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Montag, 13. Dezember 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 326



Sia mit "I'm In Here".

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So, das müsste jetzt die dritte Sia-Single aus We Are Born (2010) sein. Quasi die obligatorische Ballade, als Kontrast zu den flotteren Singles "You've Changed" und "Clap Your Hands" und so kurz vor Weihnachten veröffentlicht. Seit 30. November 2010 nämlich existent.
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Das Musikvideo wurde von David Altobelli gedreht und soll wohl die akustische Version (Piano und Gesang) dieses Songs als Sound-Grundlage genommen haben. Das alles Visuelle so getragen, dunkel und melancholisch daherkommt, passt natürlich sehr zum Song. Sia fliegt herum.
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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON SIA

Vol. 17 ("Soon We'll Be Found" aus Some People Have Real Problems (2008/2009)

Vol. 152 ("You've Changed" aus We Are Born (2010))
Vol. 217 ("Clap Your Hands" aus We Are Born (2010))

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Sia - I'm in Here from David Altobelli on Vimeo.

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Dienstag, 27. Juli 2010

Unterbewertete Bands und Künstler/innen - meiner Meinung nach!



Es gibt aber auch einfach so viele Bands, Duos und Solo-Künstler(innen), die einfach als unterbewertet gelten und die es verdient hätten, den Ruhm zu erhalten, den die Überbewerteten (link!) kriegen. Auch der Musikexpress hatte hierzu eine Liste, nämlich in deren Juni-Ausgabe von 2010.

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UNTERBEWERTETE BANDS UND KÜNSTLER/INNEN

01) Gavin Castleton
[Multi-Instrumentalist, Sänger, Rapper, Beatboxer, Songschreiber, Typ, der sich nicht auf EIN Genre festlegt, Blogger, Twitterer, Poet: das alles ist Gavin Castleton, den hierzulande wohl keine Sau kennt. Zu Unrecht. Aber auch ich habe ihn Anfang 2009 nicht bewusst gefunden, sondern bin eher zufällig über den Musiker gestolpert. Denn der clevere Gavin macht Musik, die teilweise äußerst charmante und teilweise den Intellekt fordert, aber nicht zu sehr. Er hält immer schön die Balance zwischen Avantgarde-Ambitionen und Pop-Zugänglichkeit. Wer den Amerikaner aus Providence, Rhode Island noch nicht kannte, kann sich vom großartigen Song "Coffeelocks" (link!) überzeugen. Er oder sie möge sich danach umgehend in dieses Lied verlieben!]
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02) The Rapture UND !!!
[The Rapture sind nach dem zweiten Album und nach dem Ausstieg des charmanten Bassisten Mattie Safer einige Zeit irgendwie planlos. Zwar haben sie für die Bassgitarre Ersatz gefunden in Form von Gabriel Andruzzi, jedoch ist der angekündigte Release ihres lang erwarteten dritten Albums immer noch in der Mache, vier Jahren nach dem zweiten Album. !!! - ausgesprochen "chk-chk-chk" - machen ähnlich tanzbaren funky Dance-Post-Punk. Die Truppe aus Sacramento, Kalifornien ist den New Yorkern schon etwas weiter und wird bald ihr Album Strange Weather, Isn't It? (2010) veröffentlichen, obwohl auch ihnen ein herber Verlust widerfahren war, nämlich der ihres Schlagzeugers Jerry Fuchs. Er verstarb letztes Jahr. Beide Bands hätten so groß werden sollen wie die New-York-Bands The Strokes oder Yeah Yeah Yeahs.]
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03) John Frusciante
[Er gilt zwar als einer der besten Gitarristen, jedoch wird er als Solo-Sänger und -Musiker von einer ganzen Ladung Musikhörer sträflich missachtet. Was vielleicht daran liegt, dass er - auch gerade jetzt, da er wieder einmal nicht mehr Mitglied der Red Hot Chili Peppers ist - auf Solo-Pfaden nie den bequemsten Weg wählt. Nein, stadiontauglichen Funk-Rock kriegt man auf seinen Solo-Platten NIE zu hören. Eher Experimentelles, doch vergisst er meist nie das Melodische in seinen Tracks. Außer er kollaboriert mit dem streitbaren The-Mars-Volta-Mitglied Omar Rodriguez-Lopez. Dann wird es wild! In gewisser Weise ist er die etwas bekanntere Version von Gavin Castleton (siehe oben), auch Avantgarde + "Pop".]
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04) Robyn UND Sia
[Robyn und Sia, zwei von den Gays geliebten Sängerinnen, nicht nur, aber gerade wegen ihrer Quirkiness (heißt "Schrulligkeit" und bedeutet auch "Gerissenheit"). Die schwedische Robyn hätte das Zeug dazu, die stumpf gewordene Kylie - was die Musik angeht - zu beerben, da sie weitaus spannenderen Dance-Pop hinkriegt als die Australierin. Außerdem hat sie im Gegensatz zu Miss Minogue nicht die "Indie"-Nuance gekillt, die Kylie noch in den Duetten mit Nick Cave und Towa Tei anhaftete. Robyn ist tausendmal ehrgeiziger, hat Konzept und Plan und steckt ihre Energie nicht in ihren Body, in aufwändigen Tanzchoreografien oder in verschwenderisch teure Bühnenshows, sondern in das, womit Sängerinnen sich heutzutage neben Nebenschauplätzen auch noch beschäftigen sollen, nämlich mit der Musik. Und DIE kann auch sexy sein!]
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05) Sia
[Und Sia ist die pure Unterhaltung, verfolgt man nicht nur ihre Tweets, sondern hört ihre Musik und sieht ihre charmanten Musikvideos. Sia könnte die inzwischen 57-jährige Cyndi Lauper ("Girls Want To Have Fun") beerben, sie könnte aber auch die neue Balladen-Madonna werden, wenn schon Lady GaGa sich um die Uptempo-Songs und um die Performance von Frau Ciccone kümmert. Diese hat sie ja auch bereits auf dem aktuellen Album We Are Born (2010) gecovert, und zwar via "Oh Father". Doch hat Sia heuer bewiesen, dass sie auch schönen und beschwingten Elektro-Dance-Pop hinkriegt.]
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06) Ben Folds
[Charmebolzen!]
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07) Gentleman Reg
[Kanadischer Albino, Indie-Singer/Songwriter, der gut gefunden werden könnte, falls auch Ben Kweller und The Hidden Cameras gemocht werden. Natürlich auch supersympathisch!]
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08) Leela James
[Wäre in diesen Zeiten in den USA nicht Räkel-Sexy-Hexy-R'n'B der kommerzielle heiße Scheiß, sondern geerdeter kontemporärer Soul, wären Nikka Costa und Joss Stone viel berühmter (und vielleicht auch besser), wäre Lauryn Hill immer noch im Geschäft, wäre unsere Joy Denalane auch in den USA überaus erfolgreich und wäre die Optik der talentierten, jedoch auch vollschlanken, aber nicht unattraktiven Sängerinnen Angie Stone und Jill Scott absolut kein Hindernis mehr. Und Tanzeinlagen, knappe Outfits, Tabloid-Schlagzeilen, Diva-Verhalten und provokante Oversexiness wären zweitrangig. Und Leela James wäre die Größte!]
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09) Buck 65 UND k-os
[Dasselbe könnte man auch über den kommerziellen HipHop der 00er-Jahre sagen. Gut, Tanzeinlagen überließ man eine ganze Zeit lang den Video-Bitches, was aber auch bei den großen Rap-Namen insgesamt abgenommen hat. Kein Scheiß! Doch, natürlich, auch provokante Oversexiness und knappe Outfits gab es bei den Gossenpoeten wie 50 Cent, The Game, Nelly und LL Cool J. Und Schlagzeilen sowieso. Seit Jahren fordern die Hasser von Klischee-Rap mehr Substanz, mehr Inhalt, weniger Sex, weniger Macho-Gehabe, Muskeln und Knarren. Jedoch: wer lang gräbt und sucht, der findet auch. The Roots, Common, Mos Def, Q-Tip, Talib Kweli, Lupe Fiasco, Nas, OutKast, zu Beginn auch Kanye West und etliche Vertreter des Old-School-HipHops gibt es. Es gibt auch experimentelle Anticon-Rapper, die einen Scheiß auf Hautfarbe und Angesagtheit geben, die natürlich der Mainstream nicht kennt. Es gibt aber auch in Kanada ordentliche Künstler. Ersterer ist Richard Terfry alias Buck 65, letzterer Kevin Breverton alias k-os. Beide Rapper, die mit verschiedenen Genres experimentieren, hätten mehr, weitaus mehr Hörer verdient.]

