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Dienstag, 9. November 2010

porn.volution 2010 - Nachtrag zum Zaubi-Abend (29.10.10)



Die gay.volution im "Zauberberg" (Zaubi), bei der es dieses Mal eine Porno-Show gab. 29. Oktober 2010.

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Ich war das erste Mal seit dem Umzug Ende September/Anfang Oktober wieder ausgegangen. Da ich wieder in Kreuzwertheim und nicht in Würzburg wohne, war ich natürlich gezwungen, mit dem Auto meines Vaters hinzufahren. Also war ich nüchtern, ich konnte ja auch bei niemandem pennen, sonst hätte ich schon was getrunken. Ich war davor zwei Monate lang nicht mehr auf der gay.volution. Es waren aber nicht so viele Leute da, zumindest M-Lena und Marvin, sowie Flo-H und dessen Boyfriend Björn, sowie ein paar Englisch-Studenten, die ich kannte und die "Hete"/Geschichts-Kommilitonin Magda, die mich zuvor nur über Dennis/Daisy kannte. Sie war das erste Mal auf der gay.volution...und fand es toll dort!
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Ich fand es eher solala im Zaubi. Was war neu, was hat sich verändert? Der "Zaubergarten", ein Teil des "Zaubis", der an warmen Monaten als Freiluft-Bereich mit Bierzeltbänken und kalten Monaten als Sofa-Landschaft fungiert, verabschiedete sich endgültig von Rauchschwaden der Kippenbesitzer. Ein Nichtraucherbereich wie die anderen Raumabschnitte, der allerdings nicht mehr voll besucht war, sondern nur noch von wenigen. Es sah langweilig darin aus, aber immerhin ist nun mehr Platz auf den Sofas und Lederhockern. Doch dort wollte ich nicht sein.
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Es gab nun zwei Raucher-Separées, die einerseits Frischluft, andererseits auch fast winterliche Nachtkälte bereitsstellten. Der eine war nahe am Zaubergarten gelegen, der andere am Eingangsbereich hinter den Security-Standorten. Mit energieverschwenderischen Heizpilzen.

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Ansonsten: anfangs waren zwar viele Lesben da, besonders viele Butches, doch als die Tanzfläche richtig voll wurde, verschob sich das geschlechtliche Verhältnis. Es erschienen plötzlich auch viele junge männliche Typen, die wohl gerade 18 geworden waren und etwas "indie" oder etwas "skaterhaft" aussahen, zumindest maskuline und "normal". Sie unterschieden sich erstaunlich stark von den oberflächlichen Fashion Victims wie von den Hauptschul-Trash-Gays mit den blonden hässlichen Gel-Strähnen und den engen Strassstein-T-Shirts, auf die das Besucher-Auge eigentlich eingestellt war.
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Trotz dieser kleinen positiven Veränderung auf der Tanzfläche fiel mir das Tanzen dennoch nicht leicht. Wenn ich nichts trinke, habe ich zwar das ganze queere Geschehen unverschwommen im Auge, jedoch war die Tanzerei keine leichte Aufgabe, weil mir der Rhythmus fehlt, der mir immer entflieht, sobald ich öffentlich meine Hüften und was auch immer bewegen will. Alkohol kann da manchmal helfen und lockern. So war es teilweise auch dort. Das lag sicher auch an der mäßigen Musikauswahl, die jedoch diesmal besser war als sonst. Schließlich wurden u.a. die noch neueren "She Said" von Plan B und Robyns "Hang With Me" gespielt, ebenso wie der Hip-Hop-Klassiker "Get Ur Freak On" von Missy Elliott. R'n'B, Radio-Poprock und House waren aber weiterhin vertreten.

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Ach ja, der Grund, warum der Anfang des Titels des Blogeintrags so heißt: drei Mal traten zwei männliche Porno-Darsteller auf dem Podest auf der Tanzfläche auf. Es waren immer dieselben, diese waren jedoch überraschend heiß. Der eine hatte eine schöne Glatze und einen muskulösen Körper mit schön definierten Brüsten, der andere war etwas schlanker, jedoch nicht weniger muskulös und hatte dafür männlichere Züge. Inklusive eindringlichem Blick. Zwei von drei Male war ich anwesend.
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Und nein, man sah keine Pimmel, zumindest nicht von meiner Perspektive aus. Allerdings wurde Oralsex oft angedeutet. Und das mit der Erfüllung des Sneakers-, Socks- und Fußfetisches durch die zwei fast nackigen Herren war toll...toll für mich! Aber ich war über den Rest des Publikums besorgt, da das sicher nicht wenige eklig fanden, gerade die sowieso durch die regelmäßig stattfindenden Porno-Shows vernachlässigten Lesben. Porno-Frauen gab es bisher nie im Zaubi. Aber wenn's so wäre, würden sich wahrscheinlich auch viel mehr lüsterne Hetero-Männer ins Publikum mischen.

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Apropos "Heten": wie so oft gibt es ein paar wenige Hetero-Männer, die sich an gay.volution-Terminen in den Zauberberg verirren. Viele drehen gleich wieder um, andere sind tapfer und sehen sich den für sie neuen Mikrokosmos an. Da gab es zum Beispiel zwei, die eine Mischung aus Toleranz und kühler Abgeklärtheit verkörperten. Einer von ihnen redete mit meinem ehemaligen Friseur, der nun in einem teuren schicken Laden arbeitet. Der Ein-Monats-Bart tragende 1,85m große süße Typ, wohl Student, erstes Semester, sah süß aus. Trug flache karierte Vans und Streetwear.
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Als mein glamouröser (schwuler) Friseur ihn jedoch überzeugen wollte, auch mal ins "Café zum schönen René" zu gehen, dem Tempel pseudo-alternativer Oberflächlichkeit, Marken-Fetischismus und verkrampfter grinsegeiler "Nein, Mann"-Attitüde, musste ich einschreiten. Auch wenn die Hete wie ein zukünftiger René-Gänger aussah, wollte ich dem Unwissenden stattdessen das "Laby" ("Diskothek Labyrinth") vorschlagen, das bodenständiger, ungezwungener und sympathischer ist als "...Réne". Doch irgendwie war meine Argumentationsfähigkeit an dem Abend nicht so gut wie die meines Ex-Friseurs, der das "Laby" für eklig und nicht sehr hip befand. Ich hatte die Schlacht verloren und einen bisher unbefleckten jungen Typen an die oberflächliche Karohemd-Unterwelt verloren...
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Betrunkenheitsskala: 0 von 10...of course.
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Freitag, 5. November 2010

Nachtrag: Das Wochenende mit Karo in Frankfurt



Und nochmal gibt es eine Aufarbeitung der letzten zwei Monate in meinem Leben. In diesem Post geht es darum, dass ich nach dem gemeinsam mit Karo aka Wolta verbrachten Wochenende mit Karo in Wertheim, unserer Schulstadt, nun das darauffolgende Wochenende in ihrer derzeitigen Wohn- und Studienstadt Frankfurt verbrachte, 8. bis 10. Oktober 2010.

