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Montag, 16. August 2010

Mercury Prize 2010 - Die Nominees (M-X)



Der zweite Stapel Mercury-Prize-Nominierte 2010. Den ersten gibt es hier (link!).

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7) Laura Marling mit dem Album I Speak Because I Can (2010)
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Zwar kann ich mit ihrer Solo-Musik nicht so viel anfangen, weil die Mucke sehr stark folkig ist und ich so etwas oft nicht so arg mag, aber sie ist schon eine sehr sympathische Künstlerin. Sie ist die Freundin von Marcus Mumford und sang bereits auf Singles von rein männlichen Bands wie Noah and the Wahle und Mystery Jets. Weil mir sonst nicht viel einfällt: "Devil's Spoke", Single aus ihrem zweiten Album I Speak Because I Can (2010).
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Sie konnte bisher die Herzen sehr vieler Plattenkritiker-Herzen und die weiterer Musikpresse-Leuten verzaubern. Außerdem war sie bereits vor zwei Jahren eine Nominierte hier mit ihrem Debütalbum Alas I Cannot Swim (2008). Die Wahrscheinlichkeit des Sieges ist daher sehr hoch: 8 von 10! Sie würde jedoch höher sein, wäre sie eine Newcomerin!
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Laura Marling 'Devils Spoke' from Ben Magahy on Vimeo.

Ben Magahy Director of Photography

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8) Mumford & Sons mit dem Album Sigh No More (2009)
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Musikexpress, VISIONS, Rolling Stone, Intro und all die Leser des eigentlich veralteten, aber immer noch relevanten Mediums Musikmagazin: sie alle fanden das Debütalbum der Folkrocker Mumford & Sons, das letztes Jahr herauskam, superdupergut! Ich...als Folk-Nichtmöger...eher nicht. Weil ich aber nicht so sein will, poste ich auch ein Video des Folk-Quartetts: "The Cave" finde ich zumindest visuell ganz spannend! Sieht nett aus!
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Die Wahrscheinlichkeit des Sieges: 8 von 10 (hoch)! Denn Mumford & Sons waren nicht nur in Kritikerkreisen, sondern auch kommerziell erfolgreich. Auf Amazon.de (link!) ist Sigh No More (New Version) derzeit auf Platz 15 der CD-Bestseller-Liste! Höchstpositionen in den regulären Albumcharts: Nummer 1 in Australien und Irland, Platz 6 im UK, einen beachtlichen 29. Platz in Deutschland! Für eine Alternative-Band ist das schon erstaunlich!
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Mumford & Sons 'The Cave' from Ben Magahy on Vimeo.

Ben Magahy Director Of Photography

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9) Paul Weller mit dem Album Wake Up the Nation (2010)
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Der "Modfather" des Rock hat als Alteingesessener der Rockmusik einen ähnlichen Status wie Elvis Costello, Bruce Springsteen und so einen besonderen Status. Sie werden verehrt, jedoch eher für die früheren Alben ihrer Schaffenszeit als für die neueren musikalischen Ergüsse. Letztere werden zwar für gut befunden, für "sehr gut" aber nur von konservativen Rock-Kreisen wie dem Rolling Stone-Magazin. Stagnation ist längst in Sicht. Laut den Plattenkritikern soll das rockige Wake Up the Nation (2010) das beste Solo-Album des stilprägenden Briten seit Jahren sein, da es wieder so frisch und so kraftvoll klingen soll. Auch jüngere Hörer sollen genauer hinhören. Habe ich gemacht, aber die Singles aus dem vorigen Album, vor allem die Single mit Noel Gallagher, fand ich weitaus besser. "Wake Up The Nation" (siehe unten) ist...solala. Seine Stimme ist auch sonst besser.
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Wahrscheinlichkeit des Sieges: 5 von 10. Ich denke, aufgrund seines Alters wird Paul Weller eher belächelt werden, als dass sie ihm eine späte Anerkennung darlegen mit dem Spätwerk als Indiz. Eine Nominierung allein ist aber auch voll ok.
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Paul Weller - Wake Up The Nation
Hochgeladen von paul_foster. - Entdecke mehr Webcam Eigenschaften.

