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Montag, 15. November 2010

Comeback: Fotos als Bildbestandteil meiner Posts



Endlich wird es wieder aktuelle Fotos von mir als obligatorisches Bildbestandteil meiner Blogeinträge geben.

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Vor ein paar Monaten hatte ich das Lade- und Verbindungskabel meiner Digitalkamera verloren. Jenes Modell wird seit einiger Zeit nicht mehr gebaut und so auch Zubehör nicht mehr dafür hergestellt. Wenig später verlor ich wieder etwas, nämlich mein vorletztes Handy, eines mit Kamerafunktion. Für eine Zeit war ich aufgeschmissen und musste aus der Not eine Tugend machen: es gab Microsoft-Paint-Bitmaps statt Fotos (guckt man zum Vergleich die älteren Posts durch...).
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Da ich aber vor ca. zwei Wochen wieder ein gescheites Handy bekommen habe, nämlich das "Erbstück" meines Vaters, das nicht mehr ganz aktuelle Sony Ericsson W890i, kann ich wieder Bilder schießen und die dann gleich mit veröffentlichen. Ich werde mich in Zukunft bei den meisten Bildern am Style der Artworks von Kanye Wests Free-MP3-Projekt "G.O.O.D. Fridays" (link!) orientieren: (blass gemachtes) Foto, prägnante Schrift mit Großbuchstaben im Vordergrund. Unterschiede sind aber das Schwarzweiß und die nicht-quadratische Form der Bilder. Und die Schrift ist natürlich eine andere. Allerdings: erwartet nicht zu viel, denn jene Handykamera hat im Gegensatz zu meiner richtigen Digitalkamera und meinem letzten Cybershot-Handy keinen Bildstabilisator. Kann also sein, dass vieles unscharf aussieht...
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Freitag, 5. November 2010

Nachtrag: Das Wochenende mit Karo in Frankfurt



Und nochmal gibt es eine Aufarbeitung der letzten zwei Monate in meinem Leben. In diesem Post geht es darum, dass ich nach dem gemeinsam mit Karo aka Wolta verbrachten Wochenende mit Karo in Wertheim, unserer Schulstadt, nun das darauffolgende Wochenende in ihrer derzeitigen Wohn- und Studienstadt Frankfurt verbrachte, 8. bis 10. Oktober 2010.

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Freitag Mittag ging es los. Ich nahm meine neue Laptop-Tasche und einen mittelgroßen Rucksack für die drei Tage in Frankfurt am Main mit. Ich nahm die für mich günstigste Zugverbindung am helligten, nicht zu frühen, nicht zu späten Tag.
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Leider war die erste Zugfahrt vor dem Umsteigen quälend, weil der Zug nach Aschaffenburg HBf sehr voll war. Gerade vor Ankunft der an Wertheim nächstgelegenen Ortschaften saßen und standen eine Legion aus SchülerInnen, die nach Hasloch, Faulbach, Dorf- und Stadtprozelten wollten. Angenehmer wurde die Zugfahrt erst nach dem Umsteigen in den weitaus leereren Regionalexpress über Frankfurt, da hatte ich sogar eine zentrale tischähnliche Ablage am Vierersitz, den ich mit niemanden teilen musste.

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Um kurz vor halb 4 kam ich endlich am Frankfurter Südbahnhof an. Mit anschließender U-Bahn fuhren wir zu ihr nach Hause. Sie wohnt im eher mittelständischen Teil des östlichen Frankfurts, nämlich in Bornheim. Als wir bei ihr daheim ankamen, holte ich mein Geschenk für sie aus der Tasche, hatte aber keineswegs erwartet, dass sie sich so über meinen selbstgemachten Schoko-Milchreis freuen würde. Besonders nicht über die lediglich aus Dekorationszwecken verstreuten Espresso-Kaffeebohnen und den Marmorkuchen-Kern in der Mitte als Gimmick. Dafür war ich über ihr als pikant gedachtes Risotto mit Rosinen entzückt.
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Freitag Abend wollte Karo mir die Stadt bei Nacht zeigen, was wir auch beide gemacht haben, sind unter anderem an ihrem aktuellen Nebenjob-Arbeitgeber vorbeigelaufen. Wir waren aber auch für eine Weile im Kuss41, Hessens, und auch Frankfurts erstem Lesben- und Schwulenzentrum für junge Leute bis 27. Toll, dass es so eine Einrichtung (link!) gibt, die hätten Karo und ich zu unserer Jugendzeit im provinziellen Wertheim echt gebrauchen können. Dort fand eine mit Karo achtköpfige Arbeitsgruppe zu schwulesbischer Aufklärungsarbeit in Schulen in Frankfurt und Umgebung statt, was die Erfahrungen durch die Gruppendiskussionen betreffend meinen Lehramtsstudium (manch ein Kollege, allerdings aus Frankfurt, war auch darin) sicher bereichern wird, an der ich aber als Nicht-Frankfurter natürlich nicht teilnehmen kann. Sehr nette Leute waren das aber jedoch!
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Wir waren später auch im PULSE, einer edlen Queer-Bar mit großer Raucherecke und vielen schönen queeren Menschen. Da kam man zwar überhaupt nicht in den Genuss, neue Leute kennenzulernen, doch immerhin waren die Biere top. Schockierend war für einen Zeitlang, dass ich nach dem Verlassen der Bar meinen Geldbeutel nach einer Weile nicht mehr an mir wiederfand. Schuld daran war die warme Abendluft, die mich dazu brachte, meine Herbstjacke unaufmerksam am Boden entlangzuschleifen. Zunächst fanden wir das Portemonnaie an keiner Straßenecke, die wir zuvor passiert hatten. Doch als wieder im PULSE waren und den Inhaber fragten, ob er abgegeben worden sei, meinte er: "Ja, klar, ich erkenne dein Gesicht noch vom Perso-Bild! Er wurde abgegeben. Ich hole ihn, einen Moment bitte!" Super nett, der männlich wirkende Typ, und ich war heilfroh, dass wir nicht gleich heimgekehrt waren.