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Freitag Mittag ging es los. Ich nahm meine neue Laptop-Tasche und einen mittelgroßen Rucksack für die drei Tage in Frankfurt am Main mit. Ich nahm die für mich günstigste Zugverbindung am helligten, nicht zu frühen, nicht zu späten Tag.
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Leider war die erste Zugfahrt vor dem Umsteigen quälend, weil der Zug nach Aschaffenburg HBf sehr voll war. Gerade vor Ankunft der an Wertheim nächstgelegenen Ortschaften saßen und standen eine Legion aus SchülerInnen, die nach Hasloch, Faulbach, Dorf- und Stadtprozelten wollten. Angenehmer wurde die Zugfahrt erst nach dem Umsteigen in den weitaus leereren Regionalexpress über Frankfurt, da hatte ich sogar eine zentrale tischähnliche Ablage am Vierersitz, den ich mit niemanden teilen musste.

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Um kurz vor halb 4 kam ich endlich am Frankfurter Südbahnhof an. Mit anschließender U-Bahn fuhren wir zu ihr nach Hause. Sie wohnt im eher mittelständischen Teil des östlichen Frankfurts, nämlich in Bornheim. Als wir bei ihr daheim ankamen, holte ich mein Geschenk für sie aus der Tasche, hatte aber keineswegs erwartet, dass sie sich so über meinen selbstgemachten Schoko-Milchreis freuen würde. Besonders nicht über die lediglich aus Dekorationszwecken verstreuten Espresso-Kaffeebohnen und den Marmorkuchen-Kern in der Mitte als Gimmick. Dafür war ich über ihr als pikant gedachtes Risotto mit Rosinen entzückt.
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Freitag Abend wollte Karo mir die Stadt bei Nacht zeigen, was wir auch beide gemacht haben, sind unter anderem an ihrem aktuellen Nebenjob-Arbeitgeber vorbeigelaufen. Wir waren aber auch für eine Weile im Kuss41, Hessens, und auch Frankfurts erstem Lesben- und Schwulenzentrum für junge Leute bis 27. Toll, dass es so eine Einrichtung (link!) gibt, die hätten Karo und ich zu unserer Jugendzeit im provinziellen Wertheim echt gebrauchen können. Dort fand eine mit Karo achtköpfige Arbeitsgruppe zu schwulesbischer Aufklärungsarbeit in Schulen in Frankfurt und Umgebung statt, was die Erfahrungen durch die Gruppendiskussionen betreffend meinen Lehramtsstudium (manch ein Kollege, allerdings aus Frankfurt, war auch darin) sicher bereichern wird, an der ich aber als Nicht-Frankfurter natürlich nicht teilnehmen kann. Sehr nette Leute waren das aber jedoch!
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Wir waren später auch im PULSE, einer edlen Queer-Bar mit großer Raucherecke und vielen schönen queeren Menschen. Da kam man zwar überhaupt nicht in den Genuss, neue Leute kennenzulernen, doch immerhin waren die Biere top. Schockierend war für einen Zeitlang, dass ich nach dem Verlassen der Bar meinen Geldbeutel nach einer Weile nicht mehr an mir wiederfand. Schuld daran war die warme Abendluft, die mich dazu brachte, meine Herbstjacke unaufmerksam am Boden entlangzuschleifen. Zunächst fanden wir das Portemonnaie an keiner Straßenecke, die wir zuvor passiert hatten. Doch als wieder im PULSE waren und den Inhaber fragten, ob er abgegeben worden sei, meinte er: "Ja, klar, ich erkenne dein Gesicht noch vom Perso-Bild! Er wurde abgegeben. Ich hole ihn, einen Moment bitte!" Super nett, der männlich wirkende Typ, und ich war heilfroh, dass wir nicht gleich heimgekehrt waren.

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Am Samstag Vormittag machten wir uns auf, um zum Flohmarkt irgendwo in Ost-Frankfurt zu gelangen. Es war erst chaotisch, da aus Gründen der missverstandenen Kommunikation zwischen Karo und den miteingeladenen zwei Kommilitoninnen von ihr die zwei Mädels von ihr einfach nicht kamen. Also machten wir den Flohmarkt zu zweit unsicher. Durch Karo wandte ich das erste Mal in meinem Leben das Feilschen an, vor dem ich bisher zurückgeschreckt hatte. War auch seit Jahren nicht mehr auf einem Flohmarkt.
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So gelang es mir u.a., die toll erhaltene Beatles-Schallplatte Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band (1967) für nur 14 statt 20 Euro zu ergattern. Ansonsten vintage-mäßige schwarze Brogues (Leder-Herrenschuhe mit Lochung) von Lloyd für nur 3 (!) Euro, für die ich nicht mal feilschen musste. Dann noch LP-Singles und Bruce Springsteens Born In The USA (1984) auch als Platte. Und eine schwarz-gelbe Umhängetasche von Camel Active für 5 Euro. Karo kaufte sich ein Mini-Nähzeug, was ein süßes Geschenk für Babs werden sollte. Dann Sektgläser, auch eine Tasche und noch mehr, was mir aber gerade nicht mehr einfällt. Es hat wirklich Spaß gemacht!
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Später am späten Mittag kochten wir ein Linsenrisotto-Eintopf mit Blumenkohl, Karotten und so. Was Karo als scharf anpries, war für mich nicht mal ansatzweise auf meiner Zunge ein kribbeliges Gefühl. Dennoch: saulecker. In den drei Tagen gab es wie an diesem Mittag als Nachtisch, bzw. als Frühstück oft Quark mit Roter Grütze und ähnlichem gesunden, aber gut schmeckendem Zeugs. Und, ach ja, meinen Milchreis gab es auch. Danach gab es, wie am Tag zuvor und am kommenden Tag intensive Gespräche über Verschiedenes und Persönliches, ich musste sie unter anderem wegen der kürzlich stattgefundenen Trennung von su trösten.
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Am Abend kam dann einer ihrer engsten Frankfurt-Freunde zu Besuch, es war Juri. Wir spielten Therapy? (für mich das erste Mal überhaupt), dann mithilfe eines iPhone-Apps von Juri so eine Art Flaschendrehen mit vorgefertigten Pflichtaufgaben und Wahrheitsfragen. Das taten wir eine Weile, Juri wurde sogar zweimal nass und ich musste einmal etwas aus dem Fenster in Richtung Öffentlichkeit grölend singen, ansonsten beließen wir es hauptsächlich bei Fragen, die wahr sein sollten. Leider wiederholten sich die Fragen zur später Stunde sehr. Um halb 1 wurden aus drei...zwei.

