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Montag, 8. November 2010

Lieblingssongs der 44. Woche (01. - 07.10.10)



01 (19) Grinderman – Palaces Of Montezuma
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / AVANTGARDE / ROCK'N'ROLL / BLUES / POST-PUNK. Letzte Woche habe ich mir zwei Alben gekauft und dadurch quasi alle derzeit aktuell relevanten Musikträger bedient: Das Villagers-Album Becoming A Jackal (2010, siehe unten) als MP3-Album-Download sowie Grinderman 2 (2010) als meine erste Schallplatte, die nach Beatles, Springsteen und Heaven 17 endlich mal eine ist, die dieses Jahr herausgekommen ist. Und nicht 1967 oder 1984. Zu der tollen Platte gab es dazu noch ein tolles Booklet mit Lyrics und liebevollen Zeichnungen von Nick Cave und einem Kreativteam. Dann gab es noch ein Poster, auf dem die vier "Grindermen" als Gladiatoren fungieren sollen. Und dann gab es statt einem MP3-Download-Code (wie sonst üblich bei vielen neueren Platten) eine zusätzliche Kopie des Albums als CD. Tolle Zusammenstellung! Und das Album ist echt gut, denn jeder der neunTracks überzeugt, sogar das eigentlich wenig einprägsame Mittelstück "What I Know". Schön biestig und pervers sind viele Songs, gerade "Mickey Mouse & The Goodbye Man" (siehe unten), "When My Baby Comes" und "Kitchenette", sowie "Evil". Der eingängigste Song ist neben der ersten genialen Raubein-Single "Heathen Child" das erstaunlich poppige "Palaces Of Montezuma". Eine Art Liebeslied innerhalb eines zähnefletschenden Albums, das kompositorisch doch erstaunlich stark an "Sympathy For The Devil" von den Rolling Stones erinnert.]
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02 (07) !!! - Jamie, My Intentions Are Bass
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03 (NEU) Villagers – I Saw The Dead
[KATEGORIEN: INDEPENDENCE / INDIE ROCK / FOLK / RADIOPOP. Der andere musikalische Kauf fand, wie oben bereits erwähnt, hierbei statt. Becoming A Jackal wurde vor dem anderen Grinderman-Album gekauft. Als MP3-Album. Und nach hohen Erwartungen durch "The Meaning Of The Ritual" mussten die elf Songs einfach enttäuschen. Denn die ersten fünf Tracks sind so gut, dass die anderen sechs dahinter abfallen, weil bei denen Spannung und Atmosphäre fehlt, sie sind bis auf Track No. 10 namens "Pieces" zu glatt, zu nett klingend, zu gut gelaunt, aber nicht euphorisierend. Track No. 1 ist "I Saw The Dead" und ist noch schön "haunting", also eindringlich, und etwas düster. Und "Home" ist mehr als nur gefällig, auch wenn das Lied fast zu sonnenbeschienen klingt, dann aber noch Substanz hat.]
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04 (11) Cold War Kids – Louder Than Ever
[KATEGORIEN: INDIE ROCK / SOUL. Schon mal gut für den Anfang, aber noch nicht so großartig wie "We Used To Vacation": die erste Single der vier Amis aus dem Anfang Januar erscheinenden dritten Album Mine Is Yours (2011).]
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05 (02) Mr. Dream – Learn The Language
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06 (NEU) Villagers – Home
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07 (01) Aloe Blacc – You Make Me Smile
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08 (NEU) Grinderman – Mickey Mouse And The Goodbye Man
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09 (03) Sufjan Stevens – Age Of Adz
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10 (NEU) Salem – King Night
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / NOISE / DUBSTEP / ELECTRO / SHOEGAZE / GOTH ROCK. Wie eine Mischung aus Skream, HEALTH und Nightwish klingt das apokalyptische "King Night" aus dem gleichnamigen Album (2010) des US-Trios mit dem Wohnsitz NYC. Der Titelrack ist einer der bedrohlichsten, die ich in diesem Jahr bisher gehört habe, ohne Metal oder Hardcore zu sein. Aber dann gerade richtig und passend, wenn man schlechte Laune hat oder es einem nicht gut geht. Es gibt mehr als zehn (!) Bands, die Salem heißen (link!), sodass man wirklich aufpassen muss, sie z.B. nicht mit einer britischen Hard-Rock-Metal-Band oder eine israelische Death-Metal-Gruppe zu verwechseln.]
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Mittwoch, 3. November 2010

Lieblingssongs der 43. Woche (25. - 31.10.10)



01 (01) Aloe Blacc – You Make Me Smile
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02 (03) Mr. Dream – Learn The Language
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03 (02) Sufjan Stevens – Age of Adz
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04 (18) Kanye West feat. Bon Iver – Lost In The World
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / RAP / POP. It's Kanye time! Kanye West tut, mal mehr, mal weniger freiwillig, wirklich alles, um bis zum Release des mit Spannung erwarteten fünften Albums My Beautiful Dark Twisted Fantasy (Mitte November 2010) in den Medien Aufmerksamkeit zu erhaschen. Jede Woche Free-MP3s und irgendwelche, manchmal sinnlose Tweets. Trotzdem, der Mann ist pure Unterhaltung!]
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05 (14) Kanye West feat. Jay-Z, Bon Iver & Nicki Minaj – Monster

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06 (NEU) Sleigh Bells – Infinity Guitars
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / NOISE POP / ELEKTRO. Anfangs war ich dem Blog-Hype Sleigh Bells skeptisch gegenüber eingestellt. Da hatte mich trotz vieler feiernder Kritiken kein Track von ihnen angemacht...bis ich "Infinity Guitars" des Mann-Frau-Duos aus den USA gehört habe, in Verbindung mit dem Musikvideo. Das klang hingegen ziemlich geil, denn der eigentlich schwer zu ertragende Noise paarte sich mit einem coolen Groove. Etwas angestrengt wirkt jedoch ihr Image, da sie in ihrem Musikvideo beide Ray-Ban-Wayfarers tragen und irgendwie rebellisch-lässig wirken wollen. Hmm...]
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07 (13) !!! – Jamie, My Intentions Are Bass
[KATEGORIEN: SEMI-INDEPENDENCE / POST-PUNK / DANCE-PUNK / GROOVE. Einfach sympathisch, diese kalifornische Band! Ihre Songtitel sind oft cool und/oder lustig, ihre Musikvideos manchmal, der Bandname jedoch ist mit keinem anderen in Sachen Coolness zu vergleichen. Und das Musikvideo (link!) rockt! Einer der Videos des Jahres! ]
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08 (06) Plan B – Love Goes Down
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09 (04) Sufjan Stevens – Get Real Get Right
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10 (10) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
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Freitag, 29. Oktober 2010

Lieblingssongs der 42. Woche (18. - 24.10.10)



