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Montag, 16. August 2010

Mercury Prize 2010 - Die Nominees (B-K)



Am 7. September 2010 wird es soweit sein. Denn an diesem Tag wird bekanntgegeben, wer den (Barclaycard) Mercury Prize in diesem Jahr gewinnen wird.

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Die Initiatoren dieses Preises haben die Nominierung und Auszeichnung von britischen, nord- und irischen Bands und KünstlerInnen immer als Förderung von eher alternativer Musik und von Musikschaffenden verstanden, oft Kritikerlieblinge und/oder solche, die nicht so sehr vom kommerziellen Erfolg verwöhnt sind.
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Außerdem ist der Mercury Prize auch die alternative Antwort auf die kommerzialisierten Brit Awards. Die Nominierten lauten...

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1) Biffy Clyro mit dem Album Only Revolutions (2009)
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Oliver (link!) ist bekanntlich Fan des Trios, ich eher nicht so, vielleicht weil mir die Musik neuerdings etwas zu Classic-Rock-mäßig herüberkommt. Früher haben Biffy Clyro (was für ein Bandname!) eher New Prog, Experimental- und Alternative-Rock gespielt. Ich finde es putzig, dass die drei Bandmitglieder oft halbnackt auf Fotos posieren, gerade der Leadsänger und Gitarrist Simon Neil im Musikvideo zu "The Captain", in voller Babyöl-Montur. Ausgewählt habe ich jedoch das eine Video mit den Anzügen und den Blitzen, siehe unten.
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Ich denke jedoch nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass das Album der Band mit den vielen Fans und dem vielen kommerziellen Erfolg den Preis mit nach Hause nehmen wird. Wahrscheinlichkeit des Sieges: 2 von 10 (gering).
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Biffy Clyro - Many Of Horror

Biffy Clyro | MySpace Musikvideos

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2) Corinne Bailey Rae mit dem Album The Sea (2010)
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Ach, muss man noch irgendwelche Worte über Corinne Bailey Rae verlieren? Die Frau ist einfach hinreißend!
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Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie gewinnen wird, ist auch bei ihr nicht sehr groß. Vielleicht fehlt ihr, obwohl sie im aktuellen Album The Sea auch Alternative-Sounds einsetzt, der gewisse Indie-Faktor. Das Album ist trotzdem toll! Wahrscheinlichkeit des Sieges: 4 von 10.
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Corinne Bailey Rae - Closer
Hochgeladen von EMI_Music. - Entdecke weitere Musik Videos.

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3) Dizzee Rascal mit dem Album Tongue n' Cheek (2009)
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Dass sich Künstler im Laufe einer Karriere musikalisch und wie auch immer sonst auch entwickeln, ist eine denkbar normale Sache. Das sollten sie auch, um nicht wie U2 oder die Rolling Stones zu enden. Dizzee Rascal entdeckten viele Hörer erst 2008, als er mit Calvin Harris, der irgendwie nicht mehr so gut ist wie früher, kollabierte und prompt seinen ersten Nummer-1-Hit "Dance wiv Me" hatte. Doch 2003 veröffentlichte er noch keine Party-Dance-Rap-Sachen, sondern harten Grime und bissigen HipHop, zu finden auf seinem experimentellen Debütalbum Boy in da Corner (2003). Es gehört zu einen der besten Alben des Jahres 2003 und des 00er-Jahrzehnts. Ein Kritikerliebling, auch jenseits der Hip-Hop-Gemeinde. Im selben Jahr gewann Dizzee Rascal für dieses Album auch den Mercury Prize und ist damit der einzige in der 2010er-Liste, der bereits diesen Preis gewonnen hat.
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Das mit dem Grime ging noch zwei weitere Alben so weiter. Doch Tongue n' Cheek (2009) stellte eine Zäsur dar. Mehr House, mehr Alternative Dance, weniger Grime, aber immer noch HipHop. Und alles nur wegen "Dance wiv Me". Dadurch: weitere vier Number Ones, darunter der blöde WM-Song "Shout" mit dem UK-Komiker James Corden. Seine Rap-Skills sind wie gehabt Oberklasse, doch die Musik, auf der die Vocals basieren, ist so halb-halb. Auf der qualitativen Habenseite hingegen: die Kollabo mit Armand Van Helden "Bonkers" und das süchtig machende "Dirtee Cash", was auf dem Sample von "Dirty Cash (Money Talks)" basiert, von The Adventures Of Stevie V (britischer Dance-Act aus den 90ern).
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Aber weil er eben erstens bereits einmal gewonnen hat und zweitens die Kritiker seit 2009 nicht mehr geschlossen hinter ihm stehen, sieht es ungünstig für einen zweiten Sieg Dizzee Rascals aus. Man will ja auch Newcomer oder Unterschätzte mit der Auszeichnung helfen und nicht nur auf der Stelle treten und Erfolgsverwöhnte mit Preisen berieseln. Aber durch den Veteranen-Bonus beträgt die Wahrscheinlichkeit des Sieges nicht 1, sondern: 2 von 10.
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DIZZEE RASCAL "Dirty Cash." from phil tidy on Vimeo.

