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Mittwoch, 3. November 2010

Nachtrag: Mein Dreiundzwanzigster



So richtig Gescheites habe ich seit längerer Zeit nicht mehr gebloggt. Ich versuche aber hier mithilfe von Nachgeschoben-Posts die Zeit der letzten zwei Monate zu rekapitulieren. Angefangen mit meinem 23. Geburtstag (03. September 2010).

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Ich hatte wirklich viel zu viele Erwartungen an diesen einen Tag und an meine Mini-Party mit anschließendem Besuch des "Labys" (Diskothek Labyrinth). Ich hatte gehofft, dass viele Leute kommen würden, dass ich nonstop Spaß haben würde und dass meine Idee mit den Snacks für den ungezwungenen Abend in meiner WG gut ankommen würde. Zumindest letzteres war der Fall.
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Am frühen Morgen jedoch tat ich etwas, was eher untypisch ist für Geburtstage: ich ging ins Fitnessstudio! Und zwar alleine, ohne meine sonstige Sportpartnerin Chrissie (bis zum Auszug). Ich rackerte mich u.a. 40 Minuten lang auf dem Laufband ab, was ganz gut lief, nur hatte ich eigentlich vorgehabt, lediglich 30 Minütchen zu laufen. Doch als nach 20 Minuten mein Handtuch vom Holmen dieses Fitnessgerätes herunterrutschte und ich reflexartig nach unten griff, hörte das Gerät natürlich sofort auf weiterzuarbeiten. Natürlich ist das eine super Vorkehrung, dass das Band nach so etwas stoppt aber dadurch konnte ich nicht nochmal von neu beginnen oder das Laufprogramm an diesem Gerät weiterexerzieren. Ich musste mir ein anderes Gerät daneben aussuchen und von Neuem beginnen. Doch der Ehrgeiz packte mich und ich lief somit mehr als nur die übriggebliebenen 10 Minuten weiter.
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Danach ging ich in den "Real" und brauchte aber einundhalb Stunden, um Sachen für meinen gemütlichen Abend einzukaufen. Ich hatte zwar eine Einkaufsliste, hielt mich aber nicht 100%ig daran, verwarf vieles, was ich vorhatte zu kaufen. Neben Alkohol und Cola brauchte ich allerlei Zutaten für mein verwegenes Snack-Projekt: das Motto lautete "Die sieben Todsünden". Aber dazu später.
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Mein Tag war randvoll mit Plänen und Terminen. Als nächstes hatte ich ein "Date" mit Christian und Christian. Das Ex-Paar, das trotz Beziehungsendes aus praktischen Gründen noch zusammenwohnt, kam mich in WÜ besuchen, denn der studierende Chris, den ich zuerst kennengelernt habe, hatte die famose Idee gehabt, ein Picknick für mich zu veranstalten, was ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk war. Nach kleinen Kontaktierungsschwierigkeiten fanden wir uns vor dem Talavera-Parkplatz wieder und gingen dann zum Mainufer. Ich war total geplättet, dass die zwei Chris an wirklich alles gedacht haben, sogar an Kaffeetassen, Sekt und so. Erstaunlich gut schmeckender Ziegenfrischkäse, noch geilere Holunder-Konfitüre, verschiedene Brötchen-Sorten, Müllermilch, usw. Die Sonne erfreute und sehr und ich erfreute den Studi-Chris, nicht den Lehrer-Chris, mit einer Massage.
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Nach zwei oder drei Stunden liefen wir zu mir nach Hause und sie halfen mir bei der Vorbereitung des Essens, was ebenfalls sehr lieb von ihnen war. Was entstand denn nun aus meiner Idee?

Völlerei: eine Salatschüssel voller Trolli-Gummibärchen in diesen Miniaturtüten.

Trägheit: ich weiß es nicht mehr genau, aber irgend eine Platte, die Schludrigkeit in Sachen Dekoration ausdrücken sollte.

Habsucht: ein Teller voller Spielgeld aus Schokolade und Weingummi-Euro-Münzen von Katjes.

Wollust: mit Zahnstocher aufgespießte Feigen (gelten aus Aphrodisiaka), Trauben und Johannisbeeren, überzogen von einer Schokoglasur, gute Arbeit, Chris²!