01 (NEU) Aloe Blacc – You Make Me Smile
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SOUL ALTER SCHULE. Da denkt man, es gehe nicht noch schöner als beim tiefbewegendem "Femme Fatale", Aloe Blaccs Coverversion von The Velvet Underground & Nico, da kommt einem dieses grundoptimistische Lied entgegen, dass selbst dann schön ist, wenn man gar nicht verliebt ist, vielleicht sogar neidisch ist auf andere Pärchen. Aber jedes Mal, wenn ich das fantastische "You Make Me Smile" höre, denke ich an keine bestimmte Person, vielleicht höchstens an Aloe selbst, der ein Hammer-Sänger und -Musiker ist.]
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02 (01) Sufjan Stevens – Age of Adz
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03 (NEU) Mr. Dream – Learn The Language
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / POST-PUNK / NOISE. Während des Wartens auf den Bus um 6:40 (Abfahrt von Wertheim) und auf der morgendlichen Busfahrt nach Würzburg hörte ich – wieder einmal – The Age of Adz von Sufjan Stevens. Kurz vor Erreichen des Busses wollte ich aber den Musik-Ordner meines MP3-Players wechseln. Ich stoße auf „Mr. Dream“, darin befindet sich „Learn Your Language“, eine MP3, die ich mir gestern einfach so vom Free-Download-MP3-Blog RCRDLBL heruntergeladen. Der Song wurde als „Post-Punk“ kategorisiert und ich war einfach neugierig. Doch erst heute kam ich zum Anhören. Ich klicke auf PLAY und bin sofort gefesselt vom fast dreieinhalbminütigen Lied. So harsch, so lärmend und doch so cool: Noiserock, so wie ich ihn mögen könnte. Dementsprechend ist sein Künstlername natürlich irreführend, eine emotional wirksame Mogelpackung...vgl. Queen, Franz Ferdinand, Kaiser Chiefs, New York Dolls, Sophia, The Killers, The Church, Joy Division, of Montreal, The Smiths, A Sunny Day in Glasgow, The Long Blondes, Birthday Party, etc..]
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04 (05) Sufjan Stevens – Get Real Get Right
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05 (03) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were
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06 (04) Plan B – Love Goes Down
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07 (09) Sufjan Stevens – I Want To Be Well
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08 (07) Plan B – Writing's On The Wall
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09 (02) Plan B – Prayin'
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10 (11) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
[SEMI-MAINSTREAM / HIP HOP / POP. Wiedereinstieg in die TOP10!]
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Montag, 18. Oktober 2010

Lieblingssongs der 41. Woche (12. - 18.10.10)

01 (01) Sufjan Stevens – Age Of Adz


02 (NEU) Plan B – Prayin'



03 (02) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were

04 (NEU) Plan B – Love Goes Down


05 (NEU) Sufjan Stevens – Get Right Get Better


06 (NEU) Plan B – The Recluse


07 (NEU) Plan B – Writing's On The Wall


08 (06) Sufjan Stevens – Vesuvius


09 (NEU) Sufjan Stevens – I Want To Be Well



10 (04) Villagers – The Meaning Of The Ritual

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Lieblingssongs der 40. Woche (05. - 11.10.10)

01 (NEU) Sufjan Stevens – Age Of Adz
[AVANTGARDE. FOLKTRONICA / KLASSIK. A Sufjan and a killer. A killer record! The Age of Adz (2010) wurde letzten Freitag veröffentlicht und sein erstes "richtiges" Album seit fünf Jahren wurde schon oft als experimentell, progressiv, revolutionär und gleichzeitig als introspektiv und vielschichtig rezensiert. Nachdem gewisse Songs wie "Sister Winter" (aus seiner Weihnachts-Platte) und "Casimir Pulaski Day" (aus der Illinoise-Platte) mich vor ein paar Jahren bereits berührten, hat Sufjan mit dieser Platte engültig mein Herz erobert. The Age of Adz hat mich weitaus mehr erschüttert (im positiven Sinne) als Janelle Monáes The ArchAndroid (2010) oder Jamie Lidells Compass (2010). Die Chancen stehen gut, dass The Age Of Adz meine persönliche Platte des Jahres werden könnte. Ganz großes Kino ist beispielsweise Track Nr.3 namens "Age Of Adz", dass wegen seiner Opulenz und Intensität wahnsinnig geil anzuhören ist. "Vesuvius" ist melancholischer, aber nicht schlechter. Und die Vorab-Songs "Too Much" und "I Walked" gefallen natürlich immer noch.]
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02 (NEU) White Denim – I'd Have It Just The Way We Were

[UNDERGROUND / SOUL-ROCK / BLUES-ROCK / INDIE. Grandios, wenn auch uncool. Uncool im Vergleich zu anderen ach so coolen Indie-Bands. Sie trauen sich was und haben z.B. keine Angst vor 70s-Softrock. Und was für eine geile Stimme! Die Band pflegt - im geistigen Sinne - eine Verwandtschaft zu The Black Keys, aber in ungezähmt und experimentell. Aus dem ziemlich guten Free-Download-Album Last Day of Summer (2010, link!).]
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03 (04) Villagers – The Meaning Of A Ritual


04 (01) Kanye West feat. Pusha T - Runaway


05 (09) Foals – One (Your Name) (Swedish House Mafia Cover)


06 (NEU) Sufjan Stevens – Vesuvius
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07 (06) Sufjan Stevens – Too Much
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08 (NEU) Twin Sister – Meet The Frownies

[UNDERGROUND / SHOEGAZE. Fesselnder düster-erotischer Shoegaze kommt von einer von mir neu entdeckten Band namens Twin Sister. Erinnert ein wenig an The xx.]
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09 (05) Sufjan Stevens – I Walked
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10 (02) Owen Pallett – A Man With No Ankles
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Dienstag, 5. Oktober 2010

Lieblingssongs der 39. Woche (27.09. – 03.10.10)

[Bild kommt morgen...]