Music Film directed by WIZ and produced by Phil Tidy. Shot in 5 hours next to Tower Bridge with 125 cast and with only 4 days of prep. The wind got up and so did the rain on the shoot but it went to create the feeling of Guy Fawkes night meets the burning of Joan of Arc.

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4) Foals mit dem Album Total Life Forever (2010)
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Die lieben Fohlen wurden dieses Jahr das erste Mal von den Mercury-Prize-Verantwortlichen nominiert, obwohl sie von der Musikfachpresse zwei Jahre zuvor richtig auch schon viel Aufmerksamkeit und Ehre erhielten für Antidotes (2008), das Debütalbum der fünf Indie-Mathrocker. Nun haben sie die Musikkritiker mit Total Life Forever (2010) noch mehr auf ihrer Seite, sie loben die Atmosphäre, die Ausweitung des Sounds bei gleichzeitiger Catchiness.
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Alles klingt geerdeter und nicht mehr so hektisch wie z.B. auf dem 2008-Hit "Cassius". Welcher Videoclip soll nun als Teaser herhalten? Schließlich habe ich bereits die drei Single-Musikvideos "This Orient", "Miami" und "Spanish Sahara" bereits verbraten. Also gibt es einen Trailer für die Myspace-Secret-Shows der Foals, denn die Foals gelten als begnadete und vor Energie sprühende Liveband.
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Wahrscheinlichkeit des Sieges: 7 von 10! Sie könnten es dieses Jahr mit dem Gewinn schaffen, denn das Album hat sehr viele Qualitäten. Dass sie das Rad nicht unbedingt neu erfinden mit Total... ist klar, aber für sie selbst ist das Album auf jeden Fall eine Weiterentwicklung.
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Myspace Secret Show - Foals from The Grindhouse on Vimeo.

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5) I Am Kloot mit dem Album Sky at Night (2010)
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I Am Kloot, die Brit-Alternative-Rocker, gehören zu den am meisten unterschätzten Bands: was heißt das? Sie sind, wie so viele Bands, Lieblinge von einer gewissen Anzahl von Kritikern. Doch eine Mehrheit ignoriert sie, sie gelten für eine Minderheit als Liebhaberstücke. Doch dieses Jahr kann sich alles ändern. Wer hier nominiert wird, kann gar nicht mehr unterschätzt oder übergangen werden. Nominiert zu werden, das heißt, dass viele Leute von einem Notiz nehmen.
Ein Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen, war bereits die Singleauskopplung "Northern Skies" (siehe unten).
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Sky at Night (2010) könnte, das wäre der Elbow-Faktor, dieses Jahr der unüberraschend überraschende Sieger werden, weil sich gewisse Juroren denken: oh, jetzt sollten sie es dieses Jahr mal verdient haben! Wahrscheinlichkeit des Sieges: 7 von 10!