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Am Samstag Vormittag machten wir uns auf, um zum Flohmarkt irgendwo in Ost-Frankfurt zu gelangen. Es war erst chaotisch, da aus Gründen der missverstandenen Kommunikation zwischen Karo und den miteingeladenen zwei Kommilitoninnen von ihr die zwei Mädels von ihr einfach nicht kamen. Also machten wir den Flohmarkt zu zweit unsicher. Durch Karo wandte ich das erste Mal in meinem Leben das Feilschen an, vor dem ich bisher zurückgeschreckt hatte. War auch seit Jahren nicht mehr auf einem Flohmarkt.
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So gelang es mir u.a., die toll erhaltene Beatles-Schallplatte Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band (1967) für nur 14 statt 20 Euro zu ergattern. Ansonsten vintage-mäßige schwarze Brogues (Leder-Herrenschuhe mit Lochung) von Lloyd für nur 3 (!) Euro, für die ich nicht mal feilschen musste. Dann noch LP-Singles und Bruce Springsteens Born In The USA (1984) auch als Platte. Und eine schwarz-gelbe Umhängetasche von Camel Active für 5 Euro. Karo kaufte sich ein Mini-Nähzeug, was ein süßes Geschenk für Babs werden sollte. Dann Sektgläser, auch eine Tasche und noch mehr, was mir aber gerade nicht mehr einfällt. Es hat wirklich Spaß gemacht!
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Später am späten Mittag kochten wir ein Linsenrisotto-Eintopf mit Blumenkohl, Karotten und so. Was Karo als scharf anpries, war für mich nicht mal ansatzweise auf meiner Zunge ein kribbeliges Gefühl. Dennoch: saulecker. In den drei Tagen gab es wie an diesem Mittag als Nachtisch, bzw. als Frühstück oft Quark mit Roter Grütze und ähnlichem gesunden, aber gut schmeckendem Zeugs. Und, ach ja, meinen Milchreis gab es auch. Danach gab es, wie am Tag zuvor und am kommenden Tag intensive Gespräche über Verschiedenes und Persönliches, ich musste sie unter anderem wegen der kürzlich stattgefundenen Trennung von su trösten.
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Am Abend kam dann einer ihrer engsten Frankfurt-Freunde zu Besuch, es war Juri. Wir spielten Therapy? (für mich das erste Mal überhaupt), dann mithilfe eines iPhone-Apps von Juri so eine Art Flaschendrehen mit vorgefertigten Pflichtaufgaben und Wahrheitsfragen. Das taten wir eine Weile, Juri wurde sogar zweimal nass und ich musste einmal etwas aus dem Fenster in Richtung Öffentlichkeit grölend singen, ansonsten beließen wir es hauptsächlich bei Fragen, die wahr sein sollten. Leider wiederholten sich die Fragen zur später Stunde sehr. Um halb 1 wurden aus drei...zwei.

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Am Sonntag: die lange herbeigesehnte Frankfurter Buchmesse. Auf demselben Messeplatz, auf dem ich vor Jahren mal war...nämlich auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), zweimal. Aufregend! Wir bekamen vor dem Betreten des Eingangs schon gratis gewisse große Tüten inkl. Antiquariats-Bücher-Online-Store, die schon angedeutet hatten, das wir später sehr viel kostenloses Zeugs erhalten würden. So war es dann auch.
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Wir fingen bei ausländischen Verlagen aus der ganzen Welt an, dort war der Andrang der BesucherInnen noch nicht allzu stark. Wir konnten aus Zeitgründen nicht alle Länder durchforsten, hatten aber vor allem weniger für Besuchermassen verdächtige Stände von Verlagen aus Ländern wie Georgien, Tschechien und Türkei besucht. Dazu dann natürlich kurz das Gastgeberland Argentinien und größere Länder wie Italien und Frankreich. Unsere persönlichen "Ziele" waren Polen und Laos, die Herkunftsländer unserer Eltern, deren Stände auch existierten, vor allem die laotischen Verlage haben mich, der Typ, der sonst von seiner Herkunft sich eher entwurzelt fühlt und sich nicht so viel um Sitten, Gebräuche und derlei Sachen schert, zutiefst überrascht und erfreut. Wir waren anfangs eher schüchtern, wurden dann doch dreister und nahmen viele kostenlose Werbegeschenke und Giveaways mit. Teilweise waren sie sehr kreativ und liebevoll. Mitgenommen wurden von mir Lesezeichen aus Peru, litauische Schokobons, eine CD-Rom eines Kochbuchverlags aus Laos, griechische Postkarten, slowenische große Büroklammern, etc. pp.. Es waren zwar Sachen, die man nicht unbedingt braucht, die aber irgendwie auch idellen und seltenen Wert hatten, quasi das Positive an der Globalisierung ausstrahlten.
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Dann kamen die inländischen Sachen. Sachbücher wie Belletristik, Kunstbücher, Schulverlage, Zeitungsverlage, große wie kleine Verlage, verschiedene Medien, auch Hörbucher. Hier mussten wir zeitlich noch mehr aufpassen, trennten uns sogar mit Angabe eines Endtreffpunkts für eine Weile. Denn bei zwei individuell gestrickten Köpfen bleibt sowieso der/die eine mal bei etwas hängen und verliert dann die/der andere/n. Was ich selbst so mitbekam: die berüchtigten und gefürchteten eBooks waren zwar eigentlich das große Thema auf der Frankfurter Buchmesse, doch von dessen Einfluss habe ich an den Ständen nicht viel mitbekommen. Es war aber bei fast allen Bereichen gerammelt voll, viel Interesse herrschte laut Karo beim Live-Interview mit Roger Willemsen, den ich verpasst hatte. Und auch hier: Kostenloses wie arte-Tempo-Taschentücher, ein grandioser Graphic-Novel-Katalog, eine kostenlose Ausgabe der linken Zeitung "junge Welt", Hörbücher mit sexy Geschichten, Postkarten, Flyer, und so weiter.

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Am Sonntag Nachmittag verließen wir dann das große Treiben und fuhren in Richtung Frankfurter Südbahnhof. Mit meinen drei Taschen (Rucksack, Laptoptasche, Buchmesse-Papptasche) verabschiedeten wir uns und stieg in den Zug ein. Drei spannende Tage waren das!
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Freitag, 29. Oktober 2010

Strange Reunions (Kürzestgeschichte/Kolumne)



Ist ja nicht so, als ob ich mit dem Typen jemals einmal eine Union (siehe Titel, der gleichzeitig ein Songtitel der Band Yeasayer ist) eingegangen wäre, ich kenne ihn ja nicht mal richtig, aber die gestrige Busfahrt mit diesem einen Kommilitonen geriet zu einer eigenartigen Kürzestreise.

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Als ich ihn vor zwei Semestern das erste Mal im Gebäude unserer Uni-Fakultät (Philosophische Fakultät I) sah, war ich von seiner Schnuckeligkeit und gleichzeitigen Stylishness geplättet. Schnuckelig machten ihn die eher geringe Körpergröße, schätzungsweise max. 1,73m, die hellen roten Haare und unschuldigen braunen Augen, die hinter einer Brille mit markanten schwarzen Rändern und rechteckigen Gläsern hervorlugten. Stylish waren hingegen seine schlanke, aber nicht dürre Figur, der Fasson-Schnitt seiner indie-mäßigen Frisur, die hellbraune Slim-Hose und die dunkelbraunen Glanzledersneakers.
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Es war der Dienstag der zweiten Woche der Vorlesungszeit im Wintersemester 2009/2010. Als Student der Hauptfächer Englisch und Sozialkunde (Politik- und Sozialwissenschaft) und des Erweiterungsfaches Geschichte hatte ich mir damals noch überlegt, eine Veranstaltung des letztgenannten Faches zu besuchen.
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Kleiner Exkurs:
In Geschichte brauche ich demnach keine verpflichtenden Scheine, Leistungsnachweise durch Klausuren oder Seminararbeiten, zu machen. Einen Grundkurs für Neuere Geschichte (ca. 1500-1800) kann, muss ich aber nicht besuchen, wird mir für einen Studi des „alten Lehramt“ (nicht modularisiert, auf Basis vom „alten“ Magister, nicht vom noch neuen Bachelor) aber auch sowieso nicht angerechnet. Ich war wegen dieser freiwilligen Wahl demnach nur ein einziges Mal in „Neuere Geschichte“. Und wegen der eher ekligen Uhrzeit von 19.15 bis 20.45 Uhr.
Jeeeeedenfalls: dieser Typ war auch darin, wirkte wie ein noch leicht unbeholfener „Ersti“ (Student im ersten Semester) und über sein Dasein hatte ich mich natürlich gefreut.