Zorn: Käsewürfel mit Zahnstochern und Cayenne-Pfeffer-Überzug. Als Garnitur gab es Chilischoten.

Neid: selbstgemachte Guacamole, also ein mexikanischer Dip aus zermatschten Avocado und Tomaten. Dazu gab es Nachos. Weil: grün vor Neid und so. Außerdem sollten meine Gäste neidisch auf meine Kreation sein. Diese Sünde kam neben der Wollust am besten an.

Hochmut: das war kompliziert. Geplant war eine Art Miniaturmodell vom Turm von Babel, umgesetzt habe ich eine pervertierte Version des Butterkeks-Hauses, die hochragt, aber abgefuckt aussehen sollte. Ich nahm Grillspieße, die eine Art kegelförmiges Gerüst bilden sollten für den Turm inklusive Turmspitze. Unten machte ich ein Keks-Fundament, um die Spieße klebte ich die Kekse mit Zuckerguss fest. Die beiden Chris taten noch Haribo-Colorado-Dinger rein. Es hat wegen des Festhaltens bis zum endgültigen lang gedauert, aber das Ergebnis war wortwörtlich spitze!

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Weniger spitze war, dass weitaus weniger Leute zu uns kamen als ich überhaupt insgesamt eingeladen hatte. Mit Mitbewohnerin Chrissie und einem nicht von mir, sondern von Chrissie eingeladenen Gast waren wir zu sechst. Versteht mich nicht falsch, ich bin über jeden dagewesenen Mensch sehr froh gewesen, besonders über Karo aka Woltas Ankunft, die extra aus Frankfurt herreiste, es war schon ein wie von mir intendierter gemütlicher Abend geworden, aber trotzdem...zu wenige Leute waren da.
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Schuld war aber wohl die Tatsache, dass ich die Einladungen erst eine Woche vor dem Termin hinausgeschickt habe, und das hauptsächlich mündlich oder per Facebook und nicht per studi-vz oder anderweitig. Andererseits waren zu der Zeit noch Semesterferien, sodass sehr viele entweder im Urlaub oder daheim bei ihren Eltern waren. Zu meiner Schulzeit hingegen waren immer Sommerferien (Bayern und später Baden-Württemberg), sodass es sich schon immer als schwierig herausstellte, Leute um die Zeit zu sehen und für sowas zu kadern.
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Aber irgendwie war es schon lustig in der WG. Alle Jungs - Flo-H, sein Freund und ich - haben vom Zorn-Teller eine Chilischote gegessen. Auch ich, der Asiate, haderte mit der Schärfe der delikaten Zungenabtöter. Als ob man ein Nadelkissen im Mund hätte. Karo aka Wolta nahm sogar zwei Chilis in den Mund und hatte danach den Respekt aller anderen. Ansonsten redeten wir hauptsächlich über unterschiedliche Themen, machte nichts Großartiges.

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Dann machten wir uns auf, um ins Laby zu gehen. Dort waren meine Kommilitonen Tümmi und Jürgeeen und der gute Kumpel Schmus, die es zwar nicht mehr zu uns nach Hause schafften, aber immerhin noch vor dem Tageswechsel hin zum 4.9. auftauchten. Anfangs kleine Euphorie, später aber: Ernüchterung, nicht nur, was den Alkohol anging.
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Ich merkte, dass sich mittlerweile Zweiergrüppchen aus meinen Freunden und Bekannten gebildet hatten. An sich nicht Schlechtes, doch als ich mich wohl wegen des Themas oder der intensiven Plauderstimmung nicht integrieren konnte (Denken Sie jetzt nicht an Herrn Sarrazin!), fühlte ich mich erst komisch, dann irgendwie abgewiesen und einsam. Das war sicherlich nicht deren Absicht, aber...hey, immerhin war ICH das Geburtstagskind!
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Ich konnte mich nicht mal zusaufen, es klappte einfach nicht. Es klappt nie, denn an meinen eigenen Geburtstagen werde ich NIE besoffen. Ich lief dann um 3 Uhr nachts oder so dann mit Karo heim, die dann bei mir pennte. Ich war während des Heimweges irgendwie ein klein wenig angepisst, weil sie bei irgendeinem Thema, das wir da hatten, mal nicht einer Meinung waren. Deswegen antwortete ich dann nur noch mit "Hmm", Hmja" und "Hmhm" und schluckte es herunter.
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Nach ein paar Stunden Schlaf hatte ich meinen Mini-Groll auch schon wieder vergessen. Karo hatte einen Kater, ich hingegen natürlich nicht, ich war lediglich müde. Gegen Mittag verließ mich Karo dann auch wieder, weil sie per Bahn weiterziehen musste. Danach putzte ich und war irgendwie unzufrieden mit meinem Leben.
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Betrunkenheitsskala: 3 von 10.
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Donnerstag, 19. August 2010

