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Mittwoch, 15. Dezember 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 328



Lykke Li mit "Get Some".

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Schickes Musikvideo, guter Song. Erste Single "Get Some" aus ihrem zweiten Album Wounded Rhymes (2011), welches im Februar nächsten Jahres wohl herauskommen wird.
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Gedreht wurde das recht farblose, aber dafür extravagante Video von Johan Söderberg.

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Lykke Li - Get Some (Director: Johan Söderberg) from Lykke Li on Vimeo.

Download 'Get Some' for FREE from http://www.LykkeLi.com. Dear Friends, we didn't see it coming but here it is. The video for Get Some, directed by the fantastic Johan Söderberg.
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Dienstag, 14. Dezember 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 327



Andreya Triana mit "A Town Called Obsolete".

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Eine DER Newcomerinnen des Jahres 2010
ist Andreya Triana, die beim Ninja-Tune-Label unter Vertrag ist. Die aus South East London stammende und derzeit in Brighton lebende Singer/Songwriterin verzaubert einen schnell. Nicht nur dadurch, dass sie eine schöne Stimme besitzt, sondern dass sie jene auch in einen Sound verpackt, der weder abgeschmackt retro-soulig klingt noch penetrant den Buchstaben R und B nachjagt. Nein, ihr Sound ist elektronischer, atmosphärischer, experimenteller, nicht Mainstream, macht es aber Pop-sozialisierten MusikhörerInnen nicht schwer, ihre Musik toll zu finden.
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Gerade für Leute, die Martina Topley-Bird toll finden. Oder für Menschen, die sich zeitgemäßen Trip-Hop mit Soulstimme wünschen. Das schöne Musikvideo wurde von Mister McCarthy gedreht. Und seit Janet Jacksons großartigem Musikvideo-Song-Paket zu "Got Til It's Gone" (Regisseur: Mark Romanek) habe ich dieses Dia-Foto-Switch-Handheld-Gerät nicht mehr gesehen. Wie heißt dieser Apparat nochmal richtig?

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Andreya Triana 'A Town Called Obsolete' (Official Video) from Ninja Tune on Vimeo.Second single from Andreya Triana, 'A Town Called Obsolete', released on 26th July on Ninja Tune. Taken from her forthcoming debut album 'Lost Where I Belong' (23rd August), which is produced by Bonobo.

The first twenty people to pre-order 'A Town Called Obsolete' digital EP from the Ninjashop (http://www.ninjatune.net/ninjashop/index.php?cat=0&type=EP&by=6&code=ZENDNLS260#ZENDNLS260) get a free rare CD version signed by Andreya.

Sign-up to the Andreya Triana newsletter at: http://www.ninjatune.net/andreyatriana and get a free download of 'Lost Where I Belong' (Flying Lotus Preview Edit).

'A Town Called Obsolete' is an obliquely upbeat and heartfelt plea for patience and faith in the face of indifference. Triana's voice is perfect for this mixture of longing and hope, smokey, beautiful and tonally perfect. Bonobo, meanwhile, hooks up dusty break-drumming, thrumming electric bass and a horn part that peaks at just the right times. It's another example of the understated brilliance and emotional weight that the pair have packed into Triana's debut.

On the single remix duties are taken care of by the hotly-tipped Mount Kimbie.

Video produced and directed by Mister McCarthy and DOP Christopher Sabogal.
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Donnerstag, 4. November 2010

Nachtrag: Das Wochenende mit Karo in Wertheim




Kurz nach dem Auszug aus der WÜ-Altstadt-WG traf ich mich nach langer Zeit wieder mit Karo aka Wolta, was eine willkommene Ausflucht aus der Kreuzwertheim-/Wertheim-Ödnis war. 2. Oktober und 3. Oktober 2010.

