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Donnerstag, 17. Juni 2010

Ablenkungen in Vorlesungen, resp. Laptop-Games



Heute ist es mir während einer Geschichtsvorlesung wieder aufgefallen: StudentInnen suchen in Hörsälen oft einen Ausweg aus ihrer Langeweile oder ihrer mangelnden Auslastung.

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Manche Leute lenken sich während einer Vorlesungssitzung gerne mit Gaming ab, auch wenn die meisten ihr Note- oder Netbook ausschließlich als moderne Schreibmaschine verwenden. Natürlich sitzen die Laptop-Besitzer und besonders Laptop-Mitnehmer - diese machen ca. 5-15% der gesamten Hörsaalbevölkerung aus - eher im hinteren Bereich eines Hörsaals, als möglichst weit weg vom Dozenten und somit ferner vom Radar eines Dozenten, sofern die Tipper und Klicker sich ruhig verhalten.
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Sicher ist es praktisch, wenn Leute während einer Vorlesung oder eines Seminars mittippen können, anstatt Papier und Stift, also College-Block und Bleistift, Füller, Kugelschreiber, Fineliner, Rollerball, etc. zu zücken. Aber so kommt man dann auch superleicht in Versuchung, mit diesen Studi-Statussymbolen etwas Vorlesungsfremdes zu tun.

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Heute zum Beispiel sitze ich ich in dieser Geschichts-VL in der allerletzten Reihe im Hörsaal. Dies aber auch nur, weil zwei meiner Kommilitonen sich bereits dort hingepflanzt hatten und der Rest des Saals bereits zu 2/3 voll war. Zwei Reihen vor mir spielt eine Studentin mit braunhaarigem kurzem Pferdeschwanz und einem Medion-Netbook eine Art Pinguin-Version von Super Mario Bros. Nach einiger Zeit kann ich auch ablesen, wie das Spiel genau heißt: Super Tux ist dessen Name! Das Linux-Spiel wird auch für eine kurze Zeit von ihrem Banknachbarn gezockt. Allerdings schaltet sie auch oft zwischen dem Spiel und ihrem installierten Open Office Writer (unabhängiges "Word") hin und her. Ihr Kollege tippt öfter mit, als das er herumspielt. Wenn er es tut, dann spielt er eine No-Name-Version des Klassiker-Games Tetris.
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Das Dilemma für einen Kommilitonen wie mir, der eben nicht beizeiten herumzockt, ist, dass er dennoch abgelenkt wird vom Gaming-Bildschirm, ohne dass er es selbst spielt. Er versucht zwar, dem Dozieren zu folgen, kann sich aber nicht 100%-ig darauf konzentrieren. Irgendwie findet er die Ablenkungsmanöver der Mitstudierenden nicht nur nervig, denn man kann nur schwer wegschauen, sondern auch faszinierend. Man würde ja so gerne auch einmal an diesen Laptop kommen! Dann denkt man sich wieder: die Zurschaustellung von Laptops seitens solcher sich profilierenden StudentInnen kann schon mal auf die Nerven gehen...

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Naja, manchmal lenke ich mich auch während einer Vorlesung ab. Es gibt ja nicht nur Gesprächspartner, mit denen man sich in Flüsterlautstärke über dies und jenes unterhalten kann. Zeitschriften, Hausaufgaben, Lektüren oder Lerntexte zum Lesen, Schreiben, Notieren, Markieren, Grübeln, Abschalten. Auch Papier und Stift als alternative Ablenkungsmaterialien: zum Zeichnen, Kritzeln, Dichten oder auch zum Verfassen von Blogeinträgen, was ich jetzt auch gerade tue, haha!
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Montag, 19. April 2010

