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Mittwoch, 3. November 2010

Nachtrag: Mein Dreiundzwanzigster



So richtig Gescheites habe ich seit längerer Zeit nicht mehr gebloggt. Ich versuche aber hier mithilfe von Nachgeschoben-Posts die Zeit der letzten zwei Monate zu rekapitulieren. Angefangen mit meinem 23. Geburtstag (03. September 2010).

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Ich hatte wirklich viel zu viele Erwartungen an diesen einen Tag und an meine Mini-Party mit anschließendem Besuch des "Labys" (Diskothek Labyrinth). Ich hatte gehofft, dass viele Leute kommen würden, dass ich nonstop Spaß haben würde und dass meine Idee mit den Snacks für den ungezwungenen Abend in meiner WG gut ankommen würde. Zumindest letzteres war der Fall.
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Am frühen Morgen jedoch tat ich etwas, was eher untypisch ist für Geburtstage: ich ging ins Fitnessstudio! Und zwar alleine, ohne meine sonstige Sportpartnerin Chrissie (bis zum Auszug). Ich rackerte mich u.a. 40 Minuten lang auf dem Laufband ab, was ganz gut lief, nur hatte ich eigentlich vorgehabt, lediglich 30 Minütchen zu laufen. Doch als nach 20 Minuten mein Handtuch vom Holmen dieses Fitnessgerätes herunterrutschte und ich reflexartig nach unten griff, hörte das Gerät natürlich sofort auf weiterzuarbeiten. Natürlich ist das eine super Vorkehrung, dass das Band nach so etwas stoppt aber dadurch konnte ich nicht nochmal von neu beginnen oder das Laufprogramm an diesem Gerät weiterexerzieren. Ich musste mir ein anderes Gerät daneben aussuchen und von Neuem beginnen. Doch der Ehrgeiz packte mich und ich lief somit mehr als nur die übriggebliebenen 10 Minuten weiter.
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Danach ging ich in den "Real" und brauchte aber einundhalb Stunden, um Sachen für meinen gemütlichen Abend einzukaufen. Ich hatte zwar eine Einkaufsliste, hielt mich aber nicht 100%ig daran, verwarf vieles, was ich vorhatte zu kaufen. Neben Alkohol und Cola brauchte ich allerlei Zutaten für mein verwegenes Snack-Projekt: das Motto lautete "Die sieben Todsünden". Aber dazu später.
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Mein Tag war randvoll mit Plänen und Terminen. Als nächstes hatte ich ein "Date" mit Christian und Christian. Das Ex-Paar, das trotz Beziehungsendes aus praktischen Gründen noch zusammenwohnt, kam mich in WÜ besuchen, denn der studierende Chris, den ich zuerst kennengelernt habe, hatte die famose Idee gehabt, ein Picknick für mich zu veranstalten, was ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk war. Nach kleinen Kontaktierungsschwierigkeiten fanden wir uns vor dem Talavera-Parkplatz wieder und gingen dann zum Mainufer. Ich war total geplättet, dass die zwei Chris an wirklich alles gedacht haben, sogar an Kaffeetassen, Sekt und so. Erstaunlich gut schmeckender Ziegenfrischkäse, noch geilere Holunder-Konfitüre, verschiedene Brötchen-Sorten, Müllermilch, usw. Die Sonne erfreute und sehr und ich erfreute den Studi-Chris, nicht den Lehrer-Chris, mit einer Massage.
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Nach zwei oder drei Stunden liefen wir zu mir nach Hause und sie halfen mir bei der Vorbereitung des Essens, was ebenfalls sehr lieb von ihnen war. Was entstand denn nun aus meiner Idee?

Völlerei: eine Salatschüssel voller Trolli-Gummibärchen in diesen Miniaturtüten.

Trägheit: ich weiß es nicht mehr genau, aber irgend eine Platte, die Schludrigkeit in Sachen Dekoration ausdrücken sollte.

Habsucht: ein Teller voller Spielgeld aus Schokolade und Weingummi-Euro-Münzen von Katjes.

Wollust: mit Zahnstocher aufgespießte Feigen (gelten aus Aphrodisiaka), Trauben und Johannisbeeren, überzogen von einer Schokoglasur, gute Arbeit, Chris²!

Zorn: Käsewürfel mit Zahnstochern und Cayenne-Pfeffer-Überzug. Als Garnitur gab es Chilischoten.

Neid: selbstgemachte Guacamole, also ein mexikanischer Dip aus zermatschten Avocado und Tomaten. Dazu gab es Nachos. Weil: grün vor Neid und so. Außerdem sollten meine Gäste neidisch auf meine Kreation sein. Diese Sünde kam neben der Wollust am besten an.

Hochmut: das war kompliziert. Geplant war eine Art Miniaturmodell vom Turm von Babel, umgesetzt habe ich eine pervertierte Version des Butterkeks-Hauses, die hochragt, aber abgefuckt aussehen sollte. Ich nahm Grillspieße, die eine Art kegelförmiges Gerüst bilden sollten für den Turm inklusive Turmspitze. Unten machte ich ein Keks-Fundament, um die Spieße klebte ich die Kekse mit Zuckerguss fest. Die beiden Chris taten noch Haribo-Colorado-Dinger rein. Es hat wegen des Festhaltens bis zum endgültigen lang gedauert, aber das Ergebnis war wortwörtlich spitze!

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Weniger spitze war, dass weitaus weniger Leute zu uns kamen als ich überhaupt insgesamt eingeladen hatte. Mit Mitbewohnerin Chrissie und einem nicht von mir, sondern von Chrissie eingeladenen Gast waren wir zu sechst. Versteht mich nicht falsch, ich bin über jeden dagewesenen Mensch sehr froh gewesen, besonders über Karo aka Woltas Ankunft, die extra aus Frankfurt herreiste, es war schon ein wie von mir intendierter gemütlicher Abend geworden, aber trotzdem...zu wenige Leute waren da.
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Schuld war aber wohl die Tatsache, dass ich die Einladungen erst eine Woche vor dem Termin hinausgeschickt habe, und das hauptsächlich mündlich oder per Facebook und nicht per studi-vz oder anderweitig. Andererseits waren zu der Zeit noch Semesterferien, sodass sehr viele entweder im Urlaub oder daheim bei ihren Eltern waren. Zu meiner Schulzeit hingegen waren immer Sommerferien (Bayern und später Baden-Württemberg), sodass es sich schon immer als schwierig herausstellte, Leute um die Zeit zu sehen und für sowas zu kadern.
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Aber irgendwie war es schon lustig in der WG. Alle Jungs - Flo-H, sein Freund und ich - haben vom Zorn-Teller eine Chilischote gegessen. Auch ich, der Asiate, haderte mit der Schärfe der delikaten Zungenabtöter. Als ob man ein Nadelkissen im Mund hätte. Karo aka Wolta nahm sogar zwei Chilis in den Mund und hatte danach den Respekt aller anderen. Ansonsten redeten wir hauptsächlich über unterschiedliche Themen, machte nichts Großartiges.