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6) Kit Downes Trio mit dem Album Golden (2010 in D-Land)
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Kit Downes Trio stehen für den obligatorischen Jazz-Nominierten. Eine der 12 Nominee-Stellen wird immer für einen Jazz-Künstler oder eine -Band besetzt. Auch kontemporäre Jazz-Musik soll laut den Mercury-Leuten gefördert werden, denn schließlich ist Jazz-Mucke in der öffentlichen Wahrnehmung noch viel mehr "indie" als das, was wir (teilweise falsch) als Indie-Musik bezeichnen. Noch als Newcomer bekam der britische Jazz-Pianist Kit Downes viel Aufmerksamkeit und erntete viel Ruhm. 2010 ist schon allein deswegen sein Jahr, weil er in der Nominiertenliste auftaucht. Als Jazzer! Da es kein offizielles Musikvideo gibt, gibt es unten ein Live-Clip des ersten Songs des Albums Golden (2009 im UK) : "Jump Minzi Jump".
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Doch Jazzer haben es traditionell schwer, sich gegen elf Nicht-Jazz-Bands und -Artists zu behaupten. Noch nie hat jemand aus der Jazz-Ecke gewonnen, und trotz allen Talents oder Virtuosität ist Jazz nun mal nicht jedem sein Ding, auch nicht im Juroren-Zimmer. Kit Downes Trio bleibt als Jazz-Vertreter ein Außenseiter. Wahrscheinlichkeit des Sieges: 1 von 10.
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Hier: zweiter Stapel der Nominierten (link!).

Sonntag, 11. Juli 2010

Zwischenstand: TOP5 Alben- 1.Halbjahr 2010

[Bild wird nachgereicht...]

01) Jamie Lidell mit Compass
[14 zumeist leidenschaftliche und eklektische Tracks sind in Compass enthalten. Überragend gut: "Compass", der Titeltrack, gleichzeitig einer der besten Songs des Jahrzehnts! Ähnlich unwiderstehlich: "You Are Waking", "Your Sweet Boom", "I Wanna Be Your Telephone", "Enough's Enough". Schön und getragen: "It's A Kiss" und "You See My Light". Mit Feist, Beck und drei Teilen von Grizzly Bear.]
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02) Corinne Bailey Rae mit The Sea
[Ein Album, das sehr überrascht: The Sea erstreckt sich von Neo-Soul über Jazz, Indie-Twee-Pop bis hin zu Alternative Rock. Vielseitiger und erwachsener als ihr gleichnamiges Debütalbum."I'd Do It All Again" ist unfassbar schön und kommt, was die Komposition angeht, einem Orgasmus gleich (langsames Ansteigen, Höhepunkt, langsames Absteigen).]
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03) Vampire Weekend mit Contra [Die Frage ist, ob man dieses Album besser finden würde, würde man das Debütalbum nicht bereits kennen. Denn Vampire Weekend, Album Nr.1 (2008), war genial und unfassbar eingängig. Bei Contra geht natürlich der Überraschungseffekt verloren, überzeugt aber trotzdem mit seinem Indie-Pop plus x. Ähnlich gut, aber nicht so kompakt wie das 2008er-Album.]
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03) Yeasayer mit ODD BLOOD
[Ich hatte mir im Vorfeld etwas mehr von ODD BLOOD erwartet: mehr Pop wie bei "Ambling Alp", weniger Psychedelic-Zeugs ("Strange Reunions", "Grizelda"). Trotzdem ist das Album gelungen, gerade weil nur 10 Tracks darauf sind. Ähnlich gut wie das göttliche "Ambling Alp" sind "O.N.E." und "Mondegreen" und "Madder Red".]
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05) Caribou mit Swim
[Noch so ein Überraschungsalbum: Weil das tanzbare und gleichzeitig intellektuell klingende "Odessa" so unwiderstehlich ist, bis heute ist es diese Single, kaufte ich mir einst das Elektro-Dance-Album Swim. Darin war nur "Kaili" etwas eklig, da es zu sehr nach Ibiza House klingt. Ansonsten gefiel mir "Found Out" extrem gut, das instrumentale "Bowls" und das fast instrumentale "Hannibal" waren auch nicht schlecht, sowie "Jamelia", das bei meinen Freunden recht beliebt ist.]