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Nochmal zur Klärung der nicht einfach auseinanderzuhaltenden Provinzscheiße: Das Großkaff Kreuzwertheim (ca. 4000 EinwohnerInnen) ist der Ort, in dem ich einst 20 Jahre lang bei meinen Eltern wohnte und nun aus weniger freiwilligen Gründen wieder wohne. Dort ging ich auch vier Jahre lang zur Grundschule.
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Die Kleinstadt Wertheim (über 25000 EinwohnerInnen) hingegen ist mein Geburtsort und der Ort, in dem ich von der 5. Klasse bis zur 13. Klasse aufs Gymnasium (ein humanistisches, naturwissenschaftliches, alt- und neusprachliches) ging. Und Wertheim ist nicht gleich Wertheim Village, denn das „bei uns“ auch FOC (Factory Outlet Center) genannte künstliche Psuedo-Schnäppchen-Dörfchen für Mittel-/Oberschicht-Portemonnaie-Besitzer ist ca. 10km vom eigentlichen Stadtkern entfernt. Es kommt sehr häufig vor, dass wenn ich preisgeben soll, woher ich komme, den unwissenden Menschen beim Stichwort Wertheim sofort Wertheim Village einfällt: „Ah, Wertheim Village!“ Nicht ganz, ihr Leute, muss ich da immer weiter ausführen.
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In Wertheim fand heuer seit dem 1. Oktober 2010 wie an jedem ersten Oktoberwochenende die sogenannte Michaelismesse statt: die Hauptattraktion der Provinz in Sachen Volksfest, vergleichbar mit der Würzburger Kilianimesse oder der Marktheidenfelder Laurenzimesse. Als Jugendlicher war es DER Kick, sich dort zu besaufen und Spaß zu haben. Als Kind war natürlich nur letzteres der Fall, gerade durch die vielen Stände, Spaßbuden und Attraktionen wie Riesenrad, Karussell oder Krake. Den Autoscooter-Bereich fand ich hingegen lange Zeit blöd. Als Fast-Erwachsener – „not a boy, not yet a man“ – hat diese Kirmes jedoch fast jeglichen Reiz verloren.
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Nun war es so, dass Karo dieses Jahr beim sogenannten Messelauf mitmachen wollte. Bei diesem nahm ich auch einst 2006 mit ihr teil. Ich kann mich gut noch an den prasselndem Regen und meinen dadurch zerstörten Haarwachs-Seitenscheitel erinnern. Dadurch tropfte die Wachs-Wassermischung tränenartig herunter und kam gar in meine Augen, wodurch ich am restlichen Tag nur noch glasig gucken konnte, haha! Barock- oder Rokoko-Kleider als Frau oder Knickerbocker und/oder Wrack als Mann sollten da vorgeführt werden. Es gibt eine bestimmte Route, die durch den Messeplatz und die Wertheimer Altstadt führt und als Mann-Weib-Gespann (je zwei Menschen hintereinander) sollte man mehrere Stunden die Strecke durchschreiten. Weil ich dieses Jahr wegen des WG-Auszugs keine Zeit hatte, konnte ich nicht teilnehmen, Karo hingegen erklärte sich bereit. Denn der Initiator des Messelaufs war unser ehemaliger Deutsch- und Geschichte-Lehrer, der gleichzeitig jahrelang die Theater-AG leitete und ihr großen Ruhm und Ansehen brachte. Durch den großen Theaterfundus voller Kostüme und Accessoires kam auch die Idee mit dem Messelauf.

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Ich konnte aus Zeitgründen den Lauf nicht mitverfolgen, konnte mich aber am frühen Abend mit Karo auf der Messe verabreden. Wir haben uns riesig gefreut, uns nach langer Zeit wiederzusehen. Karo war jedoch ein klein wenig mitgenommen von der Belastung durch den Messelauf. Sie wollte sich irgendwo mal für länger hinsetzen. Deshalb beschlossen wir, wenig später den Messelauf-Initiator zu besuchen, der sehr nah am Messe-Spektakel wohnt.
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Dieser überaus gastfreundliche, selbstbewusste und eloquente Mann mit Wohlstandsbauch, der sich auch jahrelang für die Kommunalpolitik eingesetzt hatte, empfing uns und lud uns sogleich gar zum Abendessen ein. Nach einem Plaudern gab es überaus köstlich gebratene Champignons, Tomaten und Zwiebeln. Dazu getoastete Brotscheiben und Bier. Wir waren ob der Einfachheit und gleichzeitigen Köstlichkeit begeistert! Dazu gab es Anekdoten vom Gastgeber, sowie ein paar Themen, bei denen ich nicht wirklich mitreden konnte, weil es da um mir unbekannte Personen ging, die Karo jedoch kannte.
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Nach der Tagesschau verließen wir das Haus, in dem Karo das Wochenende über übernachten durfte, weil sie ja mitlief und ihre Eltern beide längst aus Wertheim weggezogen waren. Wir suchten dann auf der Messe Babs. Babs hat mit Karo und mir Abi gemacht. Babs' Eltern wohnen auch in Kreuzwertheim und als wir 15 und 16 waren, haben wir mit noch anderen viel gemeinsam unternommen, u.a. Zelten am Ammersee. Babs konnte mit jedem, kann/konnte genauso gut mit den LAN-Party-Nerds wie mit den Alternativen und Punks oder den beliebten Mädels (≠ Tussis unserer Klassenstufe). Und auch mit eher außen gestandenen Freaks wie mit Karo und mit mir, die wir damals zum Teil schon waren. Babs war immer so eine, die von allen gemocht wurde, weil sie immer vertrauensvoll und integer war, egal, mit wem sie es zu tun hatte. Als wir sie fanden, suchten wir nach dem Weinzelt, dass in den letzten Jahren immer eine angenehme Alternative zum überladenen stumpfen Bierzelt darstellte. Wir liefen herum und suchten und suchten, doch am ehemaligen Standort war nichts davon zu finden.
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Anscheinend existierte das kleine Weinzelt nicht mehr, es wurde wohl in das Bierzelt (eher: Bierhalle, für Wertheimer: Main-Tauber-Halle) integriert. Also gingen wir dort rein. Was zu erwarten war: voll, kaum freie Bänke, schreckliche Volks-Blasmusik, ein Gewusel, laut. Wenn man seine eigenen Erwartungen an sowas so niedrig wie möglich herunterschrauben kann, wenn man von Haus aus Dorftrottel, Antenne-Bayern-HörerIn, jugendlicher Macho oder Trash-Girl ist, oder einfach schon vollgetankt, kann dort im Zelt sicherlich Spaß haben. Leute wie Karo, Babs und ich jedoch...eher nicht, auch wenn wir alle keine überheblichen Menschen sind. Nach einem Federweißer für jeden verließen wir auch schon wieder die sonderbare rustikale Szenerie.