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Dann machten wir uns auf, um ins Laby zu gehen. Dort waren meine Kommilitonen Tümmi und Jürgeeen und der gute Kumpel Schmus, die es zwar nicht mehr zu uns nach Hause schafften, aber immerhin noch vor dem Tageswechsel hin zum 4.9. auftauchten. Anfangs kleine Euphorie, später aber: Ernüchterung, nicht nur, was den Alkohol anging.
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Ich merkte, dass sich mittlerweile Zweiergrüppchen aus meinen Freunden und Bekannten gebildet hatten. An sich nicht Schlechtes, doch als ich mich wohl wegen des Themas oder der intensiven Plauderstimmung nicht integrieren konnte (Denken Sie jetzt nicht an Herrn Sarrazin!), fühlte ich mich erst komisch, dann irgendwie abgewiesen und einsam. Das war sicherlich nicht deren Absicht, aber...hey, immerhin war ICH das Geburtstagskind!
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Ich konnte mich nicht mal zusaufen, es klappte einfach nicht. Es klappt nie, denn an meinen eigenen Geburtstagen werde ich NIE besoffen. Ich lief dann um 3 Uhr nachts oder so dann mit Karo heim, die dann bei mir pennte. Ich war während des Heimweges irgendwie ein klein wenig angepisst, weil sie bei irgendeinem Thema, das wir da hatten, mal nicht einer Meinung waren. Deswegen antwortete ich dann nur noch mit "Hmm", Hmja" und "Hmhm" und schluckte es herunter.
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Nach ein paar Stunden Schlaf hatte ich meinen Mini-Groll auch schon wieder vergessen. Karo hatte einen Kater, ich hingegen natürlich nicht, ich war lediglich müde. Gegen Mittag verließ mich Karo dann auch wieder, weil sie per Bahn weiterziehen musste. Danach putzte ich und war irgendwie unzufrieden mit meinem Leben.
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Betrunkenheitsskala: 3 von 10.
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Dienstag, 26. Oktober 2010

Chrissie by Night


"Chrissie by Night"
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"Chrissie by Night - Eating a Wallet"

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Im "Laby", also der Diskothek Labyrinth, fotografiert.
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[ (c) 2009 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 19. August 2010

Zwischenmenschliches in den letzten drei Wochen



Manchmal fühlt man sich doch eher einsam. Gerade jetzt während der öden Semesterferien. Wie schön, dass man in diesen Zeiten manchmal aus dem Alleinsein-Trott herausbrechen kann...

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Donnerstag, 19. August 2010: Mini-Golfen mit SchmAdrian! Wie praktisch, wenn man jemanden kennt, der an einer Minigolf-Anlage arbeitet. LauraK und Freund SchmAdrian sind beide dort angestellt, doch an diesem angenehm sonnigen Nachmittag nahm sich der Herr Auszeit und spielte mit mir erst eine Partie "PitPat" (Kreuzung aus Billard und Mini-Golf), anschließend richtiges Miniaturgolfen. Ist klar, wer bei beiden Runden, dazwischen und danach jeweils mit Eiscreme versorgt, gewonnen hat. Der Gast sicher nicht... :D
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Mittwoch, 18. August 2010: den Film Hanani - Kirschblüten von Regisseurin Doris Dörrie mit "Mr. Dessert" angeschaut. Erstaunlich guter Film! Maximilian Brückner, der da auch mitspielt, ist, wie immer, putzig. Trotz des heftigen oberbayrischen Dialekts. Davor: Grünes vegetarisches Curry gemeinsam gegessen. Echt lecker!
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Dienstag, 17. August 2010: morgens Frühstück mit "Chris on Fire". Mittags Mensen mit SchmAdrian und "LauraK", danach Kaffee und Brownies. Hat Spaß gemacht! Am späten Nachmittag hatte Neo-Single Chris dann ein Bier-Date...
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Montag, 16. August 2010: gemeinsames letztes Mensen und Kaffeetrinken mit Herrn Leo, der an jenem Tag das letzte Mal in Würzburg war. Denn seit gestern ist er in die USA zwecks zwei Auslandssemester geflogen. Er müsste um die Zeit wohl in Albany aufgestanden sein. Außerdem waren Tümmi, Daisy/Denise/Dennis, Anna-Lena, Porno-Lara, Jürgeeen (nur Kaffee) und Louise (nur Kaffee) mit von der Partie. Habe Leo einen roten Notizblock von MOLESKINE geschenkt, damit er seine Gedanken und Erlebnisse für seinen neuen Blog (link!) sofort aufschreiben kann, wenn er Stift und Block immer zur Hand hat.
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Freitag bis Sonntag, 13. - 15. August 2010: zu meinen Eltern heimgefahren. In Kreuzwertheim war es öde. Einzige Lichtblicke: 1. der "Lemon Pie" im Da Barista (bestes Café in Wertheim). 2. Sam Mendes' Film Away We Go - Auf nach Irgendwo gesehen, tolle Tragikomödie mit dem schnuckeligen John Krasinski (US-Version von The Office, It's Complicated), der mit Nerd-Brille und Vollbart von seinem sonst guten Aussehen ablenkte und im Film dadurch glaubwürdig erschien. Ebenfalls toll mitgespielt haben die Hauptdarstellerin Maya Rudolph (sonst Komikerin bei Saturday Night Live) und die wenigen Nebendarsteller, vor allem Jeff Daniels und Maggie Gyllenhaal.
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Dienstag, 10. August 2010: Gang zum StuDienstag-Abend im Laby. "Maddin mit Mütze" (nicht zu verwechseln mit Bines Kumpel Maddin kennengelernt, der eigentlich Chrissie auf der Tanzfläche ansprechen wollte, jedoch von ihr höflich abgewiesen wurde. Sympathischer Werbebranche-Typ mit Vorliebe für The Clash und The Gaslight Anthem, Piercing in der Lippe, ungefähr 1.85m groß, wirklich süß, aber leider eine Hete. Porno-Julia war auch da!
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Samstag, 07. August 2010: Tanzcafé Ludwig, "Gay Disco" (link!).
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Dienstag, 04. August 2010: nochmal Gang zum StuDienstag-Abend im Laby. Neben der Tommy-Dennis-Marco-Clique, Chrissie, Hetero-Dave, Jokeless und andeen: dort jemanden kennengelernt, den ich seit meinem ersten Semester vom Sehen her kenne, weil er Englisch studiert hatte, nun aber Informatik studiert. Weil ich mich aber vorher nicht getraut hatte, ihn anzusprechen, ließ ich Marco, der mit mir einst den Latein-Kurs durchstehen musste, alles regeln. Der kannte eine gemeinsame Freundin von diesem Typen und über die ließen der Typ und ich uns vorstellen.
Komischerweise kam ich aber öfter mit dessen Kumpel Ludgar (nicht unattraktiv, sehr nett), dem ich auch vorgestellt wurde, ins Gespräch als mit "Kalle". Ludgar ganz in Grau (T-Shirt, Hose, Boxfresh-Schuhe) und ich sprachen über Namen, da wir zwei halt nicht gerade die gewöhnlichsten besitzen. Er meinte, da ich wohl so frech (!) wirke (wer mich kennt...mal so gar nicht), würde von allen deutschen Männernamen am ehesten "Tim" zu mir passen. :D Ich hatte hingegen für Ludgar den Namen "Nils" parat, mit dem er weitaus zufriedener war als mit meinem ersten Vorschlag "Christian" (weil er so ähnlich aussieht wie Poetry Slammer Christian Ritter). Beide sympathisch.
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Sonntag, 4. Juli 2010

