Posts mit dem Label uni würzburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label uni würzburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. November 2010

Freitag Morgen in der Universität



Freitag Morgen in der Universität


Wie leer es hier ist, die Caféteria
Der Uni Würzburg, und außer mir
Hier sitzen nur Ü30-Menschen, trinken
Und essen, lesen, Müllwägen drauß' blinken.

Die Frau, vor mir, liest "Main Post", dritte Seite.
Bebrillt, wirkt lieb, die Zeitung in voller Breite.
Sie isst Mehrkornbrötchen und trinkt Traubensaft.
Ich nehme mal an, das Frühstück gibt ihr Kraft.

Der Mann mit Kappe, auch Nordisches Format.
Ihn wach macht sein Kaffee, nicht "vom Automat".
Er schüttelt den Kopf, kämpfend mit Müdigkeit,
Die Nase reibend, zehn vor Acht, die Uhrzeit.

Und angestellte Handwerker sind auch da,
Hängen Bilder auf: in der Caf'teria!

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Donnerstag, 18. November 2010

Lerer(in)!


"Elisa sucht Lerer(in)!"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 17. November 2010

Stranger Dazzled by Light


"Stranger Dazzled by Light"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Wie pervers...come get it! ;)


"Kinky Advertisement Poster: Ice Cream - Come get it! ;)"

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Würzburg, Universität Würzburg, Phil-Fakultät II am Wittelsbacherplatz, Caféteria. Alter Werbeaufsteller, aber sehr "geil"! :D

[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 3. November 2010

Leo = Colossus


"Colossus of Würzburg"
[ (c) 2009 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Freitag, 29. Oktober 2010

Strange Reunions (Kürzestgeschichte/Kolumne)



Ist ja nicht so, als ob ich mit dem Typen jemals einmal eine Union (siehe Titel, der gleichzeitig ein Songtitel der Band Yeasayer ist) eingegangen wäre, ich kenne ihn ja nicht mal richtig, aber die gestrige Busfahrt mit diesem einen Kommilitonen geriet zu einer eigenartigen Kürzestreise.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Als ich ihn vor zwei Semestern das erste Mal im Gebäude unserer Uni-Fakultät (Philosophische Fakultät I) sah, war ich von seiner Schnuckeligkeit und gleichzeitigen Stylishness geplättet. Schnuckelig machten ihn die eher geringe Körpergröße, schätzungsweise max. 1,73m, die hellen roten Haare und unschuldigen braunen Augen, die hinter einer Brille mit markanten schwarzen Rändern und rechteckigen Gläsern hervorlugten. Stylish waren hingegen seine schlanke, aber nicht dürre Figur, der Fasson-Schnitt seiner indie-mäßigen Frisur, die hellbraune Slim-Hose und die dunkelbraunen Glanzledersneakers.
--------------------------------------------------------------------

Es war der Dienstag der zweiten Woche der Vorlesungszeit im Wintersemester 2009/2010. Als Student der Hauptfächer Englisch und Sozialkunde (Politik- und Sozialwissenschaft) und des Erweiterungsfaches Geschichte hatte ich mir damals noch überlegt, eine Veranstaltung des letztgenannten Faches zu besuchen.
--------------------------------------------------------------------

Kleiner Exkurs:
In Geschichte brauche ich demnach keine verpflichtenden Scheine, Leistungsnachweise durch Klausuren oder Seminararbeiten, zu machen. Einen Grundkurs für Neuere Geschichte (ca. 1500-1800) kann, muss ich aber nicht besuchen, wird mir für einen Studi des „alten Lehramt“ (nicht modularisiert, auf Basis vom „alten“ Magister, nicht vom noch neuen Bachelor) aber auch sowieso nicht angerechnet. Ich war wegen dieser freiwilligen Wahl demnach nur ein einziges Mal in „Neuere Geschichte“. Und wegen der eher ekligen Uhrzeit von 19.15 bis 20.45 Uhr.
Jeeeeedenfalls: dieser Typ war auch darin, wirkte wie ein noch leicht unbeholfener „Ersti“ (Student im ersten Semester) und über sein Dasein hatte ich mich natürlich gefreut.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Sommersemester 2010. Montag der zweiten Woche der Vorlesungszeit dieses Semesters. Einführung in die englische Fachdidaktik. Ich sitze seit fünf Minuten in einem für den 40 Mann/Frau starken Einführungskurs viel zu großen Hörsaal. Es kommen zwei Typen in den Hörsaal herein, der eine braun- und kurzhaarig, blauäugig und mit ränderloser Brille, der andere wohl dessen Kumpel. Oh, er fällt mir sofort, es ist der Rothaarige vom damaligen späten Dienstag! Jawohl, ich werde mehr als nur eine Sitzung mit ihm verbringen, auch wenn er in den Wochen auf der rechten, statt nahe bei mir auf meiner linken Seite, ganz außen sitzen wird. Mit seinem Kumpel.
--------------------------------------------------------------------

Wochen später, an der letzten Sitzung vor der gefürchteten Klausur, die ich später mächtig versemmeln werde, hält er und sein dick und dünn gehender Kumpel ein Referat, deren Thema ich auch längst wieder vergessen habe. Ich weiß nur dunkel, dass einer von ihnen Hendrik und der andere Philipp heißt. Nun, beide Namen ähneln sich, was die Zielgruppe Mittelschichts-Eltern angeht, die ihren Sohnemann vor 20 bis 25 Jahren halt einfach so nannte. Beide könnten also sowohl Philipp als auch Hendrik heißen. Der Name Philipp ist natürlich einen Tick oder fünfundzwanzig Ticks schöner, also wohl passender für den Stylo-Schnuckel. Erst hält sein blauäugiger Kumpel, derselbe wie der vorhin beschriebene. Er hat eine leicht herbe Stimme und ein etwas biederes Aussehen als der Rotschopf. Dann hält, ich nenne ihn jetzt einfach so, Philipp. Wie erwartet hat er eine etwas hohe, aber sympathische und definitiv zum Lehren geeignete Stimme. In Kombination mit der detaillierten vorigen Beschreibung seines Äußeren lässt sie ihn noch mehr zum verpeilt wirkenden Indie-Mode-Nerd wirken. Wahrscheinlich nicht gay, eher bisexuell, aber am wahrscheinlichsten metrosexuell, aber nicht, wie ihr jetzt denkt, auf eine nicht übertriebene Art und Weise. Ach, Philipp!
--------------------------------------------------------------------

Meine Kursgefährtin Kathrin, mit der ich nicht nur das Referat viele Sitzungen vorher hielt, sondern auch so einige Schwätz-Unterhaltungen während des Kurses, wurde von befragt: „Sag mal, der rechte mit den roten Haaren, wie findest du den so?“ Sie: „Der??? Nee, also, hmm, nääh! Gar nicht mein Fall! Wieso stehst du den gerade auf den?“ „Ach, komm, der ist doch echt mal süß mit seiner Brille.“ „Viel zu sehr Nerd, und sein weißes T-Shirt ist so faltig wie der zerknüllte Entschuldigungsbrief meines Ex, der fremdging.“ „Aber...“ „Na, wenn schon, dann sein Referatspartner.“ Oder der bauernhafte Fußballfan mit dem rollenden "r", dessen Schlafzimmerblick sie immer so sexy finde, aber ich eher nicht so.
--------------------------------------------------------------------

Ey, Vorgeschichte mit Überlänge!
Und jetzt ist die eigentliche Story über deine Busfahrt bestimmt noch langweiliger als deine vorige Anschmacht-Geschichte aus der Ferne. Oder?

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Weiß nicht, musst du selbst entscheiden. Gestern Abend, Wintersemester 2010/11, zweiter Mittwoch der Vorlesungszeit, wartete an der zentral gelegenen Uni-Bushaltestelle „Universitätszentrum“ eine Menge Menschen auf den Bus in Richtung Hauptbahnhof. Mit drei Minuten Verspätung (was zu anderen Zeiten ungewöhnlich wäre, aber vielleicht doch nicht ganz zu Rush-Hour-Zeiten) kam er endlich. Ich stieg als einer der letzten ein und wollte einen Doppelsitz-Platz ganz hinten ergattern, an dem ich alleine sitzen würde. Den gab es natürlich nicht.
--------------------------------------------------------------------

Ich hatte aber am angelangten Ende des Busses drei Möglichkeiten. Erstens, ich setze mich auf den letzten freien Platz der Viererreihe ganz ganz hinten, der links und rechts von lauten Vollidioten flankiert war. Zweitens, ich setze mich neben einen Typen, dem ich schon oft in der Uni begegnet war, ähnliche Geschichte wie bei „Philipp“, sehr hübsch, nur weniger modefixiert als „Philipp“, eher auf lässige unprätentiöse Art gut gekleidet, Soziologie-Hauptseminar statt Englisch- oder Geschichtskurs, Asia-Migrationshintergrund wie bei mir, jedoch deutscher Vorname, hatte sogar ein paar wenige Sätze mit ihm in jenem Seminar gewechselt. Wäre mir aber irgendwie leicht unangenehm gewesen, neben einen attraktiven Typen zu sitzen, den man kaum kennt Drittens, ich setze mich neben „Philipp“.
--------------------------------------------------------------------

In dieser Situation entschied ich mich spontan für letztere Option, obwohl auch attraktiver und kaum gekannter Nebensitzer und daraus resultierender Unsicherheit. „Philipp“ trug einen schwarzen langen wolligen Mantel mit Kapuze, eine beige Hose und schwarze flache Stoffsneakers. Hellblaue Umhängetasche. Jedes Teil für sich war stilvoll, aber zusammen sah es etwas komisch aus, die Kleidungsstücke waren zwar farblich nicht ideal aufeinander abgestimmt, machten aber dafür einen sympathisch-verpeilten Eindruck, der wiederum doch zu ihm passt. Frisur und Brille bleiben aber wie vor zwei Semestern dieselben.
--------------------------------------------------------------------

Als ich mich jedoch neben ihn setzen wollte, konnte ich das nicht optimal, weil seine Tasche etwas aus seiner „comfort zone“ herausragte und etwas von meinem Sitzplatz einnahm. Ich saß also parallel zu seiner Messenger Bag (oder war es eine Laptop-/Netbook-Tasche?) etwas angeschrägt in Richtung Buskorridor, also irgendwie leicht draußen. Machte mir aber nicht viel aus, die Mischung aus Freude (über das Sitzen neben „Philipp“) und Verunsicherung (wegen des Sitzens neben dem von mir angeschmachten „Philipp“) überwog, manchmal schaute ich ihn aus meinem linken Augenwinkel an, versuchte es zumindest. Tolles Kinn, bemerkte ich in meinem Kopf. An der Mitte der Busstrecke angelangt, regt sich „Philipp“, der nach seiner Tasche greift. Ich wollte dies schon als Reaktion auf das baldige Aussteigen aus dem Bus deuten, und wollte vom Sitz aufspringen, um ihm dafür Platz zu machen, doch da nehme ich über meine Kopfhörer meines MP3-Players ein „Nee, nee“ aus seinem Mund wahr. Ich dreh mich schnell zu ihm hin und bin für eine Millisekunde leicht verwirrt. Er sagt anschließend leicht verschämt „Sorry“. Ich bin noch verwirrter und frage schnell: „Hm, wieso denn?“ „Ich hab mit meiner Tasche so breitgemacht.“ „Oh, ach, kein Ding!“. Ich grinse ihn an und drehe mich wieder zurück. Ich grinse in mich hinein, weil ich seine Stimme wieder gehört habe.
--------------------------------------------------------------------

Und dann denke ich: „Hey, das wäre doch DIE Chance, ihn mal richtig kennenzulernen!“ Ich überlege in den nächsten drei Minuten, ob und wie ich das Mini-Gespräch gerade fortsetzen sollte. Ideal wäre es, ihn auf die Dozentin unseres damaligen gemeinsamen Englischkurses anzusprechen oder über den Kurs. Es wäre DIE Gelegenheit gewesen! Dann fiel mir aber ein, dass es aber peinlich wäre, dies zu tun, weil ich die Klausur ja damals nicht bestanden hatte und denselben Kurs, diesmal bei jemand anderes, wiederholen muss. Schweigen. Ansonsten gäbe es nur wenige Möglichkeiten fürs Ansprechen, schon eine Bewunderung für seine Tasche käme käsig herüber. Ich frage mich, was er in diesem Moment wohl denkt, was er gerade von mir denkt, ob er in seinem Leben überhaupt einen Gedanken an mich verschwendet hat. Eineinhalb Minuten vor dem Erreichen meiner gewünschten Haltestelle: „Ähm, könntest du mal auf den roten Knopf da drücken?“ Ich verstehe sofort, dass „Philipp“ aussteigen will, auch aussteigen will. Ich: „Klar, ich muss hier auch gleich raus!“ Ich bleibe nüchtern-freundlich, er auch. Dies sollte meine notorische Unsicherheit gegenüber Menschen allgemein und Männer speziell übertünchen.
--------------------------------------------------------------------

Ich traue mich immer noch nicht, ihn richtig anzusprechen. Später steigen wir gemeinsam aus, erst ich, dann er. Wir warten noch an derselben Fußgängerampel auf ihr Grünwerden, überqueren dann die Straße, laufen noch ca. 30 Meter zusammen, ohne ein Wort zu sagen. Wir sind ähnlich schnell im Laufen. Als ich noch in meiner Tasche krame, ahne ich, dass „Philipp“ bald nicht mehr den Fußweg mit mir teilen wird, denn er biegt dann rechts in ein Gässchen ein. Das war es wohl für heute. Ich seufze leise und melancholisch. Ich stelle ich gedanklich mir vor, wie ich eine Strichliste mit der Überschrift „Verpasste Chancen“ um einen weiteren Strich erweitere.
--------------------------------------------------------------------

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Postmodern Minnesang




"Postmodern Minnesang"

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Das Wort Minnesang - Minnesang, der [mhd. minnesanc] (Literaturw.): höfische Liebeslyrik (Duden) - gibt es als englisches Wort tatsächlich, kann aber laut dict.cc (link!) auch "courtly lovesong" oder als literaturwissenschaftlicher englischer Begriff auch "minnesong" heißen. Allerdings klänge "Postmodern Courtly Lovesong" oder "Postmodern Minnesong" nicht so schön, denn Germanizismen in der englischen Sprache und Lehnwörter aus dem Deutschen sind einfach geil! :D
--------------------------------------------------------------------

[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Mittwoch, 11:11, Universitätsbibliothek



Mittwoch, 11:11, Universitätsbibliothek

Verloren starre ich auf den Laptop-Bildschirm,
Während an meinen Lippen,
Herbstwindbedingt trocken,
Hautschüppchen sind, die ich hinwegrubbele.

Hangelnd von Website zu Website sitze ich hier
Obwohl ich eigentlich Besseres zu tun hätte,
Wie man so bildschön sagt,
Denn der Bildung sollte ich hier nachgehen.

Es ist wohl noch zu früh für meinen Kopf,
Sodass ich nun aus dem Fenster schaue:
Gelb-grün-braunes Laub, dazu
Grauer Teer und ein ähnlich gefärbter Himmel.

Meine dritte Form der Ablenkung
Ist das Beobachten von anderen Studierenden:
Nerds, Hipster, Bootsschuhträger,
Normalos, Schicksen, Sportskanonen, alle dabei.

Ich sehe wieder durch die Glasscheibe hindurch,
Mein Ausblick wird auch von leichtem Flimmern getrübt,
Sich herausstellend als Nieselregen.
Ebenso wenig Klarsicht: mein Bildschirm, von Staub befallen.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

[ (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 23. Juni 2010

Vor kurzem mein drittes Referat gehalten...

[Bild wird nachgereicht...]

Yes, endlich habe ich sie alle rum, meine drei Referate, die ich in diesem Semester halten musste. :)

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Auch wenn ich Lehramt studiere und es eigentlich drauf haben müsste, ein souverän Referate meisternder Profi bin ich eher nicht so. Gerade deswegen bin ich auch so erleichtert, jetzt alle geschafft zu haben. Vor drei Wochen Zweier-Referate in Einführung in die Englisch-Didaktik (Wiederholung der Sitzung über Vokabeln und Grammatik, mit Hilfe von Kathrin) und in einem Politik-Hauptseminar (Konkordanzdemokratie in Deutschland?, mit Hilfe von Herrn Leo) geleistet. Und das an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (einmal am 30. Mai und einmal am 1. Juni)! 
--------------------------------------------------------------------

Vor mehr als einer Stunde gab es von mir ein Referat über Europabezogenenes Lernen (Sozialkunde-Didaktik-Seminar), das ich ganz alleine erstellen musste und in der Vorbereitung zeitlich ziemlich in die Bredouille kam, weil ich erst spät damit angefangen hatte. Ich bin sogar gerade einmal zwei Stunden vor Beginn des Seminars mit der Handout-Erstellung fertig geworden, schnell noch heimgefahren, vergessenen USB-Stick mitgenommen, den Bus genommen, zum Copy-Shop an der Uni-Bibliothek gefahren / gelaufen, Sachen ausgedruckt und teilweise kopiert, wieder mit dem Bus heruntergefahren (zum Wittel) und dann wenige Minuten später referiert.
--------------------------------------------------------------------

Dazwischen noch ein kurzes Pläuschchen mit einer netten Kommilitonin, die auch das Seminar besucht. Und...tja...sogar zweimal Lob von Mitstudenten bekommen, der Dozent hatte fast nichts zu beanstanden. Kaum Nachfragen, da jeder vorher heimwollte, um sich das Deutschland-Ghana-Spiel, also "Boateng vs. Boateng" anzuschauen. Hatte mir selbst also vorher zu viel Druck gemacht, was das Referat anging. Ist aber meist so. In Zukunft: ruhig, Brauner! :D 
--------------------------------------------------------------------

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ablenkungen in Vorlesungen, resp. Laptop-Games



Heute ist es mir während einer Geschichtsvorlesung wieder aufgefallen: StudentInnen suchen in Hörsälen oft einen Ausweg aus ihrer Langeweile oder ihrer mangelnden Auslastung.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Manche Leute lenken sich während einer Vorlesungssitzung gerne mit Gaming ab, auch wenn die meisten ihr Note- oder Netbook ausschließlich als moderne Schreibmaschine verwenden. Natürlich sitzen die Laptop-Besitzer und besonders Laptop-Mitnehmer - diese machen ca. 5-15% der gesamten Hörsaalbevölkerung aus - eher im hinteren Bereich eines Hörsaals, als möglichst weit weg vom Dozenten und somit ferner vom Radar eines Dozenten, sofern die Tipper und Klicker sich ruhig verhalten.
--------------------------------------------------------------------

Sicher ist es praktisch, wenn Leute während einer Vorlesung oder eines Seminars mittippen können, anstatt Papier und Stift, also College-Block und Bleistift, Füller, Kugelschreiber, Fineliner, Rollerball, etc. zu zücken. Aber so kommt man dann auch superleicht in Versuchung, mit diesen Studi-Statussymbolen etwas Vorlesungsfremdes zu tun.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Heute zum Beispiel sitze ich ich in dieser Geschichts-VL in der allerletzten Reihe im Hörsaal. Dies aber auch nur, weil zwei meiner Kommilitonen sich bereits dort hingepflanzt hatten und der Rest des Saals bereits zu 2/3 voll war. Zwei Reihen vor mir spielt eine Studentin mit braunhaarigem kurzem Pferdeschwanz und einem Medion-Netbook eine Art Pinguin-Version von Super Mario Bros. Nach einiger Zeit kann ich auch ablesen, wie das Spiel genau heißt: Super Tux ist dessen Name! Das Linux-Spiel wird auch für eine kurze Zeit von ihrem Banknachbarn gezockt. Allerdings schaltet sie auch oft zwischen dem Spiel und ihrem installierten Open Office Writer (unabhängiges "Word") hin und her. Ihr Kollege tippt öfter mit, als das er herumspielt. Wenn er es tut, dann spielt er eine No-Name-Version des Klassiker-Games Tetris.
--------------------------------------------------------------------

Das Dilemma für einen Kommilitonen wie mir, der eben nicht beizeiten herumzockt, ist, dass er dennoch abgelenkt wird vom Gaming-Bildschirm, ohne dass er es selbst spielt. Er versucht zwar, dem Dozieren zu folgen, kann sich aber nicht 100%-ig darauf konzentrieren. Irgendwie findet er die Ablenkungsmanöver der Mitstudierenden nicht nur nervig, denn man kann nur schwer wegschauen, sondern auch faszinierend. Man würde ja so gerne auch einmal an diesen Laptop kommen! Dann denkt man sich wieder: die Zurschaustellung von Laptops seitens solcher sich profilierenden StudentInnen kann schon mal auf die Nerven gehen...

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Naja, manchmal lenke ich mich auch während einer Vorlesung ab. Es gibt ja nicht nur Gesprächspartner, mit denen man sich in Flüsterlautstärke über dies und jenes unterhalten kann. Zeitschriften, Hausaufgaben, Lektüren oder Lerntexte zum Lesen, Schreiben, Notieren, Markieren, Grübeln, Abschalten. Auch Papier und Stift als alternative Ablenkungsmaterialien: zum Zeichnen, Kritzeln, Dichten oder auch zum Verfassen von Blogeinträgen, was ich jetzt auch gerade tue, haha!
--------------------------------------------------------------------

Freitag, 11. Juni 2010

Pub Quiz! Vol.5



40 Euro gab es für den zweiten Platz. Toll! :) Hat aber auch echt Spaß gemacht!
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 9. Juni 2010

PenTraysOfSeatRowsOfALectureHall - Vol.2


"PTOSROALH-06"
--------------------------------------------------------------------


"PTOSROALH-07"
--------------------------------------------------------------------


"PTOSROALH-08"
--------------------------------------------------------------------


"PTOSROALH-09"

[ Only the photos, not the actual scribbles of the other students (c) 2010 by SR / Sray ]

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Auf Deutsch: Stiftablagen der Sitzreihen eines Hörsaals. Keine neue Rubrik mehr, der letzte Artikel dazu wurde vor sechs Monaten (link!) veröffentlicht. Es geht noch immer um Kritzeleien auf diesen hölzernen Stiftkonsolen, die praktischerweise an so ziemlich allen Hörsaal-Sitzreihen unmittelbar hinter den aufklappbaren Tischplatten angebracht sind. Aber diesmal habe ich diese süßen Boote gefunden, die aus diesen hellneongrünen Bonbon-Verpackungen gefaltet wurden, die sonst Menthol-Drops umwickeln. Toll, nicht wahr? :)
--------------------------------------------------------------------

District 9 im Uni-Filmclub Würzburg



Die Chio-Chips, Nacho-Form, gedippt
In Salsa von langhaarigen Studis
Mit Pferdeschwanz, in der Hand: Pils, gekippt.
Beim Filmclub hat man halt dies‘ Bedürfnis.

Der Leo und auch ich, wir sitzen nun hier
Im Max-Scheer-Hörsaal der Physik-Fakul-
Tät, schau‘n gleich, Film, District 9, davor vier
Von vielen Nerds an, hier sind wir nicht cool.

Nerds? Wir nicht, dafür Filmbegeisterte.
Kurzfilm: über Paranormales,
Ging‘s in der Doku zuvor, die Härte!
Australischer Film, welch Ungeniales.

Dann endlich District 9! Wahnsinns-Movie!
Science-Fiction-Drama, glaubwürdig, Ooooh, weee!

[ (c) 2010 by SR / Sray]

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

LINK UND INFOS
Unifilm.de - Würzburg-Programm
Der Filmclub in Würzburg findet jeden Dienstag ab 19:00 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal in der Physik-Fakultät der Uni-Würzburg statt. Was kostet das alles? 1,80 Euro pro Eintrittskarte, + einmalig 0,20 Euro Semesterbeitrag. Nächster Film am 15.06.2010: Oben.
--------------------------------------------------------------------

Donnerstag, 20. Mai 2010

Mister Mini-Salzstreuer


[schlechte Grafik (c) 2010 by SR / Sray ]

Mister Mini-Salzstreuer sitzt mit mir in einem Hauptseminar. Eine faszinierende Person. Ihn kenne ich zwar nicht persönlich, dafür aber habe ich mich mit ihm und mit seiner Stimme seit der ersten Sitzung des Seminars auseinandergesetzt.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Dritte Sitzung, letzte Woche. Das Hauptseminar in Soziologie von Prof. Dr. Sackmann nennt sich "Bedeutung der Dinge". Das Thema dieser Sitzung war "Persönliche Objekte". Jeder Kursteilnehmer sollte, sofern es möglich war, einen Gegenstand mitbringen, welcher eine persönliche Wichtigkeit besitzt. Bei "Herrn Leo" zum Beispiel war es seine Brille, ohne die er nichts sieht und niemand ist. Bei "SchmAdrian" war es der Kaffee-Vollautomat, den er aus logistischen Gründen daheimlassen musste. Bei mir war es meine Digitalkamera, die ich fast immer mit mir herumschleppe, auch wenn ich in der Uni bin.
--------------------------------------------------------------------

In Gruppenarbeit (2er oder 3er-Gruppen) sollten die persönlichen Informationen zu den persönlichen Objekten im Zwie-/Tri(?)gespräch ausgetauscht werden. Anschließend wurden von der charmanten Professorin ein paar Grüppchen herausgepickt. Und in jeder Gruppe sollte eine/r immer das persönliche Objekt des Gesprächspartners / der -partnerin vorstellen. Und dann war der/die andere dran.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Manche Leute stellten ihr persönliches Objekt auch vor versammelter Mannschaft vor. Zur Sprache gekommen waren z.B. ein etwas zerschlissener Rucksack, der gerade wegen seines Alters für einen Kommilitonen so bedeutend war. Oder das Foto eines Hasen, welcher bereits 13 Jahre alt ist. Bemerkenswert auch die Topf-Palme einer Kommilitonin, welche sie einst "Palmi" getauft hatte. Ein Beitrag eines Studenten hat mich nachhaltig beeindruckt, und die Geschichte von...äh...Simon, hieß er, glaub ich, ging ungefähr so:
--------------------------------------------------------------------

Vor ein paar Jahren war Simon bei einer Besichtigung eines Salzbergwerks in Berchtesgaden (link!) mit dabei. Hier wurden Salzablagerungen entdeckt, die die Firma Bad Reichenhaller (link!) erfolgreich vermarkten und verkaufen konnte. Er fand die Bergwerk-Tour, an die auch ein Dinner danach anschließ, eher langweilig. Als Giveaway erhielt er jedoch von der deutschen Salz-Firma schlechthin einen Mini-Salzstreuer (link!), der z.B. perfekt in eine Lunchbox passt, weil er nur wenige Zentimeter hoch ist und noch wenigere breit. Jener ist aber so ohne Weiteres jedoch nicht zu kaufen.
--------------------------------------------------------------------

Ihm war der Streuer anfangs nicht sehr wichtig, daheim stellte er sie irgendwo auf ein Regal hin, er vergaß dessen Existenz komplett. Nach ein paar Jahren fiel ihm der XS-Salzstreuer (link!) wieder auf, da diese Erinnerungen von der Bergwerksreise mitschwangen. Er benutzte den Bad-Reichenhaller-Salzstreuer für 10g Salz wieder öfter, er wurde ihm mit der Zeit plötzlich wichtig, plötzlich persönlich bedeutend.

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Eine ungewöhnliche, jedoch irgendwie putzige Geschichte, die von seiner Gesprächspartnerin dargeboten wurde. Simon stellte dann die Tasse seiner Gruppenarbeitskollegin vor. Leider weiß ich nicht mehr, was die Geschichte dahinter war. Grund dafür wird wohl gewesen sein, dass Simons Stimme so schön, so sexy, so einlullend war, dass ich seinen Worten keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt hatte. Nur dem Klang der Stimme.
--------------------------------------------------------------------

Und wie war sein Stimmklang genau? Tief, sehr sonor (volltönend), nicht heiser, eher kehlig, aber nicht unangenehm kehlig, da die Laute bei ihm nicht von ganz weit hinten im Mundraum kamen. SchmAdrian attestierte Simon einen "doppelten Stimmbruch", für ihn war Simons Stimme ein wenig zu monoton, um ein bisschen zu gefallen (er ist wohlgemerkt hetero). Sie hätte aber für mich Telefonsex-Stimmen-Charakter gehabt, wenn Telefonsex etwas Nobles oder Sublimes wäre, und nicht so eine dirty Sache. Eine Stimme, die man nicht so oft hört, die aber schon besonders ist, auch wenn sie zu polarisieren vermag.
--------------------------------------------------------------------

Hinzu kam der Teddybären-Blick von Simon. Helle blaue Augen, aber noch nicht kühl, noch nicht zu stahlblau. Gerötete Bäckchen, 3-Tagebart, dunkelbraune, dezent gelockte, fast mittellange Haare, wahrscheinlich mindestens 1,80m groß. Älteres Semester, mindestens 5. Fachsemester. Wow, wie knuffig! Dass ich ihn niedlich finde, werden jedoch sicherlich nicht viele Leute nachvollziehen können. Kennen tue ich ihn nicht, klammert man mal die Salzstreuer-Story aus, doch kann ich schon mal sicher feststellen: Mister Mini-Salzstreuer ist höchstwahrscheinlich eine "Hete", leider.
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 21. April 2010

100. Todestag von Mark Twain - heute!



Das real erlebte Abenteuer des berühmten amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (1835-1910), also dessen Leben, ist ebenso spannend wie sein berühmtester Roman The Adventures of Huckelberry Finn...

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Huckelberry "Huck" Finn, Tom Sawyer, der Kult um den Mississippi River, das Streben nach Glück, also der American Dream, nur kindgerecht erzählt: Ohne dich gäbe es das alles nicht! :)
--------------------------------------------------------------------

LINKS
Shortnews
TAHF - Wikipedia
--------------------------------------------------------------------

Montag, 19. April 2010

Woohoo! Vorlesungszeitbeginn für das SoSe 2010




Das sollte man wohl gebührend (mit Vino oder so) feiern! :D

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Heute hat die offizielle Vorlesungzeit für das Sommersemester 2010 begonnen. Mein sechstes Semester fängt nun so richtig an. Wobei...Meine erste Veranstaltung habe ich dann erst am Mittwoch Morgen. Bereits um 8:15 Uhr!
--------------------------------------------------------------------

Ansonsten habe ich zwei Hauptseminare in Sozialkunde, einmal Mittelenglisch, einmal Englisch-Didaktik-Einführung, und dasselbe für das Fach Sozialkunde. Macht zusammen fünf Pflichtveranstaltungen mit Klausur oder Hausarbeit als End-Leistungserfüllung.
--------------------------------------------------------------------

Aufgefüllt werden diese 10 Semesterwochenstunden mit lauter Vorlesungen in allen drei Fächern, auch in Geschichte. Sollte ich in diesem Semester sehr streberhaft vorgehen und auch die für mich als alter Lehramtsstudent (nicht modularisiert) eher nicht obligatorischen Vorlesungen besuchen, würde ich auf 28 SWS kommen. Viel, gell?
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 14. April 2010

The Night I Lost My Strickhandschuhe


"The Night I Lost My Strickhandschuhe"
[ Foto von einem kreativen Aushang an einem Schwarzen Brett
der Pädagogik am "Wittelsbacherplatz" (c) 2010 by SR / Sray ]
--------------------------------------------------------------------

Mittwoch, 24. März 2010

Yeah, mündliche Sozialkunde-Zwischenprüfung in Politikwissenschaft bestanden!



Hach! Heute haben "Herr Leo" und ich die Zwischenprüfung im fachlichen Teilgebiet Politikwissenschaft bestanden! :)

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

Letzte Woche war bereits meine andere mündliche Zwischenprüfung im Bereich Soziologie (link!) (alle Sozialkunde-ZPs sind mündlich und halbstündig gehend), die ich auch hinbekommen habe. Der arme Leo hatte heute sogar zwei Zwischenprüfungen, erst "Politik", dann "Soziologie", weil die zwei Prüfungstermine auf denselben Tag fielen.
--------------------------------------------------------------------

Dabei war die Anzahl der Studierenden, die dieses Semester diese Prüfung(en) ablegen mussten, eher gering. Sie ist sicherlich generell eher gering, da nicht so viele Leute Politik- und Sozialwissenschaft als Fach für Lehramt (an Gymnasien), genannt Sozialkunde (in Bayern), studieren wie z.B. Geschichte.
Dieses Halbjahr müssten es wohl schätzungsweise maximal 20 Zwischen-Prüflinge gewesen sein. Also weitaus weniger Menschen als letztes Semester, als ich meine zwei Zwischenprüfungen in meinem anderen Studien-Hauptfach Englisch, schriftlich (link!) wie mündlich (link!), ablegen musste. Waren damals um die 100 Leute.
--------------------------------------------------------------------

Tja, und jetzt sind wir beide erleichtert, dass alles vorbei ist. Bei mir war diese zwar von der Note her nicht so erfolgreich wie die andere, aber immerhin habe ich bestanden. Jetzt stecken wir beide nach der Englisch-ZP endlich zu 100% im Hauptstudium. What's next...?
--------------------------------------------------------------------

Freitag, 19. März 2010

Chat mit Leo über Google Talk (19. März 2010)



Im Bild: Julchens PC-"Arbeitsplatz" von heute Morgen. Ich weiß...
--------------------------------------------------------------------

Unten: Die Kopie eines Google-Talk-Chats (Instant Messaging halt, ähnlich wie ICQ) zwischen "Herrn Leo" und mir - sowas eigentlich Privates habe ich bisher noch nie veöffentlicht...Premiere!

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------

17:15 Leo: hi
17:16 Ich: hallo
Leo: wie gehts?
Ich: ganz gut und dir?
Leo: bissle krank
17:17 gibts was neues?
17:20 Ich: hab heute wieder rachaa[lein]/jul[chen] am wittel[sbacherplatz, anmerkung meinerseits] getroffen
außerdem war ich heute in zwei TBs [= teilbibliotheken, wieder anmerkung meinerseits], in denen ich mein ganzes studi-leben noch nie drin war
17:21 wobei: in eines der TBs konnte ich nicht rein, weil die schon zu hatten, obwohl sie zumindest bis 14h auf haben sollten
die rede ist einmal von der tb christliche sozialwissenschaft (theologie) am paradeplatz 4
und einmal von der tb rechtswissenschaften
17:22 Leo: warum warst du da?
Ich: weil es die bücher nur dort gab
Leo: achso
Ich: ich hatte aber pech gehabt
Leo: in beiden?
Ich: die eine war schon zu, wie gesagt
17:23 und in der juristen-tb kam ich mit den signatur[en - nachträgliche korrektur meinerseits] nicht zurecht
Leo: achso
17:24 Ich: ich war zwar an den richtigen stellen, aber als ich den bücherreihen so folgte, brach die reihenfolge der näher bestimmenden angaben einfach so
ab
ich hab da auch jemanden gesehen, den ich kannte
aber er hat mich nicht gesehen
ich war recht verwundert, weil diese person eigentlich medizin studiert
17:25 heißt flo, ja ich weiß, noch ein flo [weder "cineflo" noch "flo-h" damit gemeint], und mit nachnamen [r... nachträgliche zensur meinerseits], und ist auch schwul und hat einen freund
und die leute dort waren echt freakig
[sorry, lieber "vorsicht marc", ich hoffe, ich stelle euch rechtswissenschaftler jetzt nicht damit bloß. aber so kam mir das halt irgendwie vor; übrigens werde ich heute abend wegen des lernscheißes nicht zur gay.volution in den zauberberg gehen - sehr lange anmerkung meinerseits]
17:26 es waren zwar nicht alle leute überstylisch angezogen, aber keiner der menschen hatte einen schlechten stil, den man sonst etwas häufiger in der phil I oder phil II [philosophische fakultät I oder II - anmerkung von mir und so] oder in der ub antrifft
17:27 aber es gab schon viele schicksen und schickser, bzw. schicksen und viel zu eitle und zu hübsche männer
Leo: aha
Ich: aha?
17:28 Leo: ich war auch mal in der jura bib
Ich: und?
Leo: the same
17:29 Ich: dieses gebäude am paradeplatz 4, in dem diese eine tb drin ist, gehört eigentlich der telekom
die uni und die telekom teilen sich quasi die räume
17:30 und ich hätte nicht gedacht, dass es hässlicher zugehen kann als in der phil I, es sah eher nach schächten als nach fakultät aus
17:33 Leo: warst du schon mal in der bio didaktik?!
Ich: nee!
Leo: dagegen is hostel n kinderspielplatz
17:34 Ich: meinst du den film "hostel"?
Leo: ja
Ich: ach du schande
glaub ich nicht
echt jetzt?
Leo: geh mal hin
is im keller des wittels
Ich: ach stimmt
17:35 Leo: eingang neben dem ec karten dingsda
[= eingang neben dem ec-karten-aufladeautomat am wittelsbacherplatz für die sogenannte muck-karte fürs bezahlen von kopien, ausdrucken und einkäufen in der mensa und der caféteria; anmerkung / ihr wisst schon]
17:39 Ich: so
komisch, die verbindung hat gerade gesponnen
17:40 ich wollte noch sagen: soziale ungleichheit (eigentlich: ökonomische) ist sogar innerhalb des würzburger uni-systems anzutreffen
17:41 Leo: wie schlägt sich denn die ungleiche verteilung von lebenschancen nieder?
17:46 sray?
17:49 Ich: die austattung in den räumen, der grad der renoviertheit der räume, die anzahl der katalog-/recherche-pc's, die öffnungszeiten (je länger, desto mehr zeit und mehr lebensqualität) - das alles zeigt, wie sehr sich die [verschiedenen] bibs [bibliotheken] voneinander unterscheiden
17:50 Leo: jetzt jura vs englisch tb?
17:51 Ich: jura vs. bio-didaktik
Leo: haha
ja komm
Ich: allerdings hat die jura-tb auch bücher, die von 1948 stammen - ich hab nicht viele neuere bücher gesehen
17:52 Leo: geh mal zur pädagogik bib
die haben alte schinken
Ich: im wittel?
Leo: phil1
17:53 Ich: wo befindet die sich dort?
Leo: im gleichen raum wie die indologie, slavistik bib

6 Minuten
18:00 Ich: also in derselben tb, in der auch geschichte und geo drin sind?
Leo: ja
Ich: achso
18:03 erlaubst du mir, dass ich gewisse parts aus unserem, also aus diesem chat verblogge?
18:04 Leo: sicher
Ich: cool
Leo: cool, dass du fragst
Ich: neue art zu bloggen
wieso sollte ich nicht fragen?
Leo: hätts es auch einfach machen können
18:05 Ich: naja, chats sind ja eher privat, privater als z.b. fotos
da sollte man schon nachfragen
--------------------------------------------------------------------

Donnerstag, 18. März 2010

First Day of Spring



"First Day of Spring". Hey, was für ein schöner Tag!
[ (c) 2010 by SR / Sray ]

--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------
So langsam möchte man meinen, dass Frau Holle nach diesem langen Winter vom ganzen Ausschütteln der Betten müde geworden ist. Bald (am 20. März 2010, link!) ist auch kalendarisch wieder Frühjahr. Zu blöd, dass ich meine neue Übergangsjacke bei all der Sonnenflut nicht mitgenommen habe. Wobei...nicht mal die brauchte ich, der Kapuzenpulli reichte für diesen Vorfrühlingstag auch schon.
--------------------------------------------------------------------

Im Bild sehen wir zwei Sozialkunde-Studenten. "Julchen" ist rechts zu sehen. Zwecks der warmen Sonnigkeit (es schien nicht nur die "gelbe Sau", es war auch wirklich angenehm warm!)entkamen wir den einengenden Wänden der Uni Würzburg: Wir befinden uns außerhalb des "Wittelsbacherplatzes".
--------------------------------------------------------------------