10) Troy Von Balthazar
[Auch charmant! Singer/Songwriter und Ex-Hardcore-Bandmitglied (Chokebore). "Son of Magnified" ist genial-schön!]
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11) CAKE
[Charmante Band, die es seit sauvielen Jahren gibt. Vielleicht kennt man ja "Short Skirt / Long Jacket"? Oder "I Will Survive", die Gaynor-Coverversion?]
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12) Doves UND I Am Kloot
[Elbow bekamen bereits 2008 verdientermaßen den Mercury Prize für das beste britische oder irische Album. Die Post-Britpopper Doves und I Am Kloot waren jeweils einmal für diesen ehrenhaften Preis nominiert, Doves 2000, I Am Kloot dieses Jahr. Doch übergangen werden sie trotzdem immer, obwohl Doves bereits ein Nummer-Eins-Album in der Tasche haben (The Last Broadcast von 2002). In der britrockmusikalischen Wahrnehmung sind es jedoch stets Franz Ferdinand, Bloc Party, Coldplay, Maxïmo Park und Arctic Monkeys, die mehr Aufmerksamkeit erhalten. Ungerecht, finde ich!]
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13) Jens Lekman
[Sehr charmant! Hört "A Letter to Nina" und seid vom croonenden Schweden verzückt! Besser als Adam Green!]
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14) Mayer Hawthorne
[Noch ein Charmebolzen! Sexy Soul-Nerd!]
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15) Jesse Dee
[Auch charmant, dieser ebenfalls weiße Soul-Sänger!]
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16) Eli "Paperboy" Reed
[Und nochmal US-Soul, und nochmal weiß: auch er kann musikalisch abgehen!]
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17) Mandy Moore
[Na, super. Fast jeder kennt ihren Ehemann Ryan Adams, praktisch jeder kennt Britney Spears, Christina Aguilera und die eher für andere Sachen bekannte Jessica Simpson, mit denen Mandy Moore fast gleichzeitig um 1999 bekannt wurde. Alle waren sie blond! Sie wurde als Epigonin von der Spears abgetan, zurecht. Und landete in Deutschland nur Flops. In ihrem Heimatland war man nicht ganz so hart zu ihr, jedoch nahm man sie auch dort nicht für voll. Also schauspielerte sie erst einmal. Meist hatte sie da harmlose Rollen in Teenie-Komödien. Hauptsache hübsch und niedlich. Aber immerhin hatte sie auch eine Gastrolle bei Scrubs - Die Anfänger. Und etwas gemodelt hat sie auch, groß genug war sie ja. Und hat Mode designt. Aber das war ihr nicht genug. Sie lernte den musikalischen Alternative-Country-Getriebenen Ryan Adams kennen, wurde schlagartig cooler, färbte sich die Haare wieder braun und machte mit 25 Jahren mit dem sechsten Album Amanda Leigh (2009) ihre Reifeprüfung. Gut, ist zwar neben Singer/Songwriter-Kunst viel Folkmucke mit drin, was ich sonst eher nicht so mag, aber das, was sie macht, klingt angenehmer als der seelenlose Bubblegum-Pop zu Anfang ihrer Musikkarriere.]
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18) Speech Debelle
[Trotz des Mercury Prize 2009 für Speech Therapy (2009) immer noch verdammt unterschätzt, die Rapperin mit dem einzigartigen Flow. Hält den Negativrekord mit den am wenigsten verkauften Platten nach der Auszeichnung. Verlor daraufhin ihren Plattenvertrag. Es ist still geworden um die Britin.]
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19) Damien Rice
[Wenn er nicht so selten Platten veröffentlichen würde, würde der irische Singer/Songwriter etwas mehr im kollektiven Musikgedächtnis verankert sein.]
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20) The Bees
["Chicken Payback" kennen dank eines sehr lustigen Videos vielleicht ein paar wenige, "Wash in the Rain" noch weniger Leute, der Rest bleibt den meisten Menschen verborgen: Indie Rock, teilweise psychedelisch, offen für viele andere Musikstile wie Jazz oder Garagenrock.]
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21) Super Furry Animals
[Walisische Band, die nur sehr sehr oberflächlich als Brit Rock zu bezeichnen ist, vermengt sie alle möglichen Musikstile, vieles mit humorvoller Craziness und/oder Ironie. Ich mag nicht alles von ihnen, manches ist mir vielleicht zu psychedelisch. Aber die wunderschöne Easy-Listening-Schnulze "Juxtapozed with U" ist fantastisch!]
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22) DM Stith
[Singt göttlich, wird teuflisch unterschätzt: David Michael Smith, Singer-Songwriter mit Folk-Sprengseln, macht intensive Musik, die zumindest bei manchen Plattenkritikern sehr überzeugt hat. Der nachdenkliche junge Mann ist jedoch mehr als nur der Zeitvertreiber für das nächste Album von, sagen wir, Sufjan Stevens. Weniger Konzepte, weniger intellektuelle Anstrengungen, mehr Leidenschaft: das ist DM Stith.]
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23) Céu
["céu" ist Portugiesisch und bedeutet "Himmel". Himmlisch ist auch die Stimme von Maria do Céu Whitaker Poças. Céu, wie sie sich als Künstlerin und Sängerin nennt, könnte die nächste Bebel Gilberto werden, wenn es mehr Leute raffen würden. Sexy, ohne übertrieben shakria-esk sexy zu sein, ist sie ja ohnehin schon. Ihre Souligkeit in ihrer von traditioneller brasilianischer Folklore geprägten Musik ist echt gut und auch für Eurozentriker und Amis spannend, da sie selbst sage, sie sei von Ella Fitzgerald, Lauryn Hill, Billie Holiday und Erykah Badu inspiriert.]
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24) Clark
[Der elektronische Musiker Chris Clark ist zwar auch beim berühmt-berüchtigten Indie-Label Warp, ist aber längst nicht so bekannt wie Richard D. James aka Aphex Twin. Nur weil man sich nicht den genialen Regisseur Chris Cunningham leisten kann, heißt das nicht, dass man nur innerhalb der Elektro-Szene geliebt werden muss. "Look Into the Heart Now" ist zum Beispiel ein eher zugänglicher, doch nicht untanzbarer Track!]
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25) Modest Mouse
[Sind zwar für eine Alternative-Band schon groß, sollten jedoch so groß sein wie beispielsweise die überbewerteten Arcade Fire.]
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26) Joe Henry
[Soul und Singer/Songwritertum passten selten so gut zusammen wie beim entfernten Verwandten von Madonna. Der Produzent, Musiker und kernig singende Sänger Joe Henry müsste mindestens so verehrt werden wie der ähnlich großartige Elvis Costello.]
