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Donnerstag, 4. November 2010

Nachtrag: Ich, der Eremit



Weiter geht es mit der Aufarbeitung der letzten zwei Monate in meinem Leben. In diesem Post geht es darum, dass ich seit dem 1. Oktober 2010 wieder bei meinen Eltern wohne und zuvor aus der WÜ-Altstadt-WG ausziehen musste. Doch wie kam es dazu? Weil ich zuvor blöderweise den präzise als ganze Sätze getippten Text aus Versehen gelöscht habe, gibt es jetzt aus Zeitgründen nun nicht ausformulierte Stichworte.

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- 20 Jahre in Kreuzwertheim bei meinen Eltern gewohnt, mit 15 zu meinem Vater gezogen
- Eltern zwar geschieden, Wohnungen aber weiterhin nah beieinander
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- Im Juni 2008 in ein Wohnheim in Würzburg gezogen, sehr weit vom Schuss entfernt
- WG innerhalb des Wohnheims, erst mit Achim, dann mit Clemens zusammengewohnt
- Meist schöne Zeit, viele Nachbarn kennengelernt, Leo turned to best buddy
- Nach zwei Jahren vom Wohnheim wegen eigener Verneinung der Fristverlängerung
ausgezogen
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- Chrissie überredete mich, in ihre WG einzuziehen
- FH-BWL-Caro (nicht zu verwechseln mit Karo) Praktikum für sechs Monate in München
- Caro wusste noch nicht, ob Zwischenmiete bei mir oder dauerhaft in München ansässig und ich
zum Hauptmieter geworden
- Trotz Ungewissheit mein OK gegeben, weil Wohnung schön und zentral in der Altstadt
- Ebenfalls meist schöne Zeit, viele Leute durch coole Chrissie (Editors-Fan) kennengelernt
- Anna und ich jedoch sehr unterschiedlich, im Nachhinein festzustellen
- Caro entschied sich doch für eine Rückkehr in die WG → ich dadurch raus
- Seltsames während Auszug festgestellt: mein Leben passt in zwei Autoladungen (BMW
3er-Limousine), jedoch keine Möbel im Zimmer gehabt außer Matratze, viel Stuff noch in
„Kreuz“


- Positiv am Wohnen bei seinen Eltern: keine Miete zu zahlen
- Auch positiv: Komfort, oft gekochtes Essen, eigene Wäsche mitwaschen
- Positiv: Tagesplanung vonnöten, frühe Kurse können wegen frühen Busses nicht verpasst
werden
- Negativ am Wohnen bei seinen Eltern: Image des „Hotel-Mama-Beanspruchenden“
- Auch negativ: Pendeln zwischen Kreuzwertheim und Wertheim (42km mal zwei, 5,20 Euro
Tagesticket, ca. eine Stunde mal zwei Fahrtdauer)
- Negativ: Abhängigkeit vom Busfahrplan (letzter Bus zurück werktags: 18.15 Uhr!)
- Negativ: sehr frühes Aufstehen, wenig Zeit in Würzburg, in „Kreuz“ kein Internetzugang
- Negativ: Eltern zu sehr an der Backe, da Mutter bei Einkaufsfahrten stressig und Vater einen
mit 23 wie ein Kind behandelnd, obwohl selber ja schon noch SEIN Kind seiend
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- Mehr Negatives wie Positives, schon klar
- Auch nervig, da sensibles Reagieren: Wohnungsfrage „Hast du schon eine neue Wohnung
gefunden?“ derzeit meist gestellte seitens Freunden und Bekannten

→ DIE FRAGE IST OFT MIT SCHEINBARER MITLEIDBEKUNDUNG VERBUNDEN. IHR
HEUCHLER! ALS OB ES EUCH WIRKLICH INTERESSIEREN WÜRDE. FÄLLT EUCH KEINE ANDERE FRAGE ZUERST EIN, WENN IHR MICH ANTREFFT, NUR DIESE? WIE KREATIV! IHR KÖNNT EUCH ABER DIESE FRAGE SCHENKEN!

- Fühlt sich durch Wohnen in Kreuzwertheim und Studieren in Würzburg wie ein
Isolierter, ein Außenseiter, ein Eremit
→ vereinsamend
- Wann werde ich wohl tatsächlich eine neue Bleibe finden...?
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Mittwoch, 14. April 2010

Hail to No Thief


"Hail to No Thief #01 (Hailing Crazily As Hell )"
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"Hail to No Thief #02 (Hail from Above)"
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"Hail to No Thief #03 (In Flowerpots)"
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"Hail to No Thief #04 (On the Floor)"
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"Hail to No Thief #05 (Here You Are)"

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Letzten Sonntag Abend hat es in Kreuzwertheim zweimal gehagelt. Fand ich sehr faszinierend!
[ All photos (c) 2010 by SR / Sray ]
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Mittwoch, 17. Februar 2010

Höllentage im Glück



Die letzten Tage (12. - 16. Februar 2010) meines langen Wochenendes waren ein Graus.

