestern Nacht vor dem Einschlafen noch den heutigen Tag ausgemalt:
Wie ich in den "Media Markt" gehe, mir die Contra-CD schnappe, zur Kasse gehe und bezahle. Um dann mit dem Bus in die Universitätsbibliothek zu fahren, die CD in einen der Laufwerke des Uni-PCs schiebe, die zehn Tracks auf Contra zu MP3s konvertiere und die restlichen Wochenendstage mit dem MP3-Player im Handy verbringe und nichts als glücklich bin.
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Es kam jedoch ganz anders. In keinem der CD-Regale des "Media Markts" in der Würzburger Altstadt ("Hard & Alternative", "Pop / Rock", "Neuheiten") war das VW-Album zu finden. Danach fragen wollte ich nicht, denn ich wusste eh, dass die Platte nicht da war, und um nachzubestellen, hätte ich mindestens bis Montag auf die Lieferung warten müssen.
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Meine Hoffnung lag auf das ebenfalls in der Innenstadt situierte "Müller"-Kaufhaus. Die Rolltreppen hastig hochgelaufen, steuerte ich auf die "Indie"-Regale der Elektronikabteilung zu. Aber nein, es war nur das alte Vampire-Weekend-Album Vampire Weekend von 2008 zu finden. Auch in "Pop" nichts, bei den Stapeln der neuesten CDs auch kein Contra.
Ich erbarmte mich und fragte diesmal den Service-Mann hinter der Kauftheke nach der Scheibe. Er tippte und klickte die Angaben von mir in den Computer. Es dauerte eine Minute, bis er mir endlich mitteilte, dass der Laden heute nur ein (!!!) Exemplar erhalten habe und welches bereits vergriffen ist. Er würde ein paar weitere CDs nachbestellen, frühestens am Montag sei Contra im Müller auffindbar. Toll. :(
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Geknickt und gleichzeitig erbost verließ ich den Laden. Zu den zwei anderen größeren "Media-Markt"-Filialen wollte ich nicht noch mal hinfahren. Hätte Zeit gekostet, weil die eher außerhalb liegen. Wollte direkt in die Uni-Bibliothek fahren.

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Wie kann es sein, dass in der - zugebenermaßen kleinen "Media Markt"-Filiale in WÜ-City schon am ersten Tag nichts Contra-mäßiges da war und wie kann es auch sein, dass der "Müller" NUR EINE CD von Contra zugestellt bekam? Vor fast zwei Jahren ging ich mit derselben Enttäuschung aus dem Laden, als der "Müller" am Veröffentlichungstag das Vorgängeralbum Vampire Weekend (2008) nicht mehr "hatte". Ich war schon damals ganz heiß auf die Musik der vier New Yorker und fuhr nämlich extra mit Papas Auto nach Würzburg! Nachbestellen musste ich mir das auch damals natürlich schon.
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Thesen: Vampire Weekend ist mittlerweile zu einer großen Indie-Band gereift, die fast in derselben Liga spielt wie die erfolgreicheren "Indies" Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, Maxïmo Park und Editors. Der Unterschied ist nur, dass VW Amis und die letztgenannten Briten sind, aber das ist Nebensache.
Vampire Weekend sind so beliebt geworden, dass sogar in Würzburg mindestens zwei Leute (diese ominöse Person, die vor mir Contra wegschnappte) auf die Idee kommen, früh morgens den "Müller" extra wegen des heute neu erschienenen Vampire Weekend-Albums aufzusuchen. Und diese Begeisterung für diese eine Band wurde dann auch entweder vom Aufkäufer "Müller" oder von der unabhängigen Plattenfirma XL/Beggars (link!) unterschätzt oder missachtet. Sonst würde "Müller" mehr Platten abverlangen und / oder XL / Beggars mehr davon ausliefern.
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Zur Verteidigung: Eigentlich ist das ja eine schöne Sache, dass ich nicht der einzige Würzburger bin, der die Band so gut findet, dass er gleich am ersten Tag der Veröffentlichung das Album dazu kauft. Dies hat mich aber dennoch kaum hinwegtrösten können.
Und: Eine Indie-Plattenfirma hat, wie wir ja wissen, weniger Macht und Kapital als ein großes Major-Label. Und demnach ist sie limitierter in der Verschickung von den CDs ihrer Schützlinge als andere.
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Andererseits: XL / Beggars gehört mit unter Vertrag stehenden Bands wie Antony And The Johnsons, Tindersticks und The White Stripes (Platz 4 für "Seven Nation Army" in den deutschen Singlecharts!) und Künstlern wie Adam Green, Beck und "Nummer 1" Emilíana Torrini ("Jungle Drum"!!!) zu den "größten" und etabliertesten "Indies" überhaupt.

