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Freitag, 27. August 2010

My Heavy Rotation Vol. 68



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Menomena
[Alles Mögliche von Menomena, vor allem "Five Little Rooms" und "TAOS" aus Mines (2010).]
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- PVT
[Same procedure as MHR67 (link!).]
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- Aloe Blacc
[Es scheint noch immer ganz schön in zu sein, sich auf Marvin Gaye, Aretha Franklin und all die anderen Soul-Legenden zu berufen, um dann eine geupdatete Form dieser Soul-Musik zu fabrizieren. Mayer Hawthorne und auch dessen Label-Kollege, der Sänger, Rapper und Musiker Aloe Blacc, orientieren sich an die goldene Zeit des Soul in den 60ern und 70ern. Rappte Blacc zu seinem Soul-Gesang noch auf seinem ersten Album Shine Through (2006), wie ich auf "Happy Now" hören konnte, verschreibt er sich wie auf den großartigen Tracks "Take Me Back" (auf der SPEX CD #92, SPEX-Ausgabe September/Oktober 2010, link!) und der göttlichen The-Velvet-Underground-Coverversion "Femme Fatale" auf dem Nachfolger Good Things (2010) ganz dem Singen. Dazu gibt es feine Retro-Soul-Musik, die atmosphärisch dicht daherkommt. ]
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- Janelle Monáe
[Same procedure as last week (link!).]
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- Marteria
[Same procedure as last week (link!).]
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Montag, 23. August 2010

Lieblingssongs der 33.Woche (16. - 22.08.10)




01 (03) PVT – Window
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02 (30) Menomena – Five Little Rooms

[Ein unwiderstehliches dunkel schimmerndes, erotisches, melancholisches, teils opulentes Lied, dieses "Five Little Rooms". Dieses und "TAOS" erinnern doch stark an TV On The Radio, nicht nur, was die Stimme des Sängers angeht, sondern auch wegen der vermittelten Atmosphäre in den jeweiligen Songs. Aus Mines (2010), das ich immer noch nicht besitze.]
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03 (22) Menomena – TAOS
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04 (NEU) PVT – A Quick Mile
[Dies ist ein weiterer Track aus dem Album Chruch With No Magic (2010): etwas weniger dynamisch als "Window", aber nicht weniger geil. Dichter Post-Prog-Rock.]
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05 (01) Marteria – Endboss
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06 (WE) Interpol – Lights
[Die letzte Woche war, den Lieblingssongs nach zu urteilen, eine düstere. Das sieht man nicht nur bei den Songs auf Platz 1 bis 4 und auf Platz 9 und 10, sondern auch hier: "Lights", die erste Single aus dem vierten Album Interpol (2010), das an meinem Geburtstag (03.09.) herauskommen wird. Anfangs mochte ich dieses Lied nicht so, weil es sehr unbeweglich, starrsinnig und klang. Aber nach mehrmaligem Hören erkennt man eine faszinierende Steigerung im Song, was die Dynamik und die soundtechnische Ausgestaltung angeht. Nicht ganz so überragend wie Editors' "Camera", aber auch gut gelungen.]
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07 (02) Chromeo – Don’t Turn The Lights On
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08 (07) !!! – AM/FM
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09 (NEU) 1000 Robota – Fahr weg
[1000 Robota haben mit The Horrors so einiges gemeinsam. Auf dem ersten Album Du nicht er nicht sie nicht (2008) gaben sie die Indie-Post-Punk-Provokateure mit der freien Schnauze und einem Hipster-Kleidungsstil. Weil sie sich mit Interviewpartnern und auf der Bühne als zickig und überheblich gaben, hatten sie schnell einen Ruf weg. Sie polarisierten, hatten aber auch viele Fans, wurden gehypet. Den Garagen-Punk-Rocker The Horrors erging es 2006/2007 ähnlich, wobei sie als öffentliche Personen handzahmer waren. Der Hype war auch bei ihnen da. Mit dem zweiten Album änderten The Horrors allerdings ihren krawalligen Musikstil, er ging zu sphärischen Indie-Rock und Shoegaze über. 1000 Robota klingen auf "Fahr weg" nun so ähnlich wie ein paar der Albumtracks aus The Horrors' Primary Colours (2009). Die Musik geht mehr in die Breite, ist stimmungsvoller, aber nur ein bisschen weniger "aggro". Klingt aber auch gut!]
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10 (NEU) Fol Chen – The Holograms
[Mehr vom VISIONS-Genre [AVG], also Avantgarde und Noise: Fol Chen machen experimentellen hibbeligen Electro-Rock, der aber ziemlich spannend und cool daherkommt.]
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Freitag, 20. August 2010