Zwischenmenschliches in den letzten drei Wochen



Manchmal fühlt man sich doch eher einsam. Gerade jetzt während der öden Semesterferien. Wie schön, dass man in diesen Zeiten manchmal aus dem Alleinsein-Trott herausbrechen kann...

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Donnerstag, 19. August 2010: Mini-Golfen mit SchmAdrian! Wie praktisch, wenn man jemanden kennt, der an einer Minigolf-Anlage arbeitet. LauraK und Freund SchmAdrian sind beide dort angestellt, doch an diesem angenehm sonnigen Nachmittag nahm sich der Herr Auszeit und spielte mit mir erst eine Partie "PitPat" (Kreuzung aus Billard und Mini-Golf), anschließend richtiges Miniaturgolfen. Ist klar, wer bei beiden Runden, dazwischen und danach jeweils mit Eiscreme versorgt, gewonnen hat. Der Gast sicher nicht... :D
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Mittwoch, 18. August 2010: den Film Hanani - Kirschblüten von Regisseurin Doris Dörrie mit "Mr. Dessert" angeschaut. Erstaunlich guter Film! Maximilian Brückner, der da auch mitspielt, ist, wie immer, putzig. Trotz des heftigen oberbayrischen Dialekts. Davor: Grünes vegetarisches Curry gemeinsam gegessen. Echt lecker!
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Dienstag, 17. August 2010: morgens Frühstück mit "Chris on Fire". Mittags Mensen mit SchmAdrian und "LauraK", danach Kaffee und Brownies. Hat Spaß gemacht! Am späten Nachmittag hatte Neo-Single Chris dann ein Bier-Date...
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Montag, 16. August 2010: gemeinsames letztes Mensen und Kaffeetrinken mit Herrn Leo, der an jenem Tag das letzte Mal in Würzburg war. Denn seit gestern ist er in die USA zwecks zwei Auslandssemester geflogen. Er müsste um die Zeit wohl in Albany aufgestanden sein. Außerdem waren Tümmi, Daisy/Denise/Dennis, Anna-Lena, Porno-Lara, Jürgeeen (nur Kaffee) und Louise (nur Kaffee) mit von der Partie. Habe Leo einen roten Notizblock von MOLESKINE geschenkt, damit er seine Gedanken und Erlebnisse für seinen neuen Blog (link!) sofort aufschreiben kann, wenn er Stift und Block immer zur Hand hat.
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Freitag bis Sonntag, 13. - 15. August 2010: zu meinen Eltern heimgefahren. In Kreuzwertheim war es öde. Einzige Lichtblicke: 1. der "Lemon Pie" im Da Barista (bestes Café in Wertheim). 2. Sam Mendes' Film Away We Go - Auf nach Irgendwo gesehen, tolle Tragikomödie mit dem schnuckeligen John Krasinski (US-Version von The Office, It's Complicated), der mit Nerd-Brille und Vollbart von seinem sonst guten Aussehen ablenkte und im Film dadurch glaubwürdig erschien. Ebenfalls toll mitgespielt haben die Hauptdarstellerin Maya Rudolph (sonst Komikerin bei Saturday Night Live) und die wenigen Nebendarsteller, vor allem Jeff Daniels und Maggie Gyllenhaal.
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Dienstag, 10. August 2010: Gang zum StuDienstag-Abend im Laby. "Maddin mit Mütze" (nicht zu verwechseln mit Bines Kumpel Maddin kennengelernt, der eigentlich Chrissie auf der Tanzfläche ansprechen wollte, jedoch von ihr höflich abgewiesen wurde. Sympathischer Werbebranche-Typ mit Vorliebe für The Clash und The Gaslight Anthem, Piercing in der Lippe, ungefähr 1.85m groß, wirklich süß, aber leider eine Hete. Porno-Julia war auch da!
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Samstag, 07. August 2010: Tanzcafé Ludwig, "Gay Disco" (link!).
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Dienstag, 04. August 2010: nochmal Gang zum StuDienstag-Abend im Laby. Neben der Tommy-Dennis-Marco-Clique, Chrissie, Hetero-Dave, Jokeless und andeen: dort jemanden kennengelernt, den ich seit meinem ersten Semester vom Sehen her kenne, weil er Englisch studiert hatte, nun aber Informatik studiert. Weil ich mich aber vorher nicht getraut hatte, ihn anzusprechen, ließ ich Marco, der mit mir einst den Latein-Kurs durchstehen musste, alles regeln. Der kannte eine gemeinsame Freundin von diesem Typen und über die ließen der Typ und ich uns vorstellen.
Komischerweise kam ich aber öfter mit dessen Kumpel Ludgar (nicht unattraktiv, sehr nett), dem ich auch vorgestellt wurde, ins Gespräch als mit "Kalle". Ludgar ganz in Grau (T-Shirt, Hose, Boxfresh-Schuhe) und ich sprachen über Namen, da wir zwei halt nicht gerade die gewöhnlichsten besitzen. Er meinte, da ich wohl so frech (!) wirke (wer mich kennt...mal so gar nicht), würde von allen deutschen Männernamen am ehesten "Tim" zu mir passen. :D Ich hatte hingegen für Ludgar den Namen "Nils" parat, mit dem er weitaus zufriedener war als mit meinem ersten Vorschlag "Christian" (weil er so ähnlich aussieht wie Poetry Slammer Christian Ritter). Beide sympathisch.
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Mittwoch, 3. März 2010