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Am Sonntag: die lange herbeigesehnte Frankfurter Buchmesse. Auf demselben Messeplatz, auf dem ich vor Jahren mal war...nämlich auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), zweimal. Aufregend! Wir bekamen vor dem Betreten des Eingangs schon gratis gewisse große Tüten inkl. Antiquariats-Bücher-Online-Store, die schon angedeutet hatten, das wir später sehr viel kostenloses Zeugs erhalten würden. So war es dann auch.
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Wir fingen bei ausländischen Verlagen aus der ganzen Welt an, dort war der Andrang der BesucherInnen noch nicht allzu stark. Wir konnten aus Zeitgründen nicht alle Länder durchforsten, hatten aber vor allem weniger für Besuchermassen verdächtige Stände von Verlagen aus Ländern wie Georgien, Tschechien und Türkei besucht. Dazu dann natürlich kurz das Gastgeberland Argentinien und größere Länder wie Italien und Frankreich. Unsere persönlichen "Ziele" waren Polen und Laos, die Herkunftsländer unserer Eltern, deren Stände auch existierten, vor allem die laotischen Verlage haben mich, der Typ, der sonst von seiner Herkunft sich eher entwurzelt fühlt und sich nicht so viel um Sitten, Gebräuche und derlei Sachen schert, zutiefst überrascht und erfreut. Wir waren anfangs eher schüchtern, wurden dann doch dreister und nahmen viele kostenlose Werbegeschenke und Giveaways mit. Teilweise waren sie sehr kreativ und liebevoll. Mitgenommen wurden von mir Lesezeichen aus Peru, litauische Schokobons, eine CD-Rom eines Kochbuchverlags aus Laos, griechische Postkarten, slowenische große Büroklammern, etc. pp.. Es waren zwar Sachen, die man nicht unbedingt braucht, die aber irgendwie auch idellen und seltenen Wert hatten, quasi das Positive an der Globalisierung ausstrahlten.
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Dann kamen die inländischen Sachen. Sachbücher wie Belletristik, Kunstbücher, Schulverlage, Zeitungsverlage, große wie kleine Verlage, verschiedene Medien, auch Hörbucher. Hier mussten wir zeitlich noch mehr aufpassen, trennten uns sogar mit Angabe eines Endtreffpunkts für eine Weile. Denn bei zwei individuell gestrickten Köpfen bleibt sowieso der/die eine mal bei etwas hängen und verliert dann die/der andere/n. Was ich selbst so mitbekam: die berüchtigten und gefürchteten eBooks waren zwar eigentlich das große Thema auf der Frankfurter Buchmesse, doch von dessen Einfluss habe ich an den Ständen nicht viel mitbekommen. Es war aber bei fast allen Bereichen gerammelt voll, viel Interesse herrschte laut Karo beim Live-Interview mit Roger Willemsen, den ich verpasst hatte. Und auch hier: Kostenloses wie arte-Tempo-Taschentücher, ein grandioser Graphic-Novel-Katalog, eine kostenlose Ausgabe der linken Zeitung "junge Welt", Hörbücher mit sexy Geschichten, Postkarten, Flyer, und so weiter.

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Am Sonntag Nachmittag verließen wir dann das große Treiben und fuhren in Richtung Frankfurter Südbahnhof. Mit meinen drei Taschen (Rucksack, Laptoptasche, Buchmesse-Papptasche) verabschiedeten wir uns und stieg in den Zug ein. Drei spannende Tage waren das!
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Donnerstag, 19. August 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 277



Xiu Xiu mit "This Too Shall Pass Away (For Freddy)".

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Wer: Xiu Xiu, Experimental-Indie-Rock-Band um Jamie Stewart aus den USA
Jamie wer...: Sänger, Gitarrist, Produzent der Band, mehrere Nebenprojekte, offen bisexuell
Wer noch derzeit: Angela Seo und Ches Smith (Jamie Stewart einziges festes Mitglied)
Wo genau: San Jose, California
Aussprache des Bandnamens: "schu-schu"
Warum Xiu Xiu: bezieht sich auf einen gleichnamigen chinesischen Film von 1998
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Bediente Genres laut Wikipedia (link!): Art Rock, Experimental Rock, Indie Rock, Synth-Pop
"This..." aus: Dear God, I Hate Myself (2010), achtes Album innerhalb von 8 Jahren!
Regisseur des Musikvideos: C. Spencer Yeh.

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Montag, 9. August 2010

Nachtrag zum Café-Ludwig-Abend (07.08.10)



Diesmal: kein Vollkotzen der eigenen Hose, kein wirklich sinnloses Besäufnis. Gemeint ist der August-Termin der "Gay Disco" im Tanzcafé Ludwig (07. August 2010).

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Dafür Vorglühen zu dritt (meine anderen zwei Mitbewohnerinnen waren nicht da) bei mir daheim: der supernette Preciosa war da, die schüchterne Labertasche namens Kim auch. So gab es Rot- und Weißwein, "Bit Copa" (die Alternative zur Beck's-Version von "Green Lemon") und diverses Mampfzeug.
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Um Viertel vor 12 ging es ab zum unweit entfernten "Tanzcafé Ludwig". War was los? Naja, eher nicht. Wir dachten zuvor, wir kämen zu spät. War aber nicht der Fall. Aber ab Viertel nach 12 füllte sich so langsam der Laden. Der Abend war OK.
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Mir fällt irgendwie nichts mehr ein, weil nicht viel spektakulär Aufregendes oder Neues passierte. Allerdings war ich nicht allzu betrunken, d.h. ich kann mich noch an vieles erinnern.
Betrunkenheitsskala: 3,5 von 10.
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Donnerstag, 8. Juli 2010

Tagversüßer des Tages Vol.251

[Bild wird nachgereicht...]

Chew Lips mit "Slick".