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Zuflucht suchten wir dann zunächst am Gebratene-Mandeln-Stand, später im Bistro Ionis, die sich gerne In-Bar schimpft und nicht allzu spelunkig, aber auch nicht allzu versnobt herüberkommt. Karo, Oli/Horschdä und ich waren zu Schulzeiten oft hier, bei Babs war es wohl auch nicht anders.
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Dort fanden wir auch zum Glück angenehmere Plätze als noch im vollen Bierzelt. Einzig die House-Musik war sehr penetrant laut und die halbstarken Kids darin, die natürlich nur bis 12 dort bleiben durften, waren auch erschreckend in der Überzahl im Ionis. Weil ich sonst selten Gelegenheiten (wegen Geld, Begleitpersonen, etc.) habe, irgendwelche Sachen in Bars zu bestellen, nahm ich erst einen Whisky, den 12 Jahre alten Chivas Regal (erstaunlich untrüb) und dann einen Melon Sour, der atemberaubend gut schmeckt. Babs bestellte sich u.a. einmal einen Cosmopolitan, Karo Bier und einen Martini d'Oro. Betrunkenheitsskala: 3 von 10.

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Der Sonntag mit Karo am Tag der Deutschen Einheit und ohne Alkohol diesmal war noch schöner, weil ich nach all dem Umzugsstress den Tag frei hatte und ihr diesen voll und ganz widmen konnte. Außerdem war es frühsommerlich warm und dadurch eine geile Zeit. Ich beschränke mich beim Sonntag in meiner Ausführung mal auf das Wesentliche, weil der Tag entspannter. Wir waren zunächst so gegen Mittag im Da Barista, dem besten Café Wertheims, wo wir Kaffee tranken. Anschließend schlenderten wir durch die Stadt. Karo sah Wertheim durch die Rückkehr nach drei Jahren mit ganz anderen Augen. Vom ungeliebten Wertheim zur faszinierenden Stadt mit jüdischer Tradition, wodurch sie manchen Stationen fast wie eine Touristin begegnete. Am Nachmittag aßen wir dann zu Mittag. Wir aßen Pommes rot/weiß, den Klassiker, den es in einer Dönerbude im Angebot gab. Wir machten dann noch einen kurzen Abstecher in die Michaelismesse, aber dort blieben wir nicht lange. Wir saßen mal auf einer Bank am Tauber-Ufer oder mal vor einem Brunnen und unterhielten uns über alles Mögliche, z.B. über die zu der Zeit noch frische Trennung von Su. Am frühen Abend brachte ich sie dann zum Bahnhof und versprach ihr, sie in der kommenden Woche mal in Frankfurt zu besuchen...
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Donnerstag, 15. April 2010

Tagversüßer des Tages Vol.212



She & Him mit "In The Sun".

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Als Musical inszenierte Musikvideos gibt es mittlerweile zuhauf. Eine/r singt und die restlichen Darsteller tanzen alle an ungewöhnlichen Orten. Ich denke da an The Crash (of-ebay-Werbesong-fame) mit "Still Alive". Oder...natürlich...Michael Jackson mit "Thriller".
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"She" ist Zooey Deschanel, vom Aussehen her die "Indie-Katy-Perry" und hier die Sängerin. Sonst als Schauspielerin bekannt, "best known as" das Traumgirl im Film (500) Days Of Summer).
"Him" ist M.Ward, der ist sonst als Solo-Musiker oder als Teil der sogenannten Supergroup namens Monsters Of Folk (u.a. mit Conor Oberst) musikmäßig unterwegs.
Beide sind hier im Video zu sehen, er ist der pseudo-coole alte Typ mit der Brille, sie die Frontsau in diesem Musical.
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"In The Sun" ist quasi die Kurzfilm-Version und die Indie-Version von "High School Musical 1-3". Der Videoclip kommt aber mit weitaus weniger verstelltem Lächeln aus. Das charmante Musikvideo zur Single wurde vom Regisseur Peyton Reed (ist für die Kinofilme Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe und Trennung mit Hindernissen verantwortlich) gedreht.

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She & Him - In The Sun from Merge Records on Vimeo. "In The Sun" by She & Him, the first single from the album Volume 2. (Merge Records, 2010) Directed by Peyton Reed
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Freitag, 19. März 2010

Filmabend #2



Letzten Sonntag kamen "Herr Leo", "Herr Tümmi" und "Frau Bine" und ich wieder zum Filmclub zusammen.

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Was anders war als beim letzten Filmabend (link!): Bines Kumpel "Maddin" war an jenem Abend zu Gast und verspätete sich gleich schon mal. Denn der fand den letztmaligen Ort des Anguckens nicht: Das Wohnheim, indem Leo und ich wohnen. Neuer Anguck-Ort, neuer Film: Die Mehrheit entschied sich für die Tragikomödie Vergiss mein nicht!, welcher den schöneren Originaltitel Eternal Sunshine of the Spotless Mind hat.
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Dieser neosurrealistische Film (link!) vom französischen Regisseur Michel Gondry enthält unter anderem Science Fiction-Elemente und erzählt sehr nonlinear und demnach mit Zeitsprüngen. Es ist Michel Gondrys erfolgreichster Film, nicht nur was das Kommerzielle angeht (72 Mio. Dollar Einspielergebnis - für einen Indie-Film ist das einiges!), sondern auch bei Kritikern und Fans gilt der Film als Meisterleistung. Auf IMDB.com ist er in der TOP250 (link!) zurzeit (Stand: 19.03.10) auf Platz 58.