01 (02) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
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02 (21) Owen Pallett – A Man With No Ankles
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / INDIE POP / BAROQUE POP. Die erste von vielen Überraschungen: die Nummer-eins von letzter Woche ist gar nicht mehr in den TOP10 drin! "From Above" von Ben Folds & Nick Hornby ist einfach so heruntergerutscht. Vielleicht war mir der Song nicht traurig genug. Der seit zwei Wochen standhaft gebliebene Kanye wartete geduldig auf dem zweiten Platz, bis er ihnen hinterherrief: "Imma let you finish, but "I" made one of the best songs of all time. Of all time!!!". Nächste Überraschung: Owen Pallett, ehemals Final Fantasy heißend, ist auf dem zweithöchsten Platz gelandet! Der schwule Indie-Boy mit der jungenhaften Stimme und der Violine war bisher noch nie in meinen TOP10. Er brachte Anfang des Jahres das erste Mal unter seinem bürgerlichen Namen Owen Pallett - gut, eigentlich heißt er laut Wikipedia Michael James Owen Pallett - das Konzeptalbum Heartland (2010) heraus. Wenige Monate später veröffentlichte er die EP A Swedish Love Story (2010), welche vorletzte Woche herauskam. Daraus ist unter anderem das charmante und fröhliche "A Man With No Ankles". Komisch, das ist noch weitaus weniger fröhlich als "From Above" und trotzdem mochte ich es mehr...]
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03 (NEU) Deerhunter - Revival
[KATEGORIEN: INDEPENDENT / PITCHFORK-INDIE / "AMBIENT PUNK" / EXPERIMENTELLER POP. Eine weitere Überraschung: die Plattenkritiker-Lieblinge Deerhunter, eine schlurfig klingende experimentelle Indie-Rock-Band, die laut Band "Ambient Punk" spiele, und bestimmt gerne auf ihre Füße starrt (wegen Shoegaze-Einfluss) hat eine zugängliche Single namens "Revival" veröffentlicht. Sie ist weniger als drei Minuten lang und sehr poppig geraten. Nicht poppig im Sinne von Hi-Fi, eher Lo-Fi. Dazu eine Gitarre, die nostalgisch und sexy klingen will, was ungewöhnlich im Deerhunter-Universum ist.]
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04 (NEU) Villagers - The Meaning of The Ritual
[KATEGORIEN: INDEPENDENT / SINGER/SONGWRITER / FOLKPOP. Wunderschön, berührend und tut so gut, wenn man nicht gut drauf ist, wie ich es letzte Woche war. Die Band um Conor O'Brien kreiert bezaubernde Melancholie, vor allem bei "The Meaning of The Ritual" aus dem Debütalbum Becoming A Jackal (2010).]
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05 (15) Sufjan Stevens – I Walked
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER-SONGWRITER / FOLKTRONICA. Wiedereinstieg der vorab veröffentlichten Songs "I Walked" auf Platz 5 und "Too Much" auf Platz 6. Hat was mit der aktuellen VISIONS-Ausgabe zu tun, auf dessen Titel derzeit Mr. Stevens prangt. Er lieferte auch gleichzeitig deren Album des Monats The Age of Adz (2010) ab, das am Freitag als CD und Download verfügbar sein wird. Gott, ich freue mich schon sehr auf das anspruchsvolle neue Werk des supertalentierten Schönlings! :)]
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06 (17) Sufjan Stevens – Too Much
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07 (03) Grinderman – Heathen Child
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08 (06) Kings Of Leon - Radioactive
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09 (NEU) Foals – One (Your Name) (Swedish House Mafia Cover)

[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / ALTERNATIVE DANCE / POST-PUNK. In der Kalenderwoche 38 waren noch die Coverversionen von "Addicted To Love" (Florence + The Machine, im Original von Robert Palmer), "In For The Kill" (Miike Snow, im Original von La Roux) und "Seven Nation Army (Ben L'Oncle Soul, im Original von The White Stripes) auf den Spitzenplätzen. Doch alle drei flogen in der vorigen Woche raus. Die einzige Coverversion ist der Neueinstieg von Foals. "Know Your Name" ist ein etwas schlimmer House-Track der Swedish House Mafia. Im Original wurde der Track von Pharrell Williams gefeaturet. Aber statt pfundigem Großdissen-House hören wir in der Neubearbeitung der fünf Oxforder Dance-Post-Punk à la Friendly Fires. In Deutschland wird die Indie-Band übrigens von einem waschechten Majorlabel (Warner) vertrieben.]
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10 (NEU) Trip Fontaine – Wit Taker

[KATEGORIEN: INDEPENDENT / PROG POP ROCK / PUNK MIT SUBTILEM HUMOR. Die größte Überraschung in dieser 39.Woche: Trip Fontaine, eine deutsche Band aus Rodgau (südöstlich von Offenbach am Main), die schwer zu beschreibende Musik macht, landet in den Charts. Irgendwie ist die englisch gesungene Musik eine Mischung aus Punk Rock, Progressive Rock, Indie und Pop. Oder so. Und noch viel mehr. "Wit Taker" ist einer der lustigsten Songs, die ich in den letzten vier Wochen sicherlich gehört habe. Denn es geht unter anderem um knabberbolletjes, genauer gesagt, um Backerbsen!!! Alter, Falter! Es wird in den Lyrics tatsächlich gesungen, dass sie vom Erzähler gerne auf verschiedensten Gerichte gestreut werden. Und leider müsse man sie schnell essen, weil sie schnell weich werden. Hätte ich in der Woche zuvor nicht zufällig so nebenbei die hintere Seite Verpackung meiner Backerbsen gelesen, auf der u.a. die Zutaten und das Wort "Backerbsen" in vielen Sprachen übersetzt werden, wäre ich NIEMALS darauf gekommen! Aber hey, wer so viel Humor besitzt, der darf auch einmal in den Lieblingssongs auftauchen, auch wenn das sechsminütige, sehr komplexe, aber überhaupt nicht schlechte "Wit Taker" mal so gar kein Ohrwurm ist. Backerbsen enthalten übrigens im Rezept überhaupt keine Erbsen, sehen einfach nur aus wie biologische Erbsen.]
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Dienstag, 28. September 2010

Lieblingssongs der 38. Woche (20. – 26.09.10)