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10) Villagers mit dem Album Becoming a Jackal (2010)
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Mein persönlicher Favorit, ich wünsche mir, dass Villagers den Preis mit nach Hause nimmt. OK, dies ist zwar auch Folk, aber im Gegensatz zu Laura Marlings und Mumford & Sons' Musik gefällt mir diese Art von Folk viel eher. Woran liegt das? An der tollen Stimme von Conor O'Brien. Ich stehe einfach auf eine Stimme mit Vibrato. Und an der zärtlichen charmanten Musik des Iren, die eher zeitlos klingen will als nach vergangenen staubigen Zeiten. Es ist eine Überraschung, aber ja, Villagers finde ich voll gut! "The Meaning of the Ritual" soll dann auch der Teaser sein. Musik und Video sind top!
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Villagers ist zwar im Vergleich zu den Favoriten Mumford & Sons und The XX ein Underdog, doch zeigte der Sieg der relativ unbekannten Rapperin Speech Debelle, dass auch solche Künstler von den Mercury-Prize-Leuten geehrt werden können. Dass zweimal hintereinander nicht Jazz spielende Außenseiter (denn die Jazzer haben es ja am schwierigsten hier) gewinnen sollen, halte ich für eher unwahrscheinlich. Dass Villagers aber vielleicht fast gewinnen könnte, daran glaube ich aber vollkommen. Deshalb...Wahrscheinlichkeit des Sieges: 6 von 10.
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Villagers - 'The Meaning of the Ritual' from Villagers TV on Vimeo.

This is a homemade video made by Conor J. O'Brien for the song 'The Meaning of the Ritual' by his band 'Villagers'. January 2009

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11) Wild Beasts mit dem Album Two Dancers (2009)
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Mit 11) und 12) gibt es nun zwei Alben von Bands, die ich selber besitze und liebe, die aber - im Gegensatz zu Corinne Bailey Raes The Sea (2010) noch aus dem Jahre 2009 stammen. Wild Beasts sind supersympathische Indie-Post-Punk-Lads mit musikalischen Dream-Pop und Art-Rock-Nebensträngen. Sie haben mich durch die Tatsache, dass sie mit ihrem zweiten Album nominiert wurden, wirklich sehr überrascht. Im positiven Sinne natürlich. Denn auch dieses Album wurde von vielen Plattenkritikern mit überschwänglichen Rezensionen geehrt. Auf Musik-Bestsellerlisten kam Two Dancers (2009) jedoch nicht so häufig. Dieses Album ist weitaus weniger avantgardistisch als ihr Debütalbum Limbo, Panto (2008), was die Songstrukturen angeht.
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Wahrscheinlichkeit des Sieges: 6 von 10. Sie gehören jedoch zu den Mittelfavoriten. Das Problem mag vielleicht sein, dass sie nicht ganz so viele Menschen erreichen wie z.B. The XX. Oft werden nun mal auch Alben, die Publikumslieblinge sind, prämiert. Und ihr Album ist es eher nicht so. Ich nehme mal an, die Falsett- und Crooner-Stimmen der Sänger Hayden Thorpe und Tom Fleming sind immer noch eher gewöhnungsbedürftig. Vielleicht klingt ihre Musik aber auch immer noch zu camp oder zu gay für manche, auch wenn alle Bandmitglieder, glaube ich, Heten sind. Doch wenn man "Hooting & Howling" (link!) hört, sollte man meinen, dass das Exzentrische der Stimme und das lässig-rhythmische der Musik super zusammenwirkt. Habe aber schon darüber gebloggt, auch über die dritte Single "We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues" (link!). Deshalb gibt es hier "All The King's Men", die zweite Single.
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12) The xx mit dem Album xx (2009)
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Keine Frage, The XX haben die Musiklandschaft letztes und dieses Jahr so richtig aufgemischt. Die Band steht als Speerspitze für viele Style-Revivals (modischerseits genauso wie in der Musik) und ist von allen Bands und KünstlerInnen hier sicherlich die unter dem gemeinen Volk beliebteste Nominierung. The XX gelten nach Vampire Weekend als DIE neue Indie-Konsensband, auf der sich auch eh viele Hipster-Menschen einigen. Durch den Ausstieg ihrer Gitarristin und Keyboarderin Baria Qureshi, durch das Galerie-Happening mit dem Angucken eines neu gedrehten Musikvideos in einem Museum und durch Blog-Hypes wurde das jetzt seiende Trio sehr sehr bekannt und berühmt, was die drei introvertierten Bandmitglieder natürlich eher verunsichert oder verunsichern könnte.
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Fakt ist: das Debütalbum xx (2009) funktioniert nicht beim ersten Mal, da die Songs auf niedriger Flamme brennen. Doch je mehr man den minimalistischen Tracks zuhört, desto mehr versteht man den berechtigten Hype um Romy, Oliver und Jamie. Das Album flutscht in einem Rutsch durch, berührt aber auch gleichzeitig sehr. Und wenn selbst der erste Track namens "Intro" überragend ist, dann ist xx doch mehr als eine akustische Reise wert. Es gibt bereits vier Musikvideos: "Crystalised", "Basic Space", "VCR" und "Islands", wobei letzteres sicherlich für The-XX-Verhältnisse ungewöhnlich hochglänzend gedreht wurde. Um The XX zu raffen, möchte ich aber lieber das unfassbar karge, jedoch verletztliche "Crystalised" hier posten. Es geht um Drogenmissbrauch.
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Wahrscheinlichkeit des Sieges: 9 von 10. Wegen des Publikums-Magnetismus, wegen des vielen Lobes aus Musiker- und Musikpressekreisen. Weil sie bereits so viel erreicht haben als noch junge Musiker. Weil Minimalismus und die Musikgenres Shoegaze und Dream Pop wieder in ist, und genauso, schwarz zu tragen. Und natürlich, weil das Album super ist!
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The xx - Crystalised (official music video)
Hochgeladen von HANS_PREISSLER. - Entdecke weitere Musik Videos.
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Mittwoch, 3. März 2010