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27) Res
[Alternative Soul. Oder so. Shareese Renée Ballard, kurz Res ("rihz"), saß wohl zu sehr zwischen den Stühlen Soul, Rock und Indie Pop, um in irgendeine unangenehm enge Schublade zu passen. Leider.]
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28) Noah And the Whale
[Sollten so groß sein wie z.B. Wilco.]
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29) Bran Van 3000
[Kanadische eigenbrötlerische All-Genres-Band, die mit dem lässigen "Drinking in L.A." und dem dynamisch-schönen "Astounded feat. Curtis Mayfield" ein bisschen Ruhm schnuppern durfte.]
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30) Fashawn
[Nicht der Drake soll vom ganzen Newcomer-Hype überschüttet werden, sondern Fashawn, der mehr Flow hat als die gesamte Konkurrenz in diesem Jahr!]
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31) Shuggie Otis
[Marvin Gaye, Sam Cooke, Stevie Wonder, Al Green, Curtis Mayfield. Unter anderem diese Namen fallen immer, wenn man an die Soul-Barden der 60er und 70er denkt. Doch es gab auch Shuggie Otis, der nicht nur den Soul beherrschte, sondern auch Funk, R&B, Rock und Blues. Der versierte Multi-Instrumentalist, Producer und natürlich Sänger schaffte nie den Durchbruch, da er wohl immer zu "gut" war. Hört mal das wunderschöne "Aht Uh Mi Hed" von ihm, das erkennt man sofort wieder, da es als Samplein "Liebes Lied" von den Absoluten Beginnern wiederverwurstet wurde.]
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32) The Duke Spirit
[Souliger Indie-BluesRock mit einer verführerisch singenden Liela Moss am Mikro. Besser als The Dead Weather. Nicht verwandt mit der Kate!]
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33) Marteria
[Du musst endlich groß herauskommen, egal ob als Alter Ego Marsimoto oder als Marteria: du bist genial und siehst einfach unfassbar gut aus! Deutschrap mit Hirn und Spannung und Unbeschwertheit ist nichts ohne dich!]
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34) Maeckes
[Nochmal Deutschrap, ähnlich gekonnt. Maeckes hat die markanten Glupschaugen, die Charmanz, die Vielseitigkeit (Die Orsons, Maeckes und Plan B) und die eminemesque (den Begriff hab ich von einem Musikexpress-Artikel über Plan B geklaut!) Rap-Souverinität, aber trotz MTV-Rotation wird er einfach nicht berühmter.]
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35) Maxwell
[Neo-Soul, solide!]
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36) Charlotte Gainsbourg
[Schauspielernde Sängerin...oder singende Schauspielerin? Egal, sie betört jedes Mal, ohne Chansons zu singen. Die durchaus modern musizierende Charlotte kann es einfach!]
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37) Minnie Riperton
[Sang wie keine andere Soul-Sängerin so zärtlich und schön und manchmal so schön hoch und doch nie zu prätentiös. Leider verstarb sie viel zu früh. We're all "Lovin' You"! Habt sie alle selig!]
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38) The Indelicates
[Kennen zu wenige: lieblicher britischer Indie-Pop (Nomen est omen!) von einem Frau-Mann-Duo. Macht weitaus weniger Radau als die nervigen Blood Red Shoes, auch ein Mann-Frau-Gespann aus dem UK.]
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39) Richard Swift
[Der kauzige Lo-Fi-Pop vom Ex-Folker Richard Swift nervt nie!]
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40) Sébastien Tellier
[Mehr als nur für ironische Auftritte beim Eurovision Song Contest 2008 zu haben. Der französische Produzent und Sänger Sébastien Tellier beherrscht mehrere Sprachen und kann sowohl sanften elektronischen Kammer- wie auch schmierig-tollen Synthie-Pop.]
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41) Dr. Dog
[Nochmal Indie-Rock mit Charme! USA.]
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42) Mos Def
[Mittlerweile berühmter für seine Acting Career als für seine Musik. Der Conscious Rapper ist aber echt immer noch gut!]
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43) Wale
[In Deutschland kennt man ihn so gut wie gar nicht, er war zumindest das Feature auf Daniel Merriweathers erster Single "Change". Und sonst kam bisher nichts vom Afroamerikaner mit nigerianischen Wurzeln. Olubowale Victor Folarin hat mit "Roof" bereits einen ganz großartigen Song herausgebracht!]
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44) Princeton
[Könnten mit ihrem sympathischen Indie Poprock so berühmt werden wie Vampire Weekend. Was ihnen vielleicht fehlt, um so ähnlich erfolgreich zu sein wie die Indie-Afrobeat-Rocker? Keine Ahnung, vielleicht eine Art Musikblog-Massenwirksamkeit, vielleicht einen gewissen Grad an stimmlicher Penetranz wie beim Wochenendvampir Ezra Koenig? (Nein, ich liebe trotzdem immer noch VW!)]
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45) Camille
[Kecke charmante Französin mit zu kleinem Publikum trotz Major-Plattendeals. Vielleicht ist auch sie etwas zu schrullig für den Mainstream?]
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46) Remy Shand
[Seit 2002 hört man nichts mehr vom einzigartigen Soul-Supertalent aus Kanada. Warum nur?]
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47) The Black Keys
[Notorische Unterschätzung der Indie-Blues-Soul-Rocker.]
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48) Frida Hyvönen
[Singt sie vielleicht zu knödelig-bieder? Textet sie zu freakige Texte über Abtreibungen und auf den Geist gehende akademische Ex-Freunde? Sie hat genug Balladen in Petto. Die Schwedin kennen nur wenige Leute. Leider zu wenige.]
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49) Janelle Monáe
[Eine Schande! Nicht nur, dass The ArchAndroid (2010) zweieinhalb Monate nach dem US-Release erst hierzulande erscheint, sondern auch, dass die deutsche PR-/Werbetrommel kaum für die Frau mit dem unerschöpflichen Talent gerührt wird. Oh, Mann! Dabei ist das Album der reinste Genuss! Sagen auch unzählige weitere Plattenkritiker.]
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50) YACHT
[Indietronic-Mucke eines Mann-Frau-Duos, kurzweilig, schön, toll!]
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Montag, 5. Juli 2010