Tümmis zweite von zwei Feiern - großes Aufgebot!

[Bild wird nachgereicht...]

Nach der ersten "kleinen Feier" in teilweise privatem Bereich (erst "dahoam" und quasi unter der Brücke am Mainufer) gab es einen Tag später die "große Feier" im Laby.

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Naja, so wirklich viel mehr Leute waren es, glaube ich, nicht. Nur zumeist andere Menschen, die ihm gratulieren wollten. So war z.B. Chrissie am Start und "Wutscho", sowie weitere Kommilitonen von uns, Zocker-Freunde, Schul- und ArbeitskollegInnen. Felix ("Buccanbeer-Times") und Freundin und so. Im Grunde waren nur Jürgeeen und ich die einzigen, die auf beiden Partys da waren.
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Die Mucke war insgesamt sehr durchwachsen. Während und kurz nach dem live im Laby übertragenen Uruguay-Ghana-WM-Spiel (Uruguay hat's nicht verdient weiterzukommen!!!) lief Metal, aber nicht so guter. Und Emocore, ganz schlimm. Erst ab 01:00 Uhr sollte sich das ändern.
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Aber immerhin war es sehr lustig anzuschauen, wer so alles die relativ leere Tanzfläche stürmte: einzelne Personen, die mitunter sehr exzentrisch angezogen waren, bzw. so tanzten. Einer, der minderjährig ausschaute, trug ein rotes Halsband als Stirnband zu seinen strähnigen blonden Emo-Haaren, passend zum roten-T-Shirt und der weißen Hose. Er tanzte den Krabbentanz und den Macarena zu Metal-Musik, spielte einen Power Ranger nach und brachte mich echt zum Lachen. Chrissie wollte seine Begleiterinnen fragen, ob er schwul ist. Wir hatten um einen Döner gewettet und ich meinte, dass er es nicht sei. Sie bestand darauf, dass er es sei. Heraus kam: er war es nicht. Yes!
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Und dann gab es noch Menschen, die so tanzten wie die Tänzer im "Vogue"-Video, aber - dem Kleidungsstil zu folgen - eher der Darkwave- und bis Doom-Metal-Richtung angehörten. Ebenso lustig!
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Betrunkenheitsskala: 2,5 von 10.
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Montag, 28. Juni 2010

B'day-Feier: ASIBRAUT und ihre viel zu coolen Freunde



Tja, der Geburtstagsmarathon hat - vor Tümmis Doppel-Feier am kommenden Donnerstag und am Freitag - erst einmal mit der "ASIBRAUT"-Feier vom 26. Juni (Samstag) vorerst ein Ende.

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Wer ist ASIBRAUT? Sie heißt eigentlich Jana und studiert etwas mit Design an der Fachhochschule WÜ-Schweinfurt. Meine Mitbewohnerin Chrissie wohnte einst mit ihr im selben Haus, nämlich zwei Stockwerke über ASIBRAUT. ASIBRAUT habe ich damals kennengelernt, als Chrissie ASIBRAUT einst beim Einkauf beim "Kupsch" wiedergetroffen hatte. Chrissie brachte sie mit zu unserer WG hoch, wodurch wir unweigerlich miteinander vorgestellt wurden. Sie kam sehr sympathisch und offen herüber! Es sollte ein Vorglüh-Abend vor dem Laby-Gang sein, doch Spontan-Gast ASIBRAUT wollte, weil sie nicht zu Abend gegessen hatte, lieber ihre Pizza in ihren Ofen schieben als mitzukommen (natürlich hatten wir ihr auch Sachen zum Essen angeboten, aber sie lehnte dankend ab).
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Vor kurzem kam eine Einladung von ASIBRAUT an Chrissie und mich. Chrissie meinte, ASIBRAUT wollte mich mit jemandem verkuppeln, der auch an der Geburtstagsfeier zugegen sein werden würde. Ahja! Letztendlich war es an jenem Samstag so, dass Chrissie aus Lernstress-Gründen (Englisch- und Deutsch-Zwischenprüfungen) dann leider doch daheim blieb.