Tagversüßer des Tages Vol.192



Wild Beasts mit "We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues".
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"We Still..." war der beste der zehn Tracks aus dem zweiten Album Two Dancers (2009) der britischen vierköpfigen Band. Wild Beasts machen laut WIKIPEDIA (link!) "Indie rock, art rock, baroque pop, dream pop [und stehen unter anderem für das] post-punk revival".
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Wer das Musikvideo zu dieser dritten Singleauskopplung drehte, steht unten. Wirklich atemberaubend ist der Plot des Videos zwar nicht, sieht aber schön gefilmt aus und passt gut zur von der Musik erzeugten Stimmung.
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Wirkung: Das Trabende und das gleichzeitig Meditative in diesem Lied, also die Bewegung und das Innehalten, werden nicht nur durch das Dahintreiben in der Liegehaltung der vier Bandmitglieder dargestellt. Dass die Jungs sich selbst aber auch nicht bewegen, dass nur ihre Mimik verrät, dass sie träumen und nicht tot sind, steht im Kontrast zum kaum endenden Fortgleiten.
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Erst sind die wilden Biester bei "Hooting & Howling" (siehe Link unten) unter Wasser schwerelos, dann sind es auch hier in der Luft. Was für ein cooler roter visuell-inhaltlicher Faden!
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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON WILD BEASTS

"Brave Bulging Buoyant Clairvoyants"
(Single aus dem Debüt Limbo, Panto (2008), Vol.4)

"Hooting & Howling"
(erste Single aus Two Dancers (2009), Vol.151)

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Wild Beasts - We Still Got The Taste Dancin' On Our Tongues from Institute For Eyes on Vimeo.

We Still Got The Taste Dancin On Our Tongues is a tale of insatiable lust, full of twisted bawdiness and louche adventures, in Wild Beasts unique, inimitable style.

Video directed by Luke Seomore & Joseph Bull
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Donnerstag, 7. Januar 2010

My Heavy Rotation Vol.32



Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Editors
[Das ganze Album In This Light And On This Evening, mein persönliches Lieblingsalbum des letzten Jahres! Platz zwei war Gossips Music For Men (2009).]
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- Jamie T
[Das ganze Album Kings & Queens, mein fünftliebstes Album des letzten Jahres!]
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- Wild Beasts
[Das ganze Album Two Dancers, mein drittliebstes Album des letzten Jahres!]
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- The XX
[Das ganze Album XX, mein viertliebstes Album des letzten Jahres gewesen.]
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- Annie
[Sehr oft durchrotierend: "My Love Is Better", "Songs Remind Me Of You" und, mit Abstrichen, auch "I Don't Like Your Band" aus ihrem zweiten Album Don't Stop (2009).]
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Dienstag, 5. Januar 2010

Lieblingssongs der 53. Woche (28.12.09 - 03.01.10)



