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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Lord GaGa (Drawing)


"Lord GaGa"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]

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Dienstag, 9. November 2010

porn.volution 2010 - Nachtrag zum Zaubi-Abend (29.10.10)



Die gay.volution im "Zauberberg" (Zaubi), bei der es dieses Mal eine Porno-Show gab. 29. Oktober 2010.

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Ich war das erste Mal seit dem Umzug Ende September/Anfang Oktober wieder ausgegangen. Da ich wieder in Kreuzwertheim und nicht in Würzburg wohne, war ich natürlich gezwungen, mit dem Auto meines Vaters hinzufahren. Also war ich nüchtern, ich konnte ja auch bei niemandem pennen, sonst hätte ich schon was getrunken. Ich war davor zwei Monate lang nicht mehr auf der gay.volution. Es waren aber nicht so viele Leute da, zumindest M-Lena und Marvin, sowie Flo-H und dessen Boyfriend Björn, sowie ein paar Englisch-Studenten, die ich kannte und die "Hete"/Geschichts-Kommilitonin Magda, die mich zuvor nur über Dennis/Daisy kannte. Sie war das erste Mal auf der gay.volution...und fand es toll dort!
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Ich fand es eher solala im Zaubi. Was war neu, was hat sich verändert? Der "Zaubergarten", ein Teil des "Zaubis", der an warmen Monaten als Freiluft-Bereich mit Bierzeltbänken und kalten Monaten als Sofa-Landschaft fungiert, verabschiedete sich endgültig von Rauchschwaden der Kippenbesitzer. Ein Nichtraucherbereich wie die anderen Raumabschnitte, der allerdings nicht mehr voll besucht war, sondern nur noch von wenigen. Es sah langweilig darin aus, aber immerhin ist nun mehr Platz auf den Sofas und Lederhockern. Doch dort wollte ich nicht sein.
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Es gab nun zwei Raucher-Separées, die einerseits Frischluft, andererseits auch fast winterliche Nachtkälte bereitsstellten. Der eine war nahe am Zaubergarten gelegen, der andere am Eingangsbereich hinter den Security-Standorten. Mit energieverschwenderischen Heizpilzen.

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Ansonsten: anfangs waren zwar viele Lesben da, besonders viele Butches, doch als die Tanzfläche richtig voll wurde, verschob sich das geschlechtliche Verhältnis. Es erschienen plötzlich auch viele junge männliche Typen, die wohl gerade 18 geworden waren und etwas "indie" oder etwas "skaterhaft" aussahen, zumindest maskuline und "normal". Sie unterschieden sich erstaunlich stark von den oberflächlichen Fashion Victims wie von den Hauptschul-Trash-Gays mit den blonden hässlichen Gel-Strähnen und den engen Strassstein-T-Shirts, auf die das Besucher-Auge eigentlich eingestellt war.
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Trotz dieser kleinen positiven Veränderung auf der Tanzfläche fiel mir das Tanzen dennoch nicht leicht. Wenn ich nichts trinke, habe ich zwar das ganze queere Geschehen unverschwommen im Auge, jedoch war die Tanzerei keine leichte Aufgabe, weil mir der Rhythmus fehlt, der mir immer entflieht, sobald ich öffentlich meine Hüften und was auch immer bewegen will. Alkohol kann da manchmal helfen und lockern. So war es teilweise auch dort. Das lag sicher auch an der mäßigen Musikauswahl, die jedoch diesmal besser war als sonst. Schließlich wurden u.a. die noch neueren "She Said" von Plan B und Robyns "Hang With Me" gespielt, ebenso wie der Hip-Hop-Klassiker "Get Ur Freak On" von Missy Elliott. R'n'B, Radio-Poprock und House waren aber weiterhin vertreten.

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Ach ja, der Grund, warum der Anfang des Titels des Blogeintrags so heißt: drei Mal traten zwei männliche Porno-Darsteller auf dem Podest auf der Tanzfläche auf. Es waren immer dieselben, diese waren jedoch überraschend heiß. Der eine hatte eine schöne Glatze und einen muskulösen Körper mit schön definierten Brüsten, der andere war etwas schlanker, jedoch nicht weniger muskulös und hatte dafür männlichere Züge. Inklusive eindringlichem Blick. Zwei von drei Male war ich anwesend.
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Und nein, man sah keine Pimmel, zumindest nicht von meiner Perspektive aus. Allerdings wurde Oralsex oft angedeutet. Und das mit der Erfüllung des Sneakers-, Socks- und Fußfetisches durch die zwei fast nackigen Herren war toll...toll für mich! Aber ich war über den Rest des Publikums besorgt, da das sicher nicht wenige eklig fanden, gerade die sowieso durch die regelmäßig stattfindenden Porno-Shows vernachlässigten Lesben. Porno-Frauen gab es bisher nie im Zaubi. Aber wenn's so wäre, würden sich wahrscheinlich auch viel mehr lüsterne Hetero-Männer ins Publikum mischen.