Woohoo! Vorlesungszeitbeginn für das SoSe 2010




Das sollte man wohl gebührend (mit Vino oder so) feiern! :D

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Heute hat die offizielle Vorlesungzeit für das Sommersemester 2010 begonnen. Mein sechstes Semester fängt nun so richtig an. Wobei...Meine erste Veranstaltung habe ich dann erst am Mittwoch Morgen. Bereits um 8:15 Uhr!
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Ansonsten habe ich zwei Hauptseminare in Sozialkunde, einmal Mittelenglisch, einmal Englisch-Didaktik-Einführung, und dasselbe für das Fach Sozialkunde. Macht zusammen fünf Pflichtveranstaltungen mit Klausur oder Hausarbeit als End-Leistungserfüllung.
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Aufgefüllt werden diese 10 Semesterwochenstunden mit lauter Vorlesungen in allen drei Fächern, auch in Geschichte. Sollte ich in diesem Semester sehr streberhaft vorgehen und auch die für mich als alter Lehramtsstudent (nicht modularisiert) eher nicht obligatorischen Vorlesungen besuchen, würde ich auf 28 SWS kommen. Viel, gell?
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Montag, 9. November 2009

Another (Jubilee of the) Brick of the Wall


[ (c) 2009 by SR / Sray ]

Heute, am 09.11.09, jährt sich der legendäre Mauerfall zum 20.Mal.

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Am heutigen Tag wird sicherlich keines der Massenmedien es versäumen, mindestens eine Meldung / ein Dossier / ein Special über den Fall der Mauer in die weite Welt hinauszuschicken. Zumindest innerhalb der seit 1990 offiziell bestehenden bundesdeutschen Grenzlinien.
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Ich denke aber, ich sollte auch einen Beitrag, zumindest einen (kleinen) textlichen, dazu leisten.
Schließlich wurde ich zwei Jahre (im Jahre 1987) vor dem Fall des sogenannten "Antifaschistischen Schutzwalls" (so das als Propaganda benutzte Synonym für die "Mauer") geboren...

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Man könnte ewig weit in der deutschen Geschichte zurückgehen: Bis zum Norddeutschen Bund (1867-1871) oder bis zum Deutschen Reich, das erst vom Reichskanzler Otto von Bismarck und dann vom Kaiser Wilhelm II. geprägt wurde, als zum ersten Mal der Nationalstaat per se existierte (1871-1918). Oder bis zur Weimarer Republik (1919-1933), der zum ersten Mal etwas mit einer Demokratie ohne Monarchie zu tun hatte. Oder bis zum grausamen NS-Regime (1933-1945). Oder zumindest bis zum Anfang des Zweiten Weltkriegs (1939-1945).
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Ich fange aber mal danach an: Denn nach der Kapitulation des Dritten Reiches wurde die Vierteilung des Nachkriegsdeutschlands durch die Alliierten 1945 vollzogen. Während die Franzosen, Briten und Amerikaner die westlichen Zonen des Nachkriegsdeutschlands und Sektoren Berlins vereinnahmten - wodurch in gewisser Weise die Grundlage für die Gründung der Bundesrepublik Deutschland geschaffen wurde - besetzte die Sowjetunion die östliche Zone und den Berliner Ostsektor.
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Die auf dem Territorium der Sowjetische Besatzungszone (SBZ) errichtete DDR gab es ja dann 40 Jahre lang, sie wurde im selben Jahr wie die BRD gegründet und entwickelte sich - unabhängig von der, nun ja, anderen Republik - zum "sozialistischen Staat der Arbeiter und Bauern". Hört sich so an sich ja nicht schlecht an. Aber damit war auch eine Einparteiendiktatur verbunden, die die Grundrechte der DDR-Bürger aufs Äußerste beschnitt und mit der einzigen wirklichen wählbaren kommunistischen SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) keine Wahlfreiheit garantierte. Nicht zuletzt das "Ministerium für Staatsicherheit", auch Stasi genannt, erschwerte das Leben der Ostbürger sehr.
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In den 80ern wurde dann die Reisefreiheit zum zentralen Thema. Immer mehr Menschen, die innerhalb der seit 1961 errichteten Mauergrenzen eingeschlossen waren, suchten die Flucht aus der repressiven DDR. Die SED-Führung spürte besonders bei der Öffnung der Grenzen der damaligen Tschechoslowakei und jener Ungarns einen immensen Druck. Die Änderung eines Reisegesetzes sollte der DDR Abhilfe schaffen, doch geriet diese am 9. November zu einem folgenschweren Missverständnis.

