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Montag, 9. August 2010

Lieblingssongs der 31.Woche (02. - 08.08.10)



01 (01) Janelle Monáe – Say You’ll Go
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02 (04) Hurts – Wonderful Life
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03 (07) Janelle Monáe – Locked Inside
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04 (WE) Kanye West feat. Dwele – Power
[So kraftvoll (siehe Songtitel) hat man ihn schon lange nicht mehr gehört: "Power" (link!) klingt weitaus cooler und spannender und gelungener als die von Autotune so verseuchten Singsang-Tracks aus dem Vorgängeralbum 808s & Heartbreak (2008): das dazugehörige fünfte Album zur Single soll im November herauskommen, auch wenn noch kein Albumtitel feststeht. Was aber feststeht, ist, dass es wieder mehr Raps und mehr handfeste Beats gibt, wie man auf "Power" hören kann. Könnte auch Teil eines Soundtracks sein.]
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05 (17) Marteria – Endboss
[Nächster Rapper, diesmal aus Deutsch-e-Land: Marteria (Marten Laciny) ist toll, einfach toll! "Endboss" ist in gewisser Weise ein autobiografischer Abriss seiner bisherigen Biografie, und das alles als eine Runde in einem Jump 'N' Run-Spiel umgesetzt. Mit Retro-Game-Sounds à la Super Mario Bros.. Genial und charmant!]
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06 (NEU) Aloe Blacc – Femme Fatale
[Kein Rapper, aber ein Neo-Soul-Sänger: Aloe Blacc wurde in Los Angeles geboren und ist hierzulande verdammt unbekannt. "I Need A Dollar" konnte aber schon mal sogar Teile der SPEX-Redaktion vor ein paar Monaten begeistern, mich hingegen auch, wenn auch nicht so sehr wie das weniger poppige, aber wunderschön melancholische "Femme Fatale", in der der Erzähler über das Leid erzählt, das ihn zwecks eines Männer mordenden Vamps plagt. Liebe kennt sie nicht.]
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07 (03) Janelle Monáe – Cold War
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08 (08) Janelle Monaé feat. Of Montreal – Make The Bus
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09 (WE) Menomena – TAOS
[Endlich in den TOP10: das leicht experimentelle Indie-Rock-Stück "TAOS" aus Mines (2010) des Portlander Trios Menomena. Macht Spaß und ist weniger verkopft als so manches vor sich hinwaberndeDream-Pop-Stück des Vorgänger-Albums Friend & Foe (2007).]
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10 (NEU) Professor Green feat. Ed Drewell – I Need You Tonight
[Wirklich clever, INXS zu sampeln: der Newcomer-Rapper Professor Green und seine Single (link!) sind super eingängig!]
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Dienstag, 3. August 2010

Tagversüßer des Tages Vol.263



Hurts mit "Wonderful Life".

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Stylomat! Es gibt sowohl eine alte als auch eine neue Version von "Wonderful Life". Die neue wurde voraussichtlich deswegen gedreht, weil sich der Hype um Hurts, ein britisches Newcomer-Duo mit Vorliebe für 80er-Synthiepop, bereits herumgesprochen hat, auch in D-Land. Das alte Schwarzweiß-Video sieht genauso aus wie es ist: günstig, aber nicht schlecht. Das Performance-Musikvideo drehten Hurts höchstpersönlich, es kostete angeblich 20 Pfund!
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Das neuere (untere) Video kommt zwar auch nicht mit Super-Special-Effekten aus, aber man konnte sich immerhin viele weibliche Dancers und die Miete für eine teure Villa leisten. Und einen Flug nach Ibiza! Dieses Ibiza-Video soll als Fortsetzung zum minimalistischen Clip dienen, in dem ja diejenige Frau tanzend begleitend vorkam, um die dann später aber vor und in einem Pool getrauert wird. Das Trauerfeier-Video passt gut zur Message im Refrain: "Lass nicht los / Geb' nie auf / Denn das Leben ist wundervoll".
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Für das neuere Video wurde die bekannte Regisseurin Dawn Shadforth engagiert, die bereits Videos für Björk ("Who Is It"), Kylie Minogue ("Can't Get You Out Of My Head"), Oasis ("The Importance Of Being Idle"), Zoot Woman ("Living In A Magazine") und Goldfrapp ("Train") gedreht hat.

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HURTS WONDERFUL LIFE from water71 on Vimeo.

HURTS WONDERFUL LIFE,MANCHESTER 2010

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HURTS - Wonderful Life (Official new version) [HQ] from Four Music on Vimeo.