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Zunächst erstmal muss die Überschrift dieses Blogeintrags erklärt werden. Aaaalso:
Der Titel bezieht sich auf Mark Oliver Everetts tragikomischer Autobiografie "Glückstage in der Hölle" (link!). Everett ist eigentlich der Kopf der Band Eels und verarbeitet in seinem viel gelobten Buch, das weitaus harmloser auf Englisch "What the Grandchildren Should Know" heißt, sein bisheriges Leben, besonders die vielen tragischen Todesfälle in seiner Familie, die ihn auf dem Höhepunkt seiner ruhmreichen Karriere heimgesucht haben und ganz unmittelbar aufeinander folgten.
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Ich habe zwar in den letzten Tagen keinen Tod eines Familienmitglieds erfahren, doch konnte ich keine adäquatere Überschrift für mein missratenes Wochenende finden als die Umdeutung des Titels von Mark Oliver Everett. Man könnte mir jetzt natürlich Wichtigtuerei und Heulsusigkeit vorwerfen, aber das ist mir jetzt einfach mal egal. I don't give a fuck about all the opinions you have. Die Kommentare würde ich nicht lesen.

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Ich hatte mich schon zuvor vor diesem Wochenende gefürchtet, weil ja nicht nur der Valentinstag am allseits bekannten 14.02. stattfand, sondern unmittelbar darauf der Rosenmontag und der Fasnachts-Dienstag (15. und 16.02.) in diesem Jahr ihr Unheil suchen wollten. Während der V-Tag zum 22. Male wieder einmal Kummer hervorrufend vor Augen führte, wie erfolglos mein Liebesleben bisher gelaufen ist (Beziehungen: null), nervte mich das Brimborium des Faschings dank R-Tag und F-Nacht einfach nur.
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Diese Tage sind mit den "Höllentagen" gemeint, wohingegen "Glück" ausdrückt, dass der Zweck dieser Kommerztage ja eigentlich ist, in Zweisamkeit oder Mehrsamkeit ein Gefühl von Gemeinschaft und Optimismus zu zelebrieren. Das alles ist ja gut gemeint, aber was aus dem Tag der Liebenden und der Zeit der Jecken mittlerweile, also im Jahre 2010 geworden ist, stößt einem doch unangenehm auf, oder etwa nicht?

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Seit der fünften Klasse bin ich alles andere als ein Fan von Karneval / Fasching / Fasnacht / Fasnet. Das gezwungene Spaßhaben, die Kommerzialisierung von Verkleidung und Buntheit, welche sich eine ganze "fünfte Jahreszeit" lang erstreckt, also das Ausgeben von massig viel Geld, um im Kollektiv zu grölen, zu saufen, zu fressen, zu schunkeln und in die Ecke zu pissen, stinkt.
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Gegen diese kollektive Heuchlerei kommt nicht einmal der Valentinstag an, der weniger "in your face" ist, den ich selbst aber noch nie mit jemandem, mit einem Partner, ausleben konnte. Die 24 Stunden Rosa-Brillen-Feeling kenne ich nicht. Dumm, irgendwie. Aber so musste ich auch nie extra Geld ausgeben, um jemandem etwas zu schenken.

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Ich fuhr am Freitag heim und blieb bis heute Morgen (also bis Mittwoch) bei meinen Eltern. Ich blieb durchschnittlich länger dort als bei meinen Visiten zuvor. Einerseits musste ich für meine Mutter Bewerbungskram erledigen, ihr quasi beim Bewerben für einen neuen Job helfen, andererseits brauchte ich...ganz einfach Geld.
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Es gab nur wenige Höhepunkte, die es zwischen dem Freitag und dem Dienstag gab. Zum Einen wäre die am Freitag stattgefundene Premiere der neu restaurierten Fassung des visionären Stummfilmklassikers "Metropolis" aus dem Jahre 1927. Was an der arte-Liveschaltung (link!) zur Berlinale so besonders war, wo eben Metropolis 2.0. aufgeführt wurde, steht hier (link!). Supi war's!
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Dann wurde die erste Staffel von "Nip / Tuck" (link!) auf DVD zu Ende geschaut. Ich liebe diese US-Serie, sie ist so clever, so unterhaltsam, und vergisst auch nicht die Abgründe und tragischen Momente. Die zweite Staffel von "Nip / Tuck" muss bald her!

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Ansonsten war ich von der Online-Peripherie ziemlich abgeschnitten und konnte nur per Handy einen teuren Hauch WWW erleben. Auch nervten meine Eltern in gewisser Weise, noch mehr nervte aber die Einsamkeit in Kreuzwertheim. Dieses verschissene Großkaff hatte nichts zu bieten, außer eben den Rosenmontagsumzug zuletzt. Niemand, mit dem ich noch groß zu tun habe, wohnt dort noch. Auch auf dem anderen Ufer, in Wertheim nämlich, hätte ich lange suchen müssen.
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Die wenigen SMS-Dialoge waren auch nicht zufriedenstellend, weil ich den jeweiligen Dialogpartner mit meiner Jammertal-Stimmung früher oder später auf die Nerven gegangen war. Jemanden aus der Ferne daten wollte ich auch nicht, ich war einfach zu schlecht gelaunt. Und mit dem Auto meines Vaters herumzucruisen empfand ich wegen der winterlichen Witterungsverhältnisse als zu gefährlich.

