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Freitag, 29. Oktober 2010

Lieblingssongs der 42. Woche (18. - 24.10.10)



01 (NEU) Aloe Blacc – You Make Me Smile
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SOUL ALTER SCHULE. Da denkt man, es gehe nicht noch schöner als beim tiefbewegendem "Femme Fatale", Aloe Blaccs Coverversion von The Velvet Underground & Nico, da kommt einem dieses grundoptimistische Lied entgegen, dass selbst dann schön ist, wenn man gar nicht verliebt ist, vielleicht sogar neidisch ist auf andere Pärchen. Aber jedes Mal, wenn ich das fantastische "You Make Me Smile" höre, denke ich an keine bestimmte Person, vielleicht höchstens an Aloe selbst, der ein Hammer-Sänger und -Musiker ist.]
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02 (01) Sufjan Stevens – Age of Adz
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03 (NEU) Mr. Dream – Learn The Language
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / POST-PUNK / NOISE. Während des Wartens auf den Bus um 6:40 (Abfahrt von Wertheim) und auf der morgendlichen Busfahrt nach Würzburg hörte ich – wieder einmal – The Age of Adz von Sufjan Stevens. Kurz vor Erreichen des Busses wollte ich aber den Musik-Ordner meines MP3-Players wechseln. Ich stoße auf „Mr. Dream“, darin befindet sich „Learn Your Language“, eine MP3, die ich mir gestern einfach so vom Free-Download-MP3-Blog RCRDLBL heruntergeladen. Der Song wurde als „Post-Punk“ kategorisiert und ich war einfach neugierig. Doch erst heute kam ich zum Anhören. Ich klicke auf PLAY und bin sofort gefesselt vom fast dreieinhalbminütigen Lied. So harsch, so lärmend und doch so cool: Noiserock, so wie ich ihn mögen könnte. Dementsprechend ist sein Künstlername natürlich irreführend, eine emotional wirksame Mogelpackung...vgl. Queen, Franz Ferdinand, Kaiser Chiefs, New York Dolls, Sophia, The Killers, The Church, Joy Division, of Montreal, The Smiths, A Sunny Day in Glasgow, The Long Blondes, Birthday Party, etc..]
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04 (05) Sufjan Stevens – Get Real Get Right
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05 (03) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were
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06 (04) Plan B – Love Goes Down
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07 (09) Sufjan Stevens – I Want To Be Well
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08 (07) Plan B – Writing's On The Wall
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09 (02) Plan B – Prayin'
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10 (11) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
[SEMI-MAINSTREAM / HIP HOP / POP. Wiedereinstieg in die TOP10!]
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Mittwoch, 20. Oktober 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 71

In den letzten Wochen oft und gerne gehört:

-> Sufjan Stevens

-> Plan B

-> White Denim

-> Jeff Buckley

-> Tori Amos

Montag, 18. Oktober 2010

Lieblingssongs der 41. Woche (12. - 18.10.10)

01 (01) Sufjan Stevens – Age Of Adz


02 (NEU) Plan B – Prayin'



03 (02) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were

04 (NEU) Plan B – Love Goes Down


05 (NEU) Sufjan Stevens – Get Right Get Better


06 (NEU) Plan B – The Recluse


07 (NEU) Plan B – Writing's On The Wall


08 (06) Sufjan Stevens – Vesuvius


09 (NEU) Sufjan Stevens – I Want To Be Well



10 (04) Villagers – The Meaning Of The Ritual

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Lieblingssongs der 40. Woche (05. - 11.10.10)