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Apropos "Heten": wie so oft gibt es ein paar wenige Hetero-Männer, die sich an gay.volution-Terminen in den Zauberberg verirren. Viele drehen gleich wieder um, andere sind tapfer und sehen sich den für sie neuen Mikrokosmos an. Da gab es zum Beispiel zwei, die eine Mischung aus Toleranz und kühler Abgeklärtheit verkörperten. Einer von ihnen redete mit meinem ehemaligen Friseur, der nun in einem teuren schicken Laden arbeitet. Der Ein-Monats-Bart tragende 1,85m große süße Typ, wohl Student, erstes Semester, sah süß aus. Trug flache karierte Vans und Streetwear.
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Als mein glamouröser (schwuler) Friseur ihn jedoch überzeugen wollte, auch mal ins "Café zum schönen René" zu gehen, dem Tempel pseudo-alternativer Oberflächlichkeit, Marken-Fetischismus und verkrampfter grinsegeiler "Nein, Mann"-Attitüde, musste ich einschreiten. Auch wenn die Hete wie ein zukünftiger René-Gänger aussah, wollte ich dem Unwissenden stattdessen das "Laby" ("Diskothek Labyrinth") vorschlagen, das bodenständiger, ungezwungener und sympathischer ist als "...Réne". Doch irgendwie war meine Argumentationsfähigkeit an dem Abend nicht so gut wie die meines Ex-Friseurs, der das "Laby" für eklig und nicht sehr hip befand. Ich hatte die Schlacht verloren und einen bisher unbefleckten jungen Typen an die oberflächliche Karohemd-Unterwelt verloren...
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Betrunkenheitsskala: 0 von 10...of course.
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Donnerstag, 18. März 2010

Chrissies Nicht-Geburtstag (17.März 2010)



Gestern Abend wurde NICHT auf "Chrissies" B'Day (links auf dem oberstem Bild) angestoßen. Stattdessen wurde daraus eine kleine Feier mit Hang zum Trash...

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Die kleine, feine Party fand in meiner zukünftigen WG statt. Weil ich die Wohnung der WG der bisherigen Wohngemeinschaftlerinnen Chrissie - dem Editors-Fan - und Anna - dem Ex-Veggie - mit den so schönen hellen Wänden auch mal mit zappeldusterem Fensterausblick sehen wollte, weil es quasi die erste Feier war, der ich dort beiwohnte, weil es Chrissies Feier war und weil ich mal spontan sein wollte, bin ich kurzfristig hingegangen.
Ich musste dann "Herrn Leo" absagen, obwohl ich vorhatte, ihn abends in seinem Apartment besuchen zu kommen.
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Anna war zwar am Mittwoch Abend zwar nicht mit dabei, dafür aber variierte die Anzahl der mitfeiernden Personen im Laufe des Abends zwischen vier und zehn (oder so).
"Wer bin ich?" wurde zunächst gespielt (zu erraten waren Oscar Wilde, Kermit der Frosch, Prinzessin Lilifee, Richard Ashcroft und ein zweites Mal Oscar Wilde (purer Zufall). Dann wurde - sehr skandalös - eine Aufzeichnung der "Bravo Super Show" anno 1994 angeschaut (deshalb der Hang zum Trash). Was für lustige Tanzstile und Klamotten!
Währenddessen wurden verschiedene Weine und Liköre getrunken, u.a. den nicht gerade günstigen, aber wirklich göttlichen "Sheridan's" (link!). Getanzt wurde auch, wenn auch nur kurz und nur walzerartige Sachen.



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Irgendwann aber hatte ich sehr viel Alk intus. Dann...ein langes dunkles Nichts. Dann wurde es wieder hell. Es fehlten gewisse Stunden und Minuten in meiner Erinnerung, was war passiert?
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Ich muss wohl eingepennt sein: Oh weh! Aufgewacht bin ich also. Inzwischen waren zwei weitere Typen gekommen, deren Ankunft ich so was von verschlafen hatte. Huch!
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Was hat sich da beim Sray, dem "Penner" angeboten? Genau, wir haben dem Sray etwas ins Gesicht gemalt! :D

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Weil andere Leute auch etwas getrunken hatten, konnte sich z.B. auch Chrissie nicht mehr erinnern, wer die glorreiche Idee zur Pummeluff (link!)-Kunstfertigkeit hatte. Jedenfalls hatten die anderen mir aus Kajal eine Monobraue verpasst. Dazu gab es im Sparmenü 1-Tages-Tätowierungen (darauf: 0900 666 666) am linken Arm und am Nacken (ein Stern).
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Kurze Zeit später, so um 1 Uhr nachts, wurden die Gäste alle rausgeschmissen. Vorher machte ich noch von den Gästen im Flur Fotos. Als ich von einem der Typen und mir ein Bild machte, und mir dies anguckte, musste ich bei meinem Anblick auf dem Foto aufschreien. Ach herrje, es ist während dieses Saufabends auch ein wunderschöner Knebelbart (link!) herangewachsen. Ein Knebelbart!



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Aufgrund eines Matratzenmangels in meinem noch leeren Zimmer durfte ich auf dem Sofa in der Wohnzimmer-Küche wieder eindösen, was ich dann auch sehr fix umgesetzt hatte.