Chris/Iri/SchmAdrian




Den heutigen Vor- und Mittag habe ich mit "Iri", "SchmAdrian" und "Chris on Fire" verbracht.

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Anstatt zu lernen, was ich für meine Sozialkunde-Zwischenprüfung eigentlich wirklich nötig gehabt hätte, habe ich eher Freundschaften weitergepflegt. Chris kam endlich mal wieder nach Würzburg. Ich holte ihm um halb 9 Uhr morgens vom Bahnhof ab und trafen wenig später auf Iri und SchmAdrian.
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Kaffee wurde zuhauf konsumiert und ich war zum dritten Mal in Folge in der Mensa (nach dem Montag und Dienstag mit "Herrn Leo"). Ebenso haben Chris und ich Fotos gemacht, wobei die Bilder von Chris dank seiner digitalen Spiegelreflexkamera natürlich gelungener waren.

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Mit dem Fotografieren habe ich es dann auf die Spitze getrieben, nachdem wir das alte, aber tolle Spiel gespielt haben, das Hot-or-Not-Rating. Obwohl Chris vergeben ist, vergab er für einen hübschen südländisch aussehenden 3-Tage-Bart-Typen mit blauen Augen und grauer Anzughose, der einmal aus dem einen Hörsaal aus einer Deutsch-Zwischenprüfung herauskam, und uns sofort auffiel, 10 von 10 Punkte! Ich war haargenau derselben Meinung, auch wenn wir den beide persönlich nicht kannten.
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Umso lustiger war es, dass diese "Perfect Ten" später in der Caféteria mit seiner Freundin wieder zu finden war. Wir starrten ihm von einem Rundtisch aus - wie blöd und notgeil - hinterher. Er stand hingegen. Weil dieser Typ so lange in gewisser Entfernung an einer Position in der Caféteria verharrte, machte ich von ihm heimlich Fotos.
Die Gruppe war aber eingeweiht, denn ich versuchte, ihm gegenüber nicht aufzufallen, indem ich Iri als Motiv hatte. Sie nah und links im Bild, die "Perfect Ten" weiter rechts hinten. Und als ob er fast geahnt hätte, lief er an uns mit weiblichem Anhang mehrmals vorbei.