01 (16) Wild Beasts - We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues

[Two Dancers der englischen Indie-Band Wild Beasts hat es, obwohl ich mir ihr zweites Album erst als im Dezembermonat geholt hatte, auf Platz 3 meiner Lieblingsalben 2009 geschafft. Solide sind die anderen acht Tracks, doch nur "We Still Got..." und "Hooting & Howling" (siehe unten) konnten ein Feuer in mir entfachen. Dennoch ist das Album als Ganzes viel gelungener als ihr recht exzentrisches und leicht anstrengendes Debütalbum Limbo, Panto (2008).]
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02 (01) Wild Beasts - Hooting & Howling
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03 (12) Annie - My Love Is Better
[Wiedereinstieg in die TOP10!]
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04 (10) Sia - You've Changed
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05 (02) Grizzly Bear - Two Weeks
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06 (WE) Dirty Projectors - Stillness Is The Move
[Wiedereinstieg in die Charts!]
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07 (NEU) Adam Green - What Makes Him Act So Bad?
[Der höchste Neueinsteiger in der letzten Woche. Das omnipräsent gewesene Ex-Sarah-Kuttner-Maskottchen und der Ex-Hoffnungsträger aller Indie-Mädels ist nach vielen Jahren des Hypes (2003-2006) wieder zurück. "What Makes Him Act So Bad?" schlurft im Gegensatz zu "Morning After Midnight" (aus Sixes & Sevens (2008)) oder "Emily" (aus Gemstones (2005)) eher so dahin, klingt aber ganz gut. Aus dem etwas singer-songwriter-lastigeren und cabaret-ärmeren neuen Album Minor Love (Januar 2010). Interessant ist auch sein neuer Haarschnitt: In der Kürze liegt die Würze? Was meint ihr dazu?]
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08 (04) La Stampa - You Were Imagining Things
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09 (06) Vampire Weekend - Cousins
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10 (03) Lady GaGa - Bad Romance
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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Lieblingssongs der 52.Woche (21. - 27.12.09)



01 (03) Wild Beasts – Hooting & Howling
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02 (01) Grizzly Bear – Two Weeks
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03 (07) Lady GaGa – Bad Romance
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04 (10) Dead Man's Bones – My Body's A Zombie For You
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05 (26) La Stampa – You Were Imagining Things
[Nicht viel Neues in der letzten Woche. Schließlich war ja Weihnachten und wir befinden uns sowieso am Ende dieses Jahres und Jahrzehnts. Vorletzte Woche auf Platz 26 eingestiegen, diese Woche viele Plätze hochgeschossen: "You Were Imagining Things". Dieser Track befindet sich auf der aktuellen Beigabe-CD der Spex, Ausgabe 324, CD #88 (link!). La Stampa ist ein fünfkopfiges Musikerkollektiv aus fünf Musikern, das in Berlin residiert. Das Genre ist grooviger Indie-Poprock, der laut Myspace-Website (link!) wie eine Mischung aus Belle & Sebastian und Devo klingen soll. Album kommt im Februar 2010.]
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06 (08) Vampire Weekend – Cousins
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07 (WE) Editors – The Big Exit
[Plätze 7 - 9 sind alles in die TOP10 wiedereingestiegene Sachen. Jeder dieser drei großartigen Songs dieses Jahres war bereits vor einiger Zeit darin. Also nichts Neues.]
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08 (16) Kasabian – Vlad The Impaler

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09 (23) Doves – Kingdom Of Rust
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10 (02) Sia – You've Changed
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My Heavy Rotation Vol.31



Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Wild Beasts
[The same procedure as last week (link!)...]
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- The Beatles
[Wieder einmal ihr Revolver (1966). Lief zweimal am Stück während der Fahrt von Mannheim nach Kreuzwertheim. Die Songs beruhigten mich, weil ich fuhr und der Schnee und die teilweise glänzenden, vermutlich glatten, Straßen mir etwas Angst machten. Aber nichts passiert. "Got To Get You Into My Life" ist der pure Optimismus!]
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- Doves
[Das ganze Album Kingdom Of Rust (2009).]
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- Robyn
["Be Mine! (Ballad Version)" aus der Single Be Mine! tat es mir sehr an, aber auch "Konichiwa Bitches" (auf dem Album Robyn (2007)) wieder einmal.]
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- Thrice
[Die leicht experimentelle und gut aussehende Post-Hardcore-Band aus den USA rotierte vor allem wegen der Single "Come All You Weary" aus The Alchemy Index: Vol. 3 & 4: Air & Earth (2008) bei mir oft.]
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Dienstag, 22. Dezember 2009