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Ich wachte ein paar Stunden später mit einer Portion dröhnendem Kopfweh auf. Es war inzwischen 8 Uhr. Wenige Minuten nach meinem wiedererlangten Bewusstsein regte sich die Klinke der Tür, mit der man vom Wohn- und Küchenbereich in den Flur und in die anderen Räume gelangt. Ich dachte: Oh, cool, Chrissie ist auch wach und wollte nachschauen, ob ich noch schlafe und ob es mir gut geht.
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Es war aber Anna. Sie war für die Uhrzeit recht schick angezogen. Sie schaute mich, der noch bedeckt auf der Couch lag, überrascht und entsetzt an. Es lag wohl daran, dass ich noch die angemalte Bartverlängerung mit dem gezwirbeltem Fake-Schnurrbärtle auf meinem Gesicht trug.
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Jede meiner Erklärungen brachte sie jedoch auch immer kurz zum Lachen. Nach einer Minute leicht peinlicher Konversation ging sie dann in ihr Zimmer, welches man, anders als Chrissies und mein Kabuff, nur betreten kann, wenn man durch das Wohnzimmer/die Küche jumpt.
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Verkatert packte ich meinen Kram zusammen. Bevor ich aus dem Haus in Richtung Uni ging, um mich mit Lernerei selbst für meine Exzesse zu bestrafen, ging ich noch ins Bad. Ja, der Pseudo-Bart musste ab!

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Betrunkenheitsskala: 7 von 10!
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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Photo Shoot: A Woman's Grey Glove in the Tram


"Grey Glove #01"
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"Grey Glove #02"
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"Grey Glove #03"

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[ All pictures (c) 2009 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Tagversüßer des Tages Vol.147



Beast mit "Mr. Hurricane".

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Beast ist ein kanadisches Duo aus Montreal, das nicht zu verwechseln ist mit einer südkoreanischen Band gleichen Namens. Die Kanadier machen laut Wikipedia (link!) Indietronic und Trip-Hop, wie man's bei "Mr. Hurricane" erahnen kann. Diese Single ist aus ihrem ersten Album Beast (2008).
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Gleich für ihr erstes Musikvideo wurden sie für einen Grammy (link!) nominiert. Ob sie gewinnen werden, steht natürlich in den Sternen. Aber Hoffnungen können sie sich auf den großen amerikanischen Musikpreis jeden Fall machen, ist der von Regisseur Ben Steiger Levine gedrehte Videoclip doch ähnlich genial wie Oren Lavies "Her Morning Elegance" (TdT Vol. 143, link!).
Bienen, wohin das Auge reicht!
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Neben dem tierischen Schwarm können sich die Bandmitglieder durchaus behaupten: Betty Bonifassi (Sängerin und Songtexterin) und der sehr schick angezogene Jean-Philippe Goncalves, der für die ganze "biestige" Musik größtenteils zuständig ist, als Composer und Produzent.

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Beast - Mr. Hurricane from MapleMusic Recordings on Vimeo.


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Samstag, 28. November 2009

Tagversüßer des Tages Vol.137



The Hives mit "Walk Idiot Walk".

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Ein Klassiker des alternativen Rocks der 00er Jahre. Euphorie und Rhythmus im Blut stehen den fünf Schweden mit der minimalistischen Uniformierung auf der Stirn geschrieben. "Geil" ist das passende Adjektiv zu dieser wunderbaren ersten Single aus Tyrannosaurus Hives (2004).
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Für das coole und clevere Musikvideo mit dem Kreuzworträtsel und dem Erklimmen der hinteren Wand ist Kalle Haglund als Regisseur verantwortlich. Besagter Schwede kreierte auch mit dem Musikvideo-Kollektiv StyleWar schon die Videoclips zu "They're Building Walls Around Us" von Moneybrother und "I Predict A Riot" von Kaiser Chiefs (die neuere, aber altgemachte Videoversion mit der Zeitreise in die Vergangenheit).

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The Hives - Walk Idiot Walk
Hochgeladen von The-Hives. - Entdecke weitere Musik Videos.
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Mittwoch, 25. November 2009

Kleine Portionen Vol.27



1) Ich besitze seit kurzem eine neue Tasche: Eine Umhängetasche. Ich musste mir deshalb eine neue Tasche für die Uni und so kaufen, weil mein alter Rucksack kaputtgegangen war.
Denn der Reißverschluss hielt dem letzten großen Einkauf (Aktenordner, geschnittenes Brot, Clementinen, etc.) nicht stand. Gemacht aus Baumwolle und Lederimitat. Eingekauft bei "Henni & Mauri" für knapp 20 Euro.



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2) Chris On Fire besuchte die Uni Würzburg nach einiger Zeit wieder. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Chris studiert zwar immer noch dieselbe Studienfachkombination, wechselte aber erst kürzlich seinen Studienort, von WÜ ging es nach Heidelberg. Um u.a. dem Nachmachen von Latein zu umgehen. Dieses Foto belegt seinen Kurztrip nach WÜ, seiner Ex-Uni-Stadt.