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Sommersemester 2010. Montag der zweiten Woche der Vorlesungszeit dieses Semesters. Einführung in die englische Fachdidaktik. Ich sitze seit fünf Minuten in einem für den 40 Mann/Frau starken Einführungskurs viel zu großen Hörsaal. Es kommen zwei Typen in den Hörsaal herein, der eine braun- und kurzhaarig, blauäugig und mit ränderloser Brille, der andere wohl dessen Kumpel. Oh, er fällt mir sofort, es ist der Rothaarige vom damaligen späten Dienstag! Jawohl, ich werde mehr als nur eine Sitzung mit ihm verbringen, auch wenn er in den Wochen auf der rechten, statt nahe bei mir auf meiner linken Seite, ganz außen sitzen wird. Mit seinem Kumpel.
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Wochen später, an der letzten Sitzung vor der gefürchteten Klausur, die ich später mächtig versemmeln werde, hält er und sein dick und dünn gehender Kumpel ein Referat, deren Thema ich auch längst wieder vergessen habe. Ich weiß nur dunkel, dass einer von ihnen Hendrik und der andere Philipp heißt. Nun, beide Namen ähneln sich, was die Zielgruppe Mittelschichts-Eltern angeht, die ihren Sohnemann vor 20 bis 25 Jahren halt einfach so nannte. Beide könnten also sowohl Philipp als auch Hendrik heißen. Der Name Philipp ist natürlich einen Tick oder fünfundzwanzig Ticks schöner, also wohl passender für den Stylo-Schnuckel. Erst hält sein blauäugiger Kumpel, derselbe wie der vorhin beschriebene. Er hat eine leicht herbe Stimme und ein etwas biederes Aussehen als der Rotschopf. Dann hält, ich nenne ihn jetzt einfach so, Philipp. Wie erwartet hat er eine etwas hohe, aber sympathische und definitiv zum Lehren geeignete Stimme. In Kombination mit der detaillierten vorigen Beschreibung seines Äußeren lässt sie ihn noch mehr zum verpeilt wirkenden Indie-Mode-Nerd wirken. Wahrscheinlich nicht gay, eher bisexuell, aber am wahrscheinlichsten metrosexuell, aber nicht, wie ihr jetzt denkt, auf eine nicht übertriebene Art und Weise. Ach, Philipp!
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Meine Kursgefährtin Kathrin, mit der ich nicht nur das Referat viele Sitzungen vorher hielt, sondern auch so einige Schwätz-Unterhaltungen während des Kurses, wurde von befragt: „Sag mal, der rechte mit den roten Haaren, wie findest du den so?“ Sie: „Der??? Nee, also, hmm, nääh! Gar nicht mein Fall! Wieso stehst du den gerade auf den?“ „Ach, komm, der ist doch echt mal süß mit seiner Brille.“ „Viel zu sehr Nerd, und sein weißes T-Shirt ist so faltig wie der zerknüllte Entschuldigungsbrief meines Ex, der fremdging.“ „Aber...“ „Na, wenn schon, dann sein Referatspartner.“ Oder der bauernhafte Fußballfan mit dem rollenden "r", dessen Schlafzimmerblick sie immer so sexy finde, aber ich eher nicht so.
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Ey, Vorgeschichte mit Überlänge!
Und jetzt ist die eigentliche Story über deine Busfahrt bestimmt noch langweiliger als deine vorige Anschmacht-Geschichte aus der Ferne. Oder?