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Involviert waren an dem unbeabsichtigten Fall der Mauer das Politbüro des SED-Zentralkommittees, das den Beschluss der Änderung unzureichend ausformulierte, Parteichef Egon Krenz, der dem Vorleser und Politbüro-Mitglied Günter Schabowski die Gesetzesänderungen überreichte und ungenügend über Änderungen informierte. Die Änderung hätte erst am 10.November um 4 Uhr vollzogen sein.
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Schabowski selbst, der während der Pressekonferenz am 9.11. sprechen sollte und wegen der vorzulesenden geänderten Papiere überfordert war, stand im Zentrum der Reaktionskette, die er am Nachhaltigsten anstoß.
Schabowski: "Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen."
"Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. [...] Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen.[...]"
Journalist: "Wann tritt das in Kraft?"
Schabowski zögerlich: "Das tritt nach meiner Kenntnis […] ist das sofort, unverzüglich."
(Er hatte von der Sperrfrist bis 4 Uhr morgens nichts gewusst.)
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Dann die westdeutsche Presse, die zu voreilig das Unfassbare und von Schabowski Gesagte weiterverbreitete und Massen von Ostberlinern mobilisierte. Dies stürmten, nachdem sie über Radio oder Fernsehen mitbekommen hatten, die Mauer sei "offen", den Grenzübergang an der Bornholmer Straße zu Zehntausenden.
Die Grenzer schließlich waren involviert, die von nichts wussten und mit der schieren Anzahl von Menschen überfordert waren.
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Das Ende vom Lied: Die Grenzleute unterließen die Passkontrollen und ließen sehr sehr viele Menschen durch, die die Grenze zu Westberlin überqueren durften, ohne dass ihnen etwas geschieh. Dass seitens der Grenzsoldaten auf Waffengewalt verzichtet wurde, ist das Erstaunlichste an den Novemberereignissen.
Mit Beschüssen hätte jedoch die Situation im negativen eskalieren können, so aber ergab das eine unfassbar friedliche Revolution, die am 3.Oktober 1990 in der Wiedervereinigung der zwei deutschen Teilstaaten endete. Auch den Anfang vom Ende der Sowjetunion hatte der Mauerfall zur Folge.

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Wie gut, dass ich nach dem Behandeln dieser Thematik in der 11.Klasse (mindestens vier Jahre ist das jetzt her) endlich wieder Bescheid weiß. :) Danke, Frau Feulner (meine ehemalige Deutsch-, Geschichts- und Gemeinschaftskunde-Lehrerin) für damals. Danke auch an Wikipedia (link!) für die kompaktere Gliederung der Thematiken, Marie-Luise Reckers Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (link!) und an die Titelstory der SPIEGEL-Ausgabe Nr.45 ("Die Nacht der Wildschweine" von Cordt Schnibben, link!).
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Freitag, 30. Oktober 2009

Meine erste richtige Vorlesungswoche...



...habe ich hinter mir.

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Denn obwohl die Vorlesungszeit offiziell die Woche vorher (seit dem 19.Oktober 2009) angefangen hatte, fingen alle meine relevanten Vorlesungen und Übungen erst am Montag, dem 26.Oktober an.
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Was hat sich nach meinem Blogeintrag über meine VLs und Übungen im Wintersemester 2009/10 (link!) so alles verändert, bzw. sich herauskristallisiert? Oder anders ausgedrückt: Was ist so alles in dieser Woche passiert?