My Heavy Rotation Vol.67



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Menomena
[Größtenteils "Five Little Rooms" und "TAOS" aus Mines (2010), aber auch auf LAST.FM (link!) das gesamte erste Menomena-Album I Am the Fun Blame Monster! (2004), das seinerzeit hochgelobt wurde. ]
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- Xiu Xiu
[Die Indie-Post-Punker von Xiu Xiu (ausgesprochen: schuh-schuh) drehen sich um den Bandchef und Sänger Jamie Stewart. Xiu Xiu mengen ihrer Musik Experimentelles und Noisiges, Art Rock und Synthie Pop bei, wodurch sie manchmal anstrengend sein, manchmal aber auch nicht sein können: "Clowne Towne" aus dem dritten Album Fabulous Muscles (2004) ist bizarr-schön, "F.T.W." aus dem sechsten Album Women As Lovers (2008) ist ähnlich gut, fast poppig hingegen "Gray Death" aus Dear God, I Hate Myself (2010), siebtes Album. Fürchterliche Angst hingegen habe ich immer noch vor dem extrem unheimlichen Horror-Song "Boy Soprano" aus The Air Force (2006, fünftes Album).]
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- PVT
[Same procedure as MHR66 (link!).]
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- Interpol
[Was weithin bekannt ist: die überaus stylische Band Interpol (in Sachen Musik und Kleidung) mit dem charismatischen Sänger und Gitarristen Paul Banks (Julian Plenti letztes Jahr, Ex von Helena Christensen) ist Mitbegründerin des Postpunk-Revivalismus. Die Bandmitglieder gelten seit ihrem Debütalbum Turn on the Bright Lights (2002) als Kritikerlieblinge, aber gleichzeitig und zu Unrecht auch als Joy-Division-Epigonen. 2007 wurden sie mit Our Love to Admire (2007) eine Majorlabel-Band, was sie aber in den USA (in D-Land sind sie weiterhin bei einer großen Plattenfirma unter Vertrag) nur ein Album lang aushielten. Das nächste Woche herauskommende Album Interpol (2010) macht sie für Journalisten von Musikmagazinen und für Blogger wieder attraktiv, trotz oder gerade wegen des Abgangs des Bassisten Carlos Dengler nach Fertigstellung des 2010er-Albums. Für Live-Auftritte sollen David Pajo und Brandon Curtis aushelfen. Gehört wurde "Lights", was ich weitaus besser finde als frühe, da ich es öfter gehört habe und mich an den nach schwerer Geburt klingenden Song gewöhnt habe. Es gibt von einer R'n'B-Sängerin namens Azaelia Banks (ähnelt ein wenig der indie-affinen Kollegin Solange) auch ein tolles Cover (link!) der Single "Slow Hands" (aus dem zweiten Interpol-Album Antics (2004)), das nachträglich beweist, wie großartig Paul Banks als Songwriter ist.]
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- Fol Chen
[Sechs Math-Indietronic-Popper aus Los Angeles, leicht avantgardistisch. Gehört wurde das sehr genießbare "The Holograms" aus dem zweiten Album Part II: The New December (2010).]
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