01 (NEU) Sufjan Stevens – Age Of Adz
[AVANTGARDE. FOLKTRONICA / KLASSIK. A Sufjan and a killer. A killer record! The Age of Adz (2010) wurde letzten Freitag veröffentlicht und sein erstes "richtiges" Album seit fünf Jahren wurde schon oft als experimentell, progressiv, revolutionär und gleichzeitig als introspektiv und vielschichtig rezensiert. Nachdem gewisse Songs wie "Sister Winter" (aus seiner Weihnachts-Platte) und "Casimir Pulaski Day" (aus der Illinoise-Platte) mich vor ein paar Jahren bereits berührten, hat Sufjan mit dieser Platte engültig mein Herz erobert. The Age of Adz hat mich weitaus mehr erschüttert (im positiven Sinne) als Janelle Monáes The ArchAndroid (2010) oder Jamie Lidells Compass (2010). Die Chancen stehen gut, dass The Age Of Adz meine persönliche Platte des Jahres werden könnte. Ganz großes Kino ist beispielsweise Track Nr.3 namens "Age Of Adz", dass wegen seiner Opulenz und Intensität wahnsinnig geil anzuhören ist. "Vesuvius" ist melancholischer, aber nicht schlechter. Und die Vorab-Songs "Too Much" und "I Walked" gefallen natürlich immer noch.]
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02 (NEU) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were

[UNDERGROUND / SOUL-ROCK / BLUES-ROCK / INDIE. Grandios, wenn auch uncool. Uncool im Vergleich zu anderen ach so coolen Indie-Bands. Sie trauen sich was und haben z.B. keine Angst vor 70s-Softrock. Und was für eine geile Stimme! Die Band pflegt - im geistigen Sinne - eine Verwandtschaft zu The Black Keys, aber in ungezähmt und experimentell. Aus dem ziemlich guten Free-Download-Album Last Day of Summer (2010, link!).]
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03 (04) Villagers – The Meaning Of A Ritual


04 (01) Kanye West feat. Pusha T - Runaway


05 (09) Foals – One (Your Name) (Swedish House Mafia Cover)


06 (NEU) Sufjan Stevens – Vesuvius
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07 (06) Sufjan Stevens – Too Much
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08 (NEU) Twin Sister – Meet The Frownies

[UNDERGROUND / SHOEGAZE. Fesselnder düster-erotischer Shoegaze kommt von einer von mir neu entdeckten Band namens Twin Sister. Erinnert ein wenig an The xx.]
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09 (05) Sufjan Stevens – I Walked
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10 (02) Owen Pallett – A Man With No Ankles
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Dienstag, 5. Oktober 2010

Lieblingssongs der 39. Woche (27.09. – 03.10.10)

[Bild kommt morgen...]

01 (02) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
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02 (21) Owen Pallett – A Man With No Ankles
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / INDIE POP / BAROQUE POP. Die erste von vielen Überraschungen: die Nummer-eins von letzter Woche ist gar nicht mehr in den TOP10 drin! "From Above" von Ben Folds & Nick Hornby ist einfach so heruntergerutscht. Vielleicht war mir der Song nicht traurig genug. Der seit zwei Wochen standhaft gebliebene Kanye wartete geduldig auf dem zweiten Platz, bis er ihnen hinterherrief: "Imma let you finish, but "I" made one of the best songs of all time. Of all time!!!". Nächste Überraschung: Owen Pallett, ehemals Final Fantasy heißend, ist auf dem zweithöchsten Platz gelandet! Der schwule Indie-Boy mit der jungenhaften Stimme und der Violine war bisher noch nie in meinen TOP10. Er brachte Anfang des Jahres das erste Mal unter seinem bürgerlichen Namen Owen Pallett - gut, eigentlich heißt er laut Wikipedia Michael James Owen Pallett - das Konzeptalbum Heartland (2010) heraus. Wenige Monate später veröffentlichte er die EP A Swedish Love Story (2010), welche vorletzte Woche herauskam. Daraus ist unter anderem das charmante und fröhliche "A Man With No Ankles". Komisch, das ist noch weitaus weniger fröhlich als "From Above" und trotzdem mochte ich es mehr...]
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03 (NEU) Deerhunter - Revival
[KATEGORIEN: INDEPENDENT / PITCHFORK-INDIE / "AMBIENT PUNK" / EXPERIMENTELLER POP. Eine weitere Überraschung: die Plattenkritiker-Lieblinge Deerhunter, eine schlurfig klingende experimentelle Indie-Rock-Band, die laut Band "Ambient Punk" spiele, und bestimmt gerne auf ihre Füße starrt (wegen Shoegaze-Einfluss) hat eine zugängliche Single namens "Revival" veröffentlicht. Sie ist weniger als drei Minuten lang und sehr poppig geraten. Nicht poppig im Sinne von Hi-Fi, eher Lo-Fi. Dazu eine Gitarre, die nostalgisch und sexy klingen will, was ungewöhnlich im Deerhunter-Universum ist.]
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04 (NEU) Villagers - The Meaning of The Ritual
[KATEGORIEN: INDEPENDENT / SINGER/SONGWRITER / FOLKPOP. Wunderschön, berührend und tut so gut, wenn man nicht gut drauf ist, wie ich es letzte Woche war. Die Band um Conor O'Brien kreiert bezaubernde Melancholie, vor allem bei "The Meaning of The Ritual" aus dem Debütalbum Becoming A Jackal (2010).]
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05 (15) Sufjan Stevens – I Walked
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER-SONGWRITER / FOLKTRONICA. Wiedereinstieg der vorab veröffentlichten Songs "I Walked" auf Platz 5 und "Too Much" auf Platz 6. Hat was mit der aktuellen VISIONS-Ausgabe zu tun, auf dessen Titel derzeit Mr. Stevens prangt. Er lieferte auch gleichzeitig deren Album des Monats The Age of Adz (2010) ab, das am Freitag als CD und Download verfügbar sein wird. Gott, ich freue mich schon sehr auf das anspruchsvolle neue Werk des supertalentierten Schönlings! :)]
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06 (17) Sufjan Stevens – Too Much
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07 (03) Grinderman – Heathen Child
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08 (06) Kings Of Leon - Radioactive
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09 (NEU) Foals – One (Your Name) (Swedish House Mafia Cover)