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Chrissie hatte mich vorher vorgewarnt, dass die Leute und Freunde, die ASIBRAUT einladen wird, wohl von der "coolen" Sorte gehören. Was Chrissie und ich gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass wir in der Schule nie zu den angesagten Menschen gehörten. Chrissie hatte nicht viele Freunde in der Klassenstufe. Ich hatte wenige richtig dicke Freunde in der Klassenstufe, viele MitschülerInnen, mit denen ich eher oberflächlich befreundet war und es gab sicherlich auch Leute, denen ich egal war. Und seitdem ich studiere, habe ich zwar mehr Freunde, mit denen ich dicke befreundet bin, dennoch gehöre ich eher zu der Sorte "sympathische kluge Freaks", meine Freunde sind das auf jeden Fall auch, mal mehr freakig, mal weniger. Aber hip, cool (link!), begehrenswert oder überaus charismatisch war ich nie und werde ich auch nie sein.
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Nein, ich bin weder hip noch nerdig, noch stinklangweilig (d.h. "normal"). Aber irgendetwas anderes werde ich wohl schon sein. Und mit der Einstellung, mich an jenem Abend nicht in die Pseudo-Coolness-Richtung verbiegen zu lassen, ging ich allein ohne Chrissie (das Verbindungsglied zwischen ASIBRAUT und mir) dorthin, zur WG von ASIBRAUT, die sich ebenfalls in der Würzburger Innenstadt befindet.

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Anfangs waren neben ASIBRAUT vier Leute da, sie haben sich umgehend vorgestellt. Da war ASIBRAUTs beste Freundin (eher schlank, groß, schulterlang - und dunkelhaarig, eher bodenständig) und ihr Freund (ähnlich groß wie ich, aber etwas kräftiger gebaut, noch bodenständiger als sie). Dann ihre sehr sehr lässig wirkende kurzhaarige Mitbewohnerin, die mit ihren Bermudashorts wirklich sehr lässig wirken wollte und deren Freund Max, der Bio studiert und mit dem ich erst später unterhielt, aber dafür ziemlich gut. Ich dachte dennoch erst: und wo sind die Möchtegern-Coolen?
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Die kamen dann nach ca. 20 Minuten auch nach und nach, aber dafür zahlreich. Humorvoller kurzhaariger Typ mit Lippen-Piercing, chaotischer schulterlanghaariger Typ mit Lippen-Piercing. Beides wohl Skater, auch so etwas ach so cooles. Braun- und Langhaarige mit Modelgröße und -proportionen und mit, na was wohl, Piercing an der Lippe. Die Leute waren ja noch einigermaßen nett zu mir. Dann aber: Typ, der zwar kein Piercing trägt, zumindest nicht im Gesicht sichtbar, aber hübsch und jungenhaft, rasiert. Nur war dieser im Gegensatz zu seinem redseligerem Kumpel sowas von unkommunikativ, dass die Gesprächsversuche von mir nur scheitern konnten.
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Es gab dann mindestens zwölf Jungs, die zum Teil attraktiv, aber so was von lässig waren. Hörten bestimmt Hardcore, Punkrock, Conscious Rap oder Indie. Oder die beschissenen Elektro-Punker von Frittenbude. Trugen Klamottenmarken wie "Carhartt", "Drykorn", "Vans", "Fred Perry". Also ach so alternative Großstadt-Labels, die jedoch sicherlich nicht viel günstiger sind als klassische Labels wie z.B. "Marc O'Polo". Hauptsache dem Skateroutfit entsprechend, "baggy", hauptsache "cooooole" Streetwear. Die dazugekommenen Mädels waren eher "girly" angezogen und ähnlich von sich selbst überzeugt wie die Jungs. Eine trieb es auf die Spitze. Sie war mächtig aufgetakelt, vom gesträhnten Pony über das Make-up (sie sah aus wie 35!) bis hin zu ihren Stiefeletten, hätte auch ins "Odeon" gehen können: sie passte noch weniger rein als ich, verstand sich aber dafür mit der Meute viel besser.
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Alles kam mir so fremd vor. Die WG war zwar gemütlich, aber die Leute, die man höchstens anhimmelt, aber mit denen niemals abhängen würde, gaben mir das Gefühl, im falschen Film zu stecken. Sie würden zwar eher nicht ins oberflächliche "Studio" (link!) gehen, noch weniger in das abgehobene Etablissement "Odeon", aber auf jeden Fall zum "Café zum schönen René". Der Titel ist ironisch gemeint und der kleine Club schart gerade solche Menschen herum, die nicht nur studieren, sondern auch Piercings tragen, gern skaten, stylisch sind, sich in ihrem lässigen Alternativtum so wohlfühlen, dass sie sich für etwas Besseres halten können.

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Als ich hoffte, Chrissie oder den anderen von ASIBRAUT verkuppelten Typen doch noch auf dieser Party zu begegnen, was aber bei beiden nicht der Fall war, lernte ich drei Psychologie-Studentinnen kennen, von denen eine gerade mit ihrem Studium fertig wurde, alles abgeschlossen hat. Sie hieß Christine und war sympathisch UND bodenständig. Natürlich ließ ich meinen Frust bei ihr schnell aus, weil sie das alles nachvollziehen konnte. Aber wir konnten uns über fast alles unterhalten, über ihr beendetes Studium, über mein noch andauerndes Studium, übers Wohnen in Würzburg, über die Uni, über ihre zukünftigen Pläne, über Musik, usw. Sie kannte auf der Party auch niemanden so wirklich, denn eine ihrer mit anwesenden Psycho-Kumpelinnen kannte die Gastgeberin, also ASIBRAUT.
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Dann verließen die Psycho-Ladies und ich die WG, um zu einer anderen WG-Party zu gehen, die unweit von dieser entfernt war. Denn ein gemeinsamer Kumpel von ihnen soll da auch feiern. Als wir ankamen, standen zwei Typen, die rauchten und meinten, dass alle bereits in Richtung "Café zum schönen René" gewandert seien. Dahin wollten auch 90% der ASIBRAUT-WG-Leute hingehen. Vorher Zwischenstopp im "Café Standard", weil zwei von den dreien dort arbeiten. Dann "Café zum schönen René". Ich hatte wegen der Vorurteile nicht überaus viel Bock darauf.