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Chew Lips gehören als Elektro-Pop-Newcomer zu einen der beliebtesten Bands der der "Elite" (also den Leuten, die jetzt keinen Stumpf-Techno oder nur Mainstream-Shit hören) angehörenden queeren Subkultur. Obwohl sie nicht sehr bekannt sind, finden sie bei vielen Gays Gehör, die sich mit Undergroundigem beschäftigen. Wohl wegen ihres Genre Elektro-Pop. Und wegen des austrahlenden Glamours, ohne einen wie GaGas-Discokugel-BJ zu sehr zu verblenden.
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"Slick" ist auf dem Debütalbum der Briten, das, ziemlich schwuchtelig, Unicorn (2010) heißt. Das nach einem aufwändigen Werbespot aussehenden animierten Musikvideo drehte Gregory de Maria.

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Chew Lips 'Slick' from Gregory de Maria on Vimeo.

After three months of intense labor with my talented team, I'm proud to show you my new music video for the London-based band, Chew Lips. I directed and conceptualized an epic metaphysical saga for their single Slick. The piece was wholly produced through Resident Creative Studio.
gregorydemaria.com weareresident.com

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Dienstag, 22. Juni 2010

june.volution (Nachtrag zum Zaubi-Abend vom 18.06.10)



Datum: 18. Juni 2010
Ort: Würzburg
Genauerer Ort des Feierns: Zauberberg, umgangssprachlich "Zaubi"
Veranstaltung: "gay.volution" (dritter Freitag eines jeden Monats)

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Nach einem Monat Pause (es gab quasi keine may.volution in diesem Jahr, stattdessen feierte ich mit Leo und Bine und Tümmi dessen Geburtstag, der am selben Tag war) ging es wieder in den "Zaubi".
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Es war erst einmal nicht so einfach, sich von der Vierer-Konstellation in meiner WG ("Chrissie", "Possi", "Wutscho", ich) zu lösen. Solche Trinkabende (link!) machen einfach immer Spaß. Mir war klar, dass Chrissie als Co-Gastgeberin die anderen zwei Jungs nicht herausschmeißen würde, um selber mitzugehen. Sie wollte ja mit, aber nun wird sie vielleicht das nächste mal die "gay.volution" kennenlernen. So ging ich um kurz nach 0 Uhr. Genug Alk intus, nicht zu betrunken, wollte ich auch nur den - im Vergleich zur Happy Hour (bis 23h) - teueren Eintritt zahlen, aber nicht auch die teureren Getränke. Geldmangel und so.
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Es wurde Katy Perrys neue mediokre Single "California Gurls" gespielt, sowie Gossips vorletzte Single "Love Long Distance". An manch anderen Song kann ich mich nicht mehr erinnern, immerhin weiß ich aber, dass ich insgesamt mindestens 45 Minuten getanzt hatte. Dafür, dass ich nur für drei Stunden dort war, ist das für meine Verhältnisse viel.
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Marc war da, die zwei Michis hingegen nicht. Und Marcs Kumpel Martin war das erste Mal nicht arrogant zu mir, sondern sogar recht süß und "talkative". Das hat mich sehr erstaunt! Und dann lernte ich ein paar neue Menschen kennen, von denen zwei mir etwas ausgaben. Einer davon gibt gerne Leuten etwas aus - es war Pils und es kam mir sehr recht, da ich derzeit notorisch pleite bin, auch an dem Abend. Der beste Kumpel von einem. Den anderen lernte ich auf der Tanzfläche kennen, glaube ich. Weiß ich aber nicht mehr so genau. Er wollte einfach mit mir einen Jägermeister trinken. Leider eine Hete, aber eine unmachomäßige sympatische Hete, Jura-Studium, 2.Semester. Etwas größer als ich, gefällt sicherlich nicht wenigen Hetero-Frauen und queeren Typen. Vielleicht wegen seines weitaufgeknöpften und eher teureren, dennoch schönen Hemdes, denn darunter war ein nicht zu dichter Brusthaar-Wald aufzufinden. Ui!

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Betrunkenheitsskala: siehe Trinkfest-Blogeintrag (link!).
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Dienstag, 15. Juni 2010

Treffen mit Ollily



Ich habe mich gestern mit Ollily (link!) in Würzburg getroffen, quasi ein weiterer Ol(l)i-Blogger neben dem hier (link!).  :D

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Ablauf - geschätzte Uhrzeiten:

TEIL I
16:55h - Abholen vor dem Hauptbahnhof WÜ, ich habe ihn sofort erkannt, dann Begrüßung.
16:57h - Gang durch die Stadt, dabei auf meine Wohnung in der Altstadt hingewiesen
17:07h - Gang zur Media-Markt-Filiale, da ich dort etwas kaufen musste
17:25h - Raus aus der Filiale, unentschlossen, wohin, um Kaffee zu trinken, dann...
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TEIL II
17:30h - Ankommen am Café Schönborn, Tasse Kaffee (ich), bzw. Milchkaffee bestellt
17:40h - Reden über mein Studium und über seine ehemalige Studienzeit
18:00h - Reden über sein Herkunftsort und über seinen jetztigen Wohnhort
18:10h - Reden über Bands und Künstler - u.a. über Joni Mitchell
18:30h - Reden über Liebesgeschichten
18:50h - Reden über Bands und Künstler, bevorzugt "queere" wie z.B. Rufus W.
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TEIL III
19:00h - Aufbruch nach Klogängen, Richtung Mainkai (Promenade in WÜ entlang des Mains) 
19:15h - Hinsetzen auf eine Bank, Gezeigtbekommen von seinen Arbeiten, Reden darüber
19:25h - Gang durch verwinkelte Ecken von WÜ, da tolle Foto-Motive, Gang nach Hause
19:45h - Verabschiedung vor meiner Wohnung

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Cooler Tag! Es war auch endlich mal an der Zeit, meinen Flickr-Kollegen kennenzulernen, den ich seit 2006 (!) kenne. Ich habe nur bitter meine Digitalkamera vermisst, da nur er während unsere Spaziergänge eine dabei hatte. Nach wie vor gilt das Ladekabel meiner Kamera als verschollen. Ein Beweisfoto unseres Zusammenkommens gibt es auch hier (link!) auf seinem Flickr-Profil... 
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Montag, 19. April 2010

april.volution (Nachtrag zum Zaubi-Abend, 16.04.10)



