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Montag, 27. September 2010

Lieblingssongs der 35. Woche (30.08. – 05.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (01) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Sufjan Stevens – I Walked
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / SINGER/SONGWRITER / FOLK+ ELECTRO / HIPPIE-ELTERN / MUSIKALISCHES TALENT + GUTES AUSSEHEN = HERZENSBRECHER. Aufgrund der mangelnden Musikabwechslung in der Woche meines Geburtstages - warum auch immer, vielleicht auch wegen einer Sinnkrise während der Prä-Geburtstagsphase - gibt es wenige Auf- und Neueinsteiger. Menomenas "Five Little Rooms" ist die zweite Woche in Folge auf Platz 1 und die leicht avantgardistischen Bands PVT, Grinderman und Autolux sind weiterhin in den oberen Zehn. Noch einer, der sich immer wieder, wenn auch in Teilen der Avantgarde verschreibt, ist der Singer-Songwriter Sufjan Stevens (ausgesprochen "suf-i-jan", nicht "saff-dschn"). Das Faible des Sprösslings einer Hippie-Familie für Konzepte über eine New Yorker Schnellstraße (The BQE (2009)) und über zwei US-Bundesstaaten (Michigan (2003), Illinoise (2005)) und jenes für Elektro-Noise-Spielereien sind fernab jeden Mainstreams. Das Folktronica-Lied "I Walked" hingegen ist fast schon Pop, zumindest ist das Lied schon recht eingängig.]
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03 (16) The Black Keys – Tighten Up
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / SOULROCK / FUNK / GITARREN-SOLO / SEXINESS / HOHER HIT-FAKTOR. Endlich, mit reichlicher Verspätung, haben sie es auch hier rein geschafft: "Tighten Up" (link!) ist einer der besten Soulrock-Songs überhaupt und wird durch das lustige und zugleich coole Musikvideo (cool wegen Dan Auerbachs Wayfarer-Sonnenbrille) noch unterstrichen. Aus Brothers (2010).]
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04 (09) Autolux – Supertoys
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05 (05) PVT – Window
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06 (02) Grinderman – Heathen Child
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07 (12) Marteria – Endboss
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / ELEKTRO / HUMOR / MISCHUNG AUS RETRO-GAME-NERD UND SPORTSKANONE. Wiedereinstieg in die TOP10: die Ex-Nummer-eins des sympathischen deutschen Rappers!]
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08 (04) Interpol – Barricade
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09 (NEU) PVT – Timeless
[KATEGORIEN: AVANTGARDE / POST PUNK / MATH ROCK / NEW WAVE. Vielleicht erscheint mir das PVT-Album Church With No Magic (2010) bisher noch zu diffus, die Sounds zu vergänglich, um hängenbleibende Songs darin zu finden. An sich ist das erste Album unter diesem Moniker (das dritte Album seit Bandgründung als Pivot) ganz gut, doch nur wenige Lieder stechen neben der Single "Window" und "The Quick Mile" so wirklich hinaus: "Timeless" zum Beispiel hat eine ähnliche bedrohliche, aber wunderschöne Tiefe wie viele der Portishead-Third-Tracks und baut sich langsam auf. Ich mag Songs mit Spannungsbogen und einer gewissen Darkness.]
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10 (NEU) Mark Ronson & The Business Intl feat. Ghostface Killah & Andrew Greenwald – Lose It (In The End)
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIP HOP / SOUL. Endlich drin: ein Mark Ronson steht anno 2010 zwar ohne Bläser-Sounds, aber dafür mit einer Backing Band namens The Business Intl da. Dazu eilten für "Lose It (In The End)" das Wu-Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah und der Phantom-Planet-Sänger Alex Greenwald zu Hilfe, um daraus einen geschmeidigen Mix aus (Indie-)Rock-Anbiederung und (Alternative-)Rap-Basis, aus musikalischer Retrospektive und Futurismus zu zaubern. In diesem Track kehrt er zu den Sounds seines ersten Albums Here Comes The Fuzz (2003) zurück. Auf der Single, quasi auf dem bekanntesten Song "Ooh Wee" war ja auch schon als Feature drauf: Ghostface Killah!]
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Lieblingssongs der 36. Woche (06. – 12.09.10)



Neben den "Lieblingssongs der 38.Woche" (wie regulär, link!) werden die Lieblingssongs der 35. bis zur 37. Woche verspätet nachgereicht.

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01 (01) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Kings Of Leon – Radioactive
[KATEGORIEN: MAINSTREAM MIT GARAGENROCK-WURZELN / ROCK + GOSPEL. Die erste Woche des Ferienjobs zu Ende. Menomena sind bereits die dritte Woche in Folge mit ihrem grandiosem Lied "Five Little Rooms" auf Platz 1. Da kann nicht mal die Comeback-Single der Followill-Brüder ankommen. "Radioactive" ist aber dennoch ähnlich geil, klingt aber ganz anders, als der Titel vermuten würde. "Radioactive" hat auch eher wenig klangliche Ähnlichkeiten zu "Sex On Fire". Zu "Use Somebody", dem erfolgreicheren Hit bei uns in Deutschland, schon eher, aber nur ein bisschen mehr. Das Euphorische im Refrain ist wieder drin, dazu der erfrischende Gospel-Chor im End-Refrain. Den trabenden Rhythmus in den Strophen kennt man eher aus "Be Somebody", auch auf der letzten Platte Only By The Night (2008) vertreten. Come Around Sundown (2010) kommt Mitte Oktober heraus und könnte wieder ein gelungener Spagat zwischen Mainstream und Underground darstellen, sprich: eine Konsens-Platte werden.]

03 (02) Sufjan Stevens – I Walked
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04 (19) Hurts – Wonderful Life
[KATEGORIEN: MAINSTREAM / NEW-WAVE-REVIVAL / POP. Die hübschen britischen Lads mit dem Überraschungserfolg sind wieder in den TOP10 zurück. Die Hit-Single scheiterte hier ebenso aussichtslos bei dem Erklimmen von Platz 1 wie bei den Deutschen-Single-Charts (bei beiden Charts: Höchstposition Platz 2).]
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05 (06) Grinderman – Heathen Child
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06 (05) PVT – Window
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07 (19) Marteria feat. Yasha – Verstrahlt
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / HIPHOP / ELEKTRO / R'N'B. "Verstrahlt" mit Yashas Hilfe löst in den Lieblingssongs... "Endboss" ab. Nach vielem Hören geht auch die Single ins Ohr.]
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08 (13) Blumentopf – Solala
[KATEGORIEN: SEMI-MAINSTREAM / DEUTSCHER ALTERNATIVER HIPHOP / POP. "Manchmal ist alles eben mehr so: Tee trinken auf Kaffeefahrt, so Visagist mit Mastercard, so mit Snowboard-Boots zum Aprés-Ski, so onanieren zu Blasmusik." Der offizielle Nachfolger zu Fettes Brots "Jein" behandelt weniger die Entschlossenheit eines Menschen als die durchwachsene Durchschnittlichkeit von zahlreichen Situationen, die einem passieren können. Hätte das Lied "Geht so" gehießen, es wäre wohl nicht so klangvoll geworden.]
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09 (20) Aloe Blacc – I Need A Dollar
[KATEGORIEN: INDIE MIT MAINSTREAM-AUSSICHT / NEO-SOUL MIT HIPHOP-FLAIR. Endlich auch mal drin statt "Take Me Back" oder "Femme Fatale": die Single des zum Neo-Soul konvertierten Ex-Rappers, der aber noch besser singen kann als Plan B (ähnlicher Soul-Plan). So lässig wie das hier sind nur andere Soul-Songs. Läuft sogar auf VIVA Neu!]
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10 (NEU) Vampire Weekend – I’m Going Down (Bruce Springsteen Cover)
[KATEGORIEN: MAINSTREAMISIERTER INDIE / AKUSTIK-ROCK / CHARME-MUSIK. Hat noch nicht die Durchschlagskraft manch anderer Songs von Vampire Weekend, ist auch nicht so eingängig und fröhlich sprudelnd wie die Rancid-Coverversion "Ruby Soho", ist aber dennoch toll. Es wird "dem Boss" gehuldigt!]
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Montag, 30. August 2010

My Heavy Rotation Vol. 69



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Menomena
[Same procedure as last week (link!).]
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- PVT
[Same procedure as MHR67 (link!).]
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- Interpol
["Barricade" und "Lights" (link!) vom neuen Album Interpol (Release: 3. September 2010). Außerdem das alte "NYC" aus Turn on the Bright Lights (2002). ]
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- Grinderman
["Heathen Child" aus Grinderman 2 (2010) ist wirklich genial! Nicht nur der Song, sondern auch das Video (link)!]
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- Autolux [VOR KURZEM ERST ENTDECKT!]
[Auf Platz 10 ist letzte Woche "Supertoys" von Autolux gelandet. Auf Empfehlung der Albumkritik in der aktuellen VISIONS-Ausgabe habe ich dieses arty Trio aus Los Angeles entdeckt, das eine Mischung aus Indie-Rock, Elektro und Shoegaze spielt. Dazu sollen sie ebenfalls etwas avantgardistisch herüberkommen, was ihre Musik laut dem Rezensent angeht. Dem Bandnamen entsprechend hatte ich sie erst für so eine komische Dark-Wave- oder Big-Beat-Band gehalten, was sie aber gar nicht ist. Find ich gut und der Song ist nicht allzu anstrengend, sondern genau richtig für verregnete Tage.]
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Lieblingssongs der 34.Woche (23. – 29.08.10)



01 (02) Menomena – Five Little Rooms
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02 (NEU) Grinderman – Heathen Child
[Dieser krachig rockende geile Song von Nick Caves Zweitband wäre ohne das total überdrehte geniale Musikvideo (link!) nicht halb so spannend wie in der audiovisuellen Version: "Heathen Child" aus dem aktuellen Album Grinderman 2 (2010) ist cooler als das sowieso schon coole "Dig, Lazarus, Dig" und weitaus besser als das uncoole und überlange "More News From Nowhere", beides Singles aus Dig, Lazarus, Dig!!! (2008) von Nick Cave & The Bad Seeds, Caves Erstband. Besser und eingängiger als die erste Grinderman-Single "No Pussy Blues" aus dem Erstling Grinderman (2008) ist "Heathen Child" sowieso!]
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03 (10) Fol Chen – The Holograms
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04 (NEU) Interpol – Barricade
[So, auch die zweite Single aus Interpol (2010) hat es in meine Charts geschafft, diese klingt gefälliger und eingängiger als "Lights" (siehe unten).]
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05 (01) PVT – Window
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06 (17) Aloe Blacc – Take Me Back
[Das ist ein wirklich tolles an die Hochzeit des Brown-Eyed-Souls erinnerndes Lied aus Good Things (zweites Album, 2010), dem zweiten Album des Soul-Sängers, Rappers, Musikers und Produzenten Aloe Blacc.]
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07 (03) Menomena – TAOS
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08 (06) Interpol – Lights
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09 (NEU) Autolux – Supertoys
[Shoegaze, Alternative, Elektro, eine Prise Neo-Progressive-Rock: so klingt "Supertoys" aus Transit Transit (2010) der dreiköpfigen Gruppe aus Los Angeles. Und dieser Song ist an melancholischen Tagen genau das Richtige!]
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10 (NEU) Vampire Weekend – White Sky (Cécile Remix)
[Das ist ein Remix der vierten Single der weit bekannten Indie-Afro-Beat-Pop-Band. Ich kann zum Remixer Cécile nichts erzählen, da ich nichts von ihm oder ihr weiß. Ich kann nur sagen: düsterer klang kein VW-Track, er erinnert an eine weniger minimalistische Version von The XX.]
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Freitag, 27. August 2010

My Heavy Rotation Vol. 68



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Menomena
[Alles Mögliche von Menomena, vor allem "Five Little Rooms" und "TAOS" aus Mines (2010).]
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- PVT
[Same procedure as MHR67 (link!).]
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- Aloe Blacc
[Es scheint noch immer ganz schön in zu sein, sich auf Marvin Gaye, Aretha Franklin und all die anderen Soul-Legenden zu berufen, um dann eine geupdatete Form dieser Soul-Musik zu fabrizieren. Mayer Hawthorne und auch dessen Label-Kollege, der Sänger, Rapper und Musiker Aloe Blacc, orientieren sich an die goldene Zeit des Soul in den 60ern und 70ern. Rappte Blacc zu seinem Soul-Gesang noch auf seinem ersten Album Shine Through (2006), wie ich auf "Happy Now" hören konnte, verschreibt er sich wie auf den großartigen Tracks "Take Me Back" (auf der SPEX CD #92, SPEX-Ausgabe September/Oktober 2010, link!) und der göttlichen The-Velvet-Underground-Coverversion "Femme Fatale" auf dem Nachfolger Good Things (2010) ganz dem Singen. Dazu gibt es feine Retro-Soul-Musik, die atmosphärisch dicht daherkommt. ]
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- Janelle Monáe
[Same procedure as last week (link!).]
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- Marteria
[Same procedure as last week (link!).]
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Montag, 23. August 2010

Lieblingssongs der 33.Woche (16. - 22.08.10)




01 (03) PVT – Window
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02 (30) Menomena – Five Little Rooms

[Ein unwiderstehliches dunkel schimmerndes, erotisches, melancholisches, teils opulentes Lied, dieses "Five Little Rooms". Dieses und "TAOS" erinnern doch stark an TV On The Radio, nicht nur, was die Stimme des Sängers angeht, sondern auch wegen der vermittelten Atmosphäre in den jeweiligen Songs. Aus Mines (2010), das ich immer noch nicht besitze.]
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03 (22) Menomena – TAOS
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04 (NEU) PVT – A Quick Mile
[Dies ist ein weiterer Track aus dem Album Chruch With No Magic (2010): etwas weniger dynamisch als "Window", aber nicht weniger geil. Dichter Post-Prog-Rock.]
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05 (01) Marteria – Endboss
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06 (WE) Interpol – Lights
[Die letzte Woche war, den Lieblingssongs nach zu urteilen, eine düstere. Das sieht man nicht nur bei den Songs auf Platz 1 bis 4 und auf Platz 9 und 10, sondern auch hier: "Lights", die erste Single aus dem vierten Album Interpol (2010), das an meinem Geburtstag (03.09.) herauskommen wird. Anfangs mochte ich dieses Lied nicht so, weil es sehr unbeweglich, starrsinnig und klang. Aber nach mehrmaligem Hören erkennt man eine faszinierende Steigerung im Song, was die Dynamik und die soundtechnische Ausgestaltung angeht. Nicht ganz so überragend wie Editors' "Camera", aber auch gut gelungen.]
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07 (02) Chromeo – Don’t Turn The Lights On
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08 (07) !!! – AM/FM
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09 (NEU) 1000 Robota – Fahr weg
[1000 Robota haben mit The Horrors so einiges gemeinsam. Auf dem ersten Album Du nicht er nicht sie nicht (2008) gaben sie die Indie-Post-Punk-Provokateure mit der freien Schnauze und einem Hipster-Kleidungsstil. Weil sie sich mit Interviewpartnern und auf der Bühne als zickig und überheblich gaben, hatten sie schnell einen Ruf weg. Sie polarisierten, hatten aber auch viele Fans, wurden gehypet. Den Garagen-Punk-Rocker The Horrors erging es 2006/2007 ähnlich, wobei sie als öffentliche Personen handzahmer waren. Der Hype war auch bei ihnen da. Mit dem zweiten Album änderten The Horrors allerdings ihren krawalligen Musikstil, er ging zu sphärischen Indie-Rock und Shoegaze über. 1000 Robota klingen auf "Fahr weg" nun so ähnlich wie ein paar der Albumtracks aus The Horrors' Primary Colours (2009). Die Musik geht mehr in die Breite, ist stimmungsvoller, aber nur ein bisschen weniger "aggro". Klingt aber auch gut!]
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10 (NEU) Fol Chen – The Holograms
[Mehr vom VISIONS-Genre [AVG], also Avantgarde und Noise: Fol Chen machen experimentellen hibbeligen Electro-Rock, der aber ziemlich spannend und cool daherkommt.]
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Dienstag, 17. August 2010

My Heavy Rotation Vol. 66



Was ich in den letzten Tagen gehört habe:

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- Marteria
["Endboss" ist supergeil, die offizielle Single "Verstrahlt" feat. Yasha ist OK: zwei Tracks aus dem bald kommenden vierten Album (das zweite Album als Marteria) Zum Glück in die Zukunft (2010), welche ich bisher kenne. Außerdem mit von der Partie als Features werden sein: Jan Delay, Peter Fox, Miss Platnum und der noch junge Rapper namens Casper. Da Die Fantastischen Vier und Fettes Brot langweilig werden (bei zweiterer Band: LEIDER! ;( ), ist neben den immer noch guten Blumentopf DAS die Zukunft des deutschen Non-Gangsta-Raps.]
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- Menomena
[Ich habe zuletzt auf LAST.FM (link!) das ganze Album Mines (2010) gehört, inklusive dem Bonustrack "The Insulation": tolles Album! Am besten sind neben dem Bonustrack "Five Little Rooms", "TAOS" und "Queen Black Acid". Habe aber auch ältere Songs der Art-Post-Rocker Menomena gehört.]
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- Janelle Monáe
[Immer noch: The ArchAndroid (2010).]
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- PVT
[Sie hießen früher Pivot, doch weil bereits eine Prog-Metal-Band gab, die so hieß, kam es zum Rechtsstreit. Folglich entschloss sich das Trio, das einst ein Quintett war, die Vokale im Bandnamen wegzulassen. Schade eigentlich, Pivot klang so cool! Was aber entschädigt, ist, dass Richard Pike, der für Gitarre, Bass, Keyboard und Co-Produktion zuständig ist, nun auch singt. Und das gar nicht mal so schlecht, erinnert dessen Stimme ein wenig an Yeasayer und an dessen Sänger Chris Keating. Gehört wurden "Window" und "A Quick Mile", die beide auf dem ersten Album als PVT (das dritte seit Bandgründung) namens Church With No Magic (2010) enthalten sind. Geile Elektro-Mathrock-Scheiße! ]
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- The Books
[Schräg, aber irgendwie gut: Electro, Soundcollagen, Experimentalmusik, Folktronica, das macht das amerikanische Duo The Books aus. "A Cold Freezin' Night" (link!) klingt sehr zusammengeschustert, verwirrend, infantil, aber auch irgendwie wegen seiner Abgefucktheit geil. "Beautiful People" ist anders, dreampoppiger, elektronischer, zahmer, dahingleitender. Beide haben gemeinsam, dass sie auf No Way Out (2010) enthalten sind.
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