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3) Die ominöse kostenlose Zeitschrift "mbeat" ist ja in so ziemlich allen Müller-Filialen mit Elektronik-/CD-Sortiment zu finden. Allerdings besticht dieses mäßige Blatt mit monatlichen Kauf-Empfehlungen (link!) nicht gerade durch einen kritischen Sachverstand:
95% aller Artikel (CDs, Computerspiele, DVDs, Blu Rays) werden mit Wertungen zwischen "80 von 100 bpm" und "100 von 100 bpm" abgespeist!
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Oder anders gesagt: Fast alles, was dort besprochen wird, wird sehr oft für "super" befunden! Ausnahmen: Beak>, das Debütalbum des gleichnamigen Nebenprojekts vom Portishead-Kopf Geoff Barrow und die zweite Leona-Lewis-Platte Echo (50, bzw. 60 von 100 bpm).
Wirklich realistisch ist das nicht, vergleicht man diese Platten-"Kritiken" und so mit jenen auf LAUT.de (link!), Plattentests.de (link!) oder CD-Rezensionen in klassischen Musikzeitschriften. Denn, ich meine: Wer als normaler Mensch, selbst ohne jeglichem Musikgeschmack, findet denn bitte schön alles toll?
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Dies wäre alles nicht der Blog-Rede wert, hätte ich diese lustige Edding-Schwärzung nicht in "mbeat" gefunden:


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Rammsteins seit ein paar Wochen nach der Veröffentlichung indizierte Platte Liebe ist für alle da ist das. Man hatte sich für alle Drucke jener "mbeat"-Ausgabe wohl die Mühe gemacht, alle CD-Kaufanregungen zu der alten "uncleanen" Version (link!) des Rammstein-Albums unkenntlich zu machen. Ich wüsste gerne, wie lang das Müller-Team in Würzburg dafür gebraucht hat. Haha!
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Dienstag, 17. November 2009

Sray und seine neuen Chucks



Ich habe mir letzten Dienstag neue Schuhe gekauft: "Chucks". Meine ersten Chucks!

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Klamotten-Einkäufe sind nicht immer, aber oft gut für die Verbesserung des geistigen Befindens. Zuvor habe ich mich immer davor gesträubt, mir Converse-Sneakers zu kaufen. Warum?
Nun, weil sie fast jeder hat und trägt, sie sind sozusagen die "Segelschuhe der H&M-StudentInnen", sage ich jetzt einfach mal.
Weil ich dachte, und immer noch denke, nicht cool genug und nicht "indie" genug dafür zu sein.
Weil ich generell eher ein Individualist bin, was Schuhe angeht - bis auf wenige Ausnahmen an Schuhpaaren.
Weil sie vielleicht nicht lange halten könnten - die Sohlen sind ja nur geklebt. Und so weiter und so fort...
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Dies hat sich nun geändert. Jetzt gehöre ich auch zu "denen". Ich besitze nun auch welche, nämlich ganz klassische Chuck Taylor High Tops (also diejenige Version, die über die Knöchel geht), schwarz und weiß. Nicht aus Leder oder Denim oder so. Dazu Komfort-Einlagen mit einjähriger Garantie gekauft. Ein attraktiver Foot-Locker-Verkäufer in Würzburg hat die mir nun mal angedreht...und ich konnte so natürlich nicht nein sagen. :D

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Und trotzdem kneift das Paar gelegentlich und quietschen tun sie auch manchmal., was das Herumlaufen in der Teilbibliothek an den mit Teppich ausgelegten Böden etwas unangenehm macht. Hm...naja. Schönheit und Leiden geht vor!
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Samstag, 26. September 2009

Tagversüßer des Tages Vol.105



Mayer Hawthorne mit "Maybe So, Maybe No".
[Heute sind es mal wieder acht statt nur vier Tags.]

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Geeks (link!) are hot and so is Mayer Hawthorne. Die Kombination aus schniekem Fake-Milchbubi-Style (auch "preppy style" genannt) und lässiger Streetwear trifft bei mir ins Schwarze. ;) Eigentlich heißt er mit bürgerlichem Namen Andrew Mayer Cohen. Und die Hawthorne Road ist diejenige Straße in der kleinen Großstadt Ann Arbor, Michigan gewesen, wo das Haus steht, in dem er aufgewachsen ist. Heute lebt er in Los Angeles.
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Mayer Hawthorne ist Sänger, Produzent, Songwriter, Arrangeur,Toningenieur, DJ, Rapper und Multi-Instrumentalist, also eine ganze Menge!

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Wir haben es hier mit Soulmusik zu tun, insbesondere mit dem Retro-Soul der 00er Jahre der Generation Winehouse. Und auch wenn es wieder einmal ein "Weißer" ist, der sich auf die goldene Soul-Ära der 60er und 70er beruft, ist es doch die Hauptsache, dass die Musik gut und ist und hingegen egal, wie man aussieht und welche Hautfarbe man hat.
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Und auch der Konservatismus der Musikmagazin-Plattenkrtiker nervt. Sie werfen Musikschaffenden wie Jamie Lidell, Duffy, Adele, Eli "Paperboy" Reed, Sharon Jones oder Alice Russell vor, jene kopierten nur den ursprünglichen Soul anstatt etwas Eigenständiges in Sachen Musik zu erschaffen. Da könne man gleich die alten Platten von Curtis Mayfield oder Aretha Franklin herauskramen, sagen sie.
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Ich hingegen bin nicht während der Soul-Hochkonjunktur der 60er oder später aufgewachsen, sondern weitaus später. Da kann ich es als Jungspund begrüßen, wenn man guten Soul neu auferstehen lässt. Und alles klingt trotz allem zeitgemäß und nicht schlecht kopiert wie behauptet. Alten Scheiß höre ich zwar auch sehr gerne, kann mich aber in den Retro-Soul irgendwie besser hineinversetzen. So ist das halt einfach bei mir!