Nach einmonatiger Pause war ich wieder "queer" weg, nämlich auf der "gay.volution" im Zauberberg.
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Da ich sonst immer über denselben Scheiß über meine Freitagabende im "Zaubi" blogge (Musik meist zum Kotzen, komische Leute, der und die dagewesen), will ich nur mal die "most memorable" Sachen aufzählen...
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Da gab es eigentlich nicht viele davon. Zunächst einmal soll ich Julian (rechts im Bild), den Freund von Marc (im Bild in der Mitte), nicht mehr nur als "seinen derzeitigen Partner" (link!) betiteln, sondern als "Julian". Das hatte er nämlich an dem Abend angekreidet und dies als Grund genannt, warum er meinen Blog nicht (mehr) liest. Naja, gut, Julian, aber dich sieht man halt auch einfach zu selten! :D Kriegst trotzdem einen Extra-Tag von mir!
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Da ich in meinem Freundeskreis aber kaum einen anderen Menschen kenne, der auch Julian heißt, werde ich aus seinem Namen keinen kruden Spitznamen formen müssen. Gut, in meinem Abitur-Jahrgang gab es einen, der auch Julian hieß, aber mit diesem hatte ich, vielleicht auch, weil er bis zur 11.Klasse immer in einer Parallelklasse war und sowieso etwas antisozial veranlagt war, in den vielen Jahren nicht ein Wort gewechselt.
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Wer sonst noch alles da war? Adam, Michi to Resist, der eben erwähnte Marc. Und dann noch ein Spanisch-Gymnasiallehrer, mit dem ich zuvor den Laden "Bombe" besucht hatte. Und eine Handvoll Englisch-Kommilitonen, u.a. "Hannes", der mit meinem "roommate Chrissie" sehr gut befreundet ist. Den habe ich dort das erste Mal kennengelernt.
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OK, dann habe ich auch das abgehakt. Leute aufgezählt. Julian erwähnt. Der Abend war auch irgendwie "touchy". Was noch? Ach ja, der Alkoholpegel war eher niedrig, aber ich tue mich generell immer sehr schwer, im "Zaubi" betrunken zu werden. Getränke teuer, unzureichend vorgeglüht. Ist ja auch egal. Betrunkenheitsskala: 2 von 10, Höhepunkt 3,5 von 10, am Ende nur noch 2,5 von 10 (schwach).
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Freitag, 9. April 2010

Nachtrag zum Café-Ludwig-Abend (03.04.10)

[Bild kommt nächste Woche...]

War ziemlich voll, ganz gut, besser als sonst. Wir gingen erst um halb 1 rein.

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Musik, naja, teilweise doof wie immer, hat aber nicht weiter gestört.
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War mit vielen mir bekannten Leuten gesät.
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Schön, wenn man es von der neuen Wohnung aus nicht so weit nach Hause hat. So war es nämlich vom Ort der Veranstaltung "Gay Disco" zu meiner neuen WG. Coole Sache!
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Betrunkenheitsskala: 3,5 von 10.
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Montag, 8. März 2010

Nachtrag zum Café-Ludwig-Abend (06.03.10)



Nach zweimonatiger Abstinenz (link!) war ich am 06. März 2010 wieder im Tanzcafé Ludwig.

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Oft wiederhole ich mich ja in den Blogeintragen mit dem "queer"-Tag (link!). Schreibe über die permanent schlechte Musikauswahl auf den queeren Partys und über peinliche und/oder arrogante Menschen, die solche Veranstaltungen besuchen.
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Deshalb werde ich diesmal aufzählen, was mehr oder weniger besonders oder gar sonderbar an diesem Abend war: Es wurde Van Halens "Jump" gespielt. Diese Tatsache hat mich sehr überrascht, auch, dass so viele Leute auf der Tanzfläche zu diesem Hard-Rock-Hit (im Jahre 1984 auf Platz 1 in den US-Singlecharts) abgingen. Wohl aus Nostalgie-Gründen. Dennoch waren die meisten "Jump"-Tänzer dann auch auffallend jenseits der 30.
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Auch freakig: Christina Stürmer mit "Ich lebe". Grottenschlecht und noch nie auf einer Gay-Veranstaltung gehört. Als das lief, gingen viele von der Tanzfläche. Zu Recht!

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Ich war zwar an dem Abend trotz der Alkoholmischung aus Bier, Rotwein und Wodka-Lemon nicht sonderlich be- oder angetrunken, habe es aber trotzdem geschafft, jemandem auf die Füße zu treten. Aus Versehen natürlich, da ich auf dem Weg nach draußen war, aber dann nochmal kurz von rechts von meinem zuverlässigen Stammfriseur herbeigerufen wurde.
Gerade weil es ein Hübscher war (Dreitagebart, stylisch, aber nicht zu modefixiert und unmännlich), der diesen Schmerz erfahren musste, tat es mir leid. Andererseits fand ich die Reaktion dieses mir unbekannten Typen auch etwas daneben. Er gab ein tuntiges und zorniges "Aua" von sich, was zu seiner körperlichen Erscheinung gar nicht passte.
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Apropos anwesende Leute: Es waren Marc (sein zweites Mal im Tanzcafé) und Adam da, genauso wie Flo-H und ein paar andere Menschen. Okay, das ist nun nichts wirklich Neues.
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Es waren diesmal auch sehr viele männliche Männer dort. Nämlich wirklich männlich aussehende Männer, die erstaunlich muskulös waren, was man an ihren Oberarmen und ihrer Brustpartie ansehen konnte. Gleichzeitig waren manche von ihnen sehr von ihren körperlichen Überlegenheitsqualitäten überzeugt und verhielten sich, als seien sie etwas Besseres.

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Ansonsten...naja...ging ich sehr früh, weil ich noch mit jemandem einen Nachtspaziergang gemacht habe.
Betrunkenheitsskala: 3 von 10 (naja).
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Dienstag, 23. Februar 2010

Prolog zur february.volution (19.02.10)



Gemütstausch

In der Tram sitze ich nun,
Überbrücke die Warteminuten
Mit entspannter Dichterei.
Gilt jedoch das Ausruh'n
Nicht für die ÖPNV, denn die soll sich mal sputen.

Heute Abend gehe ich queer aus,
Ich tausche meinen Schwermut
Mit kurzweiligem Spaß.
Ich hoffe, in diesem Feierhaus
Klappt das mit neuer Frisur soweit gut.

Sollte dieser Gemütstausch
Dort nicht geschehen,
Wird mir heute dann
Auch kein frivoler Rausch
Diesen Misserfolg fortwehen.

Ich bleibe heute nüchtern.
Denn schon einmal erschien ich
So viel selbstbewusster als sonst.
Wenn auch innerlich schüchtern,
Für den äußeren Schein ist's ganz dienlich.

Bald erreiche ich zu Fuß das Ziel.
Dass ich jemanden kennenlernen werde,
Nehme ich doch mal stark an.
Ein guter Fang, ein gutes Spiel
Auf der queeren Schafsherde?