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Ansonsten haben wir über alles Mögliche geredet, Scherze gemacht und ganz selten auch mal gelästert. Mit Deckeln von kaltem Kaffee hat SchmAdrian herumexperimentiert (siehe unterstes Foto) und mehrere Running Gags wurden im Verlauf der Gespräche weitergesponnen. Ja, es war sehr witzig!
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Freitag, 18. Dezember 2009

Socialized & Partied Hard! - Dez 09, Teil 1



In den letzten Tagen seit dem English Pub Quiz (link!) habe ich vieeeeeel mit Leuten unternommen...

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1) Da wäre zum Beispiel der vollgepackte Freitag (11.12.2009). Wegen den Fülle an Ereignissen kann ich mich leider nur mit Ellipsen, also mit unvollständigen Sätzen ausdrücken:
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Zu allererst einmal um ca. halb 9 Uhr morgens mich mit "Chris On Fire" getroffen.
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Dann gemeinsam mit dem Bus zur Phil I-Fakultät (am Hubland) gefahren. Dort "Iri" empfangen und in der Caféteria Kaffee gesoffen. Anektoden, Gekichere, Fotoschießen.
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Dann zu dritt mit dem Bus zur Phil-II-Fakultät (Wittelsbacherplatz) getuckert. Ich anschließend mich von den anderen kurzzeitig getrennt und sogleich in die Sprechstunde eines dortigen Dozenten gegangen.
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Dann zur sogenannten "Sanderuni" per Bus gecruiset und eine Immatrikulationsbescheinigung ausgedruckt.
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Diese dann nach einem 5-minütigen Fußmarsch beim WÜ-Studentenwerk abgegeben (muss man als Wohnheimsbewohner jedes Semester vorzeigen, is'so, weiß nicht wieso).
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Anschließend Pfandflaschen abgegeben, dann wieder mit dem Bus zurück zum "Wittel".
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Chris, Iri und auch SchmAdrian empfangen, wieder mit dem Bus befördert, diesmal zur Mensa am Hubland. Auf SchmAdrians Freundin und auf eine Volkskunde-Studentin gewartet, zu sechst dann mensiert.
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Der Volkskunde-Studentin "Tschüss" gesagt und zu fünft dann in die Altstadt heruntergefahren. Fotos gemacht, dann ab ins Warme, was eine Discounter-Bäckerei zur Verfügung stellte.
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Schlussendlich zu den Haltestellen des WÜ-Busbahnhofes geschlendert, Konversation geübt, mich von den restlichen vier verabschiedet. Alleine den Bus nach Wertheim genommen.

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2) Letzten Montag (14.12.2009) nahm ich im Wohnheim an der abendlichen B'day-Zeromonie eines der Wohnheims-Tutoren teil.
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Ich hatte eigentlich vorgehabt, nur kurz vor Ort zu sein, um dann wieder in mein Appartment zu verschwinden. Doch ich beließ es nicht bei einem Bierchen, sondern nippte noch an dieser und jener Spirituosen-Saft-Mischung, bis ich irgendwann zu tief ins Glas...nein, in den Plastikbecher geschaut hatte. Ergo: Kater am nächsten Morgen plus Teil-Filmriss!
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Betrunkenheitsskala: 6 von 10!

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Mittwoch, 25. November 2009

Kleine Portionen Vol.27



1) Ich besitze seit kurzem eine neue Tasche: Eine Umhängetasche. Ich musste mir deshalb eine neue Tasche für die Uni und so kaufen, weil mein alter Rucksack kaputtgegangen war.
Denn der Reißverschluss hielt dem letzten großen Einkauf (Aktenordner, geschnittenes Brot, Clementinen, etc.) nicht stand. Gemacht aus Baumwolle und Lederimitat. Eingekauft bei "Henni & Mauri" für knapp 20 Euro.



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2) Chris On Fire besuchte die Uni Würzburg nach einiger Zeit wieder. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Chris studiert zwar immer noch dieselbe Studienfachkombination, wechselte aber erst kürzlich seinen Studienort, von WÜ ging es nach Heidelberg. Um u.a. dem Nachmachen von Latein zu umgehen. Dieses Foto belegt seinen Kurztrip nach WÜ, seiner Ex-Uni-Stadt.