01 (04) Ben Folds & Nick Hornby – From Above
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02 (02) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
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03 (01) Grinderman – Heathen Child
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04 (NEU) Florence + The Machine – Addicted To Love (Robert Palmer Cover)
[KATEGORIEN: HALB-MAINSTREAM / ALTERNATIVE-ART-POP-SOUL-ROCK. Oder so. Schwer zu beschreiben, die Musik von Florence Welch, die in Deutschland eventuell bald recht erfolgreich sein wird, dank "Dog Days Are Over". Einerseits wurde die wiederveröffentlichte Single durch ihren Auftritt bei den MTV VMAs 2010 gepuscht, andererseits durch die Verwendung als Soundtrack-Song beim Julia-Roberts-Film "Eat, Pray, Love". Ich bin da schon weiter und habe eine grandiose Cover-Version des Yuppie-80er-Hits des Chauvi-Pop-Rock-Sängers Robert Palmer, der 2003 verstarb. Dort knödelt sie nicht mehr so oft mit ihrer Stimme wie sonst, sondern klingt lasziv und bedacht. "Addicted To Love" lingt wie maßgeschneidert!]
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05 (NEU) Miike Snow – In For The Kill (La Roux Cover)
[KATEGORIEN: HALB-MAINSTREAM / ELEKTRO-DANCE. Noch eine gelungene Cover-Version, nämlich hierbei die eines UK-Hits der Alternative-Synthie-Elektro-Popper von La Roux. Doch wohingegen Florence oben, wie vorhin gesagt, wohldosiert sang, übertrieb es Andrew Wyatt, der Sänger von Miike Snow, hier etwas. Er krächzt gegen Ende, was Atmosphäre einbüßt. Denn ansonsten ist Miike Snows Version von "In For The Kill" ein makelloser fein blubbernder Dance-Song mit prominentem Xylophon-Einsatz. Trance in gut!]
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06 (03) Kings Of Leon – Radioactive
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07 (WE) Best Coast – Boyfriend
[KATEGORIEN: UNDERGROUND-INDIE / PITCHFORK.COM-MUSIK / SURF POP. "I wish I had a boyfriend...". Ja, ich auch. Deshalb ist das supereingängige und schwärmerische Schrammel-Indie-Pop-Lied des kalifornischen Trios mit der Sängerin Bethany Consentino auf Platz 7.]
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08 (15) Cee-Lo – Fuck You
[KATEGORIEN: HALB-MAINSTREAM MIT HIT-POTENZIAL / SOUL / R'N'B / POP. Diese Stimme! Nicht ganz so genial wie "ChamPain" oder "Georgia", aber zumindest sehr mainstreamfreundlich. Der mitreißende winehouseske Soulpop des Solo-Künstlers, Ex-Mitglieds von Goodie Mob (Rap-Kombo) und Immer-noch-Mitglied von Gnarls Barkley wird seine Käufer finden und eine Handvoll Musikhörer-Masse anziehen. Ob es aber für eine TOP30-Platzierung in die Deutschen Singlecharts reicht? VIVA hat das Musikvideo mit der Lebensgeschichte über ihn und einen weiblichen Heartbreaker auch schon in der Playlist. Es sieht gut aus!]
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09 (14) Vampire Weekend – I’m Going Down (Bruce Springsteen Cover)
[KATEGORIEN: MAINSTREAMISIERTER INDIE / AKUSTIK-ROCK. Wiedereinstieg in die TOP10.]
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10 (17) Ben L’Oncle Soul – Seven Nation Army
[KATEGORIEN: UNDERGROUND MIT HIT-POTENZIAL / RETRO-SOUL / POP. Ähnelt in gewisser Hinsicht Platz 8, was das anvisierte Genre (Soul) und die Wahrscheinlichkeit eines Chart-Entries in die Singlecharts deutscher Nation betrifft. Allerdings ist es mehr Retro- als Neo-Soul oder R'n'B und außerdem hat der Multiinstrumentalist, Songschreiber und Retro-Soulsänger ganz andere Voraussetzungen mitgebracht, schlechtere vielleicht. Der 27-Jährige ist Franzose (Stromae und Sexion d'Assaut lassen grüßen) und sieht mit seiner Fliege und seiner Nerd-Brille putzig aus. Dennoch ist er anders als Cee-Lo dank Gnarls-Barkley-Ruhm in Deutschland totaler Newcomer, könnte aber von der aktuell wiederentdeckten Nouvelle Vague der französischen Populärmusik (siehe Stromae und Sexion d'Assaut) profitieren. Und vom berühmten Original von The White Stripes, welches selbst erst Jahre nach Erstveröffentlichung als Fußball-Gröhl-Hymne wiedergeboren wurde und zunächst bloß ein Mini-Hit in D-Land war. Was aber ein klein wenig stinkt, ist jedoch die Tatsache, dass er ein wenig zu gerne covert, sich ein wenig zu sehr auf Retro-Coverversionen von Hits in seinem Oeuvre versteift. The Baseballs, Dick Brave and The Back Beats, The Boss Hoss, ick hör euch trapsen. Seine EP Soulwash (2009 in Frankreich) enthielt nur Song-Remakes, u.a. "I Kissed A Girl" und, haha, Gnarls Barkleys (sic!) "Crazy". Mal sehen...]
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Montag, 27. September 2010

Lieblingssongs der 35. Woche (30.08. – 05.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (01) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Sufjan Stevens – I Walked
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER/SONGWRITER / FOLK+ ELECTRO / HIPPIE-ELTERN / MUSIKALISCHES TALENT + GUTES AUSSEHEN = HERZENSBRECHER. Aufgrund der mangelnden Musikabwechslung in der Woche meines Geburtstages - warum auch immer, vielleicht auch wegen einer Sinnkrise während der Prä-Geburtstagsphase - gibt es wenige Auf- und Neueinsteiger. Menomenas "Five Little Rooms" ist die zweite Woche in Folge auf Platz 1 und die leicht avantgardistischen Bands PVT, Grinderman und Autolux sind weiterhin in den oberen Zehn. Noch einer, der sich immer wieder, wenn auch in Teilen der Avantgarde verschreibt, ist der Singer-Songwriter Sufjan Stevens (ausgesprochen "suf-i-jan", nicht "saff-dschn"). Das Faible des Sprösslings einer Hippie-Familie für Konzepte über eine New Yorker Schnellstraße (The BQE (2009)) und über zwei US-Bundesstaaten (Michigan (2003), Illinoise (2005)) und jenes für Elektro-Noise-Spielereien sind fernab jeden Mainstreams. Das Folktronica-Lied "I Walked" hingegen ist fast schon Pop, zumindest ist das Lied schon recht eingängig.]
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03 (16) The Black Keys – Tighten Up
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SOULROCK / FUNK / GITARREN-SOLO / SEXINESS / HOHER HIT-FAKTOR. Endlich, mit reichlicher Verspätung, haben sie es auch hier rein geschafft: "Tighten Up" (link!) ist einer der besten Soulrock-Songs überhaupt und wird durch das lustige und zugleich coole Musikvideo (cool wegen Dan Auerbachs Wayfarer-Sonnenbrille) noch unterstrichen. Aus Brothers (2010).]
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04 (09) Autolux – Supertoys
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05 (05) PVT – Window
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06 (02) Grinderman – Heathen Child
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07 (12) Marteria – Endboss
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / ELEKTRO / HUMOR / MISCHUNG AUS RETRO-GAME-NERD UND SPORTSKANONE. Wiedereinstieg in die TOP10: die Ex-Nummer-eins des sympathischen deutschen Rappers!]
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08 (04) Interpol – Barricade
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09 (NEU) PVT – Timeless
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / POST PUNK / MATH ROCK / NEW WAVE. Vielleicht erscheint mir das PVT-Album Church With No Magic (2010) bisher noch zu diffus, die Sounds zu vergänglich, um hängenbleibende Songs darin zu finden. An sich ist das erste Album unter diesem Moniker (das dritte Album seit Bandgründung als Pivot) ganz gut, doch nur wenige Lieder stechen neben der Single "Window" und "The Quick Mile" so wirklich hinaus: "Timeless" zum Beispiel hat eine ähnliche bedrohliche, aber wunderschöne Tiefe wie viele der Portishead-Third-Tracks und baut sich langsam auf. Ich mag Songs mit Spannungsbogen und einer gewissen Darkness.]
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10 (NEU) Mark Ronson & The Business Intl feat. Ghostface Killah & Andrew Greenwald – Lose It (In The End)
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIP HOP / SOUL. Endlich drin: ein Mark Ronson steht anno 2010 zwar ohne Bläser-Sounds, aber dafür mit einer Backing Band namens The Business Intl da. Dazu eilten für "Lose It (In The End)" das Wu-Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah und der Phantom-Planet-Sänger Alex Greenwald zu Hilfe, um daraus einen geschmeidigen Mix aus (Indie-)Rock-Anbiederung und (Alternative-)Rap-Basis, aus musikalischer Retrospektive und Futurismus zu zaubern. In diesem Track kehrt er zu den Sounds seines ersten Albums Here Comes The Fuzz (2003) zurück. Auf der Single, quasi auf dem bekanntesten Song "Ooh Wee" war ja auch schon als Feature drauf: Ghostface Killah!]
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Lieblingssongs der 37. Woche (13. – 19.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (05) Grinderman – Heathen Child
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02 (NEU) Kanye West feat. Pusha T – Runaway
[KATEGORIEN: MAINSTREAM MIT INDIE-ATTITÜDE / ALTERNATIVE HIPHOP / POP. Kanye ist toll! Wirklich! Und "Runaway" ist nach "All Falls Down" oder "Heard 'Em Say" wieder so ein Midtempo-Track, der mich berührt. Denn mir war in dieser Woche schon oft danach, einfach wegzurennen, weg von all dem was mich belastet. Und doch dachte ich mir: das geht so nicht, Wegrennen ist unreif. Kanye kehrt nach dem Herz-gebrochen-Album von 2008 um, in dem er nicht mehr quasi seine Ex singend mit Autotune disste, sondern ihr eher die Hand reicht und ihr nicht mehr die Schuld an allem gibt. Gut, hat jetzt mit meinem Leben nicht viel am Hut, aber irgendwie berührt mit sein Lied trotzdem. Irgendwie passt nur Pusha Ts Strophe nicht so ganz im Reifeprozess des Mr. West hinein, das Clipse-Mitglied fügt zu viele Markennamen und infantiles Geblubbere hinzu.]
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03 (02) Kings Of Leon – Radioactive
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04 (NEU) Ben Folds & Nick Hornby – From Above