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February.volution (Nachtrag zum Zaubi-Abend vom 19.02.10)



Die "gay.volution" im "Zaubi" / Zauberberg am 19. Februar 2010.

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"Herr Leo" ist eine Pussy. Dieser hatte eigentlich vorgehabt, mit seiner "Isa"-Ische und mir in den Zauberberg (Würzburger Club) zu gehen. Doch daraus wurde nichts, da ausgerechnet Isa, von der die Idee ausging, aus Interesse an queeren Veranstaltungen als Pärchen dort hinzugehen, Unlust verspürte.
Warum auch immer, aber Unlust steckt leider an. Auch weil er befürchtete. dann nur an mir haften zu bleiben, weil er dort nur wenige Leute kennt und ich seine einzige Bezugsperson gewesen wäre, blieb er daheim. Er entschloss sich auch gegen ein Mitkommen.
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So lief ich allein zum Zaubi. Die Musik war größtenteils wieder einmal ziemlich übel. Meine diesmalige Abstinenz gegenüber Alkohol und Nikotin machte es mir unmöglich, via Bier-Wein-Likör-Rausch oder Kippen-Vernebelung darüber hinwegzuhören. Es ging einfach nicht. Einsame musikalische Highlights unter unendlich vielen Lowlights: "Bad Romance" (Lady GaGa), "Heavy Cross" (Gossip), "Sky And Sand" (Kalkbrenner-Gebrüder). Wie immer eigentlich.

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Wer war da? "Vorsicht Marc" und Kumpel Simon und der nette, aber vergebene Rainer, mit denen ich in der zweiten Hälfte oft herumhing. Das Pärchen Adam und Alex. Michi war da und Cedric. Und Flo-H natürlich, der zur Feier des Tages und der geschriebenen Prüfung der Erziehungswissenschaften (EWS) ordentlich zulangte - in Sachen Alk.
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Mit Marcs anderen Freunden, die nicht gerade sehr offenherzig waren, wurde ich nicht wirklich warm. Sie zeigten mir gegenüber Desinteresse und wirkten so, wie sie tanzten: Gelangweilt und blasiert. Diese Art zu tanzen beherrsche ich nicht wirklich, auch wenn Musik meine Orten mal zum Gähnen bringen, anstatt sie kaputtmachen.
Einen von Marcs Buddies fand ich ein wenig süß, schon immer süß eigentlich, aber schon vor ca. zwei Jahren zeigte der mir die kalte Schulter. Ca. 28 Jahre alt, hat studiumtechnisch mit Wein zu tun. Immerhin durchbrach sein Musikwunsch beim DJ etwas die kalte Menschenfassade: Er wünschte sich "Piece of Me" von Britney Spears.
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So fand ich dann auch das, was passierte, allerhand: Wie sich der beschwipste Flo-H einmal tanzend auf mich zu bewegte, wirkte zwar etwas unbeholfen, aber immerhin hatte er Spaß und es steckte Leben in seinem Tanzstil. Doch dieser eine süße von Marcs hier ungenannten Freunden, stand neben ihm und lachte sich dreist einen ab.
Da war dann das Maß voll, ich musste Flo-H, der davon nichts bekam, verteidigen. Also wies ich diesen zurecht und fragte, was das soll, dass er Flo-H auslachte, nur weil er nicht so hochnäsig tanzen kann wie er. Und dann gab er Ruhe und er war für mich gestorben.

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Ich brachte dann Flo-H, weil sonst niemand seiner Freunde, noch anwesend war, um Viertel vor vier heim. Betrunkenheitsskala: 0 von 10. (Was denn sonst! :D)
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Epilog zur february.volution (19.02.10)


Laternengirlanden


Ich laufe nun die letzten Meter
Nicht frierend, nicht nasser.
Und trank ich in der Tat
Wegen des Schwurs - später -
Nur Cola Light und Wasser.

Ich laufe allein nach Hause,
Laternengirlanden,
Und habe Soul-Musik im Ohr.
Ich machte eine Alkoholpause,
Doch kennengelernt hab' ich niemanden.

Was die Jungs betraf,
War die Abstinenz ertraglos.
Ich machte Bekanntschaft
Mit gar keinem Single-Schaf
Auf der queeren Herde, war erfolglos.

Zwar ein paar Paarleute,
Lernte ich kennen, doch vergebens:
Sie waren lieb, jedoch vergeben,
Niemand im Angebot für ihn heute:
Für den Single zeit seines Lebens.

Jetzt sitze ich auf meinem Bett
Und denke an den Abend ohne Reue:
Dort war ich kurz mürrisch,
Doch waren bekannte Gesichter nett.
Es macht nichts. Nächstes Mal auf's Neue!

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Mittwoch, 3. Februar 2010

porn.volution 2010 (Nachtrag zum Zaubi-Abend, 29.01.10)




Der zweite Januar-Termin der sogenannten gay.volution im "Zaubi" war ein irregulärer Termin: es war der 29. Januar 2010, also der fünfte Freitag im Monat Januar, statt - wie sonst - der dritte Freitag.

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Warum die Unregelmäßigkeit? Tja, es ließen sich ein paar schwule Porno-Darsteller finden, um auf der Bühne mit erotisierenden Tanzeinlagen die Meute heiß zu machen (siehe unteres Foto). Auf mich prallte dies aber ab, die ganzen Körperreibereien - nein, sie haben sich nicht ganz nackig gemacht und sahen mir auch zu jung, zu schlank und zu stillos angezogen aus.
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Aber schön nach der Reihe: Bevor "Flo-H" und ich uns auf dem Weg zum "Zauberberg" machten, stimmten wir uns schon mal auf die Party ein. Mit einer Flasche rötlichen Wodka-Gemischs und Bier+X-Getränken. Mit Entertainment in Form von Billy Joels "The Longest Time", Damien Rices "The Blower's Daughter" und Daniela Katzenberger, ihres Zeichens Reality-TV-TRASH-"Persönlichkeit", die letzten Freitag bei MTV Home (link!) zu Gast war.