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Jetzt denkt ihr euch bestimmt: Warum regt sich der Typ wegen einer kleinen Sache hier so auf? Die Antwort: Weil Vampire Weekend neben Radiohead und Editors halt einfach zu meinen Lieblingsbands überhaupt zählt. Bin ein Fan, wenn man so will. "Oliver mit Hut" (link!) würde am ersten Veröffentlichungstag von einem neuen Album von David Bowie genauso reagieren, "Oli ohne Hut, aber mit T" würde bei einem neuen Muse-Album auch ausrasten.
Andererseits hätte ich mir das Album auch vorbestellen lassen können. Aber bei BOL hatte es mit Muses The Resistance zwei ganze Wochen gedauert, bis es per Post ankam. Schlechte Erfahrungen und so.
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Außerdem bin ich immer noch mehr Tonträgern zugeneigt statt (legalen) Downloads - im Gegensatz zu den zwei iTunes-süchtigen Olis oben. Bin quasi ein Traditionalist. Wichtige Alben kaufe ich grundsätzlich IMMER als CD, auch wenn sie teurer sind. Wobei ich die Wichtigkeit bei den Alben der damaligen Newcomer Jamie T (Panic Prevention, 2007) und The XX (XX, 2009) beim Download-Kauf damals nicht abschätzen konnte.

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Was das angeht, bin ich kompliziert, ich weiß. Aber, hey, ich habe Vampire Weekend einfach sehr lieb gewonnen. Man darf sich ja auch mal wegen so etwas Kleenes hier abreagieren können. :D
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Tagversüßer des Tages Vol.156



Vampire Weekend mit "Mansard Roof".

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Heute ist in Deutschland das neue (zweite) Album der großartigsten New Yorker Band, die sich im vergangenen Jahrzehnt gegründet hatte, erschienen: Contra !
Auf die Veröffentlichung dieser Platte habe ich mich schon seit Wochen gefreut und wurde angefeuert durch die Prädikate "Album des Monats" (im Musikexpress im Januar 2010), "Album der Woche" (auf laut.de) und "Drittbestes Album des Monats" (in der Visions im Januar 2010). Doch Contra besitze ich nicht. Leider nicht. Noch nicht. Warum das so ist, seht ihr hier (link!).
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Die erste Single daraus namens "Cousins" war aber bereits ein Tagversüßer des Tages (link!). Also muss nun eine andere Single für diesen besonderen Tag herhalten. Ich lasse mir also nun den Tag durch die etwas ältere Single "Mansard Roof" versüßen, welche aus dem Debütalbum der Band stammt, das genauso heißt wie sie selbst, Vampire Weekend (2008).
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Dieser Song war der charmanteste, melodieseligste, am meisten mit Serotonin vollgestopfte, schlicht umwerfendste Track der vierköpfigen Band. Und "Mansard Roof" war Auslöser für das Sichverlieben in ihre Musik. Denn zuvor hatte ich nur "Cap Cod Kwassa Kwassa" gehört, welches ganz guuuuut war, aber nicht den Wow-Effekt hatte wie "Mansard Roof: BOIIIIIIIIIIIIIIIING-GADOOOOOOOO! Daraufhin MUSSTE ich mir das zugehörige Album kaufen!
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Das Musikvideo wurde von Alexis Boling gedreht. Hier haben Vampire Weekend ihr Klischee der Oberschichts-Schnösel, das der sogenannten Preppy Boys, in der Hinsicht kultiviert, als dass sie auf einem Boot, womöglich eine Yacht, sind und ihre Zeit mit Essen, Abhängen und Musikmachen verbringen.
Okay, es war ihr allererster Videoclip, wie will man in etwas über zwei Minuten eine richtige Story mit Tiefgang erzählen. Außerdem wurde dieses scheinbar Oberflächliche im Video von der Lo-Fi-Ästhetik kontrastiert, als seien es Privataufnahmen mit Super8-Kamera oder so gewesen. Und Bassist Chris Baio sah mit dem rot-schwarz-gestreiften Pulli ganz ganz süß aus! :)