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3) Die ominöse kostenlose Zeitschrift "mbeat" ist ja in so ziemlich allen Müller-Filialen mit Elektronik-/CD-Sortiment zu finden. Allerdings besticht dieses mäßige Blatt mit monatlichen Kauf-Empfehlungen (link!) nicht gerade durch einen kritischen Sachverstand:
95% aller Artikel (CDs, Computerspiele, DVDs, Blu Rays) werden mit Wertungen zwischen "80 von 100 bpm" und "100 von 100 bpm" abgespeist!
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Oder anders gesagt: Fast alles, was dort besprochen wird, wird sehr oft für "super" befunden! Ausnahmen: Beak>, das Debütalbum des gleichnamigen Nebenprojekts vom Portishead-Kopf Geoff Barrow und die zweite Leona-Lewis-Platte Echo (50, bzw. 60 von 100 bpm).
Wirklich realistisch ist das nicht, vergleicht man diese Platten-"Kritiken" und so mit jenen auf LAUT.de (link!), Plattentests.de (link!) oder CD-Rezensionen in klassischen Musikzeitschriften. Denn, ich meine: Wer als normaler Mensch, selbst ohne jeglichem Musikgeschmack, findet denn bitte schön alles toll?
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Dies wäre alles nicht der Blog-Rede wert, hätte ich diese lustige Edding-Schwärzung nicht in "mbeat" gefunden:


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Rammsteins seit ein paar Wochen nach der Veröffentlichung indizierte Platte Liebe ist für alle da ist das. Man hatte sich für alle Drucke jener "mbeat"-Ausgabe wohl die Mühe gemacht, alle CD-Kaufanregungen zu der alten "uncleanen" Version (link!) des Rammstein-Albums unkenntlich zu machen. Ich wüsste gerne, wie lang das Müller-Team in Würzburg dafür gebraucht hat. Haha!
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Mittwoch, 14. Oktober 2009

N64 / Dart / Longdrinks / Konversation



Letzten Donnerstag Abend gab es in Würzburg-Frauenland keine Diashow wie geplant...

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Doch dafür gab es statt einer eigentlich vorgesehenen Diashow mit Fotos von Chris On Fires (siehe zweites Bild von oben) Keniareise nostalgisches Spielen mit der Nintendo 64-Konsole (siehe drittes Foto), zwei Dart-Team-Matches (siehe letztes Foto), viel, sehr viel "booze" zu Trinken und Anekdoten und neue Geschichten aus dem Leben.


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Das alles wurde im Zuhause von Chris' Ex-Kommilitonen Adrian (oberstes Bild, Mitte) und dessen Freundin zelebriert. Wir waren insgesamt zu siebent ("zu siebent"...hat man selten so gelesen/gehört, gell?). Einer, so habe ich gehört, blieb sogar bis zum Ende. Also jenseits von sechs Uhr morgens. Heißt "Wölte" und schlief in deren Wohnung gar ein. Auf dem Klo! :D

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Betrunkenheitsskala: 5 von 10.
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Mittwoch, 7. Oktober 2009

Chris On Fire + sechseinhalb Stunden Spaß



Die eine Hälfte des letzten Montags habe ich mit Chris On Fire (links im Bild) verbracht. :)

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Natürlich nicht nur mit ihm. Auch Herr Leo und Tümmi (rechts im Bild) waren mit dabei, kamen jedoch erst später hinzu. Zunächst aber war früh morgens angesagt: das Exmatrikulieren (das Beenden eines Studiums an einer Uni) aus der Universität Würzburg bei ihm und das Einschreiben in Sozialkunde- und Geschichtskurse bei mir.
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Chris geht nämlich leider von der Uni WÜ ab, um sein Studium an der Uni Heidelberg fortzusetzen. Gründe: er braucht in Baden-Württemberg keinen Latinums-Nachweis und er möchte später nicht in Bayern Lehrer sein. Und bei mir ist es so, dass an diesem Montag die Anmeldefrist für jene Kurse angefangen hat.