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Dann war ich drin, lernte deren gemeinsamen Freund Kalle kennen, der wie ich auch Englisch studiert und netter herüberkommt als in der Uni. Lernte noch mehr Leute kennen. Lernte einen von der ASIBRAUT-Party kennen, der zufälligerweise der Mitbewohner einer ehemaligen Mitschülerin von mir ist, welche mit mir Mathe-Nachhilfe bekam und ein Indie-Chick war und nun in Wien studiert. Weil er aus der Nähe meines Heimatortes kommt. Dessen Kumpel, auf den ich schon länger stehe, den ich oft in der Uni sehe, und der - wie durch Zufall - auch auf der Party landete, war hingegen weitaus unsympathischer zu mir. Ich lernte dann noch eine Kommilitonin von ASIBRAUT kennen, die wie ich einen asiatischen Migrantenhintergrund hat und auch auf der Party war.
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Und das "Café zum schönen René" war okay. Musik: instrumentaler Electro-House. Gin Tonic: teure 5,50 Euro. Klo: teilweise verstopft. Aber es überraschte mich nicht, dass viele dort waren, die genauso aussahen und wirkten wie die Mehrheit der auf ASIBRAUTs Party eingeladenen Leute. Also cool, hip, alternativ, irgendwie hedonistisch, selbstverliebt. Der Abend war durchwachsen, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Er hatte seine guten Momente. Zum Glück!
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Dienstag, 22. Juni 2010

Trinkfest auf dem Trinkfest? - FR und SA in der WG



Oh ja, das Wochenende war ganz schön feucht-fröhlich, dank der Trinkabende bei uns in der WG (mit Chrissie und ohne Anna, denn die fährt jedes Wochenende heim).

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FREITAG ABEND 

Nachdem wir auf dem Umsonst&Draußen-Festival in Würzburg waren und nur teilweise vom Musik und Drumherum überzeugt waren, liefen wir heim und nahmen "Wutscho" mit zu uns. Wir orderten noch "Possi" an, herzukommen und ein paar Alkoholika mitzunehmen. "Wutscho" ging vorher kurz heim, um Kräuterbaguettes (für alle, aßen wir aber dann doch nicht) und eine Pizza für die Fleischfresser (also für alle außer mich) zur Chrissie-Sray-WG zu befördern.
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Dort tranken wir neben Possis Mitbringseln das, was noch von unseren letzten WG-Partys und Sitzungen übriggeblieben war: Bananenlikör, den Chrissie vom Geschmack her als "Medizin" bezeichnete und Gin. Gemixt mit allerlei. Doch obwohl ich trank und trank, wurde ich nicht wirklich betrunken. Denn das sollte eigentlich das Ziel von allen an jenem Abend sein: sich so reichlich wie möglich volllaufen zu lassen. Ich hatte nämlich noch vorgehabt, zur "gay.volution"(link!) zu gehen. Und weil nach 23:00 Uhr nach Ende der Happy Hour der Eintritt und die Getränke teurer werden, wollte ich mir zumindest das Kaufen von Bier, Wein, Cocktails oder Likören ersparen. Deshalb trank ich wohl als einziger...quasi zweckorientiert!
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Und dann war ich Zaubi, aber nur drei Stunden lang.
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Nach drei Stunden Party war ich wieder in der WG und fand Chrissie und Wutscho genau so auf wie vor meinem Abflug, d.h. sie saßen in haargenau derselben Sitzposition wie um 00:15 Uhr, als ich mich losmachte. Lustig! Und wo war Possi? Ja, der war vorher gegangen, sagten beide. Und während die beiden noch einen nächtlichen Spaziergang inkl. Frühstück bei unserem Bäcker - die Bäckerei befindet sich im selben Haus, und zwar im Erdgeschoss - machen wollten, verschlug es mich in die Heia...

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SAMSTAG ABEND

Heute war Großes geplant, denn zu unserer WG luden wir eine Handvoll Leute ein, um zunächst gemeinsam zu kochen und zu mampfen, um später mit gesättigtem Magen einen trashigen Film anzuschauen. Der Trash-Film-Abend.
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Doch das mit dem Trash-Faktor nahmen wir nicht sooo genau. Wir schauten weniger darauf, dass der Film trotz schlechter Qualität Kult-Faktor hatte (z.B. Motorpsycho!, Piranha) oder gänzlich ohne Kult (viele Direct-to-DVD-Horrorfilme der heutigen Zeit). Nee, wir beriefen uns eher darauf, dass der Film als uncool galt und immer noch gilt oder kaum bekannt ist. Wir schauten uns daher: Top Secret! aus dem Jahre 1984 an! Brilliant lustiger Film, im Stile von Hot Shots oder Die Nackte Kanone. Und Val Kilmer macht als Hauptdarsteller eine erstaunlich komische Figur, Ideen sprühten nur so über!
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Und davor gab es zwei Pfannen, die bekocht werden sollten. Die große Wok-Pfanne für alle außer mich, die andere kleinere Teflon-Pfanne für mich. Darin gab es bei beiden Thailändisches Grünes Curry, nur in meiner fehlten Hähnchenbrustfilets. Dazu gab es Basmati-Reis (okay, nicht ganz "thai"), der von mir zu einer Reiskugel geformt wurde. Jemand ein Stück Reistorte?
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Dazu gab es u.a. Weißwein. Und die Reste von gestern, also Sake und Grappa. Erstere Spirituose fanden viele eklig, auch ich. Das Trinken machte den Abend aber sehr lustig. Neben alten Bekannten wie Wutscho (brachte Weißwein mit) und Possi (viele DVDs) war ein gewisser Dominik da, den Chrissie vor kurzem kennengelernt hatte und miteinlud. Er brachte den größten Anteil von Wein an dem Abend und ein/zwei DVDs mit. Du meine Güte, war ich knülle! Weitaus mehr als am Abend zuvor. Aber Wein ist halt gefährlicher als irgendwelche Shots. Wein macht vor allen Dingen müde. Und so verließ ich die Runde - Lena kam später, aber eine Viertelstunde vor meinem Abgang - in Richtung Bett. Gelacht habe ich eine Menge, gekotzt aber nur einmal, nämlich in meinen Papierkorb kurz vor meiner Einpennerei.

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Betrunkenheitsskala Freitag: 4 von 10.
Betrunkenheitsskala Samstag: 6,5 von 10!

