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Montag, 15. März 2010

My Heavy Rotation Vol.46



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Tele
[Super Indie-Band! Quasi die deutschen Spoon in Sachen Indie Rock mit Soul-Einschlag in der Gesangsstimme. Hauptsächlich die Wir-brauchen-nichts-Single "Mario" (absoluter Lieblingssong 2007!) und "Es kommt ein Schiff" aus Wovon sollen wir leben (2004). ]
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- These New Puritans
[Hidden (2010).]
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- Scissor Sisters
[Debütalbum Scissor Sisters (2004). Als sie noch gut waren ("Mary", "Take Your Mama", "Comfortably Numb"). Ja, das ist mir peinlich!]
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- Jamie T
[Die EP zu The Man's Machine mit dem gleichnamigen Albumtrack als Single. Darauf ist auch das tolle exklusive Lied "Believing In Things That Can't Be Done".]
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- Doves
["Pounding", "Black And White Town", "The Outsiders", usw..]
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Lieblingssongs der 10.Woche (08. - 15.02.10)

[Bild kommt morgen...]

01 (01) Jamie Lidell – Compass
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02 (NEU) These New Puritans – Hologram
[Hidden (2010) ist ganz gut. Das zweite Album der Briten ist sehr ehrgeizig geworden...und nicht gerade "Easy Listening". Die zwei sich am meisten ins Ohr reingebohrten Würmer sind zum einen die verwirrende, für eine Single untypische Vorabveröffentlichung "We Want War" (link!), untypisch, da das Lied über sieben Minuten lang geht, brachial und progressiv ist. Zum anderen hat sich in diese Charts das weitaus versöhnlicher und optimistischer klingende "Hologram" platziert, das aufgrund der unerwarteten Leichtigkeit durch das Piano wirklich fasziniert. Quasi These New Puritans für Anfänger.]
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03 (NEU) These New Puritans – We Want War
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04 (02) Massive Attack – Paradise Circus
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05 (WE) Erykah Badu – Window Seat
[Jazziger und lässiger Hiphop-Soul von der tollen Badu. Aus dem bald kommenden Album New Amerkyah Pt.2: Return of the Ankh (2010).]
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06 (06) Massive Attack – Flat Of The Blade
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07 (10) Gorillaz feat. Mos Def & Bobby Womack – Stylo
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08 (NEU) Broken Bells – Vaporize
[Bei Broken Bells bin ich schon immer skeptisch gewesen. Danger Mouse? Okay, der ist cool, mutig und talentiert. Aber James Mercer, der Sänger von The Shins? Oje! Ich war noch nie Fan der US-(Indie-)Band. Ich werde hiermit wohl den Zorn vieler Shins- und Garden-State-Liebhaber (zur letzteren Gruppe gehöre ich auch) auf mich ziehen, aber manche Sachen plätscherten im besten Falle noch so vor sich hin, andere Schienbein-Songs sind "bäh". Die Kollaboration beider Musiker heißt nun Broken Bells, dem ersten Album Broken Bells ging die Single "The High Road" voraus, welche solala war. "Vaporize" ist hingegen ein Grower, ein von Hören zu Hören immer besser werdender Song der kaputten Glocken.]
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09 (WE) Vampire Weekend – Giving Up The Gun
[Wiedereinstieg in die TOP10! Dies ist meiner Meinung nach einer der besten Tracks (link!) aus Contra (2010).]
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10 (NEU) MGMT – Flash Delirium
[Der Song ist okay, aber nicht der große Reißer geworden wie seinerzeit "Time To Pretend" oder "Electric Feel" (aus Oracular Spectacular (2008)). Das US-Duo hat sich sogar für die Veröffentlichung dieser Nicht-Single aus dem heiß erwarteten, aber Erwartungshaltungen zerstörenden Congratulations (2010) entschuldigt (link!)!]
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Donnerstag, 11. März 2010

Tagversüßer des Tages Vol.198



These New Puritans mit "We Want War".