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Lassen wir uns also von "Maybe So, Maybe No", der einen Hälfte der zweiten Doppel-A-Single aus A Strange Arrangement (2009) berieseln, sowohl akustisch als auch visuell. Cooles Musikvideo übrigens!

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QUELLEN/LINKS
"Mayer Hawthorne: URB Next 100" / URB Magazine
"A Chat With Mayer Hawthorne" / Future Vintage
Stones Throw (Plattenfirmentext)
WIKIPEDIA (englischsprachiger Text)
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Mayer Hawthorne - Maybe So, Maybe No from Stones Throw on Vimeo.

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Freitag, 18. September 2009

Neulich in der H&M-Kabine


Diesen schwarzweißen V-Neck-Pullover hätte ich mir fast gekauft,...

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...bloß hatte ich keine 25 Euro dabei gehabt....*seufz*
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Freitag, 11. September 2009

Tagversüßer des Tages Vol.97



The Last Shadow Puppets mit "Standing Next To Me".

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Ich weiß wirklich nicht, woran es lag, aber die veröffentlichten Singles des Nebenprojekts von Alex Turner (Arctic Monkeys) und Miles Kane (The Rascals), nämlich The Last Shadow Puppets, gingen an mir letztes Jahr total vorbei. Ergebnis: keine TLSP-Single schaffte es in die TOP10 meiner Lieblingssongs (link!).
Nicht, dass ich sie nicht kannte, aber vielleicht hat mir die erste Single "The Age Of The Understatement" mitsamt dem Musikvideo nicht so sehr gefallen, und das hat sich womöglich auf den Hörgenuss der anderen zwei ungleich besseren Singles "Standing Next To Me" und "My Mistakes Were Made For You" ausgewirkt. Alle drei Singles stammten aus ihrem hochgelobten The Age Of The Understatement, das 2008 veröffentlicht wurde.
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Nun ist aber September 2009. Nach mehrmaligem Anschauen des ästhethisch gelungenen Retro-Musikvideos zu "Standing Next To Me", das von Richard Ayoade gedreht wurde, muss ich bekennen: DAS LIED IST TOLL! Und das Video hat Stil! Dies ist wirklich ihre beste Single von allen dreien und trotz der Kürze ein fast perfektes Lied, das mir heute gar nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. So warm und doch so melancholisch...

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The Last Shadow Puppets - Standing Next To Me

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Freitag, 4. September 2009

Ein Hamburger kommt selten allein...



...nach Würzburg in das Uni-Café. Da waren dann noch Karo aka Wolta (siehe zweites Foto rechts) und Su aka Karos Girlfriend (siehe oberstes Foto) mit dabei.

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Das chillige Draußenhocken vor dem Uni-Café fand ca. 16 bis 18 Stunden nach dem Reinfeiern (link!) statt.
Schön war es. Auch über das Geschenk habe ich mich sehr gefreut gestern an meinem Geburtstag!
Eine lustige Grußkarte, ein Ring aus einem gummiartigen Material und ein schönes Hemd mit langen Ärmeln gab es zu meinem mäßigen (von mir selbst bestellten) Guinness-Bier. Wow!
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Gegessen habe ich dann nur ein bescheidenes Stück guten Käsekuchen. Aber einen Geburtstagskuchen gab es ja auch seit zwei Geburtstagen nicht mehr, hehe. Hamburger und sogenannte Twisters (link!) gab es für die zwei dann, besonders für den hungrigen Magen derjenigen, die auf diesem Foto gerade eher unbereitwillig der anderen etwas vom Hackfleisch-Sandwich abgibt...
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Ein klassisches Selbstauslöser-Foto. Leider, liebe Karo aka Wolta und Su, ist das Hemd dann leider doch etwas zu groß ausgefallen. Habt ihr noch den Kassenzettel parat zum Umtauschen? *gg*
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Kein Sportstudent und doch...



...mit Jogginghose zur Uni gefahren. :D

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Das war meine Premiere, so etwas hatte ich noch nie gemacht in den vier Semestern. Und Unisport wollte ich auch nicht machen - bin da ja als Unsportiver nicht mal Mitglied davon.
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Leo hat mich heute derbe ausgelacht, als ich ihm gesagt habe, dass ich zu faul war, mir für heute Morgen eine gescheite Jeans anzuziehen. Ach Mann, es sind doch Ferien!!! Dabei hatte er während den ersten 20 Minuten Beisammensein erst überhaupt nicht gemerkt, dass ich eine lange schwarze Jogginghose trug. Erst als ich ihn in Kenntnis darüber setzte. Tja...