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Die Verfilmung des Oscar-prämierten Drehbuchs von Charlie Kaufman handelt von einem gewissen Joel (Jim Carrey in einer eher ernsteren Rolle). Dieser stellt fest, dass sich seine Ex namens Clementine (gespielt von Kate Winslet) nach dem Beziehungsende all die gemeinsamen Erinnerungen von der menschlichen Festplatte namens Gedächtnis löschen ließ. Sie erkennt ihn nicht mehr wieder.
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Anschließend sucht er die Firma auf, die für diese Löschprozesse verantwortlich ist. Er lässt dieselbe Prodezur über sich ergehen, jedoch kämpft er im Unterbewusstsein gegen die Ausradierung der schönen und nicht so schönen Erinnerungen an die eigensinnige Clementine, da das Löschen ihm Schmerzen bereitet.
Für eine etwas ausführlichere Beschreibung der Handlung(en) klickt ihr einfach hier (link!) drauf.

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Ein wunderbarer Film mit toller Musik von Jon Brion und durchweg tollen Schauspielleistungen. Kate Winslet ist als impulsive und alternativ lebende Frau einfach bezaubernd, Eigentlich-Komiker Jim Carrey nervt hier kaum, spielt sogar recht überzeugend.
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Und gerade die Nebendarsteller machen aus den Nebenhandlungen der Nebenrolle eine gleichermaßen berührende Angelegenheit. Tom Wilkinson, der den leitenden Arzt von Joel/Jim Carrey spielt, sieht man gekonnt an, dass "Dr. Howard Mierzwiak" ein Geheimnis verbirgt. Dessen erster Angestellter in der Firma, Elijah Wood als "Patrick", ist mal so gar nicht "Frodo", Angestellte Nr.2, Kirsten Dunst, ist als "Mary" erst süß, überzeugt dann aber besonders zum Schluss, wenn sie auf das Geheimnis kommt und mit verletztem Herz sofort darauf reagiert.
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Und der Schauspieler Mark Ruffalo ist für mich der Tollste. Er spielt den technisch versierten "Stan", der mit "Mary" zusammen ist. Der Nerd ist hauptsächlich für die Erinnerungs-Löschmaschine zuständig, nachdem "Patrick" und er dieses Gerät in "Joels" Wohnung mit "Joels" Kopf verbunden haben. Er scheint erst alles im Griff zu haben. Dann aber merkt man ihm an, wie hilflos er jedoch eigentlich ist.
Erstaunlich, wie schnuckelig und doch leicht unbeholfen und gleichzeitig sexy (wenn er mit Dunst (fast) nackt ist) Mark Ruffalo "Stan" spielt. Er ist so toll! Und wer sagt, dass nur Frauen einen entzückenden Rücken haben können?!

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Die gesamte Gruppe fand Vergiss mein nicht! toll und bewertete diesen mit einer Durchschnittsnote von ∅ 4,31. Sensationell! Besonders "Tümmis" Bewertung überraschte in der Gruppe, da er bisher eher nicht als Tragikomödien-Möger auffiel und auch vom Rest des Filmclubs bei der Auswahl des Films überstimmt wurde. Er stimmte für einen anderen anzuschauenden Film. Seine Wertung gehörte nichtsdestotrotz zu den höchsten, er fand den Film richtig gut!
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Maddins Note, die wegen seines Gast-Status nicht hinzugezählt wurde, vergab als einziger komplette 5 von 5 Punkte!
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Donnerstag, 18. März 2010

Tagversüßer des Tages Vol.203



Martina Topley-Bird mit "Anything".

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"Anything" ist eine Singleauskopplung aus Martina Topley-Birds Debütalbum Quixotic (2003). Die Sängerin, die oft als Feature gehört wird, unterstützte bereits viele Songs von Tricky (der Trip-Hopper), Massive Attack (die Trip-Hopper) und einem Nahestehenden des Wu-Tang-Clans namens Warcloud (ein Rapper).
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Ein wunderschönes sinnliches Lied, ein ebenso wunderschön und sinnlich umgesetzes Musikvideo. Besser als die geniale Regisseurin Floria Sigismondi (Clips für Christina Aguilera, David Bowie, Marilyn Manson und Fiona Apple) kann man es nicht machen. Und betörender als Topley-Birds Stimme sind nur sehr wenige.

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Der Umzug von Su und Karo - Teil 2




Der Umzug von "Karo aka Wolta" und "Su aka Susi" (nicht im Bild) ging weiter...die Vorgeschichte gibt es hier (link!)...