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Okaye bis gute 2010er-Alben (veröffentlicht bis zum 30. Juni 2010), die aber nicht ganz so gut sind wie die TOP5-Alben: LCD Soundsystem mit This Is Happening, These New Puritans mit Hidden, Dendemann mit Vom Vintage verweht, Massive Attack mit Heligoland, Sia mit We Are Born und Maeckes mit KIDS.
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(Noch) nicht im Besitz, aber echt gut: Hot Chip mit One Life Stand, Darwin Deez mit Darwin Deez und Gorillaz mit Plastic Beach.
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Nicht gut, zum Glück auch nicht in Besitz: Goldfrapp mit Head First.
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Montag, 7. Juni 2010

Tagversüßer des Tages Vol.229



Corinne Bailey Rae mit "Paris Nights/New York Mornings".

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Dies ist ein wirklich schöner und beschwingter Popsong. Gleichzeitig ist das die zweite Single (bereits Ende März 2010 veröffentlicht) aus Raes zweitem Album The Sea (2010), das erstaunlich großartig geworden ist (wenn man mal von zwei Songs darauf absieht). Es wird Sommer!
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Das Musikvideo drehte der Regisseur Charles Mehling. Nicht wirklich viel passiert in diesem Video, aber das ist ja bei Corinnes Videos ja eh Standard. Zunächst wärmt sie in einem Café einen Stuhlsitz an, dann flaniert sie sowohl bei Tag als auch bei Nacht herum. Und wo tut sie das? Klar, in der Stadt der Liebe, die so heißt wie eine blonde reiche Hotelerbin...

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Corinne Bailey Rae - Paris Nights/ New York Mornings
Hochgeladen von EMI_Music. - Sieh mehr Musikvideos, in HD!

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Mittwoch, 14. April 2010

My Heavy Rotation Vol.49


Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Xiu Xiu
[Kann schon anstrengend sein, die Musik von Xiu Xiu (schu-schu ausgesprochen). Aber ich höre mir auch nicht alles von den Indie-Amis an, sondern... Sehr gelungen sind "Gray Death" und "This Too Shall Pass Away" und ganz gut "Dear God, I Hate Myself", alle aus Dear God, I Hate Myself (2010).]
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- Scuba
[Scuba macht Dubstep, ist aber nicht ganz so berühmt wie der mysteriöse Burial. "Before" und"Latch" aus seinem zweiten von LAUT.de hochgelobten (link!) Album Triangulation (2010) wurden gehört, sowie die Aesaunic EP.]
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- Beck
[Guero (2005), Neuntes Album, sechstes Major-Label-Album von Beck. Cool!]
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- Corinne Bailey Rae
[The Sea (2010). Zweites Album. Echt gut!]
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- Coldplay
[A Rush Of Blood To The Head (2002). Zweites Album. Göttliches Album!]
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Mittwoch, 17. Februar 2010

My Heavy Rotation Vol.40



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Yeasayer
[The same procedure as last week (link!).]
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- Corinne Bailey Rae

[The same procedure as last week (link!).]
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- Massive Attack
[Das ganze Album Heligoland (2010) wurde gehört. Es ist überraschend gut geworden! Herausragend: "Babel" feat. Martina Topley-Bird, "Girl I Love You" feat. Horace Andy, "Flat Of The Blade" (Tagversüßer des Tages Vol.179, link!) feat. Guy Garvey und "Paradise Circus" feat. Hope Sandoval.]
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- Spoon
[Spoons aktuelle Single "Written In Reverse" und die dazugehörige B-Seite "Mean Red Spider" wurden gehört. Ersteres Lied stammt aus dem rauer gewordenen Album Transference (2010), das ich leider noch nicht besitze. Und dann wurden noch ältere Songs von Spoon gehört...]
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- Randy Newman (Vor kurzem erst entdeckt!)
[Das ziemlich gute "I'll Be Home" aus Little Criminals (1977) und das okaye "I'm Dead (But I Don't Know It)" aus Bad Love (1999) wurden gehört. Ich habe das erste Mal in den letzten Tagen etwas von Randy Newman bewusst gehört und finde es gut!]
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Lieblingssongs der 6.Woche (08. – 14.02.10)