My Heavy Rotation Vol.30



Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- The Wombats
[Wann werden die drei supercharmanten Briten endlich den Nachfolger zu ihrem Debütalbum The Wombats Proudly Present: A Guide to Love, Loss & Desperation (2007) veröffentlichen? Die Wartezeit wurde in den letzten Tagen verkürzt durch das Anhören ihrer bereits bekannten Singles "Let's Dance To Joy Division", "Backfire At The Disco", "Kill The Director" und "Moving To New York".]
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- Sia
[Im Gegensatz zu einem sehnsüchtig erwarteten Album von The Wombats steht der Veröffentlichungstermin der Nachfolgeplatte (nach Some People Have REAL Problems) von Sia bereits fest: We Are Born wird im April 2010 herausgebracht. Bis dahin wird fleißig gehört: Die Single "You've Changed" (Tagversüßer des Tages Vol.152, link!) daraus. Und die älteren Singles "Buttons", "The Girl You Lost To Cocaine" und andere.]
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- DJ Shadow
[Gern gehört: "You Can't Go Home Again" aus The Private Press (2002) und ganz besonders den Überhit "This Time (I'm Gonna Try It My Way)" (Tagversüßer des Tages Vol.150, link!) aus The Outsider (2006).]
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- Wild Beasts
[Alle Tracks aus Two Dancers (2009). Favoriten: Die Single "Hooting & Howling" (Tagversüßer des Tages Vol.151, link!), "This Is Our Lot", "We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues" und "Empty Nest".]
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- Delphic [DIES habe ich vor kurzem entdeckt!]
[Delphic ist eine neue britische Band, über die ich mich bisher noch nicht so stark auseinandergesetzt habe, was ihre Biographie angeht. Man wird aber sicherlich bald einen Hype um diese Elektro-Pop-Rock-Gruppe erleben. Aber gut gelungen ist schon mal die Single "This Momentary" aus Acolyte (VÖ: 2010) und auch der Non-Album-Track "Sanctuary" ist sexy, letzterer u.a. auf Indie Wonderland Volume 2 zu finden, die Compilation vom Musikexpress und Werbepartnern (link!).]
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Samstag, 19. Dezember 2009

Tagversüßer des Tages Vol.151



Wild Beasts mit "Hooting & Howling".

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Dies war die erste Single aus dem zweiten Album Two Dancers (2009) der exaltierten vier Engländer. Erinnert ein wenig an The XX...

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Wild Beasts - 'Hooting & Howling'



Wild Beasts MySpace Musikvideos

Dienstag, 23. September 2008

Tagversüßer des Tages Vol.4



Gut, das Lied kenne ich natürlich schon, da es schon mal eine Woche lang auf Platz 1 meiner Lieblingssong-TOP10 war: "Brave Bulging Buoyant Clairvoyants" von der britischen Indie-Rock-Band Wild Beasts nämlich. Erst heute habe ich auch ENDLICH das tolle Musikvideo gesehen. Und auch wenn einem die Kopfstimme des Sänger Hayden schnell auf die Nerven geht oder gehen kann: das Video ist dank des Droste-Effekts (wenn sich dasselbe Motiv im Hintergrund wieder und wieder wiederholt, hat was von Hypnose) ein echt kunstvoller Augenschmaus! :)



Wild Beasts - Brave Bulging Buoyant Clairvoyants. Dir: OneInThree from OneInThree on Vimeo.

INSPIRATION: http://www.nerdcore.de/wp/2008/09/03/wild-beasts-musikvideo-mit-droste-effekt/

Freitag, 22. August 2008

Neu im Plattenschrank: Wild Beasts "Limbo, Panto"


Wild Beasts: Vier British Lads aus der Kleinstadt Kendal, Cumbria (liegt in der nordwestenglischen Pampa) machen Indie Rock, der immer leicht avantgardistisch daherkommt. Das liegt vor allem an der Stimme von Sänger und Gitarrist Hayden Thorpe, die mal kehlig-soulig, oft schrill-falsettierend, mal grunzend, aber immer außergewöhnlich klingt. Dennoch erinnert sie stark an jene von Antony (von Antony And The Johnsons und Hercules And Love Affair).

10 Songs enthält das Debütalbum "Limbo, Panto" (Domino), dessen Lyrics und Songtitel oft stark mysteriös sind. Mysteriös im Sinne von spukig/gruselig/atmosphärisch, wie z.B. beim dennoch recht beschwingt klingenden "Brave Bulging Buoyant Clairvoyants":
"Adopting this young spirit of sin / To make the most, before we turn to ghost / Before, old friend, life’s just a means to an end"

Aber auch mysteriös im Sinne von zweideutig, von "Höh, was meint der denn jetzt damit???".
Wie bei "Please Sir":
"It’s glee, Sir, with your hot breath upon me (gob gurning in fury)"
[Sir, welch eine Freude, mit ihrem heißen Atem, den ich an mir spüre (Die Schnauze in Rage verziehend)]
Ui, wie homoerotisch! ;)

Ich habe mal ein wenig recherchiert und habe herausgefunden, dass es in einer anderen Kleinstadt in Cumbria, der Grafschaft, in der ihre Heimatstadt Kendal liegt, World Gurning Championships stattfinden. Lokale Tradition seit 1267! Man steckt den Kopf in eine Art Pferdenackenstütze (heißt im Deutschen Kummet) und verzieht das Gesicht zu grotesken faltenreichen Grimassen. So als würde man einen knurrenden Gesichtsausdruck hinlegen wollen Aha! Ja, ich weiß, nicht wirklich interessant
Worauf ich hinaus will: Man könnte mutmaßen, dass Wild Beasts für das Album schon ein wenig von ihrem Umfeld und ihrer Heimat beeinflusst worden sind.