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1) Am Montag Abend war ich um ca. 18.00 Uhr umsonst in der Uni. Die Vorlesung "Von der Völkerwanderung bis zu den Karolingern: Das neue Europa im frühen Mittelalter" fiel aus, warum auch immer. Na toll. Davor: Eine Englisch-VL / Bereich Sprachwissenschaft und eine Sozialkunde-VL / Bereich Politikwissenschaft. Für letztere werde ich in Zukunft Mittwoch Nachmittag - die Vorlesung begleitend - ein zweiwöchig stattfindendes Tutorium besuchen.
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2) Die super Übersetzungsübung in Englisch gab es mittags, nachmittags war eine Geschichtsvorlesung dran. Am Dienstag Abend schließlich blieb ich tatsächlich bis 20:45 Uhr in der Uni. Das lag an einem Geschichts-Grundkurs. Jedoch bin ich von der Alten Geschichte (alles bis zum Mittelalter) zur Neueren Geschichte (ab ca. 1450 bis Mitte 19. Jahrhundert) gewechselt, Ich werde zwar keinen "Schein" machen, dort werde ich aber dennoch so viele Informationen und Daten und Fakten aufsaugen - wie ein Schwamm.
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3) Danach ging es für Tümmi und mich und anderen Leuten in das "Irish Pixie" (WÜ-Altstadt), was eine Kneipe im Irish-Pub-Stil ist. Statt Irish Folk wurde aber u.a. Joan Jett & The Black Hearts' "I Love Rock'n'Roll" gespielt (iiiiih!).
Ab diesem Semester findet im Irish Pixie der sogenannte English Stammtisch statt (nein, ich habe keine zwei Buchstaben vergessen, der heißt wirklich so). Dort : Mr. Harris (mein Ex-Advanced-English-Practice-Dozent) zum Geburtstag gratuliert, zwei nette Sonderpädagogik-Studentinnen kennengelernt und auch ein paar Jura-Auslandsstudenten aus Italien, Frankreich und Polen.
Ebenso habe ich dort im Pub wie durch Zufall einen alten Schulkameraden getroffen, den ich seit dem Abi nicht mehr getroffen, und der ab diesem Semester von der Studienfach-Kombination so ziemlich dasselbe wie ich studiert. Was für ein Zufall!
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4) Komischerweise ist der Mittwoch wie in meinem letzten Semester wieder der Sozialkunde-Tag geworden. Zwar habe ich montags immer die Vorlesung "Bundesrepublik Deutschland", doch die restlichen zwei ("Allgemeine Soziologie" und "Vereinte Nationen") finden eben in der Mitte der Woche statt: Von 10 Uhr bis 14 Uhr nämlich.
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5) Am Donnerstag dieser Woche fiel vormittags eine Englisch-VL ("Age of Romanticism") aus, die durch eine Gastvorlesung eines britischen Professors ersetzt wurde. Ich habe mich davor gedrückt hinzugehen.
Ebenso besuchte ich die Geschichtsvorlesung "Die frühe Bonner Republik? Entstehung und Entwicklung 1945 - 1963" nicht, weil der kleine Hörsaal 4 gerammelt voll war. Sogar die Hörsaal-Treppen, die zum Podium herunterführen, wurden durch Studis besetzt. Große Nachfrage?
Aus reinem "Fun" besuchte ich hingegen die Phonetik-Vorlesung. Es hätte sich nicht gelohnt, ohne einen Besuch von irgendwas extra zur Uni gefahren zu sein. Diese VL besuchte ich nämlich bereits im zweiten Semester (vor 1 1/2 Jahren) und bestand erfolgreich die Klausur. Hier saß ich mit Herrn Leo, der wirklich die Klausur mitschreiben muss, drin. Ich las etwas für Sozialkunde und horchte nur manchmal bei für mich neuen Fakten auf.
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6) Und heute (Freitag) hatte ich keine Veranstaltungen gehabt. Freier Tag! :)
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Montag, 19. Oktober 2009

Beginn der Vorlesungzeit im WS 09/10


[Gab's letzten Freitag in der Hubland-Caféteria der Uni WÜ. (c) 2009 by SR / Sray]

Ab heute fängt die Vorlesungzeit im Wintersemester 2009/10 an.