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So war ich dann ziemlich faul und verkroch mich in meinem Zimmer. Ich schaute TV, obwohl das Fernsehen sich an jenen Feiertagen von seiner noch unerträglicheren Seite zeigte. Ich hörte die wenigen MP3s auf meinem Handy, aber die Alben von Corinne Bailey Rae und Yeasayer konnten meine Negativstimmung nicht dauerhaft begleiten oder sanft positivieren. Ansonsten schlief ich viel. Wann immer es ging.
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Ansonsten war ich kaum draußen, machte keine Spaziergänge, war nur dann in der frischen Luft, um mit meinen beiden Elternteilen getrennt einzukaufen (siehe Foto). Ganz toll. Die restliche Zeit las ich mich durch alte Musikzeitschriften oder aß etwas. Etwas? Hmm, naja. Ich hatte während der ungenutzten Tage leider wieder zu viel Ungesundes gegessen.

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Wie gut, dass heute alles Faschingmäßige endlich vorbei ist. Aschermittwoch, die Politiker haben ihren Senf dazugegeben. manch andere Leute haben auf diesen tagsüber gar verzichtet, wegen des Fastens natürlich. Viele, nur ich nicht, aßen Fisch oder kurierten ihren Kater (Schadenfreude!). Und nun bin ich endlich wieder in Würzburg. Hoffentlich vergehen in den nächsten Tagen Miss Melancholie und Misses Unzufriedenheit. Vielleicht werden sie dann einfach wieder für kurze Zeit von Alkohol fortgespült.
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Dienstag, 26. Januar 2010

Kleine Portionen Vol.29




Was heute so passiert ist:

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1) Zwei Kinderwägen waren heute im Bus. Siehe Foto...nur so...als Aufhänger für die heutigen Kleinen Portionen...

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2) Ich habe heute die Klausur zu der Übung "Übersetzung Englisch - Deutsch" geschrieben. Normalerweise werden ja die meisten Klausuren in der sogenannten Klausurwoche geschrieben, aber da unser Dozent keinen anderen Termin gefunden hat, wurde der endgültige festgesetzte Zeitpunkt dafür zwei Wochen vor der Klausurenflut gelegt. Also heute. Und ich denke, ich habe nicht sooo schlecht abgeschnitten.
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Allerdings habe ich auch teilweise sehr frei übersetzt. Zumindest hatten wir in jener Übung bei ihm den Eindruck bekommen, dass wir uns in der Hinsicht ruhig was trauen dürfen. Die Hauptsache ist, dass der Textsinn verstanden wurde.
In der Schule gilt ja generell der Leitspruch bei Übersetzungen: "So nah am Text wie möglich, so frei wie nur nötig". Hier wurden aber viele Möglichkeiten des Eindeutschens akzeptiert, vieles aber wiederum natürlich auch nicht. Mal abwarten und schauen, ob's glattlief...die Klausur war ja nicht arg schwierig.

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3) Später um 3Uhr Post Meridian, cum temporae (15:00 Uhr plus akademische Viertelstunde = 15:15 Uhr) besuchte ich die Geschichtsvorlesung zu Kaiser Wilhelm II.. Ja mei, was der Prof wieder für ein Tempo hingelegt hat. Manchmal kommt man ja mit, aber heute fiel mir das echt schwer, obwohl ich zu 95% immer schön aufmerksam war.
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Mister Haircut hingegen hat mich mit seinem eigentlich schönen Rollkragenpullover aber sehr geblendet. Dieses engelsgleiche Weiß hat mich doch sehr an die mordshelle Schneedecke erinnert. Schon krass, dass wieder einmal die Schneeflocken nur so herumfliegen...

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4) Ansonsten wäre ich heute nicht in der Vorlesung (von oben) gesessen. Ich hätte eigentlich nach der mittäglichen Klausur (siehe noch weiter oben) mit dem Bus nach Kreuzwertheim zu meinen Eltern fahren müssen.
Während mein Vater die eine Hälfte der anfallenden Studiengebühren für das kommende Sommersemester zahlen wird (die Fristende ist in drei Tagen), muss ich die andere Hälfte in der Weise beisteuern, als dass ich den nötigen Betrag aus meinem Sparbuchkonto in mein Girokonto verfrachten sollte. Und weil ich nicht in Würzburg bei jener Bank angemeldet bin, sondern eben im Kreis Main-Tauber, hätte ich einmal mit dem Bus hin, und wieder mit dem Bus zurückfahren müssen. Preis des Tagestickets: 5 Euro irgendwas. Eine sehr gute Kommilitonin hatte mir empfohlen, dort anzurufen.
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Also Telefonnummer der Bankfiliale im Web recherchiert und angerufen. Die Stimme in der anderen Leitung empfing mich dann mit einer ungewöhnlichen Wärme, wie ich sie selten erlebt habe. "Hallo, hier ist der Telefon-Servicedienst der Bank XX, was kann ich für Sie tun"? Manche Menschen hätten die Freundlichkeit als gestelzt bezeichnet, ich hingegen war dankbar für so etwas. Großes Kino! Klappte dann auch mit dem Geld-Transfer, allerdings muss das nächste Mal die fünfstellige PIN-Nummer für diese Art von Transport herhalten...Super Service!
Jetzt muss nur noch mein Vater die Kohle für die StudentInnen-Maut besorgen...
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Freitag, 8. Januar 2010

Rekord: 28 Posts innerhalb einer Woche! :)



28 Blogeinträge habe ich nun in dieser Woche (link!) verfasst. Dies ist ein neuer Rekord! Dann wünsche ich euch mal ein schönes Wochenende! Ich hau dann gleich mal ab, nach Kreuzwertheim und komme am Sonntag wieder.
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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Polsterreinigung


"Dad - bei der Polsterreinigung"
[ Photo (c) 2009 by SR / Sray ]
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Freitag, 18. September 2009

Quätschichfest 2009


"Q-Fest: Festzelt"

Vor ca. 2 Wochen fand das Kreuzwertheimer Highlight, das Quätschichfest, wieder statt.