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Denn wir trafen uns vor dem Prüfungsamt, um unsere Zwischenprüfungszeugnisse abzuholen. Für das Fach Englisch natürlich, ich berichtete bereits hier (link!) und hier (link2!).
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Dafür sah Leo wie ein Archäologiestudent aus. So wie...Indiana Jones. In der streberhaften statt der tollkühnen Version. Und auch ohne Hut oder Kristallschädel.
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Zeugnisse, yeah, wie damals in der Schule, nur besser, yeah! Da stand eben drin, für welches Fach man die ZP bestanden hat und mit welchen Noten.

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Eigentlich fand ich das immer doof anderen Studenten, dass sie in Jogginghosen die Uni unsicher machen. Ach, ihr seid ja so sportlich und so Sportstudent... da sollte ich wohl ab heute mit dem Lästern aufhören, haha!
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Donnerstag, 18. Juni 2009

Tagversüßer des Tages Vol.84


The Golden Filter mit "Hide Me".

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Elektro! Ich bin eher zufällig via Tonspion (link!) auf "audio" und demnach auch auf das Video gestoßen, da ich The Golden Filter bisher nicht kannte. Und beides ist großartig. Über The Golden Filter weiß man nicht viel. Es soll dahinter eine junge New Yorker Dame namens Penelope stecken. Und ein Programmierer namens Stephen gehört angeblich auch zum Duo. Explizite Fotos von den beiden gibt es laut Tonspion.de zum Beispiel nicht.
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Ein wild herumknutschendes modisches Pärchen (tolle güldene Jacke!) macht in einer unbekannten Wohnung durch unbeabstichtigtes Anrempeln wie beiläufig Sachen wie z.B. eine kaputt. So viel zum Plot. Seeeeeeeeeeexy Time! Dazu gesellen sich bunte Bälle und Luftballons und ein toller Plot-Twist ganz am Ende des Musikvideos. Gut gemacht!

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Dienstag, 9. Juni 2009

Kurzer Nachtrag zur Wohnheimsparty (28.05.09)


Am Anfang war es ein wenig lau, zum Ende hin wurde es dann aber doch eine spaßige Angelegenheit. Der Besitzer dieses Blogs spricht von der Wohnheimsparty, die am 28.Mai im Gemeinschafts-/Partyraum unseres Wohnheims stattfand. Die Feier findet jedes Semester einmal statt.
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Es war deshalb am Anfang noch etwas zäh für mich, weil ich gegen 22 Uhr, als ich das erste Mal auftauchte, mich noch in kein Gespräch oder Unsinn einklinken konnte. Aber nach und nach lernte ich dort, wie immer, eine Handvoll neuer Leute kennen, sei es andere Wohnheimsbewohner oder Freunde dieser Bewohner. Sowohl Frauen als auch Männer, Betrunkene wie Beschwipste.
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Und die Eye-Catcher-Sonnenbrille (Haha, Wortwitz!), die ich auf dem Foto da oben aufhatte und die aussah wie das Brillenmodell "Wayfarer" der Marke Ray-Ban (link!), gehört leider nicht mir...sondern einer sehr betrunkenen jungen Dame, deren Namen ich schnell wieder vergessen hatte. *g*
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Betrunkenheitsskala: weiß ich nicht mehr genau, lag aber am Ende, glaub ich, bei 4,5 von 10! :D
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Freitag, 30. Januar 2009

Der Gipfel an Hässlichkeit



In meiner Blogger-Leseliste verfolge ich zurzeit 11 Blogs, die ich aber je nach Blog selber oder je nach Tageslaune mehr oder weniger aufmerksam lese. Ein Blog davon ist "The Sartorialist" (link!). Wohl eine der bekanntesten Mode-Blogs überhaupt. Sage ich als Halb-Modeinteressierter.

Ins Deutsche übersetzt "Der Schneider" heißend, beschäftigt sich der Fotograf Scott Schuman mit den "Looks" auf den Straßen dieser Welt. Z.B. in Berlin. Schuman selber ist sehr stilbewusst (als Ex-er kommt ursprünglich aus der Modewelt) und vor allem seine meist einmaligen Models sehen in den Fotografien oft (erstaunlich) gut aus, obwohl diese jetzt nicht hauptberuflich als menschliche Kleiderstangen tätig sind. Und seine Auswahl der Motive überschreitet oft im Modekontext erwartbare Altersgrenzen (Die 50plus- UND die Schnuller-Generation!)

Allerdings haben nicht wenige Menschen, die sich mit Mode stark auseinandersetzen und diese Leidenschaft mit ihrer Kleidungsauswahl nach außen kehren, einen Schaden. Das kann man positiv sehen, weil sie Kreativität, Mut und einen in die Vergangenheit und in die Zukunft gerichteten Weitblick besitzen. Das kann man aber auch negativ sehen. Warum?

Hier eine VERLINKUNG als Kostprobe:

http://thesartorialist.blogspot.com/2009/01/on-streetyellow-shoes-paris.html

Denn: Warum stehen diese eigentlich zivilisierten Menschen bloß auf die Sandalen-Socken-Kombination? Und warum denn vor allem auf solche Mäntel??? Warum?!!! Naja...ansonsten finde ich die Seite ganz gut!