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Somit fängt nach 18 mehr oder weniger ereignislosen Tagen mein fünftes Semester endlich - und so richtig an. Egal, ob Vorlesungen, Seminare, Proseminare, Hauptseminare, Übungen, Tutorien oder - Einführungskurse, ab dem 19.Oktober ist die Uni Würzburg wieder voll in Betrieb.
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Ab diesem Wintersemester wird in der Uni WÜ, was das Lehramtsstudium angeht, zweigleisig gefahren: modularisiertes Lehramt nennt sich das nun. Also das Studium von Lehramt auf Bachelor-Basis.
Was sich beim Lehramt so alles ändert...Units, Basismodule, Aufbaumodule...keine / wenig Ahnung. Schließlich gehöre ich ja bereits zum alten Lehramts-Eisen. Nur soviel weiß ich...dass ich Vorlesungen meist nicht pflichtmäßig besuchen muss. Wohingegen bei den "neuen" Lehrämtern allein schon das Besuchen der VLs etwas "zählt".

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Was erwartet mich im WS 09/10?

ENGLISCH (HAUPTFACH)
- Vorlesung: History of English and Historical Linguistics
(Engl. Sprachwissenschaft; Prof. Dr. Fetzer)
- Übung: Übersetzung Englisch - Deutsch
(Engl. Sprachpraxis; Prof. Dr. Bach)
- Vorlesung: The Age of Romanticism
(Engl. Literaturwissenschaft; PD [=Privatdozent] Dr. Lennartz)

SOZIALKUNDE
(HAUPTFACH, POLITIKWISSENSCHAFT UND SOZIOLOGIE)

- Vorlesung: Bundesrepublik Deutschland
(Politikwissenschaft; Dr. Leuerer)
- Vorlesung: Allgemeine Soziologie
(Soziologie; PD Dr. Sackmann)
- Vorlesung: Vereinte Nationen
(Internationale Beziehungen; Prof. Dr. Müller-Brandeck-Bocquet)

GESCHICHTE (ERWEITERUNGSFACH)
- Vorlesung: Von der Völkerwanderung bis zu den Karolingern: Das neue Europa im frühen Mittelalter - VIELLEICHT GEHE ICH DA HIN.
(Mittelalterliche Geschichte; Prof. Dr. Leng)
- Vorlesung: Das wilhelminische Kaiserreich (1890 bis 1914)
(Neueste Geschichte; Prof. Dr. Schmidt)
- Grundkurs zur Alten Geschichte: [...] Griechische und Römische Geschichte
(Alte Geschichte; Dr. Wintjes)
- Vorlesung: Die frühe Bonner Republik? Entstehung und Entwicklung 1945 - 1963
(Neueste Geschichte; PD Dr. Stickler)

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Ich habe nur eine Klausur in Englisch zu schreiben (die Übung!), jedoch sonst nicht zu viel zu tun. Also noch kein Hauptseminar - im Gegensatz zu Felix (link!).
Ebenso Sozialkunde, wobei ich dort die zwei mündlichen Zwischenprüfungen in PoWi und Sozi machen muss. So ist es gut, dass ich da sonst nichts Gewichtiges machen muss.
In meinem Erweiterungsfach Geschichte muss ich theoretisch eh nicht viel machen. Und doch besuche ich dort vier Veranstaltungen. Drei davon, also alle Vorlesungen, werde ich wie Felix (link!) auch besuchen.

Das macht insgesamt 21 Semesterwochenstunden
(2 x 9 zweistündige Sachen + 3 wegen Grundkurs). Vorerst...
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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Willkommen im Wintersemester 2009 / 2010, Sray.



Heute, 1.Oktober 2009, hat das neue Semester, das Wintersemester 2009 / 2010, mein fünftes Semester, angefangen.

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Auf dem Stundenplan dieses Semesters werden wohl die Sozialkunde-Kurse insgesamt überwiegen. Seitdem ich dank des Bestehens der Zwischenprüfung im Studienfach Englisch (auf der Link-Seite dann bitte herunterscrollen, link!) dort im Hauptstudium stecke, lasse ich es ruhiger angehen.
Und was Geschichts-Kurse angeht, werde ich mich selbst auch noch nicht überlasten.
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Das Lernen für die Zwischenprüfung in Sozialkunde - mündliche ZP im Bereich Politikwissenschaft und mündliche im Bereich Soziologie - wird sicherlich genug Zeit in Anspruch nehmen. *seufz*
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Dienstag, 28. April 2009

Man kommt (fast) zu gar nichts mehr!