Humorvoll können sie aber auch sein:

"Swig the bottle, bottle / [Sauf' die Flasche, Flasche leer]
Slap the face of Aristotle / [Gib' Aristoteles eine Ohrfeige]
Race me, Race me, Race me, Race me / [Fahr' mit mir um die Wette]
In yer fourth hand jalopy" [ In deiner alten Blechkiste aus vierter Hand]
("...Clairvoyants")

Das passt aber zu Thorpe, Ben Little (Gitarre), Tom Fleming (Bassgitarre, Vocals, ist der Schnuckel schlechthin in dieser Band ;) ) und Schlagzeuger Chris Talbot. Wild Beasts' Schrank hat nicht mehr alle Tassen und das ist auch gut so!

Lieblingssongs: "The Devil's Crayon", "Woebegone Wanderers" und "Brave Bulging Buoyant Clairvoyants". Gefällt mir! 4 von 6 Punkten!





LINKS:

http://wild_beasts.motor.de/
http://www.wild-beasts.co.uk/
http://www.myspace.com/wildbeasts
http://www.thecumbriadirectory.com/Cumbria_Traditions/Gurning/Gurning.php

Dienstag, 19. August 2008

Lieblingssongs der 33.Woche (11.-17.08.08)



(The White Stripes - Fell In Love With A Girl)


01 (NEU) Jaguar Love - Highways Of Gold
[Aus Portland, Oregon und aus den ehemaligen Bands Blood Brothers und Pretty Girls Make Graves hervorgegangen: poppiger Art Punk, der toll abgeht! Zum Mitsummen geeignet!]

02 (NEU) Dr. Dog - A Long Time Ago
[Nicht ganz so überragend wie "Worst Trip", aber dennoch ganz gut. Der Track der psychedelischen Indie-Rocker aus Philadelphia, Pennsylvania stammt weder von den regulären Alben "We All Belong" (VÖ: Januar 2008) oder "Fate" (VÖ: August 2008), sondern von der ausschließlich digital erhältlichen Compilation "Passed Away Vol.1", die Raritäten wie Demos und alte Lo-Fi-Songs enthält.]

03 (02) MIA. - Mein Freund (Radio Mix Extended)

04 (01) Wild Beasts - Brave Bulding Buoyabt Clairvoyants

05 (NEU) Alicia Keys - Superwoman
[Sozusagen das moderne "R.E.S.P.E.C.T." : Passend zum Song macht sie im dazugehörigen Musikvideo klar, dass man Frauen mehr Respekt zollen soll. Für das, was sie tägtäglich leisten müssen oder bereits geleistet haben, z.B. die Alleinerziehung von Kindern, oder, dass man sehr wohl das Muttersein und eine erfolgreiche Karriere unter einen Hut bringen kann. Übrigens, wusstet ihr, dass Frau Keys 1985 im zarten Alter von 4 Jahren in der 1.Staffel der Bill Cosby Show mitgespielt hat?]

06 (06) Wild Beasts - Woebegone Wanderers

07 (NEU) Estelle - No Substitute Love
[Die 2.Single der talentierten Sängerin und Rapperin. Wird in aller Vorraussicht kein weiterer Hit werden wie das superbe "American Boy", zumindest nicht in D-Land.]

08 (NEU) Benji Hughes - Why Do These Parties Always End The Same Way?
[Sounds like Beck, Eels + Elektro. Super!]

09 (08) Peter Fox - Alles neu

10 (27) Beck - Volcano
[Apropos, Beck: er soll mit "Modern Guilt" eine wieder gute bis sehr gute Platte herausgebracht haben, sagen die Kritiker. Die waren ja von den zwei letzten Alben nicht so begeistert. Wobei: die 1.Hälfte von "Guero" (2005) war klasse, die zweite...doch ziemlich durchwachsen.]

