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Freitag, 4. Juni 2010

Anna, voll crazy mit Kumpelin


"Anna, voll crazy mit Kumpelin (links im Bild, vergiss mich nicht)"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]
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Mittwoch, 14. April 2010

Laby-Abend + Vorglühen (09.04.10)




Das erste Mal, seitdem ich in der 3er-WG mit "Chrissie" und Anna zusammenwohne, wurde es dort am Freitag Abend richtig voll. Erst gab es ein seliges Vorglühen. Wir waren am Ende sogar zu vierzehnt! Dann ging es mit ein paar personellen Verlusten gemeinsam ins "Laby".

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Anna war nicht mit von der Partie. Ihr Freund und der Bärlauch gingen vor! Sie musste früher heim und konnte nicht mit dabei sein, denn für das samstägliche Bärlauch-Sammeln muss man früh aufstehen. *gg*
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Also waren nur zwei von drei WG-Menschen anwesend. Das haben wir mit vielen Gästen kompensiert. Mit Freunden von Chrissie (meist weiblich, außer "Jogi") sowie mit denen von "Phillie" (meist männlich), ihrem derzeitigen Lebensabschnittspartner. Ich selber hatte es irgendwie versäumt, Leute dafür zu begeistern. Aber egal, die Bude war sowieso gut gefüllt.
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Bei solchen Sit-Ins hat man durch das kollektive Trinken vor dem eigentlichen Weggehen, wodurch man oft neue Freundesfreunde kennenlernt, immer viel Spaß.
Ich habe aber meist die Erfahrung gemacht, dass der Alk HAUPTSÄCHLICH vom Gastgeber gestellt wird. Viele unserer Gäste haben hier selbst Wein u.Ä. mitgebracht. Ich war überrascht. Aber mir war es nur recht, dass Leute ihr eigenes Trinken mitgenommen haben. Wein und Weizen ist eh immer gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eh nicht viel Knete gehabt, um z.B. einen Kasten Pils zu kaufen und bereitzustellen.

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So wurde ich dann nach und nach immer betrunkener. Wein gab es ja schließlich reichlich. Wir machten uns dann anschließend zur "Diskothek Labyrinth" (link!), ugs. "Laby" genannt, auf. Das 10-minütige Hinlaufen war auch ganz lustig, es gab gute Gespräche. Rechtzeitig kamen wir vor 22:30 Uhr rein und mussten keinen Eintritt zahlen. Nur die Garderoben-Gebühr.
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Im Laby waren dann Tümmi und Jürgeeeen da und deren Freunde. An was ich mich noch erinnern kann? Es wurde viel Metal gespielt, nicht so guter Metal. Da flogen ordentlich die langen Haare weiblicher wie - vor allem - männlicher Haarbesitzer. Dann war ich lange im Raucherbereich und habe mit vielen Leuten geredet.
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Ansonsten kann ich mich nicht mehr an viel Zeugs erinnern. Nur dass ich wegen der Betrunkenheit früh heim wollte. Es war erst 2 Uhr! Aber ich musste ein paar Stunden später wieder eher früh aufstehen, Ausschlafen ging nicht. Ich musste nach Kreuzwertheim heimfahren. Einen Brummschädel musste ich dennoch mit mir herumschleppen.
Betrunkenheitsskala: 6 von 10!
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Donnerstag, 18. März 2010

Chrissies Nicht-Geburtstag (17.März 2010)



Gestern Abend wurde NICHT auf "Chrissies" B'Day (links auf dem oberstem Bild) angestoßen. Stattdessen wurde daraus eine kleine Feier mit Hang zum Trash...

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Die kleine, feine Party fand in meiner zukünftigen WG statt. Weil ich die Wohnung der WG der bisherigen Wohngemeinschaftlerinnen Chrissie - dem Editors-Fan - und Anna - dem Ex-Veggie - mit den so schönen hellen Wänden auch mal mit zappeldusterem Fensterausblick sehen wollte, weil es quasi die erste Feier war, der ich dort beiwohnte, weil es Chrissies Feier war und weil ich mal spontan sein wollte, bin ich kurzfristig hingegangen.
Ich musste dann "Herrn Leo" absagen, obwohl ich vorhatte, ihn abends in seinem Apartment besuchen zu kommen.
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Anna war zwar am Mittwoch Abend zwar nicht mit dabei, dafür aber variierte die Anzahl der mitfeiernden Personen im Laufe des Abends zwischen vier und zehn (oder so).
"Wer bin ich?" wurde zunächst gespielt (zu erraten waren Oscar Wilde, Kermit der Frosch, Prinzessin Lilifee, Richard Ashcroft und ein zweites Mal Oscar Wilde (purer Zufall). Dann wurde - sehr skandalös - eine Aufzeichnung der "Bravo Super Show" anno 1994 angeschaut (deshalb der Hang zum Trash). Was für lustige Tanzstile und Klamotten!
Währenddessen wurden verschiedene Weine und Liköre getrunken, u.a. den nicht gerade günstigen, aber wirklich göttlichen "Sheridan's" (link!). Getanzt wurde auch, wenn auch nur kurz und nur walzerartige Sachen.