01 (NEU) I Am Kloot – Deep Blue Sea
[Die ersten drei Plätze stehen in gewisser Weise für den "Blues", den ich letzte Woche empfand. Die Melancholie (link!) war allgegenwärtig. Das betrübteste Lied ist "Deep Blue Sea" gewesen. Von den drei Briten von I Am Kloot. "Deep Blue Sea" ist eine B-Seite und befindet sich u.a. auf B (2010), I Am Kloots Sammlung von B-Seiten, Live-Tracks, Demos und Raritäten. Die Stärke dieser Nummer 1 liegt in der Einfachheit der Songstruktur. Der Song kommt ohne musikalischen Schnickschnack aus und trifft einen mitten ins schwermütige Herz. Ja, das können sie wirklich gut, die Leutz von I Am Kloot!]
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02 (01) Corinne Bailey Rae – I’d Do It All Again
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03 (WE) Kasper Bjørke – Young Again
[Wiedereinstieg in die TOP10!]
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04 (NEU) Yeasayer – Mondegreen
[Letzten Montag wurde endlich ODD BLOOD (2010), das zweite Album von Yeasayer, gekauft. Es ist jedoch erstaunlich und auch etwas enttäuschend, dass es nur (!) zwei von insgesamt zehn Tracks in die obersten zehn Ränge geschafft haben. "Ambling Alp" ist letzte Woche nach acht Wochen rausgepurzelt.
Auch Platz 2 der vorletzten Woche, "O.N.E.", ist tief und aus den TOP10 herausgefallen. Qualifiziert haben sich trotz der starken Song-Konkurrenz aber das frivole "Mondegreen", das an TV On The Radio erinnert. Ebenso "Madder Red" auf Platz 6, das eher an 80er-Synthie-Pop erinnert.]
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05 (03) Hot Chip – One Life Stand
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06 (NEU) Yeasayer – Madder Red
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07 (WE) Shout Out Louds – Fall Hard
[So circa erst nach dem fünften Durchhören wird aus dem nicht weiter störenden Normal-Rock-Lied eine Art fluffiger Ohrwurm. Aus Work (2010).]
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08 (NEU) Hot Chip – Take It In
[Ganz guter, aber nicht ganz so guter Track aus One Life Stand (2010) wie Platz 5.]
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09 (WE) Massive Attack – Paradise Circus
[Das Lied ist nicht nur wegen des sehr expliziten Musikvideos toll. Ehrlich gesagt, kann man "Paradise Circus" - Track aus Heligoland (2010) - eigentlich nur ohne ablenkenden Bebilderungen und unterbrechenden O-Tönen dieser einen P-Darstellerin außer Dienst wirklich genießen, da es an sich schon wahnsinnig sinnlich geraten ist. Featuring Hope Sandoval.]
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10 (06) Corinne Bailey Rae – Are You Here
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Dienstag, 9. Februar 2010