Montag, 11. August 2008

Lieblingssongs der 32.Woche (04.-10.08.08)



Oben: 1. hochgeladenes Foto vom neuen Handy

01 (NEU) Wild Beasts - Brave Bulging Buoyant Clairvoyants
[Das Album "Limbo, Panto" der Newcomer ist toll! (Bericht folgt) Das wirkt sich natürlich auch auf die Charts hier aus. So standen in der letzten Woche die Plätze 1, 3, 6, 10 unter der Fuchtel des wilden Biestes...oder so. Das da oben bedeutet so viel wie "Mutige wohlbeleibte lebensfrohe Hellseher".]

02 (NEU) MIA. - Mein Freund (Radio Mix Extended)
[Dieses Jahr ist wieder MIA.-Saison statt einem M.I.A.-Jahr (2005, 2007). Während die großartige erste Singleauskopplung "Tanz der Moleküle" von vor zwei Jahren gleich beim ersten Hören mein hungriges Herz erreichte, war es bei "Mein Freund" keine Liebe auf dem ersten Lauschen. Kein Refrain, Tempo schwankt, Songtext ist mitunter peinlich: "Mein lieber Freund, du Kupferstecher /Du hast ja recht /Vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht!" Trotzdem ganz gut.]

03 (13) Wild Beasts - The Devil's Crayon

04 (WE) Coldplay - Viva La Vida
[Wie konnten Coldplay die zweite Singleauskopplung und gleichzeitigen Album-Titeltrack in Deutschland so ohne Musikvideo gleich auf Platz 5 neu einsteigen lassen? Keine andere Single kam so hoch in die D-Singlecharts wie "Viva La Vida"! Im UK und US (!) schafften sie auf Anhieb sogar die Spitze!
Das erst jetzt nach dem Chartseinstieg im sogenannten Musikfernsehen gezeigte offizielle Musikvideo (das alternative Video ist von Control-Regisseur Anton Corbijn) ist eines ihrer schlechtesten. Trotz der Regie von Hype Williams. (Kanye West/"Stronger", Aaliyah/"Rock The Boat", R.Kelly/"I Believe I Can Fly")]

05 (03) Duffy - Warwick Avenue

06 (NEU) Wild Beasts - Woebegone Wanderers

07 (01) Sia - The Girl You Lost To Cocaine

08 (07) Peter Fox - Alles neu

09 (02) Katy Perry - I Kissed A Girl

10 (WE) Wild Beasts - The Grinning Skull

Samstag, 9. August 2008

Studi-VZ vs. Facebook



Maaaaaaann, mir fällt nichts ein! OK23 hatte mit dem Sommerloch recht. Manchmal wünschte ich, ich hätte wieder Uni und könnte da wieder hingehen. Dann fiele mir auch mehr Blogstoff ein. Und eigentlich könnte ich über das letzte Woche neu erstandene Album "Limbo, Panto" von Wild Beasts bloggen, aber in die Platte habe ich mich noch nicht oft genug reingehört. Klingt aber ziemlich gut!


Erstmal kurz was über meine letzte Umfrage zu MIA. "Mein Freund" (7 Stimmen):

Note 1: 4 Stimmen /57%
Note 3: 2 Stimmen /28%
Note 5: 1 Stimme /4%

=> Durchschnitt: Ø 2,14 (Das macht Platz 2 im Gesamtranking!)

Note 2, 4, 6: 0%

Sorry, dass ich dieses Mal vergessen habe, ein Weiß-ich-nicht-oder-kenn-ich-nicht-Button hinzuzufügen. Kommt nicht nochmal vor! :)


Dann halt mal was über Studi-VZ und Facebook:

Ich will hier um Gottes Willen kein X-ist-besser-als-Y-Vergleich anfangen, denn jedes dieser sogenannten Social Networks hat seine Berechtigung.

Trotzdem schätze ich, dass ich studi-vz.net 5-mal so oft benutze wie das weitaus internationalere Facebook. Klar, Facebook startete als US-StudentInnen-Platform und öffnete sich erst für den Rest der Amis und dann für die ganze Welt inkl. D-Land. Studi-VZ gibt es nur deutschsprachig. Dass es in Deutschland viel beliebter ist als das sonst so beliebte Facebook ist erstaunlich.