My Heavy Rotation Vol.60



Was ich den letzten paar Tagen am meisten gehört habe:

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- Sia
[Eine Auswahl an Tracks aus Sias viertem Album We Are Born (2010) wurde gehört: "The Fight", "Clap Your Hands", "Bring Night", "You've Changed". Also die neo-discoiden Uptempo-Songs eher.]
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- Darwin Deez
["DNA", "Constellations", "Radar Detector", "Up In The Clouds" und mehr Tracks aus seinem gleichnamigen Debüt (2010).]
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- Spoon
[Verschiedenes, u.a. "Written In Reverse" aus Transference (2010) und die EP zur Single "Got Nuffin", auch aus dem diesjährigen Album. Herausragend, immer noch: das exklusive soulig melancholische "Stroke Their Brains", nicht im Album enthalten. Und ältere Stücke.]
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- M.I.A.
[Jau, am Freitag (09. Juli 2010) kommt in Deutschland endlich ihr drittes Album /\/\/\Y/\ heraus. Daraus der Track "Born Free". Außerdem: die Single "XXXO" in der Version mit Jay-Z als Feature. Und der Non-Albumtrack "Haters".]
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- The Beatles
[Das ganze Album Revolver (1966).]
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Lieblingssongs der 26.Woche (28.06. - 04.07.10)

[Bild wird nachgereicht...]

01 (NEU) M.I.A. feat. Jay-Z - XXXO
[Dank der unfassbar stylischen, lustigen und cleveren Myspace-Seite von M.I.A. (link!!!!!!!) lernte ich die neue Version von "XXXO" mit Jay-Z als Feature kennen. Superb! Ebenso gibt es einen Wiedereinstieg auf Platz 8 mit "Born Free".]
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02 (05) Sia - Bring Night
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03 (01) Sia - Clap Your Hands
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04 (02) Sia - You've Changed
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05 (NEU) Band Of Skulls - I Know What I Am
[Tagversüßer des Tages Vol.245 (link!).]
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06 (WE) Foals - Spanish Sahara
[Tagversüßer des Tages Vol.215 (link!).]
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07 (03) The Roots feat. Jim James & Monsters Of Folk - Dear God 2.0
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08 (WE) M.I.A. - Born Free

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09 (04) Robyn - Dancing On My Own
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10 (NEU) Darwin Deez - Up In The Clouds
[Ein weiterer Albumtrack aus Darwin Deez (2010). Ähnlich gut wie "Radar Detector" oder "Constellations".]
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Dienstag, 29. Juni 2010