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Weiß nicht, musst du selbst entscheiden. Gestern Abend, Wintersemester 2010/11, zweiter Mittwoch der Vorlesungszeit, wartete an der zentral gelegenen Uni-Bushaltestelle „Universitätszentrum“ eine Menge Menschen auf den Bus in Richtung Hauptbahnhof. Mit drei Minuten Verspätung (was zu anderen Zeiten ungewöhnlich wäre, aber vielleicht doch nicht ganz zu Rush-Hour-Zeiten) kam er endlich. Ich stieg als einer der letzten ein und wollte einen Doppelsitz-Platz ganz hinten ergattern, an dem ich alleine sitzen würde. Den gab es natürlich nicht.
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Ich hatte aber am angelangten Ende des Busses drei Möglichkeiten. Erstens, ich setze mich auf den letzten freien Platz der Viererreihe ganz ganz hinten, der links und rechts von lauten Vollidioten flankiert war. Zweitens, ich setze mich neben einen Typen, dem ich schon oft in der Uni begegnet war, ähnliche Geschichte wie bei „Philipp“, sehr hübsch, nur weniger modefixiert als „Philipp“, eher auf lässige unprätentiöse Art gut gekleidet, Soziologie-Hauptseminar statt Englisch- oder Geschichtskurs, Asia-Migrationshintergrund wie bei mir, jedoch deutscher Vorname, hatte sogar ein paar wenige Sätze mit ihm in jenem Seminar gewechselt. Wäre mir aber irgendwie leicht unangenehm gewesen, neben einen attraktiven Typen zu sitzen, den man kaum kennt Drittens, ich setze mich neben „Philipp“.
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In dieser Situation entschied ich mich spontan für letztere Option, obwohl auch attraktiver und kaum gekannter Nebensitzer und daraus resultierender Unsicherheit. „Philipp“ trug einen schwarzen langen wolligen Mantel mit Kapuze, eine beige Hose und schwarze flache Stoffsneakers. Hellblaue Umhängetasche. Jedes Teil für sich war stilvoll, aber zusammen sah es etwas komisch aus, die Kleidungsstücke waren zwar farblich nicht ideal aufeinander abgestimmt, machten aber dafür einen sympathisch-verpeilten Eindruck, der wiederum doch zu ihm passt. Frisur und Brille bleiben aber wie vor zwei Semestern dieselben.
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Als ich mich jedoch neben ihn setzen wollte, konnte ich das nicht optimal, weil seine Tasche etwas aus seiner „comfort zone“ herausragte und etwas von meinem Sitzplatz einnahm. Ich saß also parallel zu seiner Messenger Bag (oder war es eine Laptop-/Netbook-Tasche?) etwas angeschrägt in Richtung Buskorridor, also irgendwie leicht draußen. Machte mir aber nicht viel aus, die Mischung aus Freude (über das Sitzen neben „Philipp“) und Verunsicherung (wegen des Sitzens neben dem von mir angeschmachten „Philipp“) überwog, manchmal schaute ich ihn aus meinem linken Augenwinkel an, versuchte es zumindest. Tolles Kinn, bemerkte ich in meinem Kopf. An der Mitte der Busstrecke angelangt, regt sich „Philipp“, der nach seiner Tasche greift. Ich wollte dies schon als Reaktion auf das baldige Aussteigen aus dem Bus deuten, und wollte vom Sitz aufspringen, um ihm dafür Platz zu machen, doch da nehme ich über meine Kopfhörer meines MP3-Players ein „Nee, nee“ aus seinem Mund wahr. Ich dreh mich schnell zu ihm hin und bin für eine Millisekunde leicht verwirrt. Er sagt anschließend leicht verschämt „Sorry“. Ich bin noch verwirrter und frage schnell: „Hm, wieso denn?“ „Ich hab mit meiner Tasche so breitgemacht.“ „Oh, ach, kein Ding!“. Ich grinse ihn an und drehe mich wieder zurück. Ich grinse in mich hinein, weil ich seine Stimme wieder gehört habe.
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Und dann denke ich: „Hey, das wäre doch DIE Chance, ihn mal richtig kennenzulernen!“ Ich überlege in den nächsten drei Minuten, ob und wie ich das Mini-Gespräch gerade fortsetzen sollte. Ideal wäre es, ihn auf die Dozentin unseres damaligen gemeinsamen Englischkurses anzusprechen oder über den Kurs. Es wäre DIE Gelegenheit gewesen! Dann fiel mir aber ein, dass es aber peinlich wäre, dies zu tun, weil ich die Klausur ja damals nicht bestanden hatte und denselben Kurs, diesmal bei jemand anderes, wiederholen muss. Schweigen. Ansonsten gäbe es nur wenige Möglichkeiten fürs Ansprechen, schon eine Bewunderung für seine Tasche käme käsig herüber. Ich frage mich, was er in diesem Moment wohl denkt, was er gerade von mir denkt, ob er in seinem Leben überhaupt einen Gedanken an mich verschwendet hat. Eineinhalb Minuten vor dem Erreichen meiner gewünschten Haltestelle: „Ähm, könntest du mal auf den roten Knopf da drücken?“ Ich verstehe sofort, dass „Philipp“ aussteigen will, auch aussteigen will. Ich: „Klar, ich muss hier auch gleich raus!“ Ich bleibe nüchtern-freundlich, er auch. Dies sollte meine notorische Unsicherheit gegenüber Menschen allgemein und Männer speziell übertünchen.
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Ich traue mich immer noch nicht, ihn richtig anzusprechen. Später steigen wir gemeinsam aus, erst ich, dann er. Wir warten noch an derselben Fußgängerampel auf ihr Grünwerden, überqueren dann die Straße, laufen noch ca. 30 Meter zusammen, ohne ein Wort zu sagen. Wir sind ähnlich schnell im Laufen. Als ich noch in meiner Tasche krame, ahne ich, dass „Philipp“ bald nicht mehr den Fußweg mit mir teilen wird, denn er biegt dann rechts in ein Gässchen ein. Das war es wohl für heute. Ich seufze leise und melancholisch. Ich stelle ich gedanklich mir vor, wie ich eine Strichliste mit der Überschrift „Verpasste Chancen“ um einen weiteren Strich erweitere.
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Samstag, 28. August 2010

13 Minuten Stress



Ausgangslage: du als Student sitzt gerade in der Universitätsbibliothek und willst an einem Montag Nachmittag von Würzburg aus zu deinen Eltern nach Kreuzwertheim heimfahren, was zwar für einen Montag ungewöhnlich ist (Donnerstage/Freitage/Samstage sind üblicher), aber du wegen deinen Eltern dennoch tust.
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Du hast nur noch sehr wenig Bargeld dabei, das Girokonto ist für einen abhebbaren 5-Euro-Schein zu sehr leergeräumt und musst trotzdem über die Summe von 3,50 Euro (mit Vorzeigen des Studentenausweises, sonst 5 Euro) verfügen, sonst kannst du nicht Bus fahren. Du hast keine günstigere Möglichkeit, nach Wertheim (nur dort ist die Endhaltestelle von Würzburg aus, egal ob Bus oder Bahn) zu kommen. Und du willst weder deine Mitbewohnerin wegen Geld bitten, weil du es bisher zweimal getan hast und immer ein schlechtes Gewissen dabei hattest, noch willst du deine Eltern per Telefon nochmal anbetteln, von ihnen extra für das Busticket nochmal einen Mini-Betrag überwiesen zu bekommen.
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Und du besitzt ein Prepaid-Handy, doch dein Guthaben ist alle. Du musstest ein paar Minuten zuvor deinen Vater via Telefonzelle im Bibliotheksgebäude anrufen, weil du den ersten Bus mit der Abfahrtszeit 14:33 Uhr verpasst hattest und du nun Bescheid sagen solltest, dass du den nachfolgenden Bus um 15:30 Uhr nehmen wirst, der dann exakt eine Stunde später in Wertheim angekommen sein wird. Doch von dem ganzen Geld - deinen Vater hast du aufs Handy angerufen, was nicht günstig ist - bleibt nicht mehr viel übrig, genauer gesagt, 3 Euro. Du kannst dich aber daran erinnern, dass du noch mindestens zwei Pfand-Einwegflaschen daheim hast, die du abgeben könntest, um wieder auf 3,50 Euro (Busticketpreis) zu kommen.
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Und dir bleibt überhaupt nicht mehr viel Zeit, um von der Bibliothek zu dir nach Hause zu kommen, um die Flaschen abzuholen, um diese wiederum in einem Supermarkt abzugeben, das Pfand zu kassieren und schnell zum Busbahnhof Würzburg zu gelangen. Was tun, wenn es jetzt gerade 14:52 Uhr ist?

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Ich habe die Buslinie 14 vor Augen, deren nächste Abfahrtszeit von der nächstgelegenen Haltestelle "Am Hubland" 15:05 Uhr beträgt. Ich mache mich spätestens um Punkt 15 Uhr auf, da man allerhöchstens in drei Minuten zu Fuß dorthin kommt, es aber wegen den bescheuerten Baustellen und Umwegen länger dauert. Ich beeile mich, denn man weiß ja nie. Ich komme pünktlich dort an, eine Minute später kommt der Bus angefahren.
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Ich steige ein und schaue quasi im Minutentakt auf meine Armbanduhr. Dank der Fahrpläne im Internet weiß ich, dass, wenn alles gut geht, ich um 15:17 Uhr an der Haltestelle "Stift Haug" ankomme, von dort aus ich in fast zwei Minuten daheim wäre. Gleichzeitig habe ich "15:30" im Kopf und schwitze aus Nervosität, da der Verkehr im Laufe der Busfahrt nicht ganz durchlässig ist.
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Ich steige tatsächlich um 15:17 Uhr aus und gehe schnell, anstatt zu rennen, in Richtung Wohnung. Ich will ja nicht als gestresster Chaot in der Öffentlichkeit auffallen. Es dauert nicht lange, bis ich da bin. Nachdem ich die Tür aufmache, renne ich mitsamt meinem Gepäck (Umhängetasche und vollgepackter Rucksack) nun doch, indem ich die vielen Treppen hochhaste. Es sind vier Stockwerke!!! Nach nicht mal einer Minute erreiche ich unsere Haustür. Ich schließe auf, laufe schnell in mein Zimmer und nehme die Stofftasche mit den insgesamt vier Pfandflaschen mit. Während ich das tue, sage ich zu meiner anwesenden Mitbewohnerin Chrissie nur: "Ich muss auch gleich wieder weiter!"