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"Q-Fest: Karussell"

Und ich fand es dort kacke, obwohl ich als Kind viel Spaß hatte. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich keine Begleitung hatte, nüchtern einfach am Sonntagtermin alleine erschien und es deswegen nicht lange am Ort der Provinz-Geselligkeit (an jedem Anfang eines Septembers) aushielt.
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"Q-Fest: Autoscooter"

Nur 10-15 Minuten lang lief ich auf dem Kies des Festplatzes herum, bevor ich heimging, und machte ein paar Solala-Fotos mit dem Handy. Zumindest in dieser Hinsicht war es ergiebig gewesen, dort hinzugehen. Hier (link!) sind ein paar Zeilen zum Q-Fest vom letzten Jahr zu finden...
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"Q-Fest: Wauwau"
[ (c) 2009 by SR / Sray (all photos) ]
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Donnerstag, 16. April 2009

Klein Sray und die Grundschulzeit (1. / 2.Klasse)



Die Grundschulzeit. Vom September 1994 (da wurde ich gerade sieben Jahre alt) bis zum Juli 1998 erstreckte sie sich. Nicht mehr ganz so unbeschwert wie jene Zeit im Kindergarten (link!), aber trotzdem eine sehr lehrreiche und interessante Zeit.
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Die ersten zwei Schuljahre verbrachte ich in der sogenannten „Alten Schule“ (link!) in Kreuzwertheim (KZW), wo alle Erst- und Zweitklässler in einem eher kleinen Schulgebäude ihre Runde drehen. Dort lernten wir u.a. die Schreibschrift, die, ich habe den Namen auf Wikipedia gefunden (link!), eigentlich „Vereinfachte Ausgangsschrift“ heißt. Auch lernten wir was über die heimischen Blumen und Pflanzen auf Wiesen. Es gab das Fach „Heimat- und Sachkunde“, natürlich auch „Rechnen“ und so.
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Ich war in gewisser Weise stolz auf meine Mutter, dass sie kurz vor Beginn des ersten Schultages einen Kurs besuchte, wo die Eltern ihren in die Schule kommenden Kindern eine Schultüte bastelten. Denn so hässliche Plastik-Dinger von der Schulranzen-Marke "Scout" hätte ich bestimmt nicht toll gefunden. An den Inhalt der Schultüten kann ich mich nicht mehr erinnern, aber er (der Inhalt!) war 100% essbar (also keine Teddybären oder Ähnliches). Das weiß ich noch!
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Auch bekam ich einen Füller geschenkt, nämlich den holzigen "Lamy abc" (link!), den damals allen ErstklässlerInnen empfohlen wurde, was heutzutage ja ein anderer Stift ist. Mein Exemplar war recht einzigartig. Nicht nur, weil natürlich mein Name auf der Kappe stand, sondern auch, weil der Würfel, was das Endstück des Füllhalters darstellte, unbeabsichtigterweise und wohl aus Nervosität schön von mir durchgekaut wurde (habe dafür nie an Nägeln gekaut!) Solch unschöne Nagespuren hatte sonst keiner in der Klasse 1b, in der ich war. :D
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Mittwoch, 15. April 2009