Montag, 28. Juni 2010

Lieblingssongs der 25.Woche (21. – 27.06.10)



01 (05) Sia – Clap Your Hands
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02 (WE) Sia – You’ve Changed
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03 (01) The Roots feat. Jim James & Monsters of Folk – Dear God 2.0
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04 (WE) Robyn – Dancing On My Own
[Wiedereinstieg in die TOP10 auf Platz 4!]
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05 (NEU) Sia – Bring Night
[Das neue Album We Are Born (2010) der australischen flippigen Singer/Songwriterin Sia wurde letzten Freitag gekauft. Es ist echt gut, kompakter wirkend und insgesamt weniger balladesk als das vorige Album Some People Have Real Problems (2008, 2009 in Deutschland veröffentlicht). In We Are Born sind viele flotte discomäßige Dance-Pop-Songs, wie z.B. "Clap Your Hands" (Platz 1), das noch großartigere "You've Changed" (Wiedereinstieg auf Platz 2), das spaßige oh-uh-oh-oh-oh-lastige "Bring Night" und der erste Track "The Fight" (Platz 8). Ich mag's!]
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06 (03) Darwin Deez – Radar Detector
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07 (10) We Are Scientists – Rules Don’t Stop
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08 (NEU) Sia – The Fight
 
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09 (NEU) Rummelsnuff – Mandy
[Sehr kurios dieser Neueinstieg: "Roger Baptist (* 14. Juli 1966 in Großenhain, bekannt als Rummelsnuff) ist ein deutscher Musiker und Texter, der die Stilrichtungen Elektropunk, Industrial und modernes Arbeiterlied vertritt." Er schaut zwar aus wie ein Bodybuilder-Macho, ist aber auch entgegen der Klischees schwul und ist im linken Underground, u.a. auch unter SPEX-LeserInnen eine feste Größe. Er inszeniert sich einfach nur sehr markant und selbstironisch. Er soll ziemlich umgänglich sein, dieser Rummelsnuff. "Mandy" ist, man kann es sich wohl denken, eine Cover-Version des zweifelhaften Barry-Manilow-Schlagers, der in den 00er-Jahren noch viel übler und schmalziger von Westlife gecovert wurde. Rummelsnuff hingegen macht es anders und tritt außerhalb der Refrains großspurig sprechsingend daher, sodass man hier nicht erkennt, dass er Manilow covert. Der Refrain gibt dafür wieder Auskunft über dieses Remake. Lustig! Aus dem Album Radio Karlhorst (2010).]
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10 (06) The Drums – It Will All End In Tears
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Freitag, 25. Juni 2010

Neue Musik braucht das Land, doch...

Robyn, Janelle Monáe, Sia, The Gaslight Anthem, Uffie. Sooo viele Alben von Künstlern und Bands, die vor kurzem veröffentlicht wurden. So hungrig nach neuen Alben, so wenig Geld für neue Alben... *seufz*

Mittwoch, 28. April 2010

Tagversüßer des Tages Vol.217



Sia mit "Clap Your Hands".

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Neben Robyn haben wir es hier mit der zweiten Singer/Songwriterin zu tun des von mir selbst definierten Genre "Authentic Pop" (im Gegensatz zu Bubblegum- oder Industrie-Pop), die viel Wert auf das Visuelle (Album-Cover, Musikvideos, Live-Auftritte) legt und dieses Jahr ein Album herausbringt. Beide Künstlerinnen nehmen noch das mit der "Kunst" ernst und faszinieren sowohl die Queers als auch die Nicht-Queers.
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"Clap Your Hands" ist nach "You've Changed" (TdT Vol.152, link!) die zweite Single, die aus dem bald erscheinenden vierten Album We Are Born (Juni 2010, link!) herausgekoppelt wurde. Die Musik soll tanzbarer und disco-lastiger sein und mit weniger Balladen auskommen.
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Das Musikvideo ist gewohnt hyperkreativ, bunt, lustig und mehr. Liegt halt in Sia Furlers flippiger Natur. Kris Moyer ist der Regisseur von "Clap Your Hands". Und, klar hat man diese Idee mit dem Menschengesicht und dem Puppenkörper bestimmt schon mal irgendwo gesehen, aber in diesem Video sieht es besonders putzig aus.

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Dienstag, 5. Januar 2010

Lieblingssongs der 53. Woche (28.12.09 - 03.01.10)



01 (16) Wild Beasts - We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues

[Two Dancers der englischen Indie-Band Wild Beasts hat es, obwohl ich mir ihr zweites Album erst als im Dezembermonat geholt hatte, auf Platz 3 meiner Lieblingsalben 2009 geschafft. Solide sind die anderen acht Tracks, doch nur "We Still Got..." und "Hooting & Howling" (siehe unten) konnten ein Feuer in mir entfachen. Dennoch ist das Album als Ganzes viel gelungener als ihr recht exzentrisches und leicht anstrengendes Debütalbum Limbo, Panto (2008).]
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02 (01) Wild Beasts - Hooting & Howling
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03 (12) Annie - My Love Is Better
[Wiedereinstieg in die TOP10!]
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04 (10) Sia - You've Changed
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05 (02) Grizzly Bear - Two Weeks
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06 (WE) Dirty Projectors - Stillness Is The Move
[Wiedereinstieg in die Charts!]
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07 (NEU) Adam Green - What Makes Him Act So Bad?
[Der höchste Neueinsteiger in der letzten Woche. Das omnipräsent gewesene Ex-Sarah-Kuttner-Maskottchen und der Ex-Hoffnungsträger aller Indie-Mädels ist nach vielen Jahren des Hypes (2003-2006) wieder zurück. "What Makes Him Act So Bad?" schlurft im Gegensatz zu "Morning After Midnight" (aus Sixes & Sevens (2008)) oder "Emily" (aus Gemstones (2005)) eher so dahin, klingt aber ganz gut. Aus dem etwas singer-songwriter-lastigeren und cabaret-ärmeren neuen Album Minor Love (Januar 2010). Interessant ist auch sein neuer Haarschnitt: In der Kürze liegt die Würze? Was meint ihr dazu?]
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08 (04) La Stampa - You Were Imagining Things
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09 (06) Vampire Weekend - Cousins
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10 (03) Lady GaGa - Bad Romance
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Montag, 21. Dezember 2009

Tagversüßer des Tages Vol.152



Sia mit "You've Changed".