[KATEGORIEN: HALB-MAINSTREAM / INDIE POP ROCK / POP-LITERATUR-EINFLUSS. Ach, das ist immer wieder schön und schön traurig: zwei Menschen, die eigentlich füreinander geschaffen sind, sich aber nicht kennen und sich in ihren Leben immer nur knapp verpassen. Die zwei Seelenverwandten wären viel schlauer, wenn sie alles von der Vogelperspektive aus betrachten könnten, quasi "from above". Darin geht es im Stück, das vom berühmten Autor textlich geschrieben und das vom halbberühmten Singer/Songwriter und Pianisten gesungen und komponiert wurde. Ich würde gern wissen, welche Frau hier in der Single mitsingt, sie klingt verdächtig nach der Ex-Gesangspartnerin Regina Spektor (als Feature in Folds' letzter Single "You Don't Know Me"), aber ich glaube, sie isses nicht.]
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05 (NEU) Gonzales – Never Stop (Chilly Gonzales Rap)
[KATEGORIEN: UNDERGROUND MIT HIT-AUSSICHTEN / ALTERNATIVE RAP / INDIE SPOKEN WORD / PIANO-POP. Auch bekannt als "Never Stop (Rap Mix)". Die Single ist eigentlich ein Instrumental, das nur mit Klaviersounds, Handclaps, Fingerschnipsen, Querflöten und wiederholtem "Never Stop"-Rufen auskommt. Siehe Werbung zum schicken iWurstschneidebrett. Die mit den cleveren Raps von Gonzales unterfütterte HipHop-Version ist aber viel viel geiler! Mag aber Leo nicht so.]
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06 (03) Sufjan Stevens – I Walked
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07 (11) Sufjan Stevens – Too Much
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER-SONGWRITER / FOLK + ELEKTRO. Hach, ich freu mich schon auf The Age of Adz (2010), das in zwei Wochen herauskommende Comeback-Album von Sufjan Stevens. Während "I Walked" noch eher poppig und konzise herüberkam, geht "Too Much" etwas weiter, da im über sechs Minuten langen Song gegen Ende die Elektro-Sounds, Streicher und Noises ganz schön wild wuchern. Aber irgendwie geil, dieses Avantgardistische.]
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08 (01) Menomena – Five Little Rooms
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09 (24) Mark Ronson & The Business Intl feat. MNDR & Q-Tip – Bang Bang Bang
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SYNTHIE-POP. Nach "Lose It (In The End)" nun auch endlich drin, die Single "Bang Bang Bang" mit dem sexy Alternative-Rapper Q-Tip und dem Elektro-Pop-Duo MNDR mit der Sängerin Amanda Warner.]
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10 (04) Hurts – Wonderful Life
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Lieblingssongs der 36. Woche (06. – 12.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (01) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Kings Of Leon – Radioactive
[KATEGORIEN: MAINSTREAM MIT GARAGENROCK-WURZELN / ROCK + GOSPEL. Die erste Woche des Ferienjobs zu Ende. Menomena sind bereits die dritte Woche in Folge mit ihrem grandiosem Lied "Five Little Rooms" auf Platz 1. Da kann nicht mal die Comeback-Single der Followill-Brüder ankommen. "Radioactive" ist aber dennoch ähnlich geil, klingt aber ganz anders, als der Titel vermuten würde. "Radioactive" hat auch eher wenig klangliche Ähnlichkeiten zu "Sex On Fire". Zu "Use Somebody", dem erfolgreicheren Hit bei uns in Deutschland, schon eher, aber nur ein bisschen mehr. Das Euphorische im Refrain ist wieder drin, dazu der erfrischende Gospel-Chor im End-Refrain. Den trabenden Rhythmus in den Strophen kennt man eher aus "Be Somebody", auch auf der letzten Platte Only By The Night (2008) vertreten. Come Around Sundown (2010) kommt Mitte Oktober heraus und könnte wieder ein gelungener Spagat zwischen Mainstream und Underground darstellen, sprich: eine Konsens-Platte werden.]

03 (02) Sufjan Stevens – I Walked
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04 (19) Hurts – Wonderful Life
[KATEGORIEN: MAINSTREAM / NEW-WAVE-REVIVAL / POP. Die hübschen britischen Lads mit dem Überraschungserfolg sind wieder in den TOP10 zurück. Die Hit-Single scheiterte hier ebenso aussichtslos bei dem Erklimmen von Platz 1 wie bei den Deutschen-Single-Charts (bei beiden Charts: Höchstposition Platz 2).]
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05 (06) Grinderman – Heathen Child
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06 (05) PVT – Window
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07 (19) Marteria feat. Yasha – Verstrahlt
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / ELEKTRO / R'N'B. "Verstrahlt" mit Yashas Hilfe löst in den Lieblingssongs... "Endboss" ab. Nach vielem Hören geht auch die Single ins Ohr.]
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08 (13) Blumentopf – Solala
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / DEUTSCHER ALTERNATIVER HIPHOP / POP. "Manchmal ist alles eben mehr so: Tee trinken auf Kaffeefahrt, so Visagist mit Mastercard, so mit Snowboard-Boots zum Aprés-Ski, so onanieren zu Blasmusik." Der offizielle Nachfolger zu Fettes Brots "Jein" behandelt weniger die Entschlossenheit eines Menschen als die durchwachsene Durchschnittlichkeit von zahlreichen Situationen, die einem passieren können. Hätte das Lied "Geht so" gehießen, es wäre wohl nicht so klangvoll geworden.]
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09 (20) Aloe Blacc – I Need A Dollar
[KATEGORIEN: INDIE MIT MAINSTREAM-AUSSICHT / NEO-SOUL MIT HIPHOP-FLAIR. Endlich auch mal drin statt "Take Me Back" oder "Femme Fatale": die Single des zum Neo-Soul konvertierten Ex-Rappers, der aber noch besser singen kann als Plan B (ähnlicher Soul-Plan). So lässig wie das hier sind nur andere Soul-Songs. Läuft sogar auf VIVA Neu!]
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10 (NEU) Vampire Weekend – I’m Going Down (Bruce Springsteen Cover)
[KATEGORIEN: MAINSTREAMISIERTER INDIE / AKUSTIK-ROCK / CHARME-MUSIK. Hat noch nicht die Durchschlagskraft manch anderer Songs von Vampire Weekend, ist auch nicht so eingängig und fröhlich sprudelnd wie die Rancid-Coverversion "Ruby Soho", ist aber dennoch toll. Es wird "dem Boss" gehuldigt!]
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Montag, 30. August 2010