Montag, 21. Juli 2008

Let's have a drink or maybe two... - Part I




...or maybe three or four / Or five or six or seven or eight / Or maybe even more."

(Die Toten Hosen 'Auld Lang Syne')

Zwei Tage hintereinander ging diesmal feucht-fröhlich zu. Ich war nicht übermäßig besoffen und, nein, kübeln musste ich auch nicht. *gg* Trotzdem musste ich den Stress durch die nun überstandene Klausurenlawine von letzter und vorletzter Woche irgendwie kompensieren. Tja, und da boten sich die "gay.volution" des Zauberberg und "das boot" doch super an, oder?


Hmm, bedingt. Ich hatte mir besonders von diesem 3.Freitag im Monat im Zaubi mehr erhofft. Der Zauberberg war irgendwie viel leergefegter als sonst. Wo waren denn die üblichen Verdächtigen, wenn man sie mal brauchte? Weg!
Nicht mal die schrecklichen Pornorussen waren da!!! *gg*

Von allen bekannten Leuten waren nur ganz ganz wenige da. Reckoner/Oli T., musikalischer Fast-Seelenverwandter, mit dem ich die meiste Zeit dort verbrachte. Außerdem meine zwei Blogkollegen, dann auch Basti und Ibou, eine von Ibous Bekannten, die Kristina hieß und meinen Kleidungsstil über den Klee lobte!
Gut, ich hab mich an jenem Freitag mit schwarzem Cardigan, grau-weiß-gestreiftem Hemd, rot-weißem Halstuch und dunkler Jeans schicker gemacht als nötig: aber viel mehr bekannte Leute als die oben erwähnten waren nicht da, sodass das Aufstylen sich eher mäßig gelohnt hatte. War aber trotzdem ein netter, wenn auch vergleichsweise eher kurzer Abend. Danke fürs Heimfahren, Oli! :)

Betrunkenheitsskala: 4 von 10 Shots
(ein Salitos, 2 Pils, 1-mal Wodka Brause, einmal Wodka pur (pfui!), ein mittelmäßiger Sex On The Beach)

P.S.:
Das ist der erste und vorerst der letzte Blogeintrag mit ACHT Tags unten sein. Normalerweise mache ich VIER, aber diesmal war der Abend so vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen... ;)

Donnerstag, 29. Mai 2008

Frisur?



Seitdem ich 15 bin, gehe ich zu 75% nicht ohne Gel/Spray/Wachs in und um meine Haare aus dem Haus. In den restlichen 24% meiner Zeit in der Öffentlichkeit wird mein Kopf mit folgendem bedeckt: mit Kappen. Früher trug ich auch mal eine Schiebermütze.

Heute jedoch war so ein Tag, der zu den 1% gehört, an denen ich komplett haarpflegemittellos herumlaufe: das erste Mal sogar, dass ich ohne Gel zur gefahren bin! Weil ich heute morgen so im Stress war, hatte ich keine Zeit gehabt, mich zu gelen. Frisch gewaschene, ungefönte (und ungekämmte) Haare und mehr nicht.
Ich finde selber, dass ich mich obenherum etwas nackt fühle und dass das da oben total unstrukturiert aussieht. Andere Leute in der Uni haben mich aber deswegen gelobt: ich sähe frischer und natürlicher aus, es stände mir, usw. Naja, wenn ihr meint... ;)

Ach ja, und ich wollte "Tümmi" und Leo mal beweisen, dass meine sonstigen Frisuren, wie sie einst verächtlich meinten, nicht auf Toupets basieren, sondern echt mal echt sind. *g*

Donnerstag, 15. Mai 2008

Kleine Portionen Vol.3








1) "Das Leben ist ein zorniges Wurstbrot!" Nee nee nee, das hab nicht ich gesagt, sondern "Daisy better known as Dennis♀". Was sie damit meinte, kann sich ja jeder selber zusammenreimen...

2) Etwas zornig war meine LinguistikII-Dozentin Frau Jakobi auch. Hat mich und meine Nebensitzer wegen Ruhestörung (Schwätzen halt) ermahnt. *schmoll*

3) Bild1: Eine Skizze von einem unserer Englischdozenten. Zeichnung nicht von mir stammend, denn Mr. Humphrey hatte ich selber nie in einem Kurs gehabt. Auch erzürnt...

4) Bild2: Pariser, auch nicht von mir stammend. *gg* Vor ein paar Tagen im schönen Kreuzwertheim gefunden. Natürlich NICHT mit nach Hause genommen...HAHAHA.