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Nach dem Erledigen unseres formellen Krams machten wir uns einen schönen Vormittag. Wir gingen "downtown" (Petula Clark!!!). In der Altstadt haben wir den Hugendubel besucht und ganz besonders den Müller erkundet, wo er sich "ein[en] bmw x3 der polizei karlsruhe von herpa" (Chris On Fire) recht günstig gekauft hat. Ich rede natürlich von einem Modellauto...!
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Dann Beisammensitzen in der Caféteria für eine Stunde mit Kaffee (meins, war und fanden wir bäh) und heißer Schokolade (seins, fanden wir auch bäh). Beide Getränke holten wir uns vom Automaten mit den herunterfallenden Plastikbechern und dem reinzupieselndem Instant-Gesöff. Tja, und mit interessantem Gesprächsstoff haben wir die Zeit bis zum Mensa-Termin mit Tümmi und Leo überbrückt.

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Dann Mensa mit den zwei hinzugekommenen Heten um 13 Uhr. Irgendwie ging bei mir jeder vierte Transport von Salat-Bestandteilen in die Hose...genauer gesagt, zürück aufs Tablett statt in den Mundraum. Peinlich, war ich unkonzentriert? Nee, wahrscheinlich nur dehydriert wegen des Vergessens einer 1,5-Liter-Wasserflasche. Wie gut, dass mein misslungenes Mampfen fast niemandem aufgefallen ist. :D
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Und dann nochmal Caféteria, diesmal zu viert. Fortsetzung der guten Gespräche. Dreimal Kuchen, einmal Kaffee (Kaffee Nr.2 für mich, diesmal der gute Kaffee vom guten Automaten mit dem Bio-Kaffeepulver, unter den man eine normale Tasse oder einen Pappbecher stellt. Teurer, aber geschmackvoller - im doppelten Sinne.
Hach, und was mich freut: Sie verstehen sich alle echt gut, als würden die drei sich schon länger kennen. So, jetzt habe ich es mal laut ausgesprochen, ha!!! Toll und komfortabel, wenn sich das Untereinanderverstehen von Freundesfreunden verselbstständigt. :D

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Tausend Dank nochmal fürs Mitnehmen (via Opel Vectra), lieber Chris! :) Weil: Pisswetter. :D
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Mittwoch, 30. September 2009

Unterstützungskomitee für Chris



Chris On Fire hat endlich seine beiden Zwischenprüfungen in Sozialkunde bestanden!

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"...On Fire" ist ein Insider, so wie viele Tags für meine Freunde es sind. Zur Unterscheidung vieler Chrisse, mit denen ich befreundet bin, nenne ich ihn mal einfach so. Ist das OK, lieber Chris, ebenfalls Leser meines Blogs? ;)
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Seine Freunde/KommilitonInnen Claudi, Irina, (Hetero-)Adrian und ich standen Chris On Fire vor seiner mündlichen Zwischenprüfung in Sozialkunde, Bereich Politikwissenschaft seelisch zur Seite. Zum Anfeuern und zum Mindern seiner Nervosität. Jene ZP für den Bereich Soziologie hat er bereits hinter sich.
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Danach feierten wir dezent im kleinen Rahmen im Aufenthaltsraum am Wittelsbacherplatz (Philosophisches Institut II). Dort saßen wir und unterhielten uns. Zum Schneiden / Teilen des Tiramisus (eigentlich: Kuchen mit Tiramisu-Füllung), den Irina mitgebracht hatte, gab es kein Messer. Nur Flyer, mit denen Irina tatsächlich den Kuchen teilen wollte. Also wirklich... ;D
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Aber wie gut, dass ich am Tag zuvor in Kreuzwertheim war und dort zufällig ein neues Brotmesser (siehe Foto) gekauft hatte, das ich dann tagsdrauf nach Würzburg mit meinem Rucksack transportiert habe. :D
Ich hatte mich ein wenig mit dem Verschlingen des Kuchenstücks etwas angestellt, da diese italienische Nachspeise berühmt-berüchtigt ist für seine Schmackhaftigkeit und gleichzeitig auch für seine hohe Kalorienanzahl...hihi.

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Die zwei obligatorischen mündlichen Zwischenprüfungen in Sozialkunde für die Bereiche Soziologie und Politikwissenschaft stehen mir auch noch bevor. *seufz* Ab morgen (1.Oktober) fängt die Anmeldungsfrist dafür an.
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Schade, dass er sobald die Uni wechseln wird. Von Würzburg geht es ab dem nächsten Semester (d.h. ab morgen) nach Heidelberg. Schade, lieber Chris, wir in Würzburg werden dich vermissen! :)
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