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Mittwoch, 16. Juni 2010

Nachtrag zum Laby-Abend (16.06.10)



Mal ein guter Abend, dieser Abend im „Laby“ (Diskothek Labyrinth) am StuDienstag (16. Juni 2010).

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Nicht viel Neues gibt es zu berichten. Chrissie war da, M-Lena und „Kathrini“ waren da, einer, mit dem ich einst ein Praktikum an der Schule gemacht hatte, einer, den ich mit jemand anderes indirekt verkuppelt hatte und dessen Kumpelinen. Habe mich sehr durchgeschnorrt bei den letztgenannten, aber ich war ihnen dann sehr dankbar. Und eine Handvoll Leute, die mit mir gemeinsam studieren, die ich aber persönlich nicht kenne. Und so ein Typ, der immer da ist, ein süßes Gesicht hat und einen Dreitagebart, jedoch hetero ist und leicht eingebildet.
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Musikalisch war meist auch nicht viel Neues. Aber ich habe mich riesig über „American Slang“ von The Gaslight Anthem gefreut. Weniger neu, aber unfassbar toll: „Tonight, Tonight“ von The Smashing Pumpkins (anno 1995). Beide Songs wurden leider dann gespielt, als noch keine Sau auf der Tanzfläche war. So ca. 22:30Uhr. ;( 
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Betrunkenheitsskala: 3 von 10.
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Freitag, 11. Juni 2010

Pub Quiz! Vol.5



40 Euro gab es für den zweiten Platz. Toll! :) Hat aber auch echt Spaß gemacht!
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Montag, 7. Juni 2010

Schönster Klohaufen ever! ;)


"Weißer Klohaufen #01"
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"Weißer Klohaufen #02"

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Auflösung: es ist nicht Kacke, sondern einfach nur Schlagsahne, den Mitbewohnerin Chrissie gestern in der Toilettenschüssel ausgeleert / ausgesprüht hat. Die Sahne war bereits schlecht, nicht mehr geeignet, um gegessen zu werden.
Das Herunterspülen von flüssigen oder flüssig werdenden Bioabfall-Sachen ist ja wesentlich einfacher handzuhaben als diese Art von Abfall einfach in die "Biotonne" zu packen. Wird doch sonst alles unnötig nass...

[ All pictures (c) 2010 by SR / Sray ]

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Freitag, 4. Juni 2010

Chrissie und die würgenden Luftschlangen


"Chrissie und die würgenden Luftschlangen"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 20. Mai 2010

Laby am Dienstag - Nachtrag (18.05.10)



Kein wirklich langer Abend. War trotzdem nett in der Diskothek Labyrinth ("Laby").

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Chrissie, ihr derzeitiger Freund Phillie und vier unserer Freunde (ohne "Wutscho") waren gekommen, um zu feiern. Naja, um für zwei bis maximal drei Stunden zu tanzen, evtl. zu rauchen, zu trinken. Viele mussten wieder früh heim, Müdigkeit, früh aufstehen und so. Gossips "Love Long Distance", The Wombats' "Moving To New York", The Killers' "Mr. Brightside" und eine Maxïmo-Park-Single (weiß nicht mehr welche, es war nur eine Schande, das diese am Anfang des Abends aufgelegt wurde, als noch kaum jemand getanzt hatte) waren meine musikalischen Highlights.
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Habe während des Vorglühens (mit dem "Wutscho") davor das allererste Mal Astra-Bier (link!) getrunken, das ganz geil schmeckt. Die Kunst des Kronkorken-Werfens, bei dem das Ziel war, einen Bier-Kronkorken in den nach oben offenen Stehlampenschirm (eher Lampen-Schale) zu befördern, beherrsche ich noch nicht. Übung macht aber den Meister. Wurde u.a. mit Musik von J.B.O. gequält und der Puma-Hardchorus-Contest (link!), auf den ich während des Vortrinkens aufmerksam wurde, hat mir ein Lächeln abgerungen.

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Betrunkenheitsskala: 4 von 10. (höchstens etwas angetrunken). Und die drei Mädels auf dem obersten Foto kenne ich nicht. Aber lustig-geiler Schnappschuss, oder?

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Montag, 19. April 2010

Spiel, Spaß, Gras


[ (c) 2010 by SR / Sray ]

Am Sonntag ging es raus in die Frische Luft, an den Main, ans Ufer. Mit Chrissie, Phillie und Lena (nein, nicht die Meyer-Landrut!!!).

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Es wurden Bücher zum Lesen mitgenommen, die aber nur Lena und ich für eine gewisse Zeit lang auf der Wiese gelesen haben. Ich durfte mir von Phillies Büchersammlung ein Werk von Sigmund Freud ausleihen, was sich als Psychologie-Laie eher schwer ließ. Es ging um Massenpsychologie.
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Chrissie und Phillie hingegen waren eher mit Eiskrem-Holen und -Essen beschäftigt, sowie mit dem Unsichermachen des naheliegenden Spielplatzes. :D Lange waren sie eine Zeit lang weg, kamen dann aber wieder. In der Nähe unseres Wiesenplatzes saßen etwas eigenartige Leute.
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Zum Beispiel zwei auf einer Bank sitzende Menschen, Mann und Frau. Beide wohl vom Alter her über 25. Sie dateten wahrscheinlich, denn die Frau war mit blauem anscheinend sexy gemeinten schulterfreien Mini-Kleidchen recht overdressed. Sie guckte laut Observatorin Chrissie gelangweilt und rollte beizeiten mit den Augen. Nach dem Handynummernaustausch gingen sie wieder getrennte Wege.
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Links neben mir saßen zwei Twentysomething-Typen, wahrscheinlich Studenten. Sie rauchten Shisha. Mit dem im Bild (nicht unattraktiv) hatte ich fast immer Blickkontakt gehabt, sobald ich mich meinen Blick auf ihn oder seinen Mitraucher richtete. Egal ob unbewusst oder nicht. Oder wenn meine Kamera mal "hinschaute". Die dachten sich wohl bestimmt: "Was ist denn das für ein Homo-Arsch, der uns immer anglotzt?" Weitaus übertrieben, das mit dem "immer".
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Vor uns saßen zwei furchtbar dumme Mädels, die sich über eine Viertelstunde lang mit einer unfassbaren Skepsis und Unkenntnis über Homo- und Bisexualität unterhielten. Das Bücken in Knast-Duschen, HS in Kasernen und weitere Klischees. Fast unterstes Niveau. Chrissie nannte sie "Unfrauen". Dazu hörten diese zwei "Unfrauen" via Handy und Handylautsprecher Charts-Musik (Milow, David Guetta und Schlimmeres). Buarrrrgh!