Lieblingssongs der 34.Woche (23. – 29.08.10)



01 (02) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Grinderman – Heathen Child
[Dieser krachig rockende geile Song von Nick Caves Zweitband wäre ohne das total überdrehte geniale Musikvideo (link!) nicht halb so spannend wie in der audiovisuellen Version: "Heathen Child" aus dem aktuellen Album Grinderman 2 (2010) ist cooler als das sowieso schon coole "Dig, Lazarus, Dig" und weitaus besser als das uncoole und überlange "More News From Nowhere", beides Singles aus Dig, Lazarus, Dig!!! (2008) von Nick Cave & The Bad Seeds, Caves Erstband. Besser und eingängiger als die erste Grinderman-Single "No Pussy Blues" aus dem Erstling Grinderman (2008) ist "Heathen Child" sowieso!]
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03 (10) Fol Chen – The Holograms
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04 (NEU) Interpol – Barricade
[So, auch die zweite Single aus Interpol (2010) hat es in meine Charts geschafft, diese klingt gefälliger und eingängiger als "Lights" (siehe unten).]
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05 (01) PVT – Window
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06 (17) Aloe Blacc – Take Me Back
[Das ist ein wirklich tolles an die Hochzeit des Brown-Eyed-Souls erinnerndes Lied aus Good Things (zweites Album, 2010), dem zweiten Album des Soul-Sängers, Rappers, Musikers und Produzenten Aloe Blacc.]
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07 (03) Menomena – TAOS
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08 (06) Interpol – Lights
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09 (NEU) Autolux – Supertoys
[Shoegaze, Alternative, Elektro, eine Prise Neo-Progressive-Rock: so klingt "Supertoys" aus Transit Transit (2010) der dreiköpfigen Gruppe aus Los Angeles. Und dieser Song ist an melancholischen Tagen genau das Richtige!]
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10 (NEU) Vampire Weekend – White Sky (Cécile Remix)
[Das ist ein Remix der vierten Single der weit bekannten Indie-Afro-Beat-Pop-Band. Ich kann zum Remixer Cécile nichts erzählen, da ich nichts von ihm oder ihr weiß. Ich kann nur sagen: düsterer klang kein VW-Track, er erinnert an eine weniger minimalistische Version von The XX.]
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Montag, 23. August 2010

Lieblingssongs der 33.Woche (16. - 22.08.10)




01 (03) PVT – Window
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02 (30) Menomena – Five Little Rooms

[Ein unwiderstehliches dunkel schimmerndes, erotisches, melancholisches, teils opulentes Lied, dieses "Five Little Rooms". Dieses und "TAOS" erinnern doch stark an TV On The Radio, nicht nur, was die Stimme des Sängers angeht, sondern auch wegen der vermittelten Atmosphäre in den jeweiligen Songs. Aus Mines (2010), das ich immer noch nicht besitze.]
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03 (22) Menomena – TAOS
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04 (NEU) PVT – A Quick Mile
[Dies ist ein weiterer Track aus dem Album Chruch With No Magic (2010): etwas weniger dynamisch als "Window", aber nicht weniger geil. Dichter Post-Prog-Rock.]
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05 (01) Marteria – Endboss
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06 (WE) Interpol – Lights
[Die letzte Woche war, den Lieblingssongs nach zu urteilen, eine düstere. Das sieht man nicht nur bei den Songs auf Platz 1 bis 4 und auf Platz 9 und 10, sondern auch hier: "Lights", die erste Single aus dem vierten Album Interpol (2010), das an meinem Geburtstag (03.09.) herauskommen wird. Anfangs mochte ich dieses Lied nicht so, weil es sehr unbeweglich, starrsinnig und klang. Aber nach mehrmaligem Hören erkennt man eine faszinierende Steigerung im Song, was die Dynamik und die soundtechnische Ausgestaltung angeht. Nicht ganz so überragend wie Editors' "Camera", aber auch gut gelungen.]
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07 (02) Chromeo – Don’t Turn The Lights On
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08 (07) !!! – AM/FM
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09 (NEU) 1000 Robota – Fahr weg
[1000 Robota haben mit The Horrors so einiges gemeinsam. Auf dem ersten Album Du nicht er nicht sie nicht (2008) gaben sie die Indie-Post-Punk-Provokateure mit der freien Schnauze und einem Hipster-Kleidungsstil. Weil sie sich mit Interviewpartnern und auf der Bühne als zickig und überheblich gaben, hatten sie schnell einen Ruf weg. Sie polarisierten, hatten aber auch viele Fans, wurden gehypet. Den Garagen-Punk-Rocker The Horrors erging es 2006/2007 ähnlich, wobei sie als öffentliche Personen handzahmer waren. Der Hype war auch bei ihnen da. Mit dem zweiten Album änderten The Horrors allerdings ihren krawalligen Musikstil, er ging zu sphärischen Indie-Rock und Shoegaze über. 1000 Robota klingen auf "Fahr weg" nun so ähnlich wie ein paar der Albumtracks aus The Horrors' Primary Colours (2009). Die Musik geht mehr in die Breite, ist stimmungsvoller, aber nur ein bisschen weniger "aggro". Klingt aber auch gut!]
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10 (NEU) Fol Chen – The Holograms
[Mehr vom VISIONS-Genre [AVG], also Avantgarde und Noise: Fol Chen machen experimentellen hibbeligen Electro-Rock, der aber ziemlich spannend und cool daherkommt.]
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Montag, 16. August 2010

Lieblingssongs der 32. Woche (09. - 15.08.10)