5) Bild3: Vor zwei Tagen hatte ich mich von etwas mehr als 50% meines Kopfwuchses getrennt! Wieder ist meine Sonnenbrille zu sehen, die heute extra nochmal mit "schickimicki in gut" getaggt wird. Ja, ich weiß, dass ich damit gut aussehe. *fg* ;D

6) Das Essen in der Mensa war, zumindest bei mir auf dem Tablett, ziemlich gut: Karottenmedaillons (Veggie-Bratlinge halt!) in einer Sauce, deren Bestandteile ich wieder vergessen habe. Mit wohlschmeckendem Kartoffelpü! Die anderen Mitesser (sorry für das Wortspiel! *gg*) waren nicht so begeistert von den Penne Bolognese (?). Welch eine subtile Schadenfreude, die ich während des Verzehrens empfand. *fg* Scherz. Das nächste Ma(h)l wird (es) für euch besser schmecken, da bin ich mir sicher, Leo, Tim und Tanja. :)

7) Ja, dann sehen wir uns in ein paar Minuten, OK23. Den O. werde ich heute zum ersten Mal live und in Farbe. Und ich kann mich nicht daran erinnern, jemals ein Farbfoto von dir gesehen zu haben. *gg* Zwei Jamie-Lidell-Fans unter sich unter der Abendsonne in einem Würzburger Biergarten, yeah! :D

8) By the way: Jamie Lidell's "Jim" läuft derzeit rauf und runter!!! Wie kannst du bei [dem Jamie] ruhig sitzen bleiben, wenn dir doch Schlagersänger Tränen in die Augen treiben? *g*

Dienstag, 29. April 2008

Where the boys are...


Na außerhalb des Uni-Gebäudes natürlich! Wenn das Wetter so erträglich ist wie heute. Und Tim ist draußen! Und ich bin draußen! Und "Daisy better known as Dennis♀" ist..äh....auch wenn sie 'n Girl ist...draußen, for sure! :)
[Keiner von uns dreien befindet sich auf dem Foto, auch wenn's von der Konstellation her gepasst hätte, Anm. d. Red.]

Und noch ein zweiter Post für heute.

Bin inzwischen seit 1 1/2 Stunden daheim. War vorhin recht müde, aber nach den Penne zu Abend (gemeint ist natürlich die Pasta, Schenkelklopfeeeeer!) werd ich wohl wieder eine gewisse Zeit brauchen, um wieder einzuschlummern. Was ich wohl während meines Schlafs verarbeiten werde?

Den H&M-Besuch vielleicht! Dieser war nun keine total deprimierende Angelegenheit. The boys are there, too! Auch wenn ich mir manche Sachen nicht leisten konnte oder wollte (Studis müssen halt sparen!), gab es viele Sachen zu entdecken, besonders die Sonnenbrillen mit den farbigen Plastikgestellen hatten es mir angetan! Gut, solche arg farbenfrohen Accessoires sind jetzt vielleicht nicht "Typisch Sray!", weil ich am Tage doch sonst eher dezent rumlaufe. Aber die Brillen haben das gewisse Flair/Etwas, und es ist mal an der Zeit, dass ich, Monsieur Schüchtern höchstpersönlich, mal wieder etwas aus mir herausgehen sollte...
Außerdem auf meiner To-Have-Liste: Flip-Flops, Strohhut, mindestens ein Polo-Shirt (entweder in rot oder in violett), ein gestreiftes Longsleeve (auch wenn ich langsam von Streifen genug hab!) und neue Boxershorts. Ich brauch unbedingt neue!!!

Als ich gerade im Untergeschoss der Männermode angekommen war, kamen mir zwei Jungs entgegen, sie waren wahrscheinlich um die 17 rum. Einer etwas größer als der andere, beide blonde, kurze und gegelte Haare. Kapuzenshirts. Ihr Klamottenstyle eher lässig, aber auch ihr Gang wirkt so, was fast schon übertrieben aussieht. Laufen nah beeinander und sind nicht gerade hässlich. Ich schau sie an, dreh mich wegen des Blickkontakts etwas verschämt zur Seite, schaue ein weiteres Mal hin und sehe dann nur noch ihre Nacken und Schultern. Senke meinen Kopf etwas und reiße die Augen plötzlich ein Stück weiter auf:
wow, die Jungs halten Händchen!
Mein lieber Scholli, das hätte ich bei denen nun nicht erwartet! Schön, dass nicht mehr alle Boy-Boy-Pärchen heutzutage auf den ersten Blick leicht zu erkennen sind. Oder anders gesagt: es muss nicht immer die Tunte sein, die man selber heraushängen muss! Das Schwulenbild ist heute viel facettenreicher. Und das find ich als eher untuntiger Queer Guy selbst sehr beruhigend. :)

Später nach "Mittelenglisch", es war ca. 17:55Uhr, saß ich bereits in der Linie 114, die mich zum "Mainfranken Theater" herunterfahren sollte. Von da aus wollte ich den anderen Bus nach Wertheim, den letzten Bus für heute, nehmen. Jedenfalls war der Bus sehr voll. Typische Studi-Rush-Hour-Situation halt. Und bei vielen Leuten waren auf natürlich viele männliche Studenten drin. Bei zwei/drei Typen, ach, da sag ich nur...HORMONSTAU! :D

Ich hoffe, ich konnte bei Daisy sehr viele Glückshormone entfachen. Die hat sich ja unendlich über mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk gefreut! Ein schwarzes Bam Lee-T-Shirt! Bäm! Wer das unverschämt deutschmäßige Youtube-Kultvideo eines eigentlich nicht deutschmäßigen Interviews noch nicht kennt, der haut...äh...klickt mal hier druff.
"Ja, da kommt da so'n Typ, weißtu, [vor]."