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Wir machten uns dann sehr früh auf dem Weg zum "Zaubi", da wir kein zweites Mal (link!) den überteuerten Happy-Hour-Preis zahlen wollten. Denn allein schon der bis 23:00 Uhr vergünstigste Eintrittspreis von 4,00 Euro an jenem Abend, wie sonst üblich 3,50 Euro, war etwas bekackt.
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Also erreichten wir bereits um ca. 22:15 Uhr den Ort der Feierei. So früh war ich noch nie dort! Erwartungsgemäß war zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Person da, die wir beide kannten. Frühestens um 22:35 Uhr trudelten die ersten bekannten Gesichter ein.
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Musikmäßig war mir die Veranstaltung viel zu abgehackt. Wenn schon schlechte Musik, dann hintereinander à fünf Songs oder mehr. So weiß man zumindest, was einen erwartet. Aber an jenem Abend wurde vielleicht ein guter Song oder zwei gute (z.B. "Love Long Distance" von Gossip oder "Bulletproof" von La Roux) zwischen akustischer Scheiße eingestreut. Was bedeutete, dass ich nie lange auf der Tanzfläche - wenn überhaupt an dem Abend - stand, und mich der nächste oder vornächste miese Song mich auch gleich wieder forttrieb.

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Mal sehen, wer war da? Ach, ja, Adam. Der war ohne seinen Partner da und nett wie immer, doch trug er ein fleischfarbenes (Oder war es Ocker?) Longsleeve-Shirt mit Tribal-Tattoo-Muster auf der Armpartie. Sorry, Adam, das sah geschmacklos aus.
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Auch Marc war da, mit dem ich mich an jenem Abend wieder einmal nicht lange unterhalten konnte. Immerhin hat die wenige Zeit gereicht, um nach dem Namen seines Kumpels zu fragen, dessen intensive Augen so schön waren, dass sie einen mit Ehrfurcht erfüllen konnten. Direkt habe ich ihn aber nicht ansprechen können.
Die zweite Marc-Begleitung war letztes Mal (link!) auch da und konnte sich nicht mehr so ganz an den letzten Abend (Namensfindung für seinen Neffen, Nichtgutfinden meiner Namensvorschläge und so) erinnern, hihi.
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Ansonsten bekam ich, der immer noch Single war und ist, von einem gewissen glücklich vergebenen Ralf Entwicklungshilfe in Sachen Beziehung. Tatkräftige Unterstützung bekam er von seinem sehr netten Partner.
Ansonsten waren auch zahlreiche Hetero-Kommilitoninnen im "Zaubi" auffindbar, jaja!

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Und dann war mein Geldbeutel nach dem "Zaubi"-Abend erstaunlich leerer als zu Beginn des Abends: Ich trank wieder einmal durcheinander (Weinschorle, Gin Tonic, Pils), inklusive nikotinhaltigem Alk-Katalysator. Aber richtig knülle war ich auch diesmal nicht, höchstens angeschwipst.
Betrunkenheitsskala: 5 von 10.
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Ich wäre diesmal sehr gerne einfach mal so richtig sorglos betrunken gewesen, mit Kater und allem, doch leider musste ich tagsdrauf wieder früh aus dem Bett. Warum, seht ihr hier (link!).
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Montag, 18. Januar 2010

january.volution (Nachtrag zum Zaubi-Abend, 15.01.10)



Tja, was es so alles davor und während der "gay.volution" im "Zaubi" (Zauberberg, link!) am 15.Januar 2010 "gab":

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1) Es gab Abend-Kaffee zum Wiederwachwerden und von mir mitgebrachten lieblichen "vin rouge" zum Lockerwerden für "Flo-H" und mich bei ihm daheim. Und etwas Brot, weil ich an dem Tag weder zu Mittag noch zu Abend gegessen hatte - danke nochmal, lieber Flo-H, für die Essensversorgung! :)
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2) Es gab während des Hinlaufens zum "Zaubi" ein kurzes, sehr zufälliges, aber umso erfreulicheres Zusammentreffen auf "Karo aka Wolta" und "Susi aka Su" inklusive kurzes Gesprächle. Die zwei wollten ins "Laby" (Diskothek Labyrinth), sie waren sich nicht sicher ob des queeren Januar-Termins im "Zaubi". Es gab - wie immer - leider viel zu erzählen und viel zu wenig Zeit.
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3) Es gab eine kurze Jogging-Phase auf dem Weg zum "Zaubi", da wir pünktlich kurz vor 23 Uhr hineingelangen wollten. Wir waren unter Zeitdruck, hatten uns zuvor zu viel Zeit gelassen und versuchten also, etwas Zeit durch die Lauferei zu gewinnen. Aber es war aussichtslos: Als wir vor dem Eingang ankamen (es war 22:59 Uhr), erwartete uns eine scheißlange Schlange, voll mit Frauen, die an jenem Abend die Rolle der Butch (link!) annahmen.

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4) Es gab im "Zaubi" nur einen fränkischen Rotwein zu trinken, da ich aufs Geld aufpassen musste.
Zum Glück hatte ich gegen Anti-Mundtrockenheit Minzpastillen mit dabeigehabt.
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5) Es gab - viele Idioten und Idiotinnen, viel mehr von denen als sonst. Als Idiotinnen spielten sich dann nicht wenige Butches auf, die schrecklich oft "Lollipop, Lollipop, oh-la-la-Lollipop..." grölten. Abschließend zum Ungesang: "Dankeeeeeee." "Bitteeeeee". Ich wollte dann immer hinterherrufen: "Fresseeeeee"! :D

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6) Es gab den ungleich viel angenehmeren "Michi to Resist", der mit weiteren Mitgliedern der Würzburger Jugendgruppe "DéjàWü" (link!) da war. Ein neues Mitglied gesellte sich dazu, den ich kennenlernen wollte, da ich "ihn" unter den mir bereits bekannten Leuten noch nicht kannte. Er stellte sich jedoch als etwas wortkarg und schüchtern heraus, da er noch neu in Würzburg ist.
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7) Es gab "Cineflo", der auch da war und den ich nach langer Zeit wiedersah. Er macht ja einen Tag vor mir seine Sozialkunde-Zwischenprüfung im Teilgebiet Politikwissenschaft, beim selben Prüfer. Er schien, viel Spaß gehabt zu haben!
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8) Es gab einen Verkupplungsversuch von einem Schnuckel von Gay-Typen, der einst an der Uni Würzburg studiert hat und nun als Lehrer tätig ist. Und ihn auch erst nach seinem Hochschulabschluss kennengelernt hatte. Ich - 22, ledig, sucht - sollte nach Feuer für die Kippen von ihm und mir fragen, und zwar bei Typen, die mir sympathisch und sexy erschienen, und die ich - ganz wichtig - noch nicht kannte. Das verlief im Verlauf des Abends aber im Sande, da er leicht betrunken und dann selber von seinem Partner abgelenkt war. Auch hatten die von mir Befragten entweder KEIN Feuerzeug oder ich war zu schüchtern oder...es gab sie einfach nicht. Zu wenig Auswahl.