My Heavy Rotation Vol.39

Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Corinne Bailey Rae
[The Sea wurde gekauft. Ein erstaunlich tolles Album ist das! Ganz großes Kino ist die Single "I'd Do It All Again" (link!), überzeugen können aber so ziemlich alle Songs, auch "I Am Here", "Paris Nights / New York Mornings", "Paper Dolls", "Feels Like The First Time". Der Titelsong am Schluss mit den traurigen Lyrics erinnert unter anderem daran, dass ihr Mann tragischerweise vor zwei Jahren gestorben war.]
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- Yeasayer
[Es wurde innerhalb von sieben Tagen noch eine zweite CD gekauft, nämlich ODD BLOOD (2010) von Yeasayer. Auf dieses zweite Album von ihnen habe ich seit Wochen gewartet, nun befindet sie sich in meinem CD-Schrank. Ja, das Albumcover ist furchtbar hässlich, der singende Frontmann Chris Keating war auch der Art Director für ODD BLOOD, im Inneren der Platte wird's nur wenig besser. Diese Freakness passt aber zu den teils eklektizistischen zehn Tracks darauf. "Ambling Alp" ragt wegen seiner avantgardistisch-poppigen Einzigartikeit natürlich heraus, das blubbernde "O.N.E" und das an TV On The Radio erinnernde "Mondegreen" wissen auch zu gefallen, ebenso "Madder Red". Oh, I'm so in love with Chris Keating!]
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- OUTASIGHT (Neu entdeckt!)
[Hip-Hop mit Funk-Sounds, so könnte man die Musik des Amerikaners OUTASIGHT beschreiben. Die Musik ist gut, das Album Further (2010) kann man sich auf seiner Myspace-Seite (link!) kostenlos herunterladen. Toll ist übrigens Track Nr. 7: "Everyone Gets Laid". ]
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- Lawrence Arabia (Neu entdeckt!)
[Den neuseeländische Singer/Songwriter James Milne (link!) aka Lawrence Arabia finde ich gut! Er hat sich bei seinem Künstler-Pseudonym also beim legendären Klassiker "Lawrence von Arabien" bedient. Die männliche Blondine sieht gut aus und weiß sich, vielseitig - ob als barknie spielender Cricket-Spieler (link!) oder als nobler See-Kapitän (link!) - darzustellen. Er kann aber auch tolle Musik machen. Ich habe bisher "Apple Pie Bed", ein Track aus seinem zweiten Album Chant Darling (2009) gehört. Ich werde aber versuchen, in Zukunft noch mehr von ihm zu hören.]
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- Title Tracks (Neu entdeckt!)
[Auch neu! Mensch, so viele mir neue Musiker und Bands! Auch diese... ]
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Montag, 8. Februar 2010

Lieblingssongs der 5.Woche (01. – 07.02.10)



01 (NEU) Corinne Bailey Rae – I’d Do It All Again
[Wieder sooo viele neue Sachen nach der Flaute der vorletzten Woche... "I'd Do It All Again" (link!) ist eine so ähnlich überragende 2010er-Single wie Platz 10. Aber nicht nur dieses unfassbar sinnliche und bis zur orchestralen Klimax sich steigernde Kleinod verführte mich zum Kauf einer zweiten CD in diesem Jahr (nach dem etwas enttäuschenden Contra von Vampire Weekend). In der Wertheimer "Expert"-Filiale ist das Angebot an "guten" CDs sonst katastrophal schlecht. Nicht mal die Preise sind akzeptabel, nur in ganz seltenen Fällen etwas günstig. Doch bei The Sea, dem zweiten Album von CBR konnte ich nicht widerstehen. Lag vielleicht am Albumcover oder am erstaunlichen Vorrat dieser Platte. Vier Stück für ein sonst leider unzureichende beworbenes Album sind für Wertheimer Verhältnisse erstaunlich viel! Und da ich niemandem die Chance nehmen wollte, hier in der Halbprovinz in das einzige Exemplar von Arctic Monkeys' Humbug (2009) hereinzuhören, nahm ich eines von vier "See"-Platten mit.
Das Album ist erstaunlich gut, wenige Up-Tempo und wenige ruhige Balladen sind darin zu hören, das meiste sind Midtempo-Stücke. Die besten Songs daraus haben sich für die TOP10 qualifiziert. Die Single auf Platz 1, das an Kings Of Leon erinnernde Eingangslied "I Am Here" (das Gitarrenriff), das funkig-soulige "Closer", das laszive "Feels Like The First Time" und das postpunkige "Paper Dolls haben eine TOP-Platzierung enthalten!]
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02 (NEU) Yeasayer – O.N.E.
[Kaum ist "Ambling Alp" (Platz 10) weg, kommt auch schon der nächste Yeasayer-Song. Doch im Vergleich zur erwähnten Single ist dies eher Quatsch-Pop mit weniger sexy gesungenen Vocals von Chris Keating. Erst am Ende falsettiert er, was halt immer toll klingt. Aber das Lied macht trotzdem ungeheuer viel Spaß!
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03 (23) Hot Chip – One Life Stand
[Nicht die beste Single bisher, aber für Zwischendurch ist der Appetizer von Single ziemlich geeignet. Einfach geil zum Tanzen! Aus dem gleichnamigen Album!]
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04 (NEU) Corinne Bailey Rae – Feels Like The First Time
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05 (NEU) Caribou – Odessa