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3) Frankfurt -> Offenbach. Nun ging es von Frankfurt, übrigens Karos Studienort (sie rechts im Bild), aus nach Offenbach zur nun nicht mehr existierenden Wohngemeinschaft von ihr und unserer gemeinsamen Co-Abiturientin "Babs". "Babs" war nicht da, und konnte, da sie lernen musste, nicht mithelfen. Da musste ich an mich denken, der ja im Gegensatz zu ihr trotz Lernens da war. Diesmal fuhr ich nicht mit dem jungen Pärchen mit, sondern mit den älteren Eheleuten. Die Summe der jungen Menschen belief sich mit dem Hinzukommen der Kommilitonin Karos namens Alicia (links im Bild) auf insgesamt vier. Da aber der Transporter über nur drei Sitze verfügte, solidarisierten Alicia und ich uns und saßen zu zweit auf der Rückbank des Autos von Sus Eltern.
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Nachdem wir den Schneetrubel im Auto überlebt hatten, kamen wir dann auch endlich in Offenbach an. Diesmal mussten Karos Sachen in den Transporter, Sus Eigentum wurde ja schon nach Frankfurt verfrachtet. Jetzt waren es um die fünf Stockwerke, die es zu bezwingen galt. Zum Glück gingen die zu beladenen Güter mithilfe der Menschenkette hauptsächlich nur nach unten, doch war das Treppenhaus an sich eine recht unangenehme und schmale Angelegenheit. Die langen Schrankwände und der Lattenrost waren wegen der Enge demnach schwierig herunterzumanövieren.
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Eine angenehme Ablenkung von der Umzieh-Arbeit war der Anblick eines Russischsprechenden, der gut aussah, ca. dreißig Jahre alt und ein nun Ex-Nachbar Karos war. Vor seinem Werkstattkeller schliff er gerade Fliesen zurecht.

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4) Offenbach am Main -> Frankfurt. Als auch das geschafft war, ging es ein letztes Mal von Offenbach nach Frankfurt, um auch Karos Sachen zur neuen 2-Zimmerwohnung hochzubefördern. Diese beinhaltete zwei eher klein bemessene Zimmer, Küche, Bad und ein Dachboden.
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Vor dem Umzugsfinale wurde aber noch an einer Tankstelle ein Zwischenstopp (zwischen OF und F) getätigt. Dies hat mich eigentlich aufgepisst, doch zeigte ich meinen Unmut öffentlich nicht, Denn es war so, dass nachdem Sus Stiefvater aus dem Auto ausstieg, um sich etwas Überteuertes zu essen zu kaufen, auch Alicia und die Mutter den Wagen verließen. Die Mutter tat dies nicht mit der Frage "Kann ich dir etwas mitbringen?", sondern mit den Worten: "Du bleibst doch hier im Wagen, oder?"
Tja, schon. Wer hätte sonst auf den nicht abgeschlossenen Skoda mit laufendem Radio aufpassen sollen, wenn nicht ich? Da ich mich aber nicht von den kalten, zähen und wirklich ekligen Bäcker-Brezeln ernähren wollte wie zuvor, blieb demnach mein hungriger, aber eigentlich appetitloser Magen komplett ungefüllt.
Dann fiel der Mutter später im Auto ein, dass sie mich "vergessen" hatten, doch nahm ich aus willenstarker, vielleicht auch aus falscher Bescheidenheit nichts von denen an. Wer will sich schon gerne anbiedern?
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Mit letzten Kräften verrichtete ich meinen Teil der Arbeit beim Umzug und hätte vor lauter Missmut und Mattheit fast kotzen können. Bei den vielen Bücher-Kisten von Streberin Karo war es fast unmöglich, diese alleine hochzutragen. Natürlich hatte ich mir dies nicht anmerken lassen, im Gegensatz zur Mutter.
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Doch es gab eine Person, die mir den Tag dann doch noch nachhaltig versüßen konnte. Es war die direkt nebenan wohnende Nacharin, die sicherlich auch den anderen das Arbeiten weniger schwer machte. Wie das? Die jung gebliebene 50plus-Frau hätte vom Charakter her nicht süßer, sympathischer und selbstloser - da hätten wir die am Anfang erwähnte Selbstlosigkeit wieder - sein können. Sie ließ die Haustur nicht nur offen, sondern stellte auch unter ihrer Türschwelle einen niedrigen Tisch hin, welcher mit einer Kaffeekanne, Kaffeetassen und Vollmilch-Schoki-Pralinen liebevoll gedeckt war. Wir konnten es kaum fassen! Sie lud uns noch zu sich ein, was wir nach getaner Arbeit - auch diese Tatsache konnten wir kaum fassen - auch annahmen.
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Die - wie gesagt - jung gebliebene Rentnerin tat im Grunde alles, damit wir uns bei ihr - auf Sofa und Sessel - wohlfühlten. Natürlich haben wir die Hälfte ihrer sehr lieb gemeinten Vorschläge - Saftmitnahme, Süppchen, Scotch, etc. - bescheiden nicht angenommen. Denn sie konnte es voll und ganz nachvollziehen, wie kräftezehrend solch ein Umzug sein kann. Nach der gut getanen Koversation bedankten wir uns bei ihr vielmals.

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Tja, und wie kam ich heim? Sus Eltern, die selbst in einem Dörfchen nahe Karlstadt wohn(t)en, fuhren mich nach Würzburg. Dies klappte fast reibungslos, weil sie ein Navi an Bord hatten. Hinten im Auto stellte ich mich meist schlafend, weil ich wegen der Schufterei und wegen ihrer Art nicht ins Labern kommen wollte. Trotz der extremen Witterungsverhältnisse kamen wir aber alle gut an und ich bedankte mich natürlich für das Heimfahren von mir und kam sicher im Wohnheim an.
Daheim stopfte ich mich dann mit Essen voll. :D
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Mittwoch, 27. Januar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.170





Ms. Dynamite mit "Dy-Na-Mi-Tee".