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Keine zwei Sekunden später stehe ich jenseits der Wohnung und laufe auch wieder die vielen Treppen herunter, mehr noch, ich überspringe viele Stufen. Ich jumpe sozusagen down. Unten angekommen laufe ich schnell zur gegenüber seienden Kupsch-Filiale. Ich bahne mir meinen Weg durch die paar Kunden in Richtung Pfandautomat. Es geht alles schnell, nach etwas mehr als einer Minute bekomme ich den Pfandbon ausgestellt. Keine Zeit verlieren, schnell zur Kasse!
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Doch, Mist, da stehen an beiden offenen Kassen jeweils mindestens vier Kunden. Typisch! Ich wippe wort- und hilflos mit meinen Füßen hin und her, während ich vor der mittellangen Schlange stehe. Es ist 15:23 Uhr. Oh nein, oh nein! Zeitraffer...es ist 15:27 Uhr, endlich draußen und um einen Euro reicher. Jetzt aber keine Zeit verlieren, ich gehe wieder schnell, diesmal ab zum Busbahnhof. Es ist mit all dem Gepäck und den vielen Passanten nicht einfach, durchzukommen, ohne wie ein von Zeit geraubter Mensch aufzufallen, was ich aber bin.
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Dann Ampel, und kurz vor Wegfahrt erreiche ich den gewünschten Bus nach Wertheim. Es ist genau halb 4. Die 3,50 Euro werden beim Busfahrer sofort verbraten, dann schnell einen Platz ausgesucht, denn sogleich fährt der Bus, der keine Gnade kennt, was Zuspätkommer angeht. Mann, was für ein Glück. Und aus dem gestressten Sray wird ein heftig schwitzender Sray, der glücklich und erleichtert ist.
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Mittwoch, 7. Juli 2010

Nachtrag zum Café-Ludwig-Abend (03.07.10)

Vorgeglüht mit Wein, Lara und Janina (Verabredung von Lara) bekamen die Reste der Spagetti bei mir daheim. Dann ging es nach die Treppe runter und ein paar Schritte, die die Straße überquerten, um zum Tanzcafé Ludwig zu gelangen.


Gott, muss ich betrunken gewesen sein! Hab zwar nichts im "Ludwig" getränkemäßig bezahlt und auch nichts ausgegeben bekommen. Doch der Merlot knallte rein. Marc L. und Michi D. waren da und auch ganz viele Leute, die ich kenne. Ich habe recht lange getanzt. Aber mehr vom Abend weiß ich jetzt auch nicht mehr.


Das Ende vom Lied: ich habe meinen Brechreiz zwar während des Herunterschreitens der Treppe vom "Ludwig" zum Ausgang zwar unterdrücken können, doch kurz vor meiner Haustür...wuuahhhhhhhrgh. Voll auf den Asphalt, teilweise auch auf meine weißen H&M-Shorts. *heul*

Freitag, 2. Juli 2010

Kleine Portionen Vol.32



1) Zwei Blogeinträge, die nachträglich fertig wurden: Vom Geburtstagsfeier-Marathon-Wochenende blieben noch die Bine-Feier und die ASIBRAUT-Feier ungeschrieben, die als Einträge ich euch schuldig war. Hier nochmal SchmAdrian-Feier (link!), hier der nachträglich verfasste Post zur Bine-Feier (link!), hier jener zur ASIBRAUT-Feier (link!).
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2) Es ist nun amtlich: ich habe mein Sony Ericsson K770i, also mein geliebtes Handy, vor zwei bis drei Wochen verloren. *heul* Mit jenem Handy konnte ich noch solche Fotos wie oben schießen. Schnell wurde jedoch Ersatz gefunden, nämlich ein Samsung-Handy der spartanischsten Sorte: E 1080 (link!) heißt's. Farbdisplay, Sudoku-Game, Kalender, Telefonbuch, Taschenrechner, Umrechner, Stoppuhr, Notizfunktion, Timer, Pseudo-Taschenlampe Alarm. Nicht viel mehr hat es, was eigentlich tragisch ist, aber für die Zeit reicht's erst mal. Also auf eine integrierte Kamera oder einen drinsteckenden MP3-Player muss ich erst einmal verzichten. Wer meine neue Nummer erfahren will, schreibt mich in einen der "Social Communities" an, siehe Punkt 3 weiter unten...
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3) Meine Aktitivität in sogenannten Social Communities lässt sich im letzten Monat Juni mit diesen Prozentzahlen ungefähr ausdrücken: Ich war in 35% meiner insgesamt für Social Communities aufgewandten Zeit auf Facebook. Ansonsten 25% auf StudiVZ, 17% auf Gayromeo/Planetromeo, 14% Deviant Art (Kunst-Community für traditionelle wie digitale Kunst), 5% auf Flickr (viel seltener als anno 2006), 3% auf tumblr (etwas vielseitiger als Twitter) und 1% auf Twitter (echt rar geworden, meine Tweets, aber auch etwas langweilig geworden, das Twittern). Die hohe Prozentzahl bei Facebook lässt sich dadurch erklären, dass ich wieder fast süchtig bin nach den Facebook-Browsergames, vor allem FarmVille, YoVille, Vampire Wars, SuperPoke Pets und Restaurant City hatten es mir angetan. Auch Geo Challenge ist cool. Die Renaissance der Facebook-Browser-Sucht. :D
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Mittwoch, 30. Juni 2010

Sorry, Claudi, SchmAdrian und Flo-H! ;)



Großes Sorry dafür, dass ich heute bereits zum zweiten Mal nicht zur EU-Vorlesung erschien! *schäm*

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Letzte Woche konnte ich wegen Referatsvorbereitung nicht kommen. Doch dieses mal war es wohl so, dass ich mich gestern Abend mit Flo-H verabredete, um die zweite Halbzeit des Spanien-Portugal-WM-Spiels zu sehen. Danach pflanzten wir uns mit Bier auf eine Bank auf der Dachterrasse. War ein angenehmes laues Lüftchen oben in seinem Wohnheim...im Gegensatz zu unten, wo man die Hitze und Schwüle durchaus zu spüren bekam.
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Danach fuhr ich noch ein wenig in der Gegend von Würzburg herum. Unter anderem erklomm ich mit meinem Fahrrad das allererste Mal einen der zwei Berge, über den man nur zum Hubland kommt, also zur Philosophischen Fakultät I, zur Universitätsbibliothek, zur Hubland-Mensa, usw. Der bergige Weg, die Rottendorfer Straße, die ab der großen Kreuzung (nach der kreuzenden Schnellstraße) ihren Winkel ändert, gilt als steil und viele meiden ihn. Doch als ich mich mal nachts mit praktisch null Publikum herantraute, war das Hochfahren nicht so schlimm wie befürchtet. Nicht, dass der Uni-Berg ein Kinderspiel war, aber es war nicht unmöglich. Mann, war ich stolz auf mich!