Four Music sagt: "Seit fast zehn Jahren müht sich die Popwelt nun an einem adäquaten Revival der 80er und doch ist dabei bislang nichts herausgekommen, was die Aufmerksamkeit länger als einen Wimpernschlag hätte fesseln können. Hurts aus Manchester
scheinen das Versprechen nun einzulösen. Mit Wonderful Life und Blood, Tears & Gold kursierten zunächst nur zwei Videos des Duos im Internet. Kaum ein Blogger hat es sich nehmen lassen, die Band als die große Pophoffnung des Jahres
2010 zu feiern. Und in der Tat verstehen es Theo Hutchcraft und Adam Anderson so bravourös einen dem Disco Lento nahestehenden Synthisound mit so betont kühl, eleganten Stylings zu verschmelzen, dass kaum eine Erwartung der multimedialen
Popgesellschaft unerfüllt bleibt. Es wundert deshalb nur leidlich, dass auch die Modewelt, von Slimane über Michalsky bis zu Boss, der Band längst zu Füßen liegt. Hutchcraft und Anderson nehmen den Rummel um ihr Debüt gelassen und doch
spürt man die Aufregung bei beiden Männern, wenn Theo Hutchcraft von einem Anruf Rick Rubin´s erzählt, der sich persönlich
nach Fortschritten bei der Albumproduktion erkundigte. Mit Better Than Love entliessen Hurts einen ihrer Fortschritte in die Welt. Der dritte Song und die erste Uptemponummer der Band läutete erste Konzerte in ganz Europa ein. Schnell kursierten auch die ersten Videomitschnitte der Konzerte. Das Bild wurde runder. Die bange Frage, ob die Band den hohen Erwartungen, die eine Pophymne wie Wonderful Life geweckt hat, gerecht werden kann, darf inzwischen mit einem klaren Ja beantwortet werden, auch wenn das Debütalbum der Band noch immer auf sich warten lässt."
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Montag, 2. August 2010

Lieblingssongs der 30.Woche (26.07 – 01.08.10)

01 (28) Janelle Monáe – Say You’ll Go
[Dass eine Band oder ein/e Künstler/in acht (!) von zehn Plätzen in den TOP10 besetzt, ist unheimlich selten, ist aber für die Songs in der letzten Woche tatsächlich passiert. Diese mehrmalige Belagerung von Plätzen zeugt aber nur von einer hohen Qualität des musikalischen Outputs, z.B. in Form eines Albums. The ArchAndroid (2010) ist so eins und macht Jamie Lidells Compass (2010) ungeheuer viel Konkurrenz in Sachen Album des Jahres 2010. Janelles Debütalbum ist so sehr konzeptuell durchgedacht, dadurch genial, brilliant und unfassbar unterhaltsam, dass dementsprechend fast alle der 18 Tracks diese Woche in die Charts gelangten. Unterhaltsam deswegen, weil es so vielseitig ist und lauter Genres bedient. Eine Einordnung ist unmöglich, R&B ist schon mal nicht (nur) Soul, Indie, Klassik, Psychedelic Pop, HipHop, Funk und vieles mehr ist im Meisterwerk von Janelle Monáe enthalten.
Monáes Songs wären in diesen Charts: der süße R'n'B-Pop in "Oh, Maker" (Platz 9), das, wie zu erwarten, freakige Indie-Pop-Stück "Make The Bus" mit der kanadischen Band Of Montreal (Platz 8), das nach dem frühen Michael Jackson (ca. Off The Wall (1978)) klingende "Locked Inside" (Platz 7), die bereits bekannte funkige Single "Tightrope" mit Big Boi (Platz 6), das catchige Retro-Soul-Ding "Faster" (Platz 5), die wütend rockende zweite Soul-Funk-Single "Cold War" (Platz 3), der klasse Funk-Soul-Rap-Mischling "Dance Or Die" mit dem alternativen Rapper Saul Williams (Platz 2).
Und dann gibt es noch das im ersten Moment vielleicht dahinplätschernd klingende, aber nach mehrmaligen Hören umso faszinierendere vorletzte Lied "Say You'll Go". Dieses Lullaby (=Schlaflied) ist trotz der nicht ganz so ausdrucksstarken Beats im ersten Teil (+Streicher) echt "haunting" und geht unter die Haut. Die Art, wie Janelle gerade im zweiten Teil nur zum Piano singt (oder eher leise vor sich hin säuselt), ist von seltener Schönheit. Deshalb gibt es dafür: Platz 1!]



02 (19) Janelle Monáe feat. Saul Williams – Dance Or Die


03 (03) Janelle Monáe – Cold War


04 (NEU) Hurts – Wonderful Life
[Ansonsten wurden M.I.A. und Wolf Parade und wer sonst noch in der vorletzten Woche in den TOP10 war, förmlich herausgekickt. Dafür gibt es immerhin zwei Neueinstieger, die gegen Janelle Monáe zum Teil ankommen konnten: einmal haben wir hier Hurts, das unendlich gehypete UK-Duo, das Synthie-Pop macht. Zuvor hatte sich das forsche "Better Than Love" bis auf Platz 5 platzieren können, jetzt ist die andere Single "Wonderful Life" dran, die übrigens keine Coverversion der sehr melancholischen trägen Hit-Single von Black ist. Dieses Lied hier ist lebensbejahender: "Don't let go / Never give up / Cause it's a wonderful life". Was mir an diesem Hurts-Song besser gefällt als an "Better..." ist der wie honig dahingleitende Gesang von Theo. Schön sahnig!]


05 (08) Janelle Monáe – Faster


06 (01) Janelle Monáe feat. Big Boi – Tightrope


07 (18) Janelle Monáe – Locked Inside


08 (22) Janelle Monáe feat. Of Montreal – Make The Bus


09 (21) Janelle Monáe – Oh, Maker


10 (NEU) Jens Lekman – The End Of The World Is Bigger Than Love
[Der Schlager-Pop von Jens Lekman hat es hier auch geschafft!]