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Whatever happened to Ms. Dynamite? Keine Ahnung, aber Niomi Arleen McLean-Daley hatte 2002 ihre erfolgreichste Zeit, als ihr Debütalbum A Little Deeper herauskam. Daraus die zweite großartige sexy Single "Dy-Na-Mi-Tee", davor das sozialkritische "It Takes More", danach das toughe und selbstbewusste "Put Him Out". Sie bekam den Mercury Prize und jeder schien die urbane Künstlerin aus England zu lieben.
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Dann veröffentlichte sie aber drei Jahre später Judgement Days, welches sich als ein von der Kritik eher verrissener Nachfolger und von den CD-KäuferInnen verschmähtes Album herausstellte. Woran lag's? An den schwachen Songs darauf, allen voran die grausame Vorabsingle "Jugdgement Day". Nichts im Vergleich zu "Dy-Na-Mi-Tee". Seitdem hört man nichts mehr von ihr. Schade...

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Ms. Dynamite - Dy-Na-Mi-Tee
Hochgeladen von
Ms-Dynamite. - Musikvideos, Sänger Interviews, Konzerte und mehr.
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Montag, 4. Januar 2010

Sexiest Indie Ladies 2009



Hier die zehn sexiesten Musikerinnen und Sängerinnen 2009, die einen Indie-Plattenvertrag haben.

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10) Charlotte Hatherley
[Hier (link!)]
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09) Miriam Wallentin (Wildbirds & Peacedrums)
[Hier (link!)]
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08) Sarah Barthel (PHANTOGRAM)
[Hier (link!)!]
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07) Claire Evans (YACHT)
[Hier (link!).]
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06) Nina Persson (A Camp)
[Ihre Hauptband The Cardigans ist bei einem Major, A Camp hingegen ist "indie". Nina, immer noch 'ne Süße (link!).]
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05) Ebony Thomas (EBONY BONES!)
[Ebony Thomas könnte vielleicht mit einer Drag Queen verwechselt werden, so schrill und bauchmuskulös (link!) sieht sie aus. Ist aber wirklich zu 100% Frau (link!). Glaub ich...haha!]
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04) Miss Kittin (Miss Kittin & The Hacker)
[Sonst solo unterwegs und provokanter in ihrem Auftreten, kollaborierte sie 2009 mit The Hacker. Blaue Augen, dunkelbraunes Haar (link!): Schön!]
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03) Claire Oelkers & Stefanie (Karpatenhund)
[Auf diesem Bild (link!) ist Mitte links ist Claire und Mitte rechts Stefanie Schrank der Ex-Major-Label-Band Karpatenhund zu sehen.]
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02) Annie
[Norwegerin und Stilikone (link!), auch ehemals auf einem Majorlabel gewesen.]
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01) Anja Plaschg (Soap&Skin)
[Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die österreichische Singer/Songwriterin Soap&Skin die sexieste Indie-Frau (link!) ist. Auch wenn sie oft sehr mysteriös dreinblickt und ich ihre Musik nicht so mag.]
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Sonntag, 3. Januar 2010

Auch DAS war 2009!



Auch DAS war 2009!

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Meiner Meinung nach die Filme des Jahres: „The Wrestler“ und „Inglourious Basterds“
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Mein Buch des Jahres: Heinz Strunk „Fleckenteufel“
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Meiner Meinung nach die Frau des Jahres: Beth Ditto
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Meiner Meinung nach der Mann des Jahres: Barack Obama – trotz allem
["Michael Jackson" hier jetzt hinzuschreiben, wäre hier etwas unfair gegenüber Miss Ditto gewesen: Dead AND Alive und so...]
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Meiner Meinung nach die Idioten des Jahres: Roland Koch und die Continental-Frau
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Meine Wörter des Jahres: „Abwrackprämie“ und, naja, auch „Schweinegrippe“ halt
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Meiner Meinung nach die Werbung des Jahres: 1. Rocher-Werbung mit Jan-Josef Liefers (*schwärm*), 2. IKEA-Werbung mit den Frauen im begehbaren Kleiderschrank, und 3. die Gucci-Parfümwerbung für "Flora", gedreht von Chris Cunningham (Aphex Twins "Come To Daddy)
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Meiner Meinung nach das No-Go des Jahres: Die Heuchlerischen Hypes um Michael Jackson und um die Schweinegrippe
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Meine persönlichen Events des Jahres: Englisch-Zwischenprüfung und Latein-Prüfung
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Mein persönlicher Erfolg des Jahres: Das Bestandenhaben meiner persönlichen Events des Jahres
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Mein persönlichen Misserfolge des Jahres: Viele kleine...
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Mein Konzert des Jahres: Shantel in der Posthalle in Würzburg am 28.März 2009 (link!)
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Dienstag, 22. Dezember 2009

Tagversüßer des Tages Vol.153



Charlotte Gainsbourg mit "Heaven Can Wait".

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C'est magnifique! Alles großartig: Song! Musikvideo (Achtet auf die Details!!!)! Beck als unterstützende Kraft (nach dem Ausflug in die Langhaarigkeit endlich wieder mit sehr akzeptabler Frisur) und die bezaubernde Frau Gainsbourg selbst. Single stammt aus IDM (2009). Regisseur dieses Videoclips: Keith Schofield.

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Charlotte Gainsbourg - Heaven Can Wait from Charlotte Gainsbourg on Vimeo.