Klein Sray und die Eltern



Derzeit ist die Woche der Nostalgie. Das heißt, es dreht sich in dieser Woche alles um das Bisherige in meinem Leben. Ich erzähle ein bisschen mehr über mich als sonst, weil in dieser Woche nicht viel Neues passieren wird, wohl erst in der nächsten Woche, wenn die Vorlesungszeit wieder beginnt. Bis dahin gibt es so gewisse Erzählungen über meine Vergangenheit...
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Die Eltern und die ersten Lebensjahre. Also der Ursprung des ganzen. Vor vielen vielen Jahren begegneten sich mein Vater und meine Mutter irgendwo in Deutschland und irgendwann in den 80ern. Leider habe ich nie nachgefragt, wie sie sich kennengelernt haben. Was ich nur weiß ist, dass beide in Laos geboren wurden, einem Binnenstaat in Südostasien. Meine Mutter in Vientiane, der Hauptstadt Laos, mein Vater in Savannakhet, einem kleineren Ort. Dann wurde es für beide schwierig, in Laos zu bleiben, da einerseits die USA mit dem Land Krieg führte (Fliegerangriff von 1964 bis 1973), andererseits drangen die nicht minder brutal vorgehenden Roten Khmer ebenfalls in das Land.
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Beide mussten fliehen, was besonders für meinen Vater ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang darstellte. Er musste vieles zurücklassen, Dokumente und Andenken. Seine Eltern hingegen nicht, da sie, als er noch ganz jung war, beide starben. Mein Vater gelang mit seinem älteren Bruder als junger Mann dann in den 70ern nach West-Deutschland, besser gesagt, nach Wertheim, und konnte sich gut in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integrieren.
Meine Mutter floh zu einer ähnlichen Zeit mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Belgien in den wallonischen (frankophonen) Teil, wo sie, im Gegensatz zu meinem Vater, noch eine europäische Schule besuchte und dadurch eben auch Französisch und die Gepflogenheiten Belgiens erlernte/kennenlernte.
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Ich weiß nicht, was meine Mutter dazu bewegte, hier her zu kommen, während ihre Mutter und ihre Schwester in Belgien blieben. Sie fanden sich, wie gesagt, in Deutschland. Sie verliebten sich und heirateten, während meine Mutter bereits mit mir hochschwanger war. Mein Vater verließ den eher rauen Wertheimer Stadtteil Wartberg (Baden-Württemberg) und fand eine größere Wohnung in dem Großkaff Kreuzwertheim (Bayern), das ruhiger und bürgerlicher daherkam. Eine bessere Gegend für mich, dachten sie wahrscheinlich. Außerdem war Wertheim, die nächstgrößere Stadt, auch nur 1km davon entfernt und bloß auf der anderen Seite des Mains.
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Meine Mutter stürzte (ich weiß nicht, auf welche Weise, und wie es dazu kommen konnte) irgendwann während der Schwangerschaft mitten auf dem Marktplatz in Wertheim. Bauchlängs. Ich wurde zwei Wochen zu früh geboren. Ein Kaiserschnitt war zusätzlich nötig gewesen und so wurde ich bereits Anfang September, und nicht in der Mitte des Monats auf die Welt gebracht. Als Frühchen gelang ich in eine Art Brutkasten, um das ungewöhnlich magere Gewicht von 2000g zu überwinden. Sonstige Komplikationen gab es aber zum Glück nicht...ich entwickelte mich trotz Frühgeburt normal, ohne schwerwiegende Krankheiten oder so...puh!

Donnerstag, 9. April 2009

Intranasaler Wasserfall - das Sequel



Eurrrrch... nur nach einem Monat (link!) habe ich schon wieder so einen verdammten unaufhörlichen Schnupfen.

Gestern fing es am späten Nachmittag auf dem Rückweg nach Hause an. Gestern war das Hauptproblem nicht das ständige Triefen in der Nase, sondern dass meine Augen permanent getränt haben. Kein schöner Anblick und in der Öffentlichkeit, also in der Straßenbahn und im Bus war mir das auch irgendwie peinlich.

Heute aber verlagerte sich das "Hochwasser" flussabwärts nach Süden, von den Augen- zu den Nasenhöhlen. Und die ganze Zeit muss ich ein Taschentuch zücken: *tröööööt*. Und ansonsten: *schnffff-schnffff* (das Geräusch, wenn man den liquiden Inhalt von selbst hochzieht...)

Naja, wie gut, dass ich heute in wenigen Minuten nach Hause zu meinen Eltern fahre (komme erst am Dienstag nach Ostern wieder). In Kreuzwertheim wird meine Kränklichkeit zumindest nicht so groß auffallen...

Ich wünsche frohe Ostern!

Dienstag, 24. März 2009

Kleine Portionen Vol.24



1) Vom 23. - 25. März sind die Fristen, in denen man sich für die Latein-Prüfung anmelden kann. Ohne Anmeldung geht nix, denn damit ist man dann zugelassen für den Schreibtermin am 1.April und kann dann den Hörsaal I der Phil I betreten, wo die drei Stunden Prüfung stattfinden werden.

Und dafür muss man sich persönlich ins Zentrum für Sprachen und Mediendidaktik, kurz ZSM, begeben. Genauer gesagt, in das Sekretariat für Latein. Der Grund dafür ist halt, dass man die Immatrikulationsbescheinigung und den Personalausweis vorlegen muss. Weil ich es schon hinter mich bringen wollte, tat ich dies wie viele andere schon am ersten Tag der Frist, nämlich gestern. Und jetzt wird es ernst, nur noch etwas mehr als eine Woche bis zur Prüfung. Uaaah!


2) Ich werde morgen nach Kreuzwertheim fahren und am Freitag wieder nach Würzburg zurückfahren. Halt so, auch wenn es ungewöhnlich für mich ist, da ich sonst selten unter der Woche hin- und herfahre.


3) Menno, ich will wieder ausgehen! Letzten Freitag konnte ich nicht in den Zauberberg ("gay.volution") gehen, weil ich kein Geld hatte. Frustierend, vor allem, weil ich schon von ein paar Quellen gehört habe, dass es echt gut gewesen sei. *seufz*


4) Und Leo-Angelegenheiten werden ab jetzt mit dem Tag "herr leo" versehen. :)

Donnerstag, 5. März 2009

Frutti dell' Albero



Aaaaalso, ich weiß nicht so recht, ob das die grammatisch richtige Übersetzung für Baumfrüchte ist - immerhin gab es 4.540 Google-Ergebnisse dafür (link!). Aber ich wollte einfach mal irgendeinen ebenso italienischen Titel für diesen Post formen, der sich an den auch den Deutschen geläufige metaphorische Begriff "Frutti di Mare" (Meeresfrüchte) anlehnt.