[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / ALTERNATIVE DANCE / POST-PUNK. In der Kalenderwoche 38 waren noch die Coverversionen von "Addicted To Love" (Florence + The Machine, im Original von Robert Palmer), "In For The Kill" (Miike Snow, im Original von La Roux) und "Seven Nation Army (Ben L'Oncle Soul, im Original von The White Stripes) auf den Spitzenplätzen. Doch alle drei flogen in der vorigen Woche raus. Die einzige Coverversion ist der Neueinstieg von Foals. "Know Your Name" ist ein etwas schlimmer House-Track der Swedish House Mafia. Im Original wurde der Track von Pharrell Williams gefeaturet. Aber statt pfundigem Großdissen-House hören wir in der Neubearbeitung der fünf Oxforder Dance-Post-Punk à la Friendly Fires. In Deutschland wird die Indie-Band übrigens von einem waschechten Majorlabel (Warner) vertrieben.]
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10 (NEU) Trip Fontaine – Wit Taker

[KATEGORIEN: INDEPENDENT / PROG POP ROCK / PUNK MIT SUBTILEM HUMOR. Die größte Überraschung in dieser 39.Woche: Trip Fontaine, eine deutsche Band aus Rodgau (südöstlich von Offenbach am Main), die schwer zu beschreibende Musik macht, landet in den Charts. Irgendwie ist die englisch gesungene Musik eine Mischung aus Punk Rock, Progressive Rock, Indie und Pop. Oder so. Und noch viel mehr. "Wit Taker" ist einer der lustigsten Songs, die ich in den letzten vier Wochen sicherlich gehört habe. Denn es geht unter anderem um knabberbolletjes, genauer gesagt, um Backerbsen!!! Alter, Falter! Es wird in den Lyrics tatsächlich gesungen, dass sie vom Erzähler gerne auf verschiedensten Gerichte gestreut werden. Und leider müsse man sie schnell essen, weil sie schnell weich werden. Hätte ich in der Woche zuvor nicht zufällig so nebenbei die hintere Seite Verpackung meiner Backerbsen gelesen, auf der u.a. die Zutaten und das Wort "Backerbsen" in vielen Sprachen übersetzt werden, wäre ich NIEMALS darauf gekommen! Aber hey, wer so viel Humor besitzt, der darf auch einmal in den Lieblingssongs auftauchen, auch wenn das sechsminütige, sehr komplexe, aber überhaupt nicht schlechte "Wit Taker" mal so gar kein Ohrwurm ist. Backerbsen enthalten übrigens im Rezept überhaupt keine Erbsen, sehen einfach nur aus wie biologische Erbsen.]
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Montag, 27. September 2010