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Samstag, 28. November 2009

Happy Birthday, Wolta! :)


Alles Gute zum B'Day, Karo aka Wolta! Wir sehen uns...
...heute Abend! ;)
[ Photo (c) 2009 by SR / Sray ]
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Dienstag, 3. November 2009

Tagversüßer des Tages Vol.123



Cat Power mit "Lived In Bars".

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Finde ich toll und mögen meine Freunde auch: "Lived In Bars" war zwar keine offizielle Single der Singer/Songwriterin aus Atlanta, Georgia, bekam aber trotzdem ein Promo-Videoclip. Ein unfassbar charmantes Teil, sowohl akustisch als auch visuell, das von Robert Gordon gedreht wurde.
Der Song entstammt ihrem vorletzten regulären Album The Greatest (2006). Das erste Cat-Power-Album, das weniger spröde und schwermütig daherkommt als ihre vorigen sechs: Dank eines großzügiger instrumentierten Sounds, der u.a. mit Bläsern und Orchester ihre wohlig klingende Stimme polstert. Und nein, das ist keine Best-Of!
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Man kann gar nicht glauben, dass Chan Marshall (so ihr richtiger Name, unverkürzt lautet er Charlyn) in diesem Video so unbeschwert agiert, weiß man über den Umstand Bescheid, dass es ihr während des Videodrehs gar nicht gut ging. Alkoholismus, Liebeskummer und psychische Probleme pflasterten ihren Weg, unberechenbare Liveauftritte gehörten bis zu einer gewissen Zeit leider zu ihrem Markenzeichen.
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Doch nach einem Entzug anno 2006 ging es zum Glück wieder aufwärts in ihrem Leben. Zunächst gewann die Frau mit der rauchigen Altstimme im Jahre 2007 für The Greatest als erste Solokünstlerin den amerikanischen "Shortlist Music Prize" (link!). Ein Jahr später wurde übrigens die nicht minder fantastische Feist für The Reminder von dieser listenmachenden Jury (bestehend aus Musikern, Produzenten und Journalisten) geehrt.
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The Greatest machte sie erstmals einer etwas größeren Masse bekannt. Anfang 2008 lagen die Kritiker der Musikpresse ihr dann spätestens bei der Veröffentlichung von Jukebox zu Füßen. Es ist ihr zweites Coverversionen-Album in ihrer Diskografie (nach The Covers Record im Jahre 2000) und das erste nach ihrer bedrückenden Lebensphase. Der Musikexpress (link!) spendierte ihr deswegen gar eine Titelstory - zurecht, wenn auch erst ein paar Monate nach dem Album-Release erscheinend.
Der Gipfel der Umjubelung wurde erreicht, als Karl Lagerfeld sie kurzzeitig als Model für Chanel (link!) engagierte. Kein Scheiß!
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Dass Chan ein wahnsinnig bewegtes Leben gelebt hat, obwohl sie gerade mal 37 Jahre alt ist, ist unbestreitbar. Eine gut geschriebene und eher kompakte Biografie zum Einstieg findet sich hier auf der LAUT.de-Seite (link!).

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Dienstag, 13. Oktober 2009

Exzentrische-britische-Sängerinnen-Special - Vol.1



Hier drei exzentrische Sängerinnen. Es sind alles weibliche Newcomer 2009 aus dem Vereinten Königreich, die leider fast kein Mensch in Deutschland kennt.

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Sehr unbekannt...im Gegensatz zur etwas bekannteren Little Boots (die ist jedoch eher eine angepasste Showbiz-Musikerin) oder im Gegensatz zu Elly Jackson (La-Roux-Sängerin) oder Florence Welch (Bestandteil von Florence + The Machine).
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Sozusagen die Antithesen zur amerikanischen pressesüchtigen Lady GaGa und zur norwegischen überbraven Marit Larsen (of "If-A-Song-Could-Get-Me-You"-Fame).

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1) Ebony Bones!
Alternativ-Schreibweisen: EBONY BONES! / Ebony Bones. Ihr grell-bunten Promo-Fotos wie hier (link!) machen es schon deutlich...die Frau steckt voller Avantgarde. Und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein! Ebony Thomas, wie sie in echt heißt, ist eine Singer/Songwriterin, Produzentin und Schauspielerin.
Ihre Musik ist auch kein R'n'B oder Soul, wie man es vielleicht klischeemäßig von einer schwarzen Frau erwarten würde, sondern Electro-Pop mit Dancehall-Einflüssen, eher "indie" statt linienstromförmig. Nachzuhören entweder auf ihrem Debütalbum Bone Of My Bones (2009) oder hier: "Don't Fart On My Heart" (göttlicher Titel für so einen Song!)
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LINK
Ebony-Bones-Biografie auf MOTOR.DE
Ebony Bones auf MYSPACE
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Ebony Bones 'Don't Fart On My Heart'