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Irgendwann aber hatte ich sehr viel Alk intus. Dann...ein langes dunkles Nichts. Dann wurde es wieder hell. Es fehlten gewisse Stunden und Minuten in meiner Erinnerung, was war passiert?
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Ich muss wohl eingepennt sein: Oh weh! Aufgewacht bin ich also. Inzwischen waren zwei weitere Typen gekommen, deren Ankunft ich so was von verschlafen hatte. Huch!
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Was hat sich da beim Sray, dem "Penner" angeboten? Genau, wir haben dem Sray etwas ins Gesicht gemalt! :D

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Weil andere Leute auch etwas getrunken hatten, konnte sich z.B. auch Chrissie nicht mehr erinnern, wer die glorreiche Idee zur Pummeluff (link!)-Kunstfertigkeit hatte. Jedenfalls hatten die anderen mir aus Kajal eine Monobraue verpasst. Dazu gab es im Sparmenü 1-Tages-Tätowierungen (darauf: 0900 666 666) am linken Arm und am Nacken (ein Stern).
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Kurze Zeit später, so um 1 Uhr nachts, wurden die Gäste alle rausgeschmissen. Vorher machte ich noch von den Gästen im Flur Fotos. Als ich von einem der Typen und mir ein Bild machte, und mir dies anguckte, musste ich bei meinem Anblick auf dem Foto aufschreien. Ach herrje, es ist während dieses Saufabends auch ein wunderschöner Knebelbart (link!) herangewachsen. Ein Knebelbart!



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Aufgrund eines Matratzenmangels in meinem noch leeren Zimmer durfte ich auf dem Sofa in der Wohnzimmer-Küche wieder eindösen, was ich dann auch sehr fix umgesetzt hatte.

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Ich wachte ein paar Stunden später mit einer Portion dröhnendem Kopfweh auf. Es war inzwischen 8 Uhr. Wenige Minuten nach meinem wiedererlangten Bewusstsein regte sich die Klinke der Tür, mit der man vom Wohn- und Küchenbereich in den Flur und in die anderen Räume gelangt. Ich dachte: Oh, cool, Chrissie ist auch wach und wollte nachschauen, ob ich noch schlafe und ob es mir gut geht.
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Es war aber Anna. Sie war für die Uhrzeit recht schick angezogen. Sie schaute mich, der noch bedeckt auf der Couch lag, überrascht und entsetzt an. Es lag wohl daran, dass ich noch die angemalte Bartverlängerung mit dem gezwirbeltem Fake-Schnurrbärtle auf meinem Gesicht trug.
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Jede meiner Erklärungen brachte sie jedoch auch immer kurz zum Lachen. Nach einer Minute leicht peinlicher Konversation ging sie dann in ihr Zimmer, welches man, anders als Chrissies und mein Kabuff, nur betreten kann, wenn man durch das Wohnzimmer/die Küche jumpt.
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Verkatert packte ich meinen Kram zusammen. Bevor ich aus dem Haus in Richtung Uni ging, um mich mit Lernerei selbst für meine Exzesse zu bestrafen, ging ich noch ins Bad. Ja, der Pseudo-Bart musste ab!

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Betrunkenheitsskala: 7 von 10!
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Dienstag, 2. März 2010

Ich werde bald umziehen!



Das ist kein Scherz! :)

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Ich möchte zunächst eine Geschichte erzählen: Gestern lief ich das allererste Mal den ganzen Weg zu Fuß von der "UB" nach Hause. Es war 22:00 Uhr, d.h. Ende der Öffnungszeit werktags. Ich war alleine und wollte nicht auf den letzten Bus warten, der in 15 Minuten erst gekommen wäre und sowieso einen Riesen-Umweg gefahren wäre. Also lief ich. Und damit das nächtliche Heimlaufen noch unheimlicher wurde, habe ich während des Zählens der Straßenlaternen, an denen ich vorbeigelaufen war, das Massive-Attack-Album Heligoland gehört.
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Das wäre an sich nichts Besonderes, wenn mein Zuhause eines der supernahen Studentenwohnheime wäre, welche nur drei oder sechs Fußminuten von der Universität entfernt sind. Tümmi zum Beispiel kann sich, was das angeht, (noch) glücklich schätzen. Ich wohne aber auch nicht in den paar Wohnheimen mit 20 Lauf-Minuten Entfernung. Es hat gestern Abend ganze 55 Minuten bis zu "meinem" Wohnheim gedauert!