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Chrissie hatte als Ablenkung von diesen "Menschen" dann die Idee gehabt, ein richtig lustigen Spiel zu spielen, bei dem jeder Spieler ein Blatt vor sich hat und einen Satz auf die oberste Zeile schreibt. Reihum wurde nach dem Schreiben das eigene Blatt weitergegeben, sodass man dann gleich ein anderes Blatt von jemand anderem mit dessen Satz hatte.
Zu diesem Satz sollte etwas gezeichnet werden, was dazu passte. Anschließend wurde der Satz so nach hinten weggeknickt, dass der nächste, der das Blatt erhalten würde, den Satz nicht lesen durfte / konnte. Dann wurde wieder reihum ausgetauscht. Das dritte Blatt enthielt den weggeknickten unlesbaren Satz und die erkennbare Zeichnung. Zu der Zeichnung sollte wieder ein - möglichst bananiger Satz formuliert werden. Zeichnung nach hinten falten, weitergeben, usw.
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Am Ende wird das ganze Blatt Papier aufgeklappt und man liest im Kollektiv den anfänglich formulierten Satz und die sich nachher ergebenenen Sätze vor. Ist immer lustig, vor allem die sich entwickelnden Zeichnungen und Kritzeleien! Vor allem, wenn man keine Scheu hat, Obszönes zu schreiben oder zu malen! Ich weiß nicht mehr, wie dieses sehr amüsante Spiel mit Namen heißt. Weiß jemand, wie das heißt?

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Und dann liefen wir wieder heim, während ich sehnsüchtig auf die am Main installierte Hängematte schaute. Und wir versuchten dann, gewisse Sachen in der Tanke einzukaufen, um am Abend etwas daraus und den bereits vorhandenen Zutaten zu kochen...


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1.Mal NightCore - Rock am Samstag (im Laby, 17.04.10)



Samstags mal im Laby gewesen - Premiere!

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Das gute alte "Laby" (Diskothek Labyrinth) wurde von mir schon oft besucht. Bisher allerdings war ich immer nur am Dienstag oder - wie in letzter Zeit sehr oft - am Freitag dort. Samstag galt für mich immer als der Metal-Tag im "Laby". Stimmt aber nicht so ganz...
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Screamo/Emo/Softie-Hardcore wurde fast öfter angespielt als metallene Musik. Als Chrissie und Katrin und ich dort waren, war es so um 22:30 Uhr noch leer. Wir haben uns in Reichweite der Tanzfläche auf die Sofa-Reihe gehockt und haben die Dancefloor-Szenerie aus sicherer Entfernung beobachtet. Mit "typischem" Metal haben die DJs erstmal nichts erreicht, auch durch die Emo- und Metalcore-Schiene konnten sie nur einzelne Leutchen zum Dancen / Headbangen bringen. Eine Tänzerin hatte einen wirklich groovigen eigentümlichen Tanz draufgehabt. Erstaunlich!
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Trotzdem blieb die Fläche sogar mal für kurze Zeit gänzlich leer. Zumindest was die stehende und sich bewegende Meute anging. Ansonsten taten die Laby-Besucher es uns gleich und saßen z.B. auf den lässigen Stufen vor der Tanzfläche. Erst als Gossips "Heavy Cross" und The Ting Tings' "Shut Up And Let Me Go" aufgelegt wurden, erreichten die DJs die Tänzer-Dichte, die sie sonst locker freitags hinbekommen. Aber das war halt mehr Pop-Rock, wenn überhaupt, als hartes Zeug. Zum Tanzen hat es uns drei aber dennoch animiert.
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Als die Mucke wieder mäßiger wurde und sich Chrissie wegen eines ekligen "flirtatious" Ed-Hardy-Typen, der sie - erfolglos natürlich - umgarnen wollte, sehr unwohl fühlte, wollte Chrissie schon fast heimgehen. Stattdessen konnten Katrin und ich sie überreden, noch kurz in Richtung Raucherecke zu flüchten, wo manch cooler Mensch herumhängt. Nur um zu gucken, ob da jemand war. Tatsächlich. Und dann blieben wir noch eine halbe Stunde länger als geplant.
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Mittwoch, 14. April 2010

Laby-Abend + Vorglühen (09.04.10)




Das erste Mal, seitdem ich in der 3er-WG mit "Chrissie" und Anna zusammenwohne, wurde es dort am Freitag Abend richtig voll. Erst gab es ein seliges Vorglühen. Wir waren am Ende sogar zu vierzehnt! Dann ging es mit ein paar personellen Verlusten gemeinsam ins "Laby".

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Anna war nicht mit von der Partie. Ihr Freund und der Bärlauch gingen vor! Sie musste früher heim und konnte nicht mit dabei sein, denn für das samstägliche Bärlauch-Sammeln muss man früh aufstehen. *gg*
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Also waren nur zwei von drei WG-Menschen anwesend. Das haben wir mit vielen Gästen kompensiert. Mit Freunden von Chrissie (meist weiblich, außer "Jogi") sowie mit denen von "Phillie" (meist männlich), ihrem derzeitigen Lebensabschnittspartner. Ich selber hatte es irgendwie versäumt, Leute dafür zu begeistern. Aber egal, die Bude war sowieso gut gefüllt.
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Bei solchen Sit-Ins hat man durch das kollektive Trinken vor dem eigentlichen Weggehen, wodurch man oft neue Freundesfreunde kennenlernt, immer viel Spaß.
Ich habe aber meist die Erfahrung gemacht, dass der Alk HAUPTSÄCHLICH vom Gastgeber gestellt wird. Viele unserer Gäste haben hier selbst Wein u.Ä. mitgebracht. Ich war überrascht. Aber mir war es nur recht, dass Leute ihr eigenes Trinken mitgenommen haben. Wein und Weizen ist eh immer gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eh nicht viel Knete gehabt, um z.B. einen Kasten Pils zu kaufen und bereitzustellen.