TÉAR|MySpace Videos

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2) VV Brown
Noch eine farbige Britin: VV Brown, geboren als Vanessa Brown, aus Northampton stammend. Die bald Geburtstag (24.Oktober 1983) habende, noch 25 Jahre alt seiende Frau ist ebenfalls Singer/Songwriterin und Produzentin. Außerdem ist sie nebenberuflich Model und besitzt eine eigene Vintage-Modelinie (link!).
Sie hat jamaikanisch-puertoricanische Wurzeln und war bis zu ihrem Abitur eine Superstreberin ("Brown gained four "A" grades at her A levels" (WIKIPEDIA-link!)).
Nun macht sie Retro-Pop-Musik mit Funk- und Soul-Einflüssen. Eigenbeschreibung: sie bereite "musical mashed potatoes" zu. Albumname: Travelling Like The Light (2009). Diese vierte Single: "Game Over".
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LINKS
VV Brown's englische offizielle Webseite
BBC: Later-With-Jools-Holland-Interview
VV Vintage (ihre Vintage-Mode)
VV Brown auf MYSPACE
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Game Over

VV Brown|MySpace Music Videos

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3) Paloma Faith
Von Beruf Sängerin und Schauspielerin ("Die Girls von St.Trinian", Heath Ledgers letzter Film "The Imaginarium Of Doctor Parnassus"), war einst als Gelegenheitsjobberin in einem Dessousladen tätig. Der "quirky" Rotschopf aus Hackney, bei London, setzt mehr in Interviews als Musikvideos auf einen exzentrischen Look. Siehe dieses Radio-Interview (link!). Liegt auch an ihrer quiekenden Sprechstimme.
Wie auch VV Brown ist sie "of mixed origin": das eine Elternteil ist spanischstämmig, das andere aus England herkommend.
Musik: poppiger, auf Hochglanz polierter Soul, singstimmlich erinnert sie - will man sie jetzt in eine dieser Schubladen stecken - an Duffy, man muss dann natürlich auch an Frau Winehouse denken (weiße Haut, schwarze Stimme). Album: Do You Want the Truth or Something Beautiful? (2009). Ihre erste Single: "Stone Cold Sober".
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LINKS
Paloma Faiths offizielle Seite
Paloma Faiths deutsche Homepage
Paloma Faith auf MYSPACE
Interview with Geoff Lloyd by Paloma Faith - Video interview - Absolute Radio
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Paloma Faith- Stone Cold Sober

Paloma Faith|MySpace Music Videos
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Donnerstag, 24. September 2009

Tagversüßer des Tages Vol.103



Beth Gibbons & Rustin Man mit "Tom The Model".

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Wunderschön und spooky gleichzeitig. Aus dem bisher einzigen Album Out Of Seasons (2003) der Kollaboration von Paul Webb alias Rustin Man und der Portishead-Sängerin Beth Gibbons.

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Beth Gibbons & Rustin Man - Tom The Model
Hochgeladen von lalimonadebleue. - Sieh mehr Musikvideos, in HD!
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Montag, 14. September 2009

Congratulations! Speech Debelle - Mercury Prize Winner 2009


[ (c) 2009 by SR / Sray (This picture) ]

Sie hat es geschafft: Speech Debelle, Newcomerin und clevere Rapperin aus Südlondon, gewann in diesem Jahr überraschenderweise den Mercury Prize für das beste britische oder irische Album 2009. Juhu!

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Der Mercury Prize ist ein Preis mit hohem Prestige, der zumindest in England nochmal die Plattenverkäufe um ein Vielfaches pusht. Und ich freue mich doppelt für die 26-Jährige. Nicht nur, weil dies nicht viele Menschen erwartet hatten, am wenigsten sicherlich Corynne Elliot selbst, wie sie mit richtigem Namen heißt. Sie gehörte, weil nur wenige Musikhörer sie kannten, nämlich eher zu den AußenseiterInnen in der Shortlist. Das Debüt verkaufte sich vor ihrem Sieg nicht mehr als 3.000 Mal!
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Im Gegensatz zu den eigentlichen Favoriten La Roux, Kasabian, Glasvegas...und vielleicht auch The Horrors. Sondern ich freue mich auch deshalb für Speech Debelle, weil sie eine großartige und talentierte Künstlerin ist, bei der ich bereits hier (link!) prophezeit hatte, sie solle gewinnen. Naja, weniger prophezeien...es war mehr mein Wunschtraum, haha.
Unten könnt ihr das Video zu "Better Days" sehen, featuring Micachu.
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BISHERIGE GEWINNER DES MERCURY PRIZE
1992 Primal Scream Screamadelica
1993 Suede Suede
1994 M People Elegant Slumming
1995 Portishead Dummy
1996 Pulp Different Class
1997 Roni Size/Reprazent New Forms
1998 Gomez Bring It On
1999 Talvin Singh Ok
2000 Badly Drawn Boy The Hour of Bewilderbeast
2001 PJ Harvey Stories from the City, Stories from the Sea
2002 Ms. Dynamite A Little Deeper
2003 Dizzee Rascal Boy in da Corner
2004 Franz Ferdinand Franz Ferdinand
2005 Antony and the Johnsons I Am a Bird Now
2006 Arctic Monkeys Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
2007 Klaxons Myths of the Near Future
2008 Elbow The Seldom Seen Kid

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LINKS
Croak for me! Mercury-Prize-Nominees 2009 (A-L)
Croak for me! Mercury-Prize-Nominees 2009 (L-T)

N24.de-Artikel
derStandard.at-Artikel
Mercury Prize-News
Zeit.de-Artikel
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UPDATE (22/09/09)
Noch ein Link: ein sehr guter TimesOnline-Artikel (link!) über Speech Debelle, um sie und ihre Vorgeschichte/Biografie besser kennenzulernen.
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