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Weil ich daheim nach dem Absteigen vom Rad sofort das Schwitzen anfing, musste ich duschen. Also tat ich es, nach Mitternacht nämlich, als schon meine Mitbewohnerinnen längst im Bett lagen. Ich hoffe, ich war im Bad nicht zu laut und hatte irgendjemanden aufgeweckt. Jedoch mache ich so etwas sonst nicht. Nachdem ich sauber, rein und duftend im Bett lag und 20 Minuten so halbwach da lag und einschlief, vergingen die Stunden.
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Erstes Aufwachen um 08:05 Uhr. Verdammt, erste Vorlesung verpasst! Wieder eingepennt. Zweites Erwachen um 12:45 Uhr. Oh, Shit, noch eine verpasst! Ich schaue auf mein Handy und sehe eine SMS eingeblendet...von SchmAdrian: "Du assi kommst schon wieder nicht zur vl, du wirst großes leid erfahren, claudi hilft mir beim foltern!" :D
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Freitag, 16. April 2010

Ich sollte mehr lesen...



[ (c) 2010 by SR / Sray]

Komme einfach nie so richtig dazu, ein Buch ganz durchzulesen, bzw. hat mich in den letzten Monaten nie ein Buch so richtig gepackt, um gänzlich gelesen zu werden.

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Irgendwie verliere ich sonst dann das Interesse, wenn das Buch nicht fesselnd genug geschrieben ist.
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Dabei muss ich gerade für mein Englisch-Studium lauter Bücher lesen. Unsere Lektüreliste dafür ist verdammt lang! Aber oft ist das mit dem Lesen dieser Pflicht-Bücher auf Englisch halt so eine Sache...da muss man sich immer so überwinden. Das klappt dann aber oft nicht so.
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Dabei gelingt mir das Lesen auf Englisch hingegen immer auf Webseiten, die eher nicht so viel mit Literatur oder generell mit dem Studium zu tun haben. Und wehe, jetzt kommt irgendeiner und will mir was über diese zweifelhaften eBooks oder dieses iPad erzählen!
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Mittwoch, 10. Februar 2010

Klausurenfreie Zeit - ENDLICH!



Vorerst habe ich in diesem bald ausgehenden Semester keine Klausuren mehr zu schreiben. *juchee*

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Ich hatte im ersten Semester sechs Klausuren zu schreiben, im zweiten Semester, so weit ich weiß, im dritten Semester vier, im vierten Semester drei und in diesem Semester waren es nur zwei Klausuren.
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Ja, in diesem fünften Semester hatte ich einigermaßen Glück, ich hatte für die zwei stressig werdenden Zwischenprüfungen in Sozialkunde (einmal Teilbereich Politikwissenschaft, einmal Soziologie), die im März anstehen werden, mir extra wenig Verbindliches vorgenommen. Ich habe viele Vorlesungen ohne Klausur-Pflicht besucht. Eine Klausur gab es in Englisch bei der Übersetzungsübung, die andere war die Klausur zur BRD-Vorlesung.
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Und für die letztere Klausur hatte ich, wie so oft, mich wieder viel zu spät darum gekümmert. Mit dem ernsthaften Lernen fing ich viel zu spät an und musste extra eine erholsame Nacht fürs Nachlernen einbüßen. Ich tat alles, um meine Müdigkeit durch das Durchmachen in Grenzen zu halten: Kaltdusche, Espresso mit Zitronensaft (Espresso Romano), viel Sprudel und falsche Disziplin. Letztendlich müsste ich wohl bestanden haben, aber für eine gute oder sehr gute Note wird es nicht mehr gereicht haben.
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Immerhin hatte ich nach über 36 Stunden (!) wieder ein Auge zu machen dürfen, lag ich doch am Sonntag Morgen um 9 Uhr das letzte Mal im Bett. Einschlafen ging dann erst um 21 Uhr...
Mann, hatte ich aber schlimme Augenringe (siehe Foto)!
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Dienstag, 22. Dezember 2009

Alles Gute nachträglich wünsche ich...

[Bild kommt bald...]

...den Queers "Reckoner/Oli T.", "Say Nick" und "CineFlo"!

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Meinen drei in meinem Blog getaggten Leute, die alle im Dezember Geburtstag hatten, möchte ich nachträgliche Glückwünsche aussprechen. Ich hatte es leider versäumt, für jeden einen eigenen Blogeintrag zu kreieren. I'm sorry!
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Aber das mit den einzelnen B'day-Posts hatte ich ja bereits (link1!) letztes (link2!) Jahr (link3!) jeweils einmal umgesetzt.
Also: Flo (06. Dezember), Oli (10. Dezember) und Nick (11. Dezember), fühlt euch von mir gedrückt! :)
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Freitag, 18. Dezember 2009

Socialized & Partied Hard! - Dez 09, Teil 1



In den letzten Tagen seit dem English Pub Quiz (link!) habe ich vieeeeeel mit Leuten unternommen...

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1) Da wäre zum Beispiel der vollgepackte Freitag (11.12.2009). Wegen den Fülle an Ereignissen kann ich mich leider nur mit Ellipsen, also mit unvollständigen Sätzen ausdrücken:
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Zu allererst einmal um ca. halb 9 Uhr morgens mich mit "Chris On Fire" getroffen.
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Dann gemeinsam mit dem Bus zur Phil I-Fakultät (am Hubland) gefahren. Dort "Iri" empfangen und in der Caféteria Kaffee gesoffen. Anektoden, Gekichere, Fotoschießen.
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Dann zu dritt mit dem Bus zur Phil-II-Fakultät (Wittelsbacherplatz) getuckert. Ich anschließend mich von den anderen kurzzeitig getrennt und sogleich in die Sprechstunde eines dortigen Dozenten gegangen.
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Dann zur sogenannten "Sanderuni" per Bus gecruiset und eine Immatrikulationsbescheinigung ausgedruckt.
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Diese dann nach einem 5-minütigen Fußmarsch beim WÜ-Studentenwerk abgegeben (muss man als Wohnheimsbewohner jedes Semester vorzeigen, is'so, weiß nicht wieso).
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Anschließend Pfandflaschen abgegeben, dann wieder mit dem Bus zurück zum "Wittel".
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Chris, Iri und auch SchmAdrian empfangen, wieder mit dem Bus befördert, diesmal zur Mensa am Hubland. Auf SchmAdrians Freundin und auf eine Volkskunde-Studentin gewartet, zu sechst dann mensiert.
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Der Volkskunde-Studentin "Tschüss" gesagt und zu fünft dann in die Altstadt heruntergefahren. Fotos gemacht, dann ab ins Warme, was eine Discounter-Bäckerei zur Verfügung stellte.
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Schlussendlich zu den Haltestellen des WÜ-Busbahnhofes geschlendert, Konversation geübt, mich von den restlichen vier verabschiedet. Alleine den Bus nach Wertheim genommen.