Gründe für den silbernen Verkleidungsshit: Mein Dad hat mir, als ich noch bei meinen Eltern in Kreuzwertheim war (ich war am Samstag dorthin gefahren), zwei Birnen so eingewickelt, damit ich über die nächsten auch noch etwas Obst im Würzburg-Kühlschrank haben sollte. Und die Banane sah dann so auf dem Bild aus, weil ich beschlossen hatte, diese für heute in die Uni zum Verzehr mitzunehmen.

Das nennt man doch jetzt Konzeptkunst, oder? *gg*

"Birne und Banane im Alu-Schlafrock" wäre als Titel wohl auch nicht schlecht gewesen...

Montag, 29. Dezember 2008

Back to 100%!



Tja, laut dict.cc (link!) sagt man das umgangssprachlich für "wieder voll da". ;)

Tja: Herzlich Willkommen zurück zu "Croak for me!" mit meinem ersten Blogeintrag seit der ... öhm, naja ... unangekündigten und X-Mas-bedingten Schreibpause. Fünf Tage nichts Neues hier zu lesen, das ist schon ein ungewöhnlich langer Zeitraum für euch gewesen, oder? Naja, und bevor ich weiterhin den Eintrag hier mit lauter "najas" und "tjas" zumülle...erzähle ich lieber etwas. *gg*

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Die letzten Tage hatte ich in Kreuzwertheim bei meinen Eltern verbracht. Und es gab:
-> kein großes Weihnachtsfest,
-> somit auch nicht viel viel mehr schwer im Magen liegendes Essen als sonst,
-> nicht viele, aber schöne nützliche Geschenke,
-> viel Schlaf,
-> wenig Lern-/Lese-Motivation,
-> nicht viel Interessantes im TV,
-> bis Samstag wie gewohnt keinen Internetzugang bei meinen Eltis,
-> am Samstag Abend im Maxi-Autohof in Wertheim-Bettingen (link!) dann aber doch kurz Web-Zugang, nämlich in so Internet-Kugeln (siehe Schnellskizze oben!), in die man sich hineinsetzen kann und doppelt so viel zahlt wie in einem normalen I-Café: 4 Euro in Münzen pro Stunde: Arrgh! Und wo sind die USB-Anschlüsse gewesen?

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In den nächsten Tagen werde ich in Würzburg in das neue Jahr "reinfeiern". Mit meinen Leuten, die noch während dieser freien Tage in WÜ übrig bleiben. Und a)...deren Eltern entweder sowieso in Würzburg leben, die b)...nicht zu den Papa-/Mama-Orten über Weihnachten gefahren sind oder c)...für den Rutsch ins neue Jahr extra in ihre Uni-Stadt fahren, um hier in WÜ zu feiern.

Also: macht euch auf einen hohen Betrunkenheitsgrad bei mir in ein paar Tagen gefasst! :D

Donnerstag, 27. November 2008

C'est Wertheim!


Baustelle: Hier soll angeblich in einem Monat eine kleine Brücke fertig gebaut werden, die von einer anderen Brücke, der "Alten Brücke" nämlich (auf welcher der Fotograf zu diesem Zeitpunkt steht), zur oberen Ebene Wertheims führen soll. Von dort aus würde man schneller zum noblen Stadtteil Hofgarten gelangen.



Allerdings wurden die Fotos am 23.11.08 gemacht. Und wie es aussieht, werden die Leute wohl noch mehr Zeit bis zum Bauziel brauchen. Tz...



Oben links ist die Wertheimer Burg zu sehen, das Wahrzeichen der Kleinstadt, in der ich geboren worden bin. Dann Wohnhäuser, aus der Parkplatzperspektive. Denn auf der anderen Seite befindet sich schon die Altstadt. Und das Ding in der Mitte des Bildes ist die Rückseite einer Stadtkarte für Wertheim. Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander.



Und jetzt ist schon Abend. Und Schnee fiel wieder. Und mein Atem ist zu sehen. Hier ebenfalls im Bild: eine Anzeige, mit der der nicht im Bild auffindbare kleine Laden für Holzzuschnitte und Produkte wie Türen, PVC, etc. wirbt.


Und hier haben wir eine andere Brücke: die "Spessartbrücke", oder inoffiziell auch "Neue Brücke" genannt. Darunter der Main. Und der Fotograf überquert sie gerade, um von Wertheim nach Kreuzwertheim zu gelangen.

Montag, 10. November 2008

Original und Fälschung - hehe!



Das ist mein Zimmer in Kreuzwertheim! Rechts vom Originalosray: Ein Selbstporträt, das auch meine ca. 20 anderen Bildende-Kunst-NeigungskurskollegInnen (Kunst-LK hieße das für alle Nicht-BaWü-Menschen!) vor ca. 2 Jahren von sich in der 12.Klasse anfertigen sollten. Ziemlich düster ausgefallen mit dem ganzen Blau und Rot, was ja dann Lilatöne ergab. Habe dafür zwar nur 9 Notenpunkte (entspricht einer 3+) erhalten, egal...mir gefällt es immer noch!