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Ist es das "Sea Within A Sea" von 2010? Eine andere experimentierlustige Indie-Band aus Großbritannien, The Horrors, veröffentlichte letztes Jahr eine Single aus Primary Colours, die vor allem verblüffte.
Ihr "Sea Within A Sea" (link!) erstreckte sich über einen für Singles-Verhältnisse epischen Zeitraum von fast acht Minuten und klang fünfmal so dermaßen anders als die kurz gehaltenen Goth-Garagenpunk-Tracks ihres ersten Albums Strange House (2007).
Das Hypnotische an "Sea Within A Sea" und dessen grandioser Spannungsbogen machten The Horrors plötzlich für mich relevant. Erstaunlich für jemanden wie mich, der bei Liedern, die länger als sechs Minuten gehen, schnell unruhig wird und nicht mehr aufmerksam zuhört.
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"We Want War" ist ungleich brachialer und bedrohlicher als "Sea...". Und dennoch hat These New Puritans' Single eine lange Spielzeit und das Düstere mit der The-Horrors-Single gemein. "We Want War" klingt sehr ambitioniert, gelang bisher aber nicht volle Kanne in mein Herz wie "Sea Within A Sea", der für mich zweitbeste Song 2009 (link!).
Der WWW-Song ist über sieben Minuten lang und fasziniert in anderer Hinsicht: Die Vielzahl an Instrumenten, die gespielt werden, und die Abgründigkeit der Synthie-Sounds machen was her.
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Das Musikvideo ist fast schon ermüdend, da das ganze Video konsequent in Zeitlupe gehalten ist. Dennoch lässt einen die schön gefilmte Optik nicht kalt, da es irgendwie doch interessant zu sehen ist, was man in den vielen Minuten so alles mit Slow-Motion-Technik anstellen kann.
So werden dann die Tempi von vielen ausprobierten Sachen wie Hechtsprüngen, Wasserspritzern und anderen lebhaften Bewegungen zur Hälfte gedrosselt. Und bereits zu Beginn fasziniert die vom Sänger Jack Barnett aufgesetzte "beeindruckenste[] [K]riegsmaske der [M]usikvideo-[G]eschichte" (ROTE-RAUPE-link!).

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These New Puritans - We Want War from Raf Rennie on Vimeo.
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Mittwoch, 10. März 2010

My Heavy Rotation Vol.45



Was ich außerdem (link!) in den letzten Tagen gehört habe:

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- YACHT
[See Mystery Lights (2009) wurde gehört, das zweite Album des unterschätzten, superkreativen und gemischtgeschlechtlichen Indietronic-Duos aus den USA. Superb ist die Single "Psychic City", ebenso alle ihre Musikvideos!]
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- Kasabian
[Aus allen drei Alben wurden ein paar Songs gehört. Zu einem "Grower" wurde die Single "Where Did All The Love Go?" aus ihrem 2009er-Album, weil das Lied beim ersten Hören im Gegensatz zu anderen Power-Singles unspektakulär zu klingen scheint, sich bei näherem Hinhören sich dann aber toll im Laufe zu tollen vier Minuten und 18 Sekunden entwickelt.]
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- Editors
[Sachen von Editors halt...]
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- Teitur
[Ich mag Teitur Lassen, kurz Teitur, den berühmtesten Singer/Songwriter der Faröer-Inseln. Die gefühlvollen und eher ruhigen Singles "Sleeping With The Lights On" und "I Was Just Thinking", sowie "One And Only" aus Poetry & Aeroplanes (2003) habe ich zuletzt gehört.]
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- These New Puritans
[Das ist schwer zu umreißende Musik. Der Musikexpress der Febuarausgabe 2010 (link!) fragte: "Ist das noch Post-Punk?" VISIONS ordnete auch im Februar (link!) dem zweiten Album der Band Hidden (VÖ war Mitte Januar 2010) immerhin die Genres "Indie", "Electro" und "Avantgarde / Freeform" grob zu.
Eben jenes Album wurde gestern, fast zwei Monate nach dessen Veröffentlichung (VÖ), digital angeschafft, hauptsächlich weil das Album mit vielen lobschwingenden Plattenkritiken angekündigt wurde. Und wegen der ebenso verwirrenden Singleauskopplung "We Want War", die für eine Single ganz schön lange (über sieben Minuten!) und progressiv geraten ist.
Habe es bisher noch nicht oft durchlaufen lassen, gefällt mir aber trotz oder gerade wegen seiner unorthodoxen und teils brachialen Sounds. Das letzte quasi "mutige"
(nach Unkategorisierbarkeit und Fortschrittlichkeit klingende) Album, das ich gekauft habe, war sicherlich Third (2008) von Portishead.]
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