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Mansard Roof

Vampire Weekend | MySpace Musikvideos
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Montag, 30. November 2009

Lieblingssongs der 48.Woche (23. - 29.11.09)



01 (NEU) Vampire Weekend – Cousins
[Tja, die ersten fünf Plätze der LS-Charts sind in der letzten Woche komplett umgestellt worden: Neueinsteiger (3x, insgesamt fünf in den TOP10) wie Wiedereinsteiger (2x). Ganz oben rangiert eine meiner Lieblingsbands, die Anfang nächsten Jahres ihr zweites Album namens Contra herausbringen wird: Vampire Weekend. Das ist die erste Single der vier grundsympathischen Herren...und sie fetzt! :) Hier (Tagversüßer des Tages Vol.135, link!) gibt's das Musikvideo dazu. ]
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02 (WE) Doves – Kingdom Of Rust
["Kingdom Of Rust" ist zwar schon etwas älter, ABER: Letzte Woche habe ich mir nämlich endlich Doves' 2009er Album Kingdom Of Rust (auf digitalem Wege) geholt. Zuvor konnte ich mir nur The Last Broadcast (2002) vor langer Zeit einmal in der Wertheimer Stadtbücherei ausleihen, welches übrigens als ihr bestes Album überhaupt gilt. Aber Kingdom Of Rust der epischen Musik machenden Band aus der Nähe von Manchester ist insgesamt auch ganz gut geworden. "10:03" zum Beispiel ist ein gelungener dynamischer Albumtrack.
Nicht nur gut, sondern schier überragend ist hingegen der Titeltrack, welcher ein Anwärter für meinen persönlichen Song des Jahres darstelt.
Und den man am besten als Musikvideo (Tagversüßer des Tages Vol.51, link!) konsumieren sollte. Weil das die Melancholie dieses Songs noch stärker zum Ausdruck bringt.]
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03 (WE) Miike Snow – Animal
[Das Lied kenne ich schon länger, aber erst jetzt haut der supersympathische Song "Animal" aus Miike Snow (2009) der schwedisch-amerikanischen Allianz rein: "I change shapes just to hide in this place / But I'm still, I'm still an animal".]
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04 (NEU) Maxïmo Park – Let’s Get Clinical
[Gehört zu den insgesamt fünf Tracks aus Maxïmo Parks aktuellen Album Quicken The Heart (2009), welchen ich mir mindestens einma angehört habe. Gehört auch neben der vergleichsweise fast grässlichen ersten Single "The Kids Are Sick Again" und der ungleich superberen zweiten Single "Questing, Not Coasting" und zu den besseren Songs daraus. ]
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05 (NEU) Yeasayer – Ambling Alp
[Noch ein Neueinsteiger: "Ambling Alb" ist die erste Single aus dem zweiten Album Odd Blood (wird 2010 veröffentlicht) der Band aus Brooklyn, New York. Yeasayer (ausgesprochen: "jäj-säjöh!") beschrieben ihren Musikstil einst als "Middle Eastern-psych-snap-gospel" ("Week Late Review: Yeasayer", Washington Post, link!), man könnte auch sagen, sie machen Indie Rock von experimentellem und sehr psychedelischem Schlag. Das Musikvideo dazu (Tagversüßer des Tages Vol.138, link!) ist schlichtweg grandios!]
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06 (10) Heavy Trash – Gee, I Really Love You
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07 (02) Lady GaGa – Bad Romance
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08 (NEU) Doves – 10:03
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09 (01) The Films – Completely Replaceable
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10 (NEU) Modest Mouse – King Rat
[Noch so ein Song, dessen Musikvideo weitaus genialer ist (siehe Platz 5). Die Single stammt von der EP No One's First, And You're Next (2009). Welch Genie der unterschätzte Heath Ledger war, zeigt seine Regiearbeit hier. Rest in peace!]
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