Lieblingssongs der 35. Woche (30.08. – 05.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (01) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Sufjan Stevens – I Walked
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER/SONGWRITER / FOLK+ ELECTRO / HIPPIE-ELTERN / MUSIKALISCHES TALENT + GUTES AUSSEHEN = HERZENSBRECHER. Aufgrund der mangelnden Musikabwechslung in der Woche meines Geburtstages - warum auch immer, vielleicht auch wegen einer Sinnkrise während der Prä-Geburtstagsphase - gibt es wenige Auf- und Neueinsteiger. Menomenas "Five Little Rooms" ist die zweite Woche in Folge auf Platz 1 und die leicht avantgardistischen Bands PVT, Grinderman und Autolux sind weiterhin in den oberen Zehn. Noch einer, der sich immer wieder, wenn auch in Teilen der Avantgarde verschreibt, ist der Singer-Songwriter Sufjan Stevens (ausgesprochen "suf-i-jan", nicht "saff-dschn"). Das Faible des Sprösslings einer Hippie-Familie für Konzepte über eine New Yorker Schnellstraße (The BQE (2009)) und über zwei US-Bundesstaaten (Michigan (2003), Illinoise (2005)) und jenes für Elektro-Noise-Spielereien sind fernab jeden Mainstreams. Das Folktronica-Lied "I Walked" hingegen ist fast schon Pop, zumindest ist das Lied schon recht eingängig.]
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03 (16) The Black Keys – Tighten Up
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SOULROCK / FUNK / GITARREN-SOLO / SEXINESS / HOHER HIT-FAKTOR. Endlich, mit reichlicher Verspätung, haben sie es auch hier rein geschafft: "Tighten Up" (link!) ist einer der besten Soulrock-Songs überhaupt und wird durch das lustige und zugleich coole Musikvideo (cool wegen Dan Auerbachs Wayfarer-Sonnenbrille) noch unterstrichen. Aus Brothers (2010).]
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04 (09) Autolux – Supertoys
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05 (05) PVT – Window
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06 (02) Grinderman – Heathen Child
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07 (12) Marteria – Endboss
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / ELEKTRO / HUMOR / MISCHUNG AUS RETRO-GAME-NERD UND SPORTSKANONE. Wiedereinstieg in die TOP10: die Ex-Nummer-eins des sympathischen deutschen Rappers!]
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08 (04) Interpol – Barricade
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09 (NEU) PVT – Timeless
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / POST PUNK / MATH ROCK / NEW WAVE. Vielleicht erscheint mir das PVT-Album Church With No Magic (2010) bisher noch zu diffus, die Sounds zu vergänglich, um hängenbleibende Songs darin zu finden. An sich ist das erste Album unter diesem Moniker (das dritte Album seit Bandgründung als Pivot) ganz gut, doch nur wenige Lieder stechen neben der Single "Window" und "The Quick Mile" so wirklich hinaus: "Timeless" zum Beispiel hat eine ähnliche bedrohliche, aber wunderschöne Tiefe wie viele der Portishead-Third-Tracks und baut sich langsam auf. Ich mag Songs mit Spannungsbogen und einer gewissen Darkness.]
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10 (NEU) Mark Ronson & The Business Intl feat. Ghostface Killah & Andrew Greenwald – Lose It (In The End)
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIP HOP / SOUL. Endlich drin: ein Mark Ronson steht anno 2010 zwar ohne Bläser-Sounds, aber dafür mit einer Backing Band namens The Business Intl da. Dazu eilten für "Lose It (In The End)" das Wu-Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah und der Phantom-Planet-Sänger Alex Greenwald zu Hilfe, um daraus einen geschmeidigen Mix aus (Indie-)Rock-Anbiederung und (Alternative-)Rap-Basis, aus musikalischer Retrospektive und Futurismus zu zaubern. In diesem Track kehrt er zu den Sounds seines ersten Albums Here Comes The Fuzz (2003) zurück. Auf der Single, quasi auf dem bekanntesten Song "Ooh Wee" war ja auch schon als Feature drauf: Ghostface Killah!]
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