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2) Letzten Montag (14.12.2009) nahm ich im Wohnheim an der abendlichen B'day-Zeromonie eines der Wohnheims-Tutoren teil.
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Ich hatte eigentlich vorgehabt, nur kurz vor Ort zu sein, um dann wieder in mein Appartment zu verschwinden. Doch ich beließ es nicht bei einem Bierchen, sondern nippte noch an dieser und jener Spirituosen-Saft-Mischung, bis ich irgendwann zu tief ins Glas...nein, in den Plastikbecher geschaut hatte. Ergo: Kater am nächsten Morgen plus Teil-Filmriss!
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Betrunkenheitsskala: 6 von 10!

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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Sray hat einen neuen Mitbewohner!



Heute wird mein neuer Mitbewohner einziehen.

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Im letzten Semester zog ja sein Vorgänger aus (link!). Mein neuer Mitbewohner hatte sich vor zwei Wochen vorgestellt. Allerdings hatte er an jenem Tag einen für mich unpassenden Moment erwischt: einen Vormittag nach einer durchzechten Nacht! Kaum 15 Minuten nach meinem Erwachen klingelte es. Und da stand er - mit seiner Mutter! Seine Mutter hatte einen etwas strengen, prüfenden Blick gehabt. Sie sagte in den fast 10 Minuten, in denen Mutter und Sohn da waren, nicht viel.
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Beide waren also in der WG und schauten sich alles an. Ich habe ihnen die Terrasse gezeigt und das Bad, die Küche und...mein unordentliches Zimmer. Oh weh, war das peinlich. Aber sie wollten sich ein Bild davon machen, welche Möbel er zur Verfügung haben wird und so. Und zumindest waren alle anderen Zimmer aufgeräumt - mehr (Küche) oder weniger (Bad).
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Erst nach fünf Minuten tauschten wir unsere Namen aus und er erwähnte den Einzieh-Termin: 1.Oktober. Zum Schluss machte ich noch den Witz, dass spätestens an eben diesem 1.Oktober mein Zimmer aufgeräumt sein wird. Das Eis war gebrochen, beide lachten.

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Er kam sehr nett rüber! Heute jedenfalls sollte er - wie es viele andere Neulinge im Wohnheim gemacht haben, einziehen, aber bisher ließ er sich nicht blicken. Naja, er lässt sich wohl Zeit. Oder seine Mutter hat ihm abgeraten, mit mir zusammenzuziehen, haha.

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UPDATE (02.10.2009)
Hmm, komisch. Also bisher ist mein designierter Mitbewohner noch nicht in der WG aufgetaucht. Ich sehe auch keine Veränderungen: von vollen Kartons, Taschen und neuen Sachen ist auch nichts zu sehen. Hoffentlich hat ihm seine Mutter die Idee des Einziehens in diese WG nicht ausgeredet, nachdem beide mein damals unordentliches Zimmer (HABE MITTLERWEILE AUFGERÄUMT!!!). Vielleicht kommt er aber auch nur ein paar Tage später als geplant...

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UPDATE (15/10/2009)
Es hat sich doch noch einiges verändert, was "ihn" angeht.
In der letzten Woche lag auf dem Küchentisch eine meiner Biomülltüten, welche mit grünem Fineliner beschriftet wurde - nichts anderes Papiernes war wohl in greifbarer Nähe. Die Notiz fing an mit "Hi" und hörte vor der Handy- und der ICQ-Nummer auf mit "LG Clemens". Darin stand, dass er am 14.10. kommen wollte, was gestern ist.
So habe ich letzte Woche aufatmen können und habe ihn dann an eben jenem 14.10., d.h. gestern, in der WG empfangen.Wir haben geredet und uns besser kennengelernt. Und ja, er ist wirklich nett! :)
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Freitag, 18. September 2009

Neulich in der H&M-Kabine


Diesen schwarzweißen V-Neck-Pullover hätte ich mir fast gekauft,...

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...bloß hatte ich keine 25 Euro dabei gehabt....*seufz*
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Mittwoch, 16. September 2009

Zweimal gesündigt im Labyrinth (15.09.09)


Gestern war ich im "Laby" (Labyrinth Diskothek).

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Ich hatte fünf Flaschen Pils und einen Shot Jägermeister gesoffen. Wieder zu viel Geld für Alk ausgegeben. Aber das war noch nicht alles.
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Es stand mitten im offenen Raucherbereich dieses Mal ein überlebensgroßen Eisbechers! Nun, es war eigentlich ein Wohnwagen-Verkaufsstand, der die Form eines Eiscreme-Behälters hatte. Die Promotion-Aktion ging von der Eis-Edelmarke "Häägen-Dazs" (link!) aus.
Und die nette junge blonde Frau im XXL-Eisbecher vergab tatsächlich kostenlos Mini-Eisbecher in verschiedenen Geschmacksrichtungen mit Mini-Löffelchen. Leider konnte ich trotz meiner Diät (Eiscreme ist eigentlich nicht erlaubt für mich) nicht widerstehen und nahm zwei dieser süßen (im doppelten Sinne) Becher mit Dank entgegen. Und war sehr glücklich!
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Und zum Überfluss gab mir ein Hetero-Typ spitznamens "Hopf", den ich mit zwei anderen Typen kennengelernt hatte, eine Kippe aus. Wahrscheinlich wollte ich cool wirken und rauchte mit, zog aber nur vier Mal oder so daran. Plötzlich wirkte der Alk im Bier und nun im Bauch so richtig. Uiuiui! Ihr wisst ja, ich bin Nichtraucher und war mal Gelegenheitsraucher...
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Ach ja, Gossips "Heavy Cross" wurde diesmal u.a. auch gespielt. Im Gegensatz zum Café-Ludwig-Abend (link!) tanzte ich wieder frohen Mutes mit Freunden dazu. Yeah!

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Betrunkenheitsskala: 5 von 10!
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Montag, 14. September 2009

Mein (neues) Fahrrad und ich!



Wie schön, endlich wieder ein Fahrrad zu besitzen! :)
(Auf dem Foto mit den zwei Augenringen ist es jenes mit dem weißen Sattel, siehe Pfeile...)

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Nachdem mir vor drei Jahren mein Fahrrad während der Wertheimer Michaelismesse geklaut worden war, kann ich wieder eigenständig in der Gegend herumradeln. Seit dem Diebstahl saß ich immer seltener auf dem Sattel, wodurch ich von Zeit zu Zeit immer fetter wurde. Ja, isso! Das Fahrrad war das Einzige, was dem Fetterwerden zumindest ein bisschen entgegenhalf.
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Aus Geldgründen konnte ich mir seitdem nie ein neues Rad kaufen. Ich lieh mir seit dem Klau nicht sehr oft die Bikes meiner Eltern. Warum nicht? Jenes meiner Mutter war so ein sperriges City-Rad mit Körbchen hinten. Peinlich. Mein Vater hatte ein Rennrad, eines in rostrot. Damals fand ich das unbequem.