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Einfach geil, diese discofizierte erste Single von Sia aus dem 2010 erscheinenden vierten Album We Are Born! Meine derzeitige Nummer zwei der Lieblingssongs (link!). Videoregisseur: Dennis Liu.

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You've Changed: Official Music Video



Sia MySpace Musikvideos

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Lieblingssongs der 51.Woche (14. – 20.12.09)



01 (NEU) Grizzly Bear – Two Weeks
[Eine Band, die ich früher nicht gut finden wollte: Die New Yorker Band Grizzly Bear machten auf ihren ersten zwei Alben Horn Of Plenty (2004) und Yellow House (2006), auf dem Mini-Album Sorry For The Delay (2005) und auf der Friend EP (2007) noch Indie Folk. Oder Freak Folk, Anti-Folk, Psychedelic Folk, Was-auch-immer-Folk. Eben wegen der Folkmusik wollte ich sie nicht mögen.
Dann erfuhr ich von der Queerness von Sänger Ed Droste. Denn die Queerness eines oder mehrerer Bandmitglieder macht eine Band für mich immer etwas interessanter.
Dann wurde es endlich 2009 und Grizzly Bear brachten ihre dritte Langspielplatte Veckatimest heraus. "Cheerleader" stieg bereits Ende April in meine TOP10 (link!) ein. Kurz darauf schaute ich mir das Musikvideo zu "Two Weeks" (link!) an, welches mich faszinierte und gleichzeitig verstörte. Doch es blieb nur bei dem einem Mal Angucken.
Und dann schaute ich mir aufgrund des vielen Lobs für Veckatimest und für "Two Weeks" nochmal jenes Video an und konnte endlich etwas mit dem neuen Stil der Grizzly-Bear-Musik anfangen: Mit Atmo-Pop! "Two Weeks" ist ein toller, süßer und euphorischer Song. Er lief auch in einer Folge der superben US-Sitcom How I Met Your Mother und gar in einer Autowerbung!]
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02 (01) Sia – You’ve Changed
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03 (WE) Wild Beasts – Hooting & Howling
[Letzte Woche kaufte ich mir endlich Two Dancers (2009), das zweite Album der UK-Band Wild Beasts. Die Single "Hooting & Howling" erlebt nun ein Revival in meinen Charts: Nach zwei Wochen Herumkrebsen auf den Plätzen 25-30 im September erreicht das langsam Spannung aufbauende Stück endlich eines der vorderen Plätze meiner Lieblingssong-Charts. Two Dancers ist tatsächlich noch besser als ihr Debütalbum Limbo, Panto (2008). Das vielfach von den Plattenkritikern für gut befundene Album Nummer zwei, woraus auch der schwungvolle Albumtrack auf Platz 9 hier ist, ist nun etwas weniger verrückt und exaltiert als der Vorgänger. Es bleibt aber rhythmisch, stimmungsvoll und subtil erotisch in den Lyrics. Uncool zu sein, lohnt sich immer noch!]
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04 (NEU) Charlotte Gainsbourg – Heaven Can Wait
[Göttliches Musikvideo! Schöne Frau! Und so talentiert, die gute Charlotte, Tochter von Serge, Schauspielerin (u.a. in 21 Gramm, Antichrist, Science of Sleep) und Singer-Songwriterin. Und auch die Single "Heaven Can Wait" aus IDM (2009), mit freundlicher Unterstützung von Beck, überzeugt und lullt einen schnell ein. So geht gute konsensfähige Popmusik!]
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05 (02) Yeasayer – Ambling Alp
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06 (16) Annie – My Love Is Better
[Annie mausert sich so langsam zum Liebling der Indie-Gays! Don't Stop (2009) ist das lang erwartete zweite Album der Norwegerin, das auch Plattenrezensenten begeistert. "My Love Is Better" ist geiler Synthie-Elektropop mit 80er-Referenz (Hat gerade jemand La Roux gerufen?) und mit Ansage.]
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07 (03) Lady GaGa – Bad Romance
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08 (09) Vampire Weekend – Cousins
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09 (NEU) Wild Beasts – We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues
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10 (14) Dead Man’s Bones – My Body’s A Zombie For You
[Ryan Gosling!!! Ich finde den hauptberuflichen Schauspieler - wie auch die singende Aktrice auf Platz 4 - einfach toll! Und das, obwohl ich leider tatsächlich noch nie einen Film gesehen habe mit seiner Schauspielbeteiligung. Also weder Half Nelson, für das er eine Oscar-Nominierung erhielt, noch Mord nach Plan, Wie ein einziger Tag, Lars und die Frauen oder Das perfekte Verbrechen. Aber der Mann ist charmant, hat was im Kopf und sieht gut aus, aber nicht zu sehr, um gleich als Herzensbrecher zu gelten (anders als z.B. sein ähnlichaltriger Kollege Ryan Reynolds).
Den Status als schauspielernder Intellektueller konsolidiert er mit seinem Musikprojekt Dead Man's Bones. Sein Kumpel Zach Schields ist mit von der Partie und "My Body's A Zombie For You" gerät mit Kinder-Chören und einer überraschend fesselnden Stimmleistung von Gosling (Was für eine Stimme!!!) zu einem düsteren, berauschenden und traumwandlerischen Stück Indie Pop. Nicht zu Unrecht gab es für das Debütalbum des Duos Dead Man's Bones (2009) fünf von fünf Punkten auf LAUT.de (link!)!]
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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Lieblingssongs der 50.Woche (07. – 13.12.09)