Es wird wieder Frustration herausgelassen: Letzte Woche hat ja die Vorlesungszeit im Sommersemester 2009 / in meinem vierten Semester angefangen. Seit dieser Woche aber merke ich, dass genau dieses Semester wohl mein allerstressigstes sein wird!

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(1. HAUPTFACH ENGLISCH)

- "American Horror Literature" (Proseminar)
- "Vorbereitung auf die Zwischenprüfung"
für das Teilgebiet Literaturwissenschaft (wissenschaftliche Übung)
- "Vorbereitung auf die Zwischenprüfung"
für das Teilgebiet Sprachwissenschaft (wissenschaftliche Übung)
[[[ HALLO, MARKUS! ;-) ]]]

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Zwei freiwillig zu besuchende Vorlesungen in Englisch habe ich bereits in der ersten Vorlesungswoche (d.h. letzte Woche) aufgrund von zeitlichen Gründen oder aufgrund von Gründen des Nichtgefallens wieder "gekickt".
Wie gut, dass ich in Englisch alle für die Zwischenprüfung nötigen sechs "Scheine" (Bestätigung durch Klausur oder Hausarbeit, dass man einen Kurs besucht und bestanden hat) bereits habe. Im letzten Semester bestand ich "Advanced English Practice II" im zweiten Lauf.

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Pflichterfüllung: Ich muss bald für das LitWi-Englischtutorium (montags, s.o.) zwar keine Hausarbeit für das Erlangen eines richtigen "Scheins" erstellen, aber ein Referat für einen "Teilnahmeschein" halten. Ebenso steht im Juni eine "presentation" für das Proseminar "American Horror Literature" (jeden Freitag, z.B. "American Psycho", "I Am Legend", "Frankenstein", Sachen von Edgar Allan Poe, William Faulkner, usw.) an.

Hausaufgaben in Form von Lesen oder Fragenbeantwortung (für das SpraWi-Tutorium am Mittwoch-Termin) für die Englischsachen kommen hinzu. Für die angsteinflößende baldige Zwischenprüfung muss ich, was wohl am Schlimmsten sein wird, dann noch weitere Arsenale von Büchern lesen, die in den Tutorien nicht behandelt werden können.

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(2. HAUPTFACH SOZIALKUNDE)

- "Netzwerktheorien" (Seminar)
- "Einführung in die Politikwissenschaft" (Vorlesung mit Klausur)

UPDATE (29/04/09)
- "Grundfragen der Soziologie" (Seminar)

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Hier in Sozialkunde ärgert es mich, dass ein weiteres Seminar, indem ich unbedingt einen "Schein" brauche, in diesem Semester nicht angeboten wird, weil die dazugehörige Dozentin die Uni Würzburg längst verlassen hat. "Einführung in die Soziologie" (Seminar) wäre das. Ein Nachfolger scheint jetzt noch nicht in Sicht zu sein. Grrr...

UPDATE (29/04/09)
Wie gut, dass es gewisse Ausweichmöglichkeiten für "Einführung in die Soziologie" gibt. Neuerdings besuche ich "Grundfragen der Soziologie", was ein Seminar ist und...ja, Grundfragen der Soziologie behandelt (z.B. den Begriff des Habitus und der Identität, den des Wertewandels). Eigentlich erhält man am Ende einen "Schein" für EWS (= Erziehungswissenschaftliches Studium), was ich als Grundstudiums-Mensch eigentlich noch nicht machen muss, doch kann dieser "Schein" zu einem "Schein" für "Einführung in die Soziologie" umfunktioniert werden, was lange als Gerücht galt und was ich heute bestätigt bekommen habe. Toll! Also kein Grrr....