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So wurde ich dann nach und nach immer betrunkener. Wein gab es ja schließlich reichlich. Wir machten uns dann anschließend zur "Diskothek Labyrinth" (link!), ugs. "Laby" genannt, auf. Das 10-minütige Hinlaufen war auch ganz lustig, es gab gute Gespräche. Rechtzeitig kamen wir vor 22:30 Uhr rein und mussten keinen Eintritt zahlen. Nur die Garderoben-Gebühr.
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Im Laby waren dann Tümmi und Jürgeeeen da und deren Freunde. An was ich mich noch erinnern kann? Es wurde viel Metal gespielt, nicht so guter Metal. Da flogen ordentlich die langen Haare weiblicher wie - vor allem - männlicher Haarbesitzer. Dann war ich lange im Raucherbereich und habe mit vielen Leuten geredet.
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Ansonsten kann ich mich nicht mehr an viel Zeugs erinnern. Nur dass ich wegen der Betrunkenheit früh heim wollte. Es war erst 2 Uhr! Aber ich musste ein paar Stunden später wieder eher früh aufstehen, Ausschlafen ging nicht. Ich musste nach Kreuzwertheim heimfahren. Einen Brummschädel musste ich dennoch mit mir herumschleppen.
Betrunkenheitsskala: 6 von 10!
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Donnerstag, 18. März 2010

Chrissies Nicht-Geburtstag (17.März 2010)



Gestern Abend wurde NICHT auf "Chrissies" B'Day (links auf dem oberstem Bild) angestoßen. Stattdessen wurde daraus eine kleine Feier mit Hang zum Trash...

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Die kleine, feine Party fand in meiner zukünftigen WG statt. Weil ich die Wohnung der WG der bisherigen Wohngemeinschaftlerinnen Chrissie - dem Editors-Fan - und Anna - dem Ex-Veggie - mit den so schönen hellen Wänden auch mal mit zappeldusterem Fensterausblick sehen wollte, weil es quasi die erste Feier war, der ich dort beiwohnte, weil es Chrissies Feier war und weil ich mal spontan sein wollte, bin ich kurzfristig hingegangen.
Ich musste dann "Herrn Leo" absagen, obwohl ich vorhatte, ihn abends in seinem Apartment besuchen zu kommen.
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Anna war zwar am Mittwoch Abend zwar nicht mit dabei, dafür aber variierte die Anzahl der mitfeiernden Personen im Laufe des Abends zwischen vier und zehn (oder so).
"Wer bin ich?" wurde zunächst gespielt (zu erraten waren Oscar Wilde, Kermit der Frosch, Prinzessin Lilifee, Richard Ashcroft und ein zweites Mal Oscar Wilde (purer Zufall). Dann wurde - sehr skandalös - eine Aufzeichnung der "Bravo Super Show" anno 1994 angeschaut (deshalb der Hang zum Trash). Was für lustige Tanzstile und Klamotten!
Währenddessen wurden verschiedene Weine und Liköre getrunken, u.a. den nicht gerade günstigen, aber wirklich göttlichen "Sheridan's" (link!). Getanzt wurde auch, wenn auch nur kurz und nur walzerartige Sachen.



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Irgendwann aber hatte ich sehr viel Alk intus. Dann...ein langes dunkles Nichts. Dann wurde es wieder hell. Es fehlten gewisse Stunden und Minuten in meiner Erinnerung, was war passiert?
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Ich muss wohl eingepennt sein: Oh weh! Aufgewacht bin ich also. Inzwischen waren zwei weitere Typen gekommen, deren Ankunft ich so was von verschlafen hatte. Huch!
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Was hat sich da beim Sray, dem "Penner" angeboten? Genau, wir haben dem Sray etwas ins Gesicht gemalt! :D

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Weil andere Leute auch etwas getrunken hatten, konnte sich z.B. auch Chrissie nicht mehr erinnern, wer die glorreiche Idee zur Pummeluff (link!)-Kunstfertigkeit hatte. Jedenfalls hatten die anderen mir aus Kajal eine Monobraue verpasst. Dazu gab es im Sparmenü 1-Tages-Tätowierungen (darauf: 0900 666 666) am linken Arm und am Nacken (ein Stern).
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Kurze Zeit später, so um 1 Uhr nachts, wurden die Gäste alle rausgeschmissen. Vorher machte ich noch von den Gästen im Flur Fotos. Als ich von einem der Typen und mir ein Bild machte, und mir dies anguckte, musste ich bei meinem Anblick auf dem Foto aufschreien. Ach herrje, es ist während dieses Saufabends auch ein wunderschöner Knebelbart (link!) herangewachsen. Ein Knebelbart!



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Aufgrund eines Matratzenmangels in meinem noch leeren Zimmer durfte ich auf dem Sofa in der Wohnzimmer-Küche wieder eindösen, was ich dann auch sehr fix umgesetzt hatte.

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Ich wachte ein paar Stunden später mit einer Portion dröhnendem Kopfweh auf. Es war inzwischen 8 Uhr. Wenige Minuten nach meinem wiedererlangten Bewusstsein regte sich die Klinke der Tür, mit der man vom Wohn- und Küchenbereich in den Flur und in die anderen Räume gelangt. Ich dachte: Oh, cool, Chrissie ist auch wach und wollte nachschauen, ob ich noch schlafe und ob es mir gut geht.
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Es war aber Anna. Sie war für die Uhrzeit recht schick angezogen. Sie schaute mich, der noch bedeckt auf der Couch lag, überrascht und entsetzt an. Es lag wohl daran, dass ich noch die angemalte Bartverlängerung mit dem gezwirbeltem Fake-Schnurrbärtle auf meinem Gesicht trug.
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Jede meiner Erklärungen brachte sie jedoch auch immer kurz zum Lachen. Nach einer Minute leicht peinlicher Konversation ging sie dann in ihr Zimmer, welches man, anders als Chrissies und mein Kabuff, nur betreten kann, wenn man durch das Wohnzimmer/die Küche jumpt.
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Verkatert packte ich meinen Kram zusammen. Bevor ich aus dem Haus in Richtung Uni ging, um mich mit Lernerei selbst für meine Exzesse zu bestrafen, ging ich noch ins Bad. Ja, der Pseudo-Bart musste ab!

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Betrunkenheitsskala: 7 von 10!
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