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Irgendwann hatte sich mein Dad einen neuen Renn-Drahtesel gekauft. Er war nun weiß, vor allem der Sattel, teils blau. Ich nahm an, das andere Rennrad sei kaputtgegangen oder...haha...auch geklaut worden. Als ich letzte Woche für ein paar Tage in Wertheim war, kam heraus, dass das rote Fahrrad heil war. Nur fuhr er mit dem Exemplar einfach nicht mehr so oft. Es stand im Speicher herum, d.h. das rote Teil war für mich nicht ersichtlich gewesen.
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Also fragte ich dann, ob ich mir das weiß-blaue Rad für längere Zeit und für Würzburg ausleihen könnte.
Papa: "Das ist doch viel zu gefährlich, in Würzburg zu fahren! Denk doch an den Verkehr und die wenigen Radwege!"
Ich: "Ich bin doch kein kleines Kind mehr, ich kann auf mich selbst aufpassen. Außerdem bin ich dann nicht mehr so an die öffentlichen Verkehrsmittel gebunden und komme schneller von A nach B."
Papa: "Na gut! Aber wie willst du das Fahrrad nach Würzburg transportieren?"
Ich: "Mit dem Zug."
Papa: "Also guuut, dann mach' das so. Aber fahr ja bloß vorsichtig!"

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Seufz, typisch Vater. Jetzt gerade steht das Fahrrad angekettet am Fahrradständer der Universitätsbibliothek. Und auf die Fresse gefallen bin ich wegen des Fahrrads auch noch nicht. Ich, Vollpfosten, habe aber vergessen, für heute die herausnehmbaren KRYPTON-Fahrradlichter (link!) für vorne und hinten mitzunehmen. Verdammt!
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Ich liebe es, ein Fahrrad zu besitzen, denn so bin ich immerhin in einer Sache Herrn Leo ebenbürtig. Er hat nämlich seit langem eines.
Das Fahrrad ist einfach das Beste, Schnellste und Mobilste, was es gibt für eine kleine Großstadt wie WÜ. Denn ich kann weder das Skateboard noch diese Inlineskater fahren. Und alle anderen mobilen Sachen, die man so als Ottonormalverbraucher besitzen kann, sind nun wirklich nicht sehr gesund. Weder gesund für die Umwelt, noch für den eigenen Körper.
Ich mag mein Fahrrad, auch wenn dessen Sattel meinem (noch) verwöhnten Hintern Schmerzen bereitet, haha!
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Freitag, 24. Juli 2009

Nächste Woche: Englisch-Zwischenprüfung!



Oh, und ich davor habe ich Angst! Vor der Zwischenprüfung nämlich.

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Nicht-Geisteswissenschaftsstudenten / Nicht-Magister-Menschen werden dieses Prozedere eher als Vordiplom kennen. Nun, eigentlich sind es zwei Prüfungen: einmal die schriftliche ZP am kommenden Montag (27. Juli) und die mündliche ZP (29. Juli).
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Die meisten meiner Kommilitonen haben vor allem Schiss vor dem mündlichen Part. Während beim schriftlichen Teil Grammatikkenntnisse und Vokabel- / Sprachverständnisse (Wissen aus "Advanced English Practice I" und ...II und aus dem Einstufungstest des 1.Semesters) getestet werden, werden bei der "oral intermediate exam" am Mittwoch die Fachkenntnisse über SpraWi (Sprachwissenschaft) und LitWi (englische und amerikanische Literaturwissenschaft) abgefragt.
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Und auch wenn "die Mündliche" nur 15 Minuten, genauer gesagt, 2 x siebeneinhalb Minuten dauert (eine Hälfte SpraWi, die andere Hälfte LitWi, Einteilung jedoch variabel), weiß man da nie, worüber man da genau gefragt wird. Und worüber nicht.
Angesichts des nötigen Wissens über 100 Lektüren (!) der LitWi-Lektüreliste (Drama, Prosa, Poesie, Essays) ist das auch verständlich. Sachen von James Joyce, Tennessee Williams, Edgar Allan Poe, Ernest Hemingway, Toni Morrison, Jack Kerouac, natürlich William Shakespeare, u.v.m..
Und dann die Literaturepochen, in die man die Werke einordnen soll: "(Post- /)Modernism", "Victorianism", "Restoration", "Romanticism", "Realism", usw..
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Man vergisst dann bei all dem Stress, den man für die Lernvorbereitung für LitWi schiebt, dass es ja noch den Linguistik-Teil gibt. Und eben die schriftliche Prüfung. Und das Tolle ist: ich habe es noch nicht so gut drauf. Naja, habe ja auch noch zwei, bzw. vier Tage für die Scheiß-Lernerei Zeit... :D
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Mittwoch, 22. Juli 2009

Statt Schlaf...



Was ist das?

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Genau, eine von sehr vielen Tassen frisch gebrühtem Kaffee. Es gab heute acht Tassen Kaffee und null Stunden Schlaf. So schaut die Bilanz für den heutigen Mittwoch aus. Hilfe!!!
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So etwas würde ich ja normalerweise nicht machen, und die meisten Menschen könnten dies auch nicht nachvollziehen (Beispiel einer Gegenfrage: BIST DU KRANK, ODER WAS?!), gäbe es nicht einen Grund: Klausur! Na klar, "Netzwerktheorien".
Die letzten Tage konnte ich mich wegen der Englisch-Zwischenprüfung(en), wegen anderen Sozialkunde-Klausuren und wegen genereller Aufschiebe-Mechanismen und Faulheit nicht richtig dafür lernen. Das richtig verdichtete ernsthafte Lernen klappte dann erst gestern. Dies dann aber eher mäßig.
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Denn oft wurden die Lernsessions durch Hunderte von Klogängen (Die Mischung Mineralwasser + Kaffee macht's - uiuiui!) und gelegentlicher Ablenkungsversuche unterbrochen. Unter diesen Ablenkungsmanövern waren u.a. die Handlungen "sich aufs Bett legen und versuchen nicht einschlafen", "Englischordner sortierten", "spülen" und "nachdenken".

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Naja, hat ja heute dann aber doch irgendwie geklappt. Die Klausur zwischen 12h und 14h war zu schaffen. Ich war mir zwar bei keine der Fragen so 100%-ig sicher, aber immerhin habe ich immer etwas darüber geschrieben. Mal abwarten. Denn schließlich habe ich bei demselben Dozenten letztes Semester (wenn auch anderes Seminar-Thema) schon mal einen Schein versucht zu machen...klappte dann aber gar nicht. Ich hatte nicht bestanden.
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Inzwischen lässt aber die Wirkung der acht Tassen Kaffee nach...ächz...gähn...
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