01 (02) Sia – You’ve Changed
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02 (01) Yeasayer – Ambling Alp
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03 (08) Lady GaGa – Bad Romance
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04 (WE) The Gaslight Anthem – Old White Lincoln
[Ja, das Jahresende nähert sich. Dieses Jahresende stellt auch gleichzeitig das Ende des 00er-Jahrzehnts dar. Dass in diesen letzten Wochen nicht mehr viele Neueinsteiger in meiner TOP10 auftauchen werden, versteht sich von selbst: Weil die Plattenfirmen ihre Bands und KünstlerInnen derzeit für das kommende Jahr(zehnt) vorbereiten und ich demmach in dieser Dürreperiode bis zur zweiten Kalenderwoche des Jahres 2010 nur wenige neue Songs der Plattenfirmen-Schäfchen zu hören bekommen werde.
Also hört man wieder die alten guten Songs und findet sie plötzlich noch besser. Dies geschah bei den Quartetten The Gaslight Anthem (Platz 4) und Phoenix (Platz 5), ersteres Amis, zweiteres Franzosen.
Beim Indie-Pop-Duo namens Girls (Platz 10), das nur aus zwei Männern besteht und das wieder in die TOP30 der letzten Woche eingestiegen ist, ist das so.
Und auch bei Mister Merriweather, welcher mit "Red" so oft wie selten jemand anderes in die TOP10 katapultiert wird.]
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05 (WE) Phoenix – 1901
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06 (28) Daniel Merriweather – Red
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07 (03) Doves – Kingdom Of Rust
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08 (NEU) Cold War Kids – Audience
[Der einzige Neueinsteiger in den TOP10 ist "Audience" von den Cold War Kids. Dier vier gehören zu einen meiner Lieblingsbands und werden kommenden Januar eine EP veröffentlichen, die sich Behave Yourself (2010) nennen wird. Darauf das für CWK-Verhältnisse relaxt klingende "Audience".]
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09 (05) Vampire Weekend – Cousins
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10 (WE) Girls – Laura
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Montag, 7. Dezember 2009

Lieblingssongs der 49.Woche (30.11. – 06.12.09)



01 (05) Yeasayer – Ambling Alp
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02 (NEU) Sia – You’ve Changed
[Eine der lebhaftesten Singer/Songwriter (derzeit u.a. auch für Christina Aguileras nächstes Jahr erscheinendes Album namens Light & Darkness tätig) der heutigen Zeit ist zurück. Sia Furler wird im April 2010 ihr viertes Album We Are Born veröffentlichen.
Der kostenlose Vorab-Download "You've Changed" ist sehr vielversprechend, da er der Sia-Persönlichkeit eine zusätzliche Dancefloor-Note beimischt. Zu "You've Changed" möchte man am liebsten die Nacht über bis zum nächsten Tagesanbruch tanzen. Sehr sympathisch!]

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03 (02) Doves – Kingdom Of Rust
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04 (NEU) Dizzee Rascal – Dirtee Cash (Radio Edit)
[Fies, diese Eurotrash-Anleihen der 90er Jahre. Aber irgendwie geil:
"Money talks, listen, mmm-hmm-hmm, money talks: Dirty cash I want you, dirty cash I need you, woh-oh".

Der Rapper, der einst für Grime stand, experimentiert seit seinem vierten Album Tongue 'N' Cheek (2009) mit Dance- und Elektro-Klängen. Gerade von mir für geil befunden: Seine vor kurzem erschienene vierte Single "Dirtee Cash" (die vierte nach "Dance Wiv Me feat. Calvin Harris", "Bonkers" und "Holiday"). Gesamplet wurde The Adventures Of Stevie Vs "Dirty Cash (Money Talks)". Dieser Track ist 21 Jahre alt!!!]
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05 (01) Vampire Weekend – Cousins
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06 (WE) Kings Of Convenience – Boat Behind
[Wiedereinstieg in die TOP30!]
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07 (11) N*E*R*D feat. Santigold – Soldier
[Nach etlichen Wochen des Dahindümpelns innerhalb der Plätze 11 bis 30 steigt das von gebrochenen Beats vereinnahmte "Soldier" endlich einmal in die TOP10 ein. Santigold, die nach einem verlorenen Rechtsstreit sich nicht mehr Santogold nennen darf, ist das Feature zu "Soldier".
Es ist wahrscheinlich, dass sich dieser Gratis-Download auf dem bald herauskommenden Album Instant Gratification befinden wird.]

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08 (07) Lady GaGa – Bad Romance
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09 (18) Fuck Buttons – Surf Solar (7’’ Edit)
[Nach einem einwöchigen Rückfall von Platz 4 (Vorvorwoche) auf Platz 18 (Vorwoche) steigt das technoide "Surf Solar" wieder in die TOP10 ein.]
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10 (03) Miike Snow – Animal
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Montag, 19. Januar 2009

...bright side of life - und so


[Croak! Croooooooooak!]

In dieser Woche werde ich mir mal vornehmen, so wenig wie möglich zu jammern. Wie oft ich meinen Frust in der letzten Woche herausgelassen habe! Puh! (link1!) Puuuuh! (link2!) Ich werde mir zwar jetzt keine Happy-Hippo-Maske aufsetzen, und vorgeben, mir ginge es irgendwie besser als jemals zuvor. No "Saccharine Smile", gell Donots? Doch werde ich versuchen, alles , aber auch wirklich alles nicht so eng zu sehen. Mit einem halb vollen Glas in der Hand.

Ist alles nicht so schlimm, sind ja immer nur Nichtigkeiten, über die man sich oft aufregt. Also werde ich an Tümmi, den Optimisten schlechthin, orientieren. Oder an der Sängerin Sia, deren Album, welches ich letztes Jahr als Import-CD geschenkt bekommen habe (link!), in diesem Jahr ab dem 30. Januar endlich regulär in gut sortierten deutschen Plattenläden veröffentlicht wird: "Some People Have Real Problems". (link!)

Und da ist was Wahres dran! Ruhig, Brauner...