01 (05) Marteria – Endboss
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02 (29) Chromeo – Don't Turn the Lights On
[In dieser 32. Woche kamen nach langer Zeit wieder alle zehn Platzierungen von zehn unterschiedlichen Bands und Künster/innen, anders als in den von M.I.A., Janelle Monáe und Sia dominierten Wochen. Meine liebsten kanadischen Synthie-Funk-Popper sind fast ganz oben gelandet und zurück: Chromeo, das Duo mit dem schicken attraktiven Sänger/Gitarristen und dem pimpigen Keyboarder/Produzenten! Es hat etwas länger gedauert, bis ich mir die Single "Don't Turn the Lights On" - Video gibt es hier (link!) - endlich öfter hereinziehen und dadurch lieben konnte. Doch jetzt: konnte es nur noch vom "Endboss" Marteria gestoppt werden.]
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03 (NEU) PVT – Window
[Letzte Woche noch als Tagversüßer des Tages (link!) gepostet, und am Ende der Woche zu meinem drittliebsten Lied jener Kalenderwoche geworden: "Window" ist der zweitschrägste Track in den TOP10 (der schrägste befindet sich auf Platz 10). Die aktuelle VISIONS-August-Ausgabe ordnete das Album der ehemals Pivot heißenden Band Church With No Magic (2010) in ihrer CD-Rezension genremäßig mit den Bausteinen [AVG] - [ELC] - [IND] - [NWV] ein. Also: Avantgarde/Noise, Electro, Indie-Rock, New Wave/Post-Punk.
Musikexpress sprach in ihrer Plattenkritik von "Physics-Rock" (Neologismus des Autors) statt von Math-Rock (dissonanter experimenteller Rock mit arhythmischen Strukturen). Diese Single ist tatsächlich nicht einfach zu konsumieren, aber nach mehrmaligem Hören passt sich das Hörorgan den musikalischen Bedingungen an. Und es lohnt sich für die Leute, die in der Lage sind, ihren Musikgeschmack ein wenig zu grätschen.
Und ich bin zurzeit dabei, mehr Musik mit dem VISIONS-Genre-Baustein [AVG] zu entdecken: M.I.A.s drittes Album, Caribous fünftes Album Swim und These New Puritans' zweites Album (alles 2010er-Platten) sind bereits in meinem CD-Schrank / meiner externen Festplatte. Und ein paar Songs des Menomena-Albums Mines (2010) und Archie Bronson Outfits "Shark's Tooth" (aus Coconut (2010)) finde ich auch geil!]
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04 (02) Hurts – Wonderful Life
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05 (04) Kanye West feat. Dwele – Power
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06 (WE) Cee-Lo – Georgia
[Der singende Part von Gnarls Barkley und sonstige Neo-Soul-Crooner ist eine Klasse für sich: Cee-Lo, mit bürgerlichem Namen Thomas DeCarlo Callaway, singt auch in diesem Song einfach herrlisch! Der Song ist auch fantastisch komponiert und produziert und macht gute Laune und Spaß. Aus Lady Killer (2010).]
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07 (WE) !!! – AM/FM
[Die Dance-Indie-Punkrocker sind ebenfalls zurück. Ein entzückender Albumtitel wie Strange Weather, Isn't It? (2010) und ein grooviger bodenständig schillernder Disco-Song wie "AM/FM" machen schon viel her. Ein Wermutstropfen ist jedoch, dass letztes Jahr ihr Schlagzeuger verstarb.]
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08 (01) Janelle Monáe – Say You'll Go
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09 (NEU) Wir sind Helden – Kreise
[Wir sind Helden und ich: eine lange Geschichte!
Anfangs empfand ich gegenüber der Band erst Skepsis, nämlich zur Zeit ihres allerersten Musikvideos zu "Guten Tag (Die Reklamation)" im Jahre 2003. Dann kam das Debüt-Album Die Reklamation (2003), über das sich mein Kopf zwar freute, mein Herz aber nicht so ganz mitmachte, weil viele Songs mir zu schlau herüberkommen wollten, um von mir geliebt zu werden, außer bei "Aurélie" den Balladen.
Dann freute ich mich über den Erfolg der intelligenten wie sympathischen Band sehr, der auch während des zweiten Albums Von hier an blind (2005) anhielt. Endlich waren auch die Singles schön poppig und eingängig. Doch nachdem schon "Denkmal" vom ersten Album totgenudelt wurde, ereilte auch "Nur ein Wort" dasselbe Schicksal, und auch von diesem Song entliebte ich mich vom Song mit dem cleveren Musikvideo.
Zwei Jahre später erschien das dritte Album Soundso und stieß mich nun endgültig vor dem Kopf. Der Dilentantismus der Singles "Endlich ein Grund zur Panik", "Soundso", "Kaputt" und "Die Konkurrenz" störte mich gewaltig: wo sind die nicht abgeschmackt klingenden Melodien?
Ich schloss dann endgültig mit den Helden ab.
Nun ist das Jahr 2010, die vier sind nach einem Päuschen zurück: Bring mich nach Hause (2010) klingt, den Songs "Alles" (die erste Single) und "Kreise" (auf der Musikexpress-CD) nach zu urteilen, bodenständiger, melodiöser, ernsthafter, aber angenehm. Man kann sie wieder mögen!]
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10 (NEU) The Books – A Cold Freezin' Night
[Uff! Aber nach mindestens zehn Malen Hören kommt man mit dem verrückten Sampling-Electro-Track ganz gut klar. Sehr lustig, sehr [AVG]!]
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Montag, 9. August 2010

Lieblingssongs der 31.Woche (02. - 08.08.10)



01 (01) Janelle Monáe – Say You’ll Go
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02 (04) Hurts – Wonderful Life
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03 (07) Janelle Monáe – Locked Inside
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04 (WE) Kanye West feat. Dwele – Power
[So kraftvoll (siehe Songtitel) hat man ihn schon lange nicht mehr gehört: "Power" (link!) klingt weitaus cooler und spannender und gelungener als die von Autotune so verseuchten Singsang-Tracks aus dem Vorgängeralbum 808s & Heartbreak (2008): das dazugehörige fünfte Album zur Single soll im November herauskommen, auch wenn noch kein Albumtitel feststeht. Was aber feststeht, ist, dass es wieder mehr Raps und mehr handfeste Beats gibt, wie man auf "Power" hören kann. Könnte auch Teil eines Soundtracks sein.]
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05 (17) Marteria – Endboss
[Nächster Rapper, diesmal aus Deutsch-e-Land: Marteria (Marten Laciny) ist toll, einfach toll! "Endboss" ist in gewisser Weise ein autobiografischer Abriss seiner bisherigen Biografie, und das alles als eine Runde in einem Jump 'N' Run-Spiel umgesetzt. Mit Retro-Game-Sounds à la Super Mario Bros.. Genial und charmant!]
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06 (NEU) Aloe Blacc – Femme Fatale
[Kein Rapper, aber ein Neo-Soul-Sänger: Aloe Blacc wurde in Los Angeles geboren und ist hierzulande verdammt unbekannt. "I Need A Dollar" konnte aber schon mal sogar Teile der SPEX-Redaktion vor ein paar Monaten begeistern, mich hingegen auch, wenn auch nicht so sehr wie das weniger poppige, aber wunderschön melancholische "Femme Fatale", in der der Erzähler über das Leid erzählt, das ihn zwecks eines Männer mordenden Vamps plagt. Liebe kennt sie nicht.]
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07 (03) Janelle Monáe – Cold War
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08 (08) Janelle Monaé feat. Of Montreal – Make The Bus
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09 (WE) Menomena – TAOS
[Endlich in den TOP10: das leicht experimentelle Indie-Rock-Stück "TAOS" aus Mines (2010) des Portlander Trios Menomena. Macht Spaß und ist weniger verkopft als so manches vor sich hinwaberndeDream-Pop-Stück des Vorgänger-Albums Friend & Foe (2007).]
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10 (NEU) Professor Green feat. Ed Drewell – I Need You Tonight
[Wirklich clever, INXS zu sampeln: der Newcomer-Rapper Professor Green und seine Single (link!) sind super eingängig!]
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Montag, 2. August 2010