Montag, 8. September 2008

Quätschichfest



So dämlich sich das anhört, das Quätschichfest gibt es tatsächlich! Es ist das große Fest, das sich ein paar Tage lang am Anfang eines Septembermonates erstreckt und in Kreuzwertheim, meinem Homevillage (Kalaueralarm!), stattfindet. Quätschich steht für Zwetschge. Denn das Fest ist dem Kreuzemer Wein gewidmet und soll "an den hier einst weitverbreiteten Zwetschgenanbau erinner[n]."

Als ich noch jünger war, war es für mich etwas ganz Besonderes dort hinzugehen. Schließlich wohnte ich in einem großen Dorf (Markt Kreuzwertheim ist eine Gemeinde), das für einen Jungspund nicht wirklich viel zu bieten hat. Wertheim liegt auf der anderen Seite des Mains, war von 1998 bis 2007 der Ort meiner Schule, ist eine Große Kreisstadt und hat zwar ebenfalls zwei große Feste (das Altstadtfest Ende Juli und die Michaelismesse Ende September/Anfang Oktober), allerdings brauchte ich für den Heimweg von dem Quätschichfest auf dem Schotterplatz nie viel länger als fünf Minuten. Gut für den Sray in den Jahren 16-19, der Alkoholika nicht abgeneigt war! *gg*

Aber auch der kleine Sray erfreute sich an den Losen, den Steaks (war ja damals noch Fleischesser), dem Süßigkeitenstand, dem Auto-Scooter und dem Greifer, weniger an der Schießbude, dem Karussell, dem Schunkelfestzelt oder der zu Fall zu bringenden Dosenpyramide. Auch konnte ich viele bekannte Gesichter wiedersehen und hatte meistens einen Riesenspaß.

Doch irgendwann ändert man sich natürlich im Laufe seines Lebens. Die Musik in der Nähe der Auto-Scooter und gaaaaanz besonders jene im Zelt findet man grausig, viele Freunde sind entweder weggezogen oder man hat mit dem Rest gar keinen Kontakt mehr (bei manchen Deppinnen und Deppen aus sehr gutem Grund *g*). Bei anderen Menschen rümpft man erstaunlicherweise die Nase und der ganze Zauber der Kindheit und Jugend ist verflogen. Obwohl noch alles anno 2008 genauso aussieht wie vor etlichen Jahren. *seufz*

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Ich habe mich nach dem Abstinenzjahr 2007 wieder in das Quätschichgetümmel gewagt, weil ich letztes Wochenende sowieso bei meinen Eltern war. Wirklich Lust hatte ich keine, und trotzdem ging ich Samstag Abend nach Mitternacht und am Sonntag Nachmittag alleine zu dem Dings.

Beim ersten Besuch nachts habe ich vier Abi-KollegInnen wiedergesehen, mit denen ich allerdings nicht so sehr dicke war. Dann lauter Bierdrosseln und zwei nette Leute aus meiner Ex-Schule, die erst nächstes Jahr ihr Abi machen werden. Zu der Zeit zwar keine stolzen VolksmusikerInnen, jedoch eine schreckliche Cover-Rrrrockband (Name unbekannt), die Standards wie das sowas von unvermeidliche "Summer Of '69" spielte. Hilfe!!!!!!!!!!!!!
Und leider haben sie auch zwei/drei P!nk-Songs wie "Get The Party Started" und "Who Knew" fürchterlich verschandelt. Ich blieb maximal 10 Minuten im Zelt, dann ging es wieder angewidert nach Hause. Besoffenheitsskala: 0 von 10!



Am Sonntag Nachmittag traute ich mich ein weiteres Mal zur Veranstaltung und wurde schon gleich zu Beginn mit beschissenen kleinkalibrigen Kanonen und den pistolenmäßigen Handheld-Kanonen (Kann mir jemand sagen, wie diese Teile eigentlich genannt werden?), die sie gen Himmel abfeuerten. Schwarzpulver galore! Ich weiß echt nicht, wie man sich für so etwas begeistern kann. ;(

Im Zelt war nichts Interessantes zu sehen, sodass meine einzige Aktion dort am Greifer stattfand. Das Spielzeugautomat, auf dessen Boden lauter Kuscheltiere und anderen Weichteilen liegen, die man mit viel Geschick mithilfe des Greifarmes nach draußen befördern kann. Meine Glückssträhne ist bei solchen Geräten nicht immer vorhanden. In Rimini vor einem Jahr während der Abifahrt konnte ich für Karo aka Wolta und mir einmal "Tiggah" und einmal "Winnie The Pooh" abgreifen. Manchmal bekam ich auch schon mal gar nichts heraus.

Gestern allerdings hatte ich bei 5 Versuchen (2 Euro) zweimal Glück gehabt, sodass zwei hochnäsige Girlies, die sich gegenüber von mir an dem Glas anlehnten, sich wegen den Dödidö-Geräuschen plötzlich umdrehten. Die größere von den beiden lutschte zuvor gelangweilt an einem Lolli und bekam bei dem Anblick im bunt beleuchteten Spielautomaten den Mund nicht mehr zu, was echt lustig aussah!