Auf Studi-VZ hatte ich mich...oh, was für ein Zufall...genau vor einem Jahr, am 09.08.2007 angemeldet! Auf Drängen vieler meiner Abi-Kollegen, die bereits das Ding nutzten. Ich kannte das Ding wohl erst seit Mai oder Juni, manche hatten sich noch zu Abi-Stress-Zeiten angemeldet. Richtig genutzt habe ich es aber wohl erst seit Anfang September, seitdem bin ich fast schon süchtig davon!
Und nie, nie, nie habe ich meinen Namen wegen der seitens der User hervorgerufenen und völlig übertriebenen Studi-VZ-klaut-meine-Benutzerdaten-Paranoia zu einem Pseudonym umgeändert oder meinen doch langen Nachnamen zu einem R mit Punkt vereinfacht. Nie!

Keine Ahnung, seit wann ich bei de.Facebook.com bin, wohl erst seit drei Monaten oder so. Die englische Sprache ist für einen Anglistik-Studenten ja eher eine niedrige Hürde.
Der Grund, warum ich seltener dort bin als auf dem deutschen Netzwerk-Konkurrenten ist wohl die Tatsache, dass man viel zu viel machen kann und darf, sodass einem die eigene Profilseite mit den ganzen Anwendungen/Gimmicks, durch die man sie aufpeppen kann (z.B. "Movies", "iLike", "Chinese Astrology", "Visual Bookshelf") unübersichtlich wird.
Auch die "Kurzmeldungen" von anderen Leuten und einem selbst wie "X hat am 4.März 2007 sein Profilbild geändert.", "9.Mai.2008: X und Y sind jetzt Freunde.", "X hat die Anwendung Blablabla hinzugefügt." sind mir immer noch etwas befremdlich...

Das Profil auf Studi-VZ ist imVergleich zwar auch lang geraten, dies liegt dort aber eher an dem vielen Text, den ich zu "Musikgeschmack" und "Über mich selbst" preisgebe. Auch die vielen aufgelisteten Gruppen sind Pimmelverlängerung. *gg* Sie sagen halt viel aus, was meine Persönlichkeit angeht...


Jetzt noch ein paar vergleichbare Daten aus meinen Profilen (Stand: 09.08.08):

Freundesanzahl: studivz - 199 Freunde, davon 106 auch an der Uni Würzburg (ist das viel?) <-> facebook - 14 Freunde, davon derzeit 8 an der Uni WÜ (das aber ist echt wenig!)

Verlinkte Fotos: studivz - 44 Fotos <-> facebook - 1 Foto

Eigene Fotoalben: studivz - 9 Alben <-> facebook - 1 Album

Pinnwandeintrage anderer User: studivz - 245 Notizen (zum Löschen älterer komme ich so selten) <-> facebook - 2 Notizen

Gruppen, denen ich beigetreten bin: studivz - in 68 Gruppen Mitglied <-> facebook - in 3 Gruppen (Bin sooo faul, was das angeht!)

Montag, 28. Juli 2008

Lieblingssongs der 30.Woche (21.-27.07.08)



01 (NEU) Peter Fox - Alles Neu

[Geil, geil, geil, geil, geil! Wer supertanzbare coole Beats mit wortwitzigen schlauen Lyrics mixt, hat schon gewonnen, so wie das rothaarige (siehe Pseudonym!!!) Seeed-Mitglied, u.a.:
"Sollt ich je wieder kiffen, hau ich mir ‘ne Axt ins Bein. Ich will nie mehr Lügen, ich will jeden Satz auch so meinen. Mir platzt der Kopf, alles muss ich verändern." ]


02 (01) White Denim - Sitting

03 (03) My Morning Jacket - Evil Urges

04 (WE) Gabriella Cilmi - Sweet About Me

05 (NEU) Katy Perry - I Kissed A Girl
[Schon irgendwie revolutionär, dass ausgerechnet so eine explizite Single über das Thema homoerotische/-sexuelle Neigungen die aktuelle Nummer 1 der US Single Charts ist. Oder liegt es eher daran, dass der Track so gut produziert wurde? Elektro mit vieeeeel Pop. Auch ungewöhnlich für das eher HipHop/R'n'B/Pop-Punk/Country-affine Amerika!]

06 (WE) The Ting Tings - That's Not My Name

07 (02) The Hold Steady - Sequestered In Memphis

08 (NEU) Talib Kweli - Hot Thing / In The Mood
[Eingängige Halb-Halb-Single vom Conscious Rapper Kweli. Rap mit Tiefgang.]

09 (25) Wild Beasts - The Devil's Crayon
[Etwas schräger Gesang, aber klasse Song!]

10 (NEU) Micky Green - Oh!
[Australisches Ex-Model mit deutsch-niederländischen Wurzeln spielt minimalistischen Indie Pop und klingt so ähnlich wie
Soffy O. , zumindest in diesem Song. Sieht im Video toll aus mit ihrem grünen Kleid!]