Lieblingssongs der 30.Woche (26.07 – 01.08.10)

01 (28) Janelle Monáe – Say You’ll Go
[Dass eine Band oder ein/e Künstler/in acht (!) von zehn Plätzen in den TOP10 besetzt, ist unheimlich selten, ist aber für die Songs in der letzten Woche tatsächlich passiert. Diese mehrmalige Belagerung von Plätzen zeugt aber nur von einer hohen Qualität des musikalischen Outputs, z.B. in Form eines Albums. The ArchAndroid (2010) ist so eins und macht Jamie Lidells Compass (2010) ungeheuer viel Konkurrenz in Sachen Album des Jahres 2010. Janelles Debütalbum ist so sehr konzeptuell durchgedacht, dadurch genial, brilliant und unfassbar unterhaltsam, dass dementsprechend fast alle der 18 Tracks diese Woche in die Charts gelangten. Unterhaltsam deswegen, weil es so vielseitig ist und lauter Genres bedient. Eine Einordnung ist unmöglich, R&B ist schon mal nicht (nur) Soul, Indie, Klassik, Psychedelic Pop, HipHop, Funk und vieles mehr ist im Meisterwerk von Janelle Monáe enthalten.
Monáes Songs wären in diesen Charts: der süße R'n'B-Pop in "Oh, Maker" (Platz 9), das, wie zu erwarten, freakige Indie-Pop-Stück "Make The Bus" mit der kanadischen Band Of Montreal (Platz 8), das nach dem frühen Michael Jackson (ca. Off The Wall (1978)) klingende "Locked Inside" (Platz 7), die bereits bekannte funkige Single "Tightrope" mit Big Boi (Platz 6), das catchige Retro-Soul-Ding "Faster" (Platz 5), die wütend rockende zweite Soul-Funk-Single "Cold War" (Platz 3), der klasse Funk-Soul-Rap-Mischling "Dance Or Die" mit dem alternativen Rapper Saul Williams (Platz 2).
Und dann gibt es noch das im ersten Moment vielleicht dahinplätschernd klingende, aber nach mehrmaligen Hören umso faszinierendere vorletzte Lied "Say You'll Go". Dieses Lullaby (=Schlaflied) ist trotz der nicht ganz so ausdrucksstarken Beats im ersten Teil (+Streicher) echt "haunting" und geht unter die Haut. Die Art, wie Janelle gerade im zweiten Teil nur zum Piano singt (oder eher leise vor sich hin säuselt), ist von seltener Schönheit. Deshalb gibt es dafür: Platz 1!]



02 (19) Janelle Monáe feat. Saul Williams – Dance Or Die


03 (03) Janelle Monáe – Cold War


04 (NEU) Hurts – Wonderful Life
[Ansonsten wurden M.I.A. und Wolf Parade und wer sonst noch in der vorletzten Woche in den TOP10 war, förmlich herausgekickt. Dafür gibt es immerhin zwei Neueinstieger, die gegen Janelle Monáe zum Teil ankommen konnten: einmal haben wir hier Hurts, das unendlich gehypete UK-Duo, das Synthie-Pop macht. Zuvor hatte sich das forsche "Better Than Love" bis auf Platz 5 platzieren können, jetzt ist die andere Single "Wonderful Life" dran, die übrigens keine Coverversion der sehr melancholischen trägen Hit-Single von Black ist. Dieses Lied hier ist lebensbejahender: "Don't let go / Never give up / Cause it's a wonderful life". Was mir an diesem Hurts-Song besser gefällt als an "Better..." ist der wie honig dahingleitende Gesang von Theo. Schön sahnig!]


05 (08) Janelle Monáe – Faster


06 (01) Janelle Monáe feat. Big Boi – Tightrope


07 (18) Janelle Monáe – Locked Inside


08 (22) Janelle Monáe feat. Of Montreal – Make The Bus


09 (21) Janelle Monáe – Oh, Maker


10 (NEU) Jens Lekman – The End Of The World Is Bigger Than Love
[Der Schlager-Pop von Jens Lekman hat es hier auch geschafft!]

Montag, 26. Juli 2010

Lieblingssongs der 29.Woche (19. - 25.07.10)



01 (03) Janelle Monáe feat. Big Boi – Tightrope
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02 (01) M.I.A. – XXXO
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03 (NEU) Janelle Monáe – Cold War
[In der letzten Woche wurde nicht arg viel neuer Scheiß gehört. Die einzigen zwei Neueinsteiger sind "Cold War" auf Platz 3 und "Faster" auf Platz 8, beide von Janelle Monáe aus dem fabelhaften Album The ArchAndroid (2010). Seit letzten Freitag ist die Platte draußen, erst heute (26.07.201o) besitze ich sie offiziell. Ich konnte sie mir aus logistischen (vergessen, Geld für den Digitaldownload-Kauf aufs Konto zu überweisen, sonntags haben die Geschäfte nicht offen) und aus Geldgründen nicht vorher besorgen.
Doch es gibt ja auf dieser LAUT.de-Seite einen offiziellen Stream ihres Albums (link!), wodurch man alle 18 Tracks - noch vor der Veröffentlichung - für umme sich anhören konnte. Geht auch jetzt immer noch. Dadurch konnte ich mir in der letzten Woche ganz oft, so oft ich wollte, mir u.a. "Cold War" und "Faster" anhören. Die zwei Songs blieben neben der ersten Single "Tightrope" (natürlich, bämm, auf Platz 1 geklettert!) wirklich hängen, auch wenn die große Mehrheit der Songs wirklich genial und hörerfreundlich sind. So eklektizistisch war bisher nur der bisherige Anwärter des Album des Jahres 2010 (link!), nämlich Jamie Lidells viertes Album Compass (2010).]
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04 (07) Janelle Monáe – Violet Stars Happy Hunting!
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05 (04) Plan B – She Said
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06 (06) M.I.A. – Born Free
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07 (08) Janelle Monáe – Many Moons
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08 (NEU) Janelle Monáe – Faster
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09 (09) M.I.A. – It Takes A Muscle
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10 (02) Wolf Parade – Ghost Pressure
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