Was ich bekommen habe?


Na das hier! Süß, oder? Vielleicht verschenke ich die zwei etwas blau angelaufenen Tierchen... :)

Dienstag, 5. August 2008

Urlaub bei den Eltern



Tja, so kann's gehen: Eigentlich wollte ich wie so oft nur für ein Wochenende bei meinen Eltern bleiben (so jede zwei Wochen ging es bisher nach Kreuzwertheim).

Dann aber wollte meine Mutter unbedingt, dass ich zumindest diese Woche "hier bleibe", nur damit sie dann jemand Anderes als meinen Vater hat, der sie dann früh morgens um 6 zur Arbeit bringt und um 16h auch wieder von dort abholt. Mein Vater hat halt ab dieser Woche gute zwei Wochen Urlaub und den wollte Mama wegen irgendwelcher Angelpläne (er hat einen Angelschein) oder wegen mehr Ausschlafstunden nicht belasten. Sie hat es letztendlich geschafft, mich weichzuklopfen. So bin ich dann auch geblieben. Und langweile mich hin und wieder in der Provinz und sehe mein Zimmer wieder etwas öfter (siehe Foto).

Nur: es war letzten Endes doch meine eigene Entscheidung, sie hat mich ja nicht gezwungen, in Kreuzwertheim für länger zu bleiben. Also darf ich da jetzt nicht jammern, nicht seufzen, nicht pöbeln. Mama hat mich bloß erpresst, oder sagen wir, bestochen: mit dem Vielleichtkauf eines kleinen nicht allzu teuren Fernsehers überübermorgen! Wird natürlich kein Flatscreen sein und auch nur knapp über 100 Euro kosten. Was aber vollkommen für mein Studentenleben ausreicht. Ach, meine Mutter ist so fies. *gg*

Ich wünschte nur, ich hätte rechtzeitig einen Ferienjob oder ein Praktikum, mit dem ich mit diesen August gescheit ablenken könnte. Dann bleibt mir, sobald ich wieder in Würzburg bin, nur noch eines übrig, außer mir einen mittelfristigen Nebenjob zu suchen: Lateinvokabeln und -grammatik schon mal vorauslernen!!! ;(

Sonntag, 22. Juni 2008

@home again

Nachdem ich im Zeitraum von etwas über einer Woche das erste Mal in der neuen Wohnung durchgehend residiert habe, kam ich am Freitag vor zwei Tagen wieder per Bus in den Ort zurück, in dem ich 20 Jahre lang aufgewachsen bin: Kreuzwertheim.

Und die ersten Minuten daheim in meinem Jugendzimmer und in der Küche waren erstmal etwas strange. Und dann hab ich mich langsam wieder an vieles gewöhnt. Woran ich mich weniger gewöhnen konnte, war die Tatsache, dass meine Eltern zwecks meiner Abwesenheit zuvor mir nicht so wirklich meine Privatsphäre gönnen wollten. Stattdessen fragen sie mich einen Loch in den Bauch und klopften noch viel öfter an die Zimmertür als früher. *seufz*

Am Samstag war Lebensmittelshopping angesagt, hauptsächlich für meine Mum. Ansonsten bin ich am Freitag nochmal nach WÜ gefahren, um ein paar Sachen in die Wohnung zu bringen und um in den "Zauberberg" zu gelangen (siehe nächster Post). Und just in diesem Moment sitze ich im Internet-Café in Wertheim, dessen Namen mir nie einfällt. Und es gießt gerade in Strömen. Und es donnert. :( Dabei war es vorhin doch recht warm, als ich um 14h einen kleinen Salat und ein tolles Stück "Lemon Pie" (gibt's nur im Sommer) im heißgeliebten Café "DaBarista" verputzte. Naja, egal...morgen geht es eh wieder nach WÜ.

Dienstag, 17. Juni 2008

Jetzt bin ick erst recht ein Wurzburger!

Vor ca. zwei Stunden war ich im Rathaus in Würzburg, dass ich nach langem Suchen dann doch gefunden habe. Es liegt halt so sehr versteckt, dass nur ein kleines Schild auf den Eingang hinter dem Ratskeller aufmerksam macht. Ohne nach dem Weg zu fragen, gelangte ich dann aber schnell zum Einwohnermeldeamt, wo ich mich zuvor vergessen habe, mich bei der Stadt anzumelden.

Da gibt es auch nichts Interessantes zu erzählen vom Ausfüllen der drei Formulare. Nur dass mein Hauptwohnsitz ab heute WÜ ist und nicht mehr Kreuzwertheim (42km westlich gelegen), weil ich wegen meines Studiums vieeeeel öfter in Würzburg in der Wohnheim-WG sein werde als in meinem Aufwachsort. Außerdem fahre ich nicht jedes Wochenende zu meinen Eltern.
Dann wurde ich nochmal von der netten Dame vom Meldeamt daran erinnert, dass ich meinen Personalausweis bald verlängern sollte, weil der in diesem Jahr ablaufen wird.
Und ich sollte meinen Reisepass bei Gelegenheit mal mitbringen.

War's das schon? Tja, hey, 20 Minuten hat die ganze Prozedur nur gedauert? Saucool!