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Ja, ich wohne am (verpickelten) Arsch der Welt (namens Würzburg). Noch!!! Ich werde aber am Ende diesen Monats aus dem Wohnheim ziehen, in dem ich fast zwei Jahre lang gewohnt habe. Im ersten Semester musste ich noch mit dem Bus hin- und herpendeln - von Kreuzwertheim, eigentlich von der Bushaltestelle in Wertheim nach Würzburg, meiner Studienstadt.
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Mitte des zweiten Semesters entschied ich mich, "Herrn Leo" in sein Wohnheim wohntechnisch zu folgen, damit das lästige Pendeln dann ein Ende hatte. Ich bekam zwar schnell ein Zimmer, bemerkte aber genauso schnell, wie weit das Wohnheim von der "Philosophischen Fakultät I" (Englisch und Geschichte) und "II" (Gymnasiallehramt, Politik- und Sozialwissenschaft) entfernt ist.
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Zunächst wohnte ich eineinhalb Semester mit Achim (link!) zusammen, danach und bis jetzt mit Clemens (link!). Also habe ich bereits WG-Erfahrungen. Aber natürlich ist das etwas anderes, wenn man innerhalb eines Wohnheims eine Wohngemeinschaft pflegt. Der gravierendste Unterschied zu "normalen" WGs ist, dass man in Wohnheims-WGs keinen Einfluss hat, in welche Wohnung man gelangen wird und mit wem man diese teilen wird. Die Macht hat hier das "Studentenwerk Würzburg" (link!), der Verwaltungsapparat in Würzburg für Wohn-, Essens- und Finanzangelegenheiten.
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Vor fast drei Monaten erhielt ich dann einen Brief, den ich wohl irgendwie nicht gelesen hatte. Daraufhin kam die letzte Warnung bezüglich des Inhaltes des ungelesenen Briefes: Ich sollte dem Studentenwerk Würzburg Bescheid geben, ob ich weiterhin Wohnheimsmensch bleibe oder den Mietvertrag kündigen wolle.
Ich entschied mich spontan für letzteres, da ich wohl gleichzeitig an die manchmal nichts ausmachenden, aber oft nervigen langen zurückzulegenden Strecken zur Stadt und zur Uni gedacht hatte. Und weil es Zeit für eine Veränderung war.

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Zum Glück musste ich nicht lange suchen. "Chrissie", Englisch-Kommilitonin und gute Freundin von mir und "Tümmi", "Herrn Leo", etc., sagte, es würde vielleicht was frei werden in ihrer 3er-WG. Parallel dazu bekam ich zwei ähnliche Vielleicht-Angebote zwecks WG-Zimmer von weiteren Kommilitoninnen. Allerdings wurden bei den letzteren zwei die zwei "Vielleichts" zu einem "Geht leider doch nicht".
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Es schaut so aus: Ich werde spätestens zum letzten Tag der Kündigungsfrist am 31.März aus dem Wohnheim ausziehen müssen. Pünktlich zum Sommersemesteranfang am 1. April werde in die WG von Chrissie und der von mir kürzlich kennengelernten Anna einziehen. Beide haben mir ihr "OK" zum Einziehendürfen gegeben. Auch diejenige, deren Zimmer ich ersetzen werde, Caro nämlich heißt sie, habe ich bereits kennengelernt. Sie sind alle sehr liebe Menschen!
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Caro weiß jedoch noch nicht, ob ich nur für sechs Monate zur Zwischenmiete bleiben darf oder für immer. Das hängt davon ab, ob sie nach dem nächsten Semester weiter in dem Unternehmen bleiben wird, in dem sie ihr Praktikum vorhaben wird zu machen oder nicht. Macht aber nichts, die Hauptsache sind neue Erfahrungen, für kurz oder für länger spielt da eigentlich keine vordergründige Rolle.
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Und natürlich werde ich mit einem lachenden und einem weinenden Aug' "mein" Wohnheim verlassen. Habe neben meinen Mitbewohnern viele studentische Nachbarn kennengelernt und meine Freundschaft zu Leo sehr intensivieren können. Das wird also alles nicht so ganz einfach, es wird aber auf jeden Fall spannend werden.
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