[Ähnlich wie bei Yeasayer hat sich der Sound bei Caribout mehr oder weniger radikal verändert. Statt psychedelischer Musik gibt es nun Eletro-House der guten Sorte!]
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06 (NEU) Corinne Bailey Rae – I Am Here
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07 (NEU) Corinne Bailey Rae – Closer
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08 (02) Local Natives – Airplanes
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09 (NEU) Corinne Bailey Rae – Paper Dolls
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10 (03) Yeasayer – Ambling Alp
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Montag, 1. Februar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.173

[Bild kommt morgen...]

Corinne Bailey Rae mit "I'd Do It All Again".

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Als ich heute Nachmittag das erste Mal dieses von Regisseur Jamie Thraves (vgl. Radioheads "Just" oder Coldplays "The Scientist") Musikvideo anschaute, dachte ich mir:
"Das soll dieselbe Corinne Bailey Rae von vier Jahren sein?" Naja, gut, optisch gesehen hat sich bei der schönen farbigen Britin im Vergleich zu 2006 - ja, sie hat sich viel Zeit gelassen für Album Nr.2 - nicht viel verändert.
Nur hat sie nun die Locken länger und traut sich nun, ihre tollen Beine zu zeigen und sieht damit noch so viel umwerfender aus, das sich sogar Schwule in sie verknallen könnten, denke ich. Denn was mich angeht: Also ich, ich stehe kurz davor! :D
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Nein, eigentlich konnte ich einfach nicht fassen, dass sie das ist und singt. Vergleicht man diese überragende Single mit ihren früheren Singles wie dem sonnigen und leichtfüßigen "Put Your Records On", dem lässigen "I'd Like To" oder dem balladesken und mädchenhaft-devoten "Like A Star" (link!), hört man heraus, wie sehr sich diese Singer/Songwriterin seit ihrem Debütalbum Corinne Bailey Rae (2006) musikalisch entwickelt hat.

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Man könnte nun behaupten, sie sei als Künstlerin mit dem brandneuen, zweiten Album The Sea, das letzten Freitag (29. Januar 2010) erschien und über das es bisher kaum eine deutsche Plattenkritik gibt, reifer, gar erwachsen geworden. Man könnte aber viel unklischeehafter behaupten, dass ihre Single "I'd Do It All Again" so warm und wunderschön produziert wurde, dass man als Hörer/in selbst ganz sanft und ruhig wird.
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Der Song ist fesselnd und baut in nur 3 Minuten (und ein paar Sekunden) viel Spannung auf. Corinne Bailey Rae singt ganz anders als früher: ungeknödelter, tiefer, souveräner, selbstbewusster, erotischer und leidenschaftlicher.
In diesem Lied steckt so wenig massenkompatibler Pop und so viel zeitloser und atmosphärischer Soul - wie nie in einem ihrer 2006er-Songs zuvor - drin.
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Ganz klar: Kein anderer Song hätte heute der "TdT" werden können! Mittlerweile läuft "I'd Do It All Again" ja auch seit fast einer Stunde in der Endlosschleife. :) Wir sehen uns nächste Woche zu den "Lieblingssongs der Woche"...

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Corinne Bailey Rae "I'd Do It All Again"

Corinne Bailey Rae MySpace Music Videos

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