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9) Es gab "Vorsicht Marc", mit dem ich dort - weil ich ihn sonst nirgendwo in Würzburg antreffe - immer gerne Gespräche über Musik führe. Doch weil er generell ein beliebter Gesprächspartner ist und ich ihn ungern aus anderen Konversationen herausreißen wollte und weil ich mit ihm erst kurz vor meinem Abgang nach Hause ins Gespräch kommen konnte, war das Sichunterhalten nur von kurzer Dauer.
Immerhin habe ich einen Kumpel oder Bekannten von ihm, der später noch hinzugestoßen war, mit kennengelernt. Dieser fiel schon letztes Mal (link!) auf der Tanzfläche auf und hatte optisch große Ähnlichkeit mit Gerard Butler. Er suchte nach einem schönen Namen für seinen...äh...Neffen, glaub ich, der bald geboren wird. Aber keiner meiner Namensvorschläge gefiel ihm so recht, wodurch ich mich in jenem Moment etwas auf dem Schlips getreten gefühlt habe.
Und: Ich weiß nun Marcs Lieblingsalbum des letzten Jahres: Wolfgang Amadeus Phoenix von der französischen tollen Band Phoenix, welche 2009 ihren endgültigen Durchbruch hatte - beim indiesozialisierten Publikum und bei den Kritikern.
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10) Und es gab den Adam, der mich selbstlos heimfuhr. Vielen vielen Dank nochmal! Aber...Selbstdesignte Mesh-Handschuhe in Neongelbgrün???

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Betrunkenheitsskala: 2,5 von 10 (eher wenig).
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Dienstag, 5. Januar 2010

Nachtrag zum Café-Ludwig-Abend (02.01.10)



Die erste queere Disco im "Tanzcafé Ludwig" im Jahr 2010 (02. Januar) war - OK.

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Niemand Neues kennengelernt. Getanzt. Etwas getrunken. Geredet. Bemerkt, dass nicht so viele Leute da waren. Mich nicht gelangweilt, aber eine gewisse Stimmung vermisst. Von Nick heimgefahren - Danke! :)
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Betrunkenheitsskala: 2,5 von 10.
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Dienstag, 22. Dezember 2009

Alles Gute nachträglich wünsche ich...

[Bild kommt bald...]

...den Queers "Reckoner/Oli T.", "Say Nick" und "CineFlo"!

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Meinen drei in meinem Blog getaggten Leute, die alle im Dezember Geburtstag hatten, möchte ich nachträgliche Glückwünsche aussprechen. Ich hatte es leider versäumt, für jeden einen eigenen Blogeintrag zu kreieren. I'm sorry!
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Aber das mit den einzelnen B'day-Posts hatte ich ja bereits (link1!) letztes (link2!) Jahr (link3!) jeweils einmal umgesetzt.
Also: Flo (06. Dezember), Oli (10. Dezember) und Nick (11. Dezember), fühlt euch von mir gedrückt! :)
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Samstag, 19. Dezember 2009

dezember.volution (Nachtrag, Zaubi, 18.12.09)



Gestern fand zum letzten Mal in diesem Jahr und Jahrzehnt die gay.volution im "Zaubi" (Zauberberg) statt, am 18. Dezember 2009.

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Ich hatte viel Spaß dort! Es waren zwar ein paar weniger Leute als sonst dabei, aber immer noch Gesichter, die man gut bis sehr gut kennt, Vorsicht Marc (Es war wieder eine schöne Konversation über Musik, lieber Marc! :) ) und Good Gone Adam.
Es gab auch ein paar, die ich erst nicht wiedererkannt hatte. Lag aber bei einem daran, dass der sich für eine Motto-Party als BWL-mäßiger Typ verkleidet hatte, was er aber gar nicht studiert, und bei einer anderen daran, dass sie sich die Haare von "schulterlang"zu "ellenbogenlang" wachsen ließ.
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Doch nicht nur im Raucherzelt kam Stimmung auf. Ich hatte eine gewisse Zeit lang auch auf der Tanzfläche getanzt, mit Flo-H (2.Bild, Zweiter von rechts), ChrisChris (2.Bild, ganz rechts) und einem gewissen Andi aus München (2.Bild, ganz links; wer der zweite Typ von links ist, der aus Versehen in die Kamera grinst, weiß ich echt nicht!), der einst in WÜ studiert hatte. Außerdem hat er optisch große Ähnlichkeiten mit Mats Björke (link!), dem Keyboarder von Mando Diao!
Zusammen schwangen wir unsere Hüften zu toller Mucke (Gossips "Heavy Cross", La Roux' "Bulletproof", Deichkinds "Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)") und zu Frauenarzts und Manny Marcs Erfolgssingle "Das geht ab", bei welcher wir vier uns umarmten und synchron zu diesem Song in die Höhe sprangen, später drehten wir uns sogar im Kreis!
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Allerdings kam auch mittelmäßiger Shit wie P!nks "Funhouse" zum Einsatz und richtig schlechte Sachen wie Agnes' "Release Me". Außerdem wurden so genannte "guilty pleasures" gespielt:
Songs, die ich vor zehn Jahren und mehr noch geil fand. Nicht nur das Mögen von damals ist mir
mittlerweile peinlich, sondern auch die Tatsache, dass ich diese zwei Songs immer noch irgendwie unterhaltsam finde: Gala mit "Freed From Desire" und ATC mit "Around The World". Oje...
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Nina Queer, eine der bekanntesten deutschen Drag Queens, legte zeitweise auf. Und sie spielte neben üblichen Verdächtigen auch - wer hätt's gedacht! - Weihnachtssongs und ihre eigene Single, die sich so nennt: "Ficki Ficki Aua Aua".
Autsch! Der Text ist flach und ziemlich böse, jedoch das Elektropop-Eurodance-Trash-Lied stellte sich als nicht ganz so katastrophal heraus wie befürchtet. Ist aber immer noch schlecht genug, um in meine Flop-50-Liste der schlechtesten Songs dieses Jahres zu gelangen (werde ich bald veröffentlichen).

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Was war sonst nicht so gut? Zuallererst mal Petrus' Scheißidee, die Außentemparaturen so dermaßen in Richtung Minusgrade herunterzudrehen, dass man ohne das Tragen von Mütze, Schal und Handschuhe verreckt wäre.
Dann eine Handvoll peinlicher Kampflesben, die sich natürlich wieder einmal in die gegelten Haare gekriegt hatten. Bestimmt wegen irgendwelcher Lapalien und Eifersüchteleien. Ein Catfight, der so alle zwei gay.volution-Events vorkommt...
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Betrunkenheitsskala: 2,5 von 10. (wenig)
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