Mittwoch, 12. November 2008

Tagversüßer des Tages Vol. 17



Der Tagversüßer des 12.Oktober 2008 kommt von: Sia! "Soon We'll Be Found" ist das neueste/aktuellste Musikvideo der extrem talentierten Singer/Songwriterin. Ich habe ja schon oft über sie hier geschrieben. Aber heute ist mir erst so richtig bewusst geworden, dass das Verspielte und Hyperkreative IHR Markenzeichen ist: in den Videoclips wie eben dieses hier, in den Outfits, in ihrer "Attitude" und manchmal in ihren Songs. Eine angepasste Sia gibt es nicht, Sia ist als Künstlerin, Sängerin, Performerin und als Mensch eine Individualistin. Und das ist auch gut so! :)


Soon We'll Be Found

Samstag, 11. Oktober 2008

Neu im Plattenschrank: Sia "Other People Have Real Problems"



Die CD besitze ich zwar schon seit 'nem Monat, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, ein paar Worte darüber zu verlieren.
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"Other People Have Real Problems" ist das dritte offizielle Album der 32-jährigen Australierin und nun Exil-Britin Sia. Sie wurde in Adelaide geboren und kommt aus der australischen Acid-Jazz-Szene. Sie sagt von sich im Interview mit afterellen.com, dass sie sexuell aufgeschlossen ist, also bisexuell.

Schon 1997 veröffentlichte sie ein Solo-Album namens "OnlySee", das aber kaum Hörer fand und so "indie" ist, dass es nicht mal auf Amazon gelistet wird. Ihre damalige Plattenfirma, die das Album vertrieben hatte, existiert heute nicht mehr.

Anschließend siedelte sie nach England, unterschrieb bei einem Sub-Label vom Major Sony Music und veröffentlichte das erste offizielle Album "Healing Is Difficult" im Jahre 2000, das trotz Kritikerlobes und Vergleiche mit Lauryn Hill oder Nelly Furtado und einzelner Club-Hits wie "Drink To Get Drunk" (Platz 10 in den UK-Singlecharts!) und dem jazz-poppigen "Little Man" eher mäßig erfolgreich war. Uneinigkeiten mit der Plattenfirma führten zur Kündigung des Plattenvertrages. Sie wechselte zu einem Sub-Label von Universal Music.

Ab 2001 verfeinerte Sia mit ihrer Stimme einige Tracks des Downtempo-Duos Zero 7. "Distractions", "Somersault", "Throw It All Away". Alles großartige Stücke!

Nach einer EP im Jahre 2003 veröffentlichte sie im Jahr darauf ihr zweites Album "Colour The Small One", das größtenteils mit eher langsamen Stücken aufwartete. Hervorzuhebende Songs wären "The Bully", das durch Beck (Hansen) gefeautured wird, "Where I Belong", das sich auch auf dem Spiderman2-Soundtrack befindet und "Breathe Me". Letzterer machte Sia berühmt, da er der abschließende Song der allerletzten Folge der Serie "Six Feet Under" war.

2006 machte Sia bei "Exit Music: Songs With Radio Heads" mit, was ein Tribut-Album an Radiohead war und Cover-Versionen von unterschiedlichen Künstlern (u.a. Bilal oder Mark Ronson feat. Alex Greenwald [Phantom-Planet-Frontmann] mit "Just") enthielt. Sia's Tribut war das Cover von "Paranoid Android".
2007 folgte ein Live-Album mit dem schönen Titel "Lady Croissant" und die EP "Day To Soon", das eben "Day To Soon", "Buttons" und "The Girl You Lost To Cocaine" enthielt. Alle drei Songs sind auch auf...
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..."Other People Have Real Problems" enthalten! Darin befinden sich 13 Songs + Hidden Track. Auch dieses Album hat mehr Balladen als Mid- oder Uptempo-Nummern.
Gelungen sind "Academia", ein Liebeslied, das vor lauter Mathe- und anderen Wissenschafts-Metaphern strotzt, "Lentil" ist besinnlich, auch wenn der Gesang im Schluss-Teil des Liedes etwas zu gekünstelt mariahcareyesk klingt."Beautiful Calm Driving" ist von einer unfassbaren Atmosphäre und "Death By Chocolate" kommt schön soulig daher und kann nicht nur Beck bei den Backing Vocals verzeichnen, sondern auch die eher fachfremden Schauspieler Giovanni Ribisi und Jason Lee. "Electric Bird" ist so ziemlich der beste Song auf diesem Album: tolle Streicher, tolle Melodie, toller Gesang! Die anderen Balladen hingegen kann man sich eher nicht so gut merken.

Dann gibt es noch etwas beschwingtere Songs wie "Playground", das, wie soll es auch anders sein, verspielt ist. "Buttons" ist sehr ohrwurmiger Pop, das durch ein, passend dazu, sehr exzentrisches, aber gelungenes Musikvideo visuell ergänzt wird. Fantastisch ist "The Girl You Lost To Cocaine", das richtig gute Laune macht! Ein perfekter Popsong, kompositorisch wie textlich. Und stimmlich sowieso.

Manche Songs von "Other People Have Real Problems" zünden aber einfach nicht so ganz, weil sie zu befindlich klingen, zu harmlos oder zu sehr Sensibelchen sind. Die Balladen halt. Die nehmen der Platte manchmal das Tempo arg raus. Und mit der einen oder anderen weniger wäre das Album schlanker und...eben besser. Dank der zuvor erwähnten Songs aber ein dennoch empfehlenswertes Album! 4 von 6 Punkten.
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QUELLEN/LINKS:
http://siamusic.net/splash
http://www.myspace.com/siamusic
http://en.wikipedia.org/wiki/Sia_Furler
http://en.wikipedia.org/wiki/Some_People_Have_Real_Problems
http://www.afterellen.com/people/2008/2/sia
http://www.kcrw.com/

Cooles Interview mit Sia auf VEOH.com:
http://www.veoh.com/videos/v65641413hEAF8nN



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KONZERTMITSCHNITT: