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Dienstag, 2. März 2010
Vor dem Frühling, Vorfreude
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...vor ca. drei Wochen hatte ich einen Kumpel von "Tommy" während des Uni-Frühschoppens (link!) kennengelernt, der zufälligerweise im haargenau demselben Wohnheim wohnt wie ich.
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Steffen heißt er, auf StudiVZ (link!) nennt er sich "sölvruitöwatiu". Landete sein Name denn etwa mal in einer finnischen Chiffriermaschine??? :D
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Jedenfalls: Vorletzten Samstag und Sonntag fuhr ich mit ihm dann gemeinsam von der "UB" (Universitätsbibliothek Würzburg) heim. Naja, nicht ganz. Er wollte dann an beiden Abenden noch Freunde besuchen. Doch immerhin fuhren wir beide mit demselben Bus herunter: Zeit für Gespräche.
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Tommy meinte einst, "sölvruitöwatiu" sei einer der coolsten Menschen, die er jemals kennengelernt hätte. Mein Eindruck war: Das mit dem Coolsein kann ich zwar schlecht einschätzen, da ich ihn noch nicht lange kenne, aber lustig und vor allem charmant ist er durchaus. Er ist redselig, schwallt aber nie einen zu. Ein Typ der Sorte "easy-going student".
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Und jetzt kommt's: An jenem Sonntag (21. Februar 2010) sagte er kurz nach dem Wiedertreffen diesen schönen Satz: "Heute ist er der erste Tag, an dem es nach Frühling riecht."
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Ich versuchte daraufhin, die noch kalte Luft in die Nase einzuschniefen. Ich dann so: "Echt? Merke ich gar nicht. Riecht doch wie gestern, ist genauso kalt wie gestern." Er so: "Doch, doch!" Und dann wiederholte "Steffen aka sölvruitöwatiu" wieder die These von oben. Der Satz blieb hängen. Dieser Satz gehört eigentlich getwittert...oder als Graffiti an irgendeine Wand getaggt.
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Mittlerweile zeigte sich der Noch-Winter in gewissen Momenten von seiner durchaus vorfrühlingshaften Seite. Sonne schien angenehm auf meinem Arm, als ich meine Mutter letzte Woche in Wertheim einkaufen fuhr.
Und ohne Jacke und trotz leichter Kränklichkeit lief ich gestern eine Strecke von fünf Minuten, um vom Lernplatz in der Geschichts-Teilbiblithek rauszugehen und um die Treppen bis zur Caféteria in der Hubland-Mensa hochzusteigen. Weil die Kaffeeautomat spinnte und ich den guten Kaffee dort trinken wollte.
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Und spätestens jetzt rieche ich den Frühling auch! Es wird Zeit, dass der heftigste Winter seit drei Jahrzehnten (link!) verschwindet. Immerhin haben wir metereologisch gesehen (link!) endlich Frühling. Am 20. März machen dann auch unsere Kalender mit. Endlich!
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UPDATE (10/03/10)
Nix mit Frühling! Letzten Samstag hatte es wieder einmal geschneit und das im März. Vorerst einmal erleben wir demnach eine Rückkehr zum Winter...
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Donnerstag, 11. Februar 2010
Sogenanntes Frühschoppen im WS 09/10
Am 10. Februar 2010 trank man vor der Uni Würzburg Hoch- und Niedrigprozentiges...
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"Tommy" und ich standen vor dem Haupteingang der Philosophischen Fakultät I der Universität Würzburg. Wir hatten uns um ca. 10:00 Uhr dort verabredet und mehr Leute als nur wir zwei erwartet. Aber anscheinend mussten unsere KommilitonInnen zu der Zeit gerade eine Prüfung schreiben oder lernen. So waren wir wohl die einzigen Studis, die vormittags dem Saufen frönen konnten und in unmittelbarer Zeit nichts mehr schreiben mussten (link!) - weder Hausarbeiten noch Klausuren.
Quasi ein Trinken NACH dem Lernen. Und ein Trinken VOR dem Lernen: Denn die gesicherten Latein-Kenntnisse werden bei ihm erst im April abgefragt, die Sozialkunde-Zwischenprüfung bei mir hingegen findet erst im März statt.
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Also tranken wir zu zweit zuerst einmal Bier aus der Flasche, dann Tommys "Goldkrone"-Eistee-Mischung: Weinbrand + Pfirsich-Eistee. Letzteres war für mich ein mir bisher unbekanntes Mix-Gesöff, welches aber dann doch geil schmeckte: Süß, aber nicht zu süß.
Den Tommy hatte ich übrigens während während des einsemestrigen Lateinkurses kennengelernt. Durch Tommy wiederum machte ich dann mit viiiiiielen weiteren Leuten von ihm Bekanntschaft.
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Das Frühschoppen ist laut Tommy eine Tradition, die er mit seinem Freundeskreis eigentlich jedes halbe Jahr zelebriert. Es ist nur schade, dass so viele (zurzeit) im Stress (sind) waren. So erzählten wir zwei uns an diesem einen Mittwoch der sogenannten Klausurenwoche dieses Wintersemesters 09/10 gegenseitig etwas aus dem Nähkästchen. Tommy allerdings beherrscht dies weitaus besser als ich. Denn ich bin halt ein besserer Zuhörer als ein Anekdotenerzähler, doch hörte ich seinen Anekdoten über seine Freundin und seine Kumpels gerne zu. Sein Lieblingswort viel natürlich sehr oft: "gängig" stand für alles, was gut und/oder toll, geil, cool war.
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Nach und nach gesellten sich Leute zu uns. Manche davon lernte ich erst an dem Tag kennen. Später ging ich mit den armen klausurengeplagten Leutchen "Resi" und "Herrn Leo" in die Mensa, um meine leichte Alkoholisiertheit mit gesundem Salat einzubetten. Deshalb: Betrunkenheitsskala: 4 von 10.
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Party beim Boni
"Boni" feierte gestern in seinen Geburtstag (heute) rein. Alles Gute nochmal!
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Das Frühschoppen mit "Tommy" am Mittwoch Vormittag vor der Uni (link!), zu dem auch Jan / "Boni" später dazustieß, war eine Art (sehr frühes) Vorglühen für den späteren Abend. Denn abends ging es zur WG von "Boni" und seinem Mitbewohner "Ö". Tommy war auch da, ebenso wie die Leute derjenigen WG, in der ich zu Anfang des Wintersemesters am Shuttle-Party-Tag gefeiert hatte. Natürlich war auch Bonis schöne Freundin "Vani" mit am Start, die ihre sehr sympathischen Kumpelinnen mitbrachte.
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Boni selbst lud selbstverständlich noch ein Dutzend Leute ein, die ich alle neu kennengelernt habe. Unter anderem kamen Mädels, die im Dreifachpack zwar distanziert und sehr tussig herüberkamen, dann aber einen plötzlich die ungewöhnliche Frage stellten:
"Stehst du oder sitzt du, wenn du deinen Hintern auf dem Klo abputzt?" :-o
Und: "Faltest oder knüllst du das Toilettenpapier beim Abputzen?" :-O
Sie hätten auch schon andere an dem Abend gefragt - tatsächlich! - und das Befragen diene nur zu Recherchezwecken. Jaja...
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Es kamen aber auch Jungs, von denen einer Wahnsinnsgeschichten erzählte, die sich unter anderem um eine Kumpelin von Vani drehten, die ihn, der da knülle war, abblitzen ließ. Angeblich, weil ein böses Wort aus seinem Mund fiel, an dessen Verwendung er sich aber im Nachhinein aber nicht mehr erinnern konnte. Und weswegen diese Vani-Kumpelin dann eben auch sauer auf ihn war.
Ein anderer, den ich kennenlernen durfte, war ein BWL-Student. Einer, der sich trotz der leidigen bekannten Klischees zum Glück ganz angenehm verhielt. Seine Lieblingsband zum Beispiel sind die Deftones! Dazu war er wahnsinnig nett und wahnsinnig schnuckelig. Aus jeder seiner Pore seines Körpers strömte sein unerklärlicher Charme heraus!
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Nach dem Verspeisen von "Center Shocks" (ja, genau die, link!) und von Augsburger Bieren, von unglücklich aussehenden, aber doch leckeren Schokomuffinteig-Keksen von Vani, von tollen chipsartigem Gebäck und von "Kleinen Feiglingen" ging es raus. In die frische Luft, in Richtung "Pleicher Hof". Wie an jenem Mittwoch Abend war "Funkhof": Funk-, Soul-Musik und so weiter wurde aufgelegt. Ja, auch an meinem 22.Geburtstag (link!) war ich auf der wöchentlichen "Funkhof"-Veranstaltung.
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Wie gut, dass wir - Tommy war schon davor heimgegangen - noch vor 1 Uhr nachts hereinkamen und somit den Eintrittspreis uns sparen konnten. Auch so gab ich aber erstaunlich wenig aus. Nur ein Pils leistete ich mir, weil es - wie immer - ziemlich voll war und das Durchkommen für einen nicht so Hochgewachsenen wie meinereiner zur Bar demnach schwierig war.
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Trotzdem war es spaßig, trotz der unlockeren Tanzbewegungen von mir zwecks zu wenig Intus-Alks und trotz des Heimlaufens bei Schneefall und auf Schneedecken.
Betrunkenheitsskala: 4 von 10 (seit dem Vormittag demnach konstant gehalten).
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