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Pflichterfüllung: Das Seminar "Netzwerktheorien" gehört der Wissenschaftsrichtung her zum politikwissenschaftlichen Teilgebiet "Politische Theorie", für das der Dozent Gsänger zuständig ist. Ich hatte letztes Semester bereits bei ihm das durchwachsene Seminar "Politische Institutionentheorie" besucht, in dem die Klausur den Erhalt eines "Scheines" garantieren sollte. Sonstige Vorbereitung für die Sitzungen an sich waren nicht unbedingt vonnöten, höchstens die Mitarbeit und Anwesenheit in den Seminarsitzungen an sich (meine ging gegen null).
Weil kein Schein bei der Scheinabgabe in der Teilbibliothek vorlag, muss ich wegen Nichtbestehens ab morgen (Mittwoch) wohl nun wieder so etwas bestreiten. Deshalb: wieder nur Mitarbeit/Anwesenheit als einzige Voraussetzung.

Für die Vorlesung von "PoWi" (auch mittwochs) war zumindest vor zwei Semestern regelmäßiges Anwesendsein und das Mitschreiben der Klausur am Ende der Vorlesungszeit ebenfalls nur vonnöten. Die Klausur hatte ich damals in den Sand gesetzt. In diesem Semester wird sich an den allgemeinen Anforderungen wohl nichts verändern.

UPDATE (29/04/09)
Für "Grundbegriffe der Soziologie" muss ich viel machen. Nicht nur, dass im Kurs auf Mitarbeit und Diskussionsfähigkeit seitens des Dozenten Zengel geachtet wird. Nein, jeder im Kurs muss erstens ein ca. 20-minütiges Referat halten und dazu ein Thesenpapier erstellen. Mein Thema hierzu ist die "Soziologische Institutionentheorie". Zweitens muss jeder eine Art Lexikoneintrag zu einem, ich glaube, anderen Thema erstellen, das 500 Wörter beinhalten soll, was dann auf der Uni-Würzburg-eigenen e-Learning-Plattform wuecampus (link!) veröffentlicht werden soll. Dann, drittens, muss ich mir fünf bis sechs Multiple-Choice-Fragen ausdenken, die mit dem Stoff zusammenhängen. Und viertens schreibe ich am Ende der Klausur.

Mit den anderen zwei Sozialkunde-Sachen exklusive der Englisch-Zwischenprüfung komme ich in diesem Semester auf drei Klausuren.
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(3. ERWEITERUNGSFACH GESCHICHTE)

- "Das Bismarckreich (1871-1879)" (Vorlesung ohne Klausur)
- "Deutsche und europäische Geschichte im Zeitalter
des Imperialismus (1890-1914)" (Vorlesung ohne Klausur)

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Da Geschichte nur mein Erweiterungsfach ist, brauche ich keine Zwischenprüfung abzulegen. Bloß sollte ich bis zum Staatsexamen, was noch ein paar Semester braucht, denselben Wissensstand wie die Hauptfachmenschen haben. Bis dahin nehme ich ab Semester Nr.4 mein Erweiterungsfach ernster und besuche aus freiwilligen Stücken gewisse Vorlesungen, für die ich mich vor den Sitzungen zum Glück nicht groß vorbereiten muss. Gelungen ist die VL "Das Bismarckreich..." (dienstags), richtig toll hingegen ist die VL "...Imperialismus" jeden Montag. Das liegt bei zweiterer Vorlesung am Vermittlungsstil des Privatdozenten Dr.Stickler, der sympathisch, nicht zu schnell, interessant und gar witzig lehrt.

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Kopieren, ausdrucken, durchlesen, Zusammenfassungen schreiben, Hausaufgaben erledigen, Referate vorbereiten (DREI STÜCK!!!), lernen. Vor allem: lesen, lesen, lesen! Das Bloggen fällt mir zunehmend schwer, weil ich trotz der riesigen Fülle an neuen Erlebnissen im Studentenalltag mir einfach nicht genug einfällt. Und auch zeitlich wird es immer enger. Ojemine!