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Donnerstag, 4. November 2010

Nachtrag: Ich, der Eremit



Weiter geht es mit der Aufarbeitung der letzten zwei Monate in meinem Leben. In diesem Post geht es darum, dass ich seit dem 1. Oktober 2010 wieder bei meinen Eltern wohne und zuvor aus der WÜ-Altstadt-WG ausziehen musste. Doch wie kam es dazu? Weil ich zuvor blöderweise den präzise als ganze Sätze getippten Text aus Versehen gelöscht habe, gibt es jetzt aus Zeitgründen nun nicht ausformulierte Stichworte.

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- 20 Jahre in Kreuzwertheim bei meinen Eltern gewohnt, mit 15 zu meinem Vater gezogen
- Eltern zwar geschieden, Wohnungen aber weiterhin nah beieinander
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- Im Juni 2008 in ein Wohnheim in Würzburg gezogen, sehr weit vom Schuss entfernt
- WG innerhalb des Wohnheims, erst mit Achim, dann mit Clemens zusammengewohnt
- Meist schöne Zeit, viele Nachbarn kennengelernt, Leo turned to best buddy
- Nach zwei Jahren vom Wohnheim wegen eigener Verneinung der Fristverlängerung
ausgezogen
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- Chrissie überredete mich, in ihre WG einzuziehen
- FH-BWL-Caro (nicht zu verwechseln mit Karo) Praktikum für sechs Monate in München
- Caro wusste noch nicht, ob Zwischenmiete bei mir oder dauerhaft in München ansässig und ich
zum Hauptmieter geworden
- Trotz Ungewissheit mein OK gegeben, weil Wohnung schön und zentral in der Altstadt
- Ebenfalls meist schöne Zeit, viele Leute durch coole Chrissie (Editors-Fan) kennengelernt
- Anna und ich jedoch sehr unterschiedlich, im Nachhinein festzustellen
- Caro entschied sich doch für eine Rückkehr in die WG → ich dadurch raus
- Seltsames während Auszug festgestellt: mein Leben passt in zwei Autoladungen (BMW
3er-Limousine), jedoch keine Möbel im Zimmer gehabt außer Matratze, viel Stuff noch in
„Kreuz“


- Positiv am Wohnen bei seinen Eltern: keine Miete zu zahlen
- Auch positiv: Komfort, oft gekochtes Essen, eigene Wäsche mitwaschen
- Positiv: Tagesplanung vonnöten, frühe Kurse können wegen frühen Busses nicht verpasst
werden
- Negativ am Wohnen bei seinen Eltern: Image des „Hotel-Mama-Beanspruchenden“
- Auch negativ: Pendeln zwischen Kreuzwertheim und Wertheim (42km mal zwei, 5,20 Euro
Tagesticket, ca. eine Stunde mal zwei Fahrtdauer)
- Negativ: Abhängigkeit vom Busfahrplan (letzter Bus zurück werktags: 18.15 Uhr!)
- Negativ: sehr frühes Aufstehen, wenig Zeit in Würzburg, in „Kreuz“ kein Internetzugang
- Negativ: Eltern zu sehr an der Backe, da Mutter bei Einkaufsfahrten stressig und Vater einen
mit 23 wie ein Kind behandelnd, obwohl selber ja schon noch SEIN Kind seiend
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- Mehr Negatives wie Positives, schon klar
- Auch nervig, da sensibles Reagieren: Wohnungsfrage „Hast du schon eine neue Wohnung
gefunden?“ derzeit meist gestellte seitens Freunden und Bekannten

→ DIE FRAGE IST OFT MIT SCHEINBARER MITLEIDBEKUNDUNG VERBUNDEN. IHR
HEUCHLER! ALS OB ES EUCH WIRKLICH INTERESSIEREN WÜRDE. FÄLLT EUCH KEINE ANDERE FRAGE ZUERST EIN, WENN IHR MICH ANTREFFT, NUR DIESE? WIE KREATIV! IHR KÖNNT EUCH ABER DIESE FRAGE SCHENKEN!

- Fühlt sich durch Wohnen in Kreuzwertheim und Studieren in Würzburg wie ein
Isolierter, ein Außenseiter, ein Eremit
→ vereinsamend
- Wann werde ich wohl tatsächlich eine neue Bleibe finden...?
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Donnerstag, 1. April 2010

Ade, Wohnheim!



Eine Ära geht zu Ende: Seit heute wohne ich offziell nicht mehr in einem Wohnheim.

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Ich wohnte jedoch nicht seit Studienbeginn dort, sondern erst seit Mitte meines zweiten Semesters. Davor musste ich pendeln, nämlich vom Wohnort meiner Eltern, Kreuzwertheim, nach Würzburg, meinem Studienort. Das Pendeln war lästig und man war IMMER vom Busfahrplan abhängig. Ansonsten war nur noch das Zugfahren zeitaufwändiger, weshalb ich dies nur sehr selten getan habe. Manchmal durfte ich aber auch das Auto meines Vaters fahren.
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Dann habe ich fast zwei Jahre im Wohnheim gewohnt, genauer gesagt, ein Jahr und zehn Monate. Ich wohnte in einer 2er-WG innerhalb dieses Wohnheims. Die WG und den/die Mitbewohner konnte ich mir vorher nicht aussuchen, es wurde mir alles vom Studentenwerk Würzburg zugeteilt. Zuvor mit Sportskanone Achim, anschließend mit dem PC-Zocker Clemens.

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Durch die Tatsache, dass in einem Wohnheim einfach viele StudentInnen zusammen in einem Areal untergebracht sind, lernte man viele Leute kennen. Nicht nur kannte ich alle drei Tutoren, besonders dank meines ersten Mitbewohner wurde ich weiteren Leuten vorgestellt, was die Wohnheims-Integration richtig erleichtert hatte.
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"Herrn Leo" kannte ich jedoch schon vorher ein wenig, aber erst durch meinen Einzug in das Wohnheim, indem er jetzt noch wohnt, wurden wir richtige Buddies. :)
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Anfreunden konnte ich mich jedoch nie mit der Abgelegenheit des Wohnheims. Weder zur Innenstadt noch zur Uni hatte ich einen einfachen und kurzen Weg gehabt. Die Fahrt zur Hubland-Uni dauerte - gemessen in Minuten - ca. 45 Minuten, plus/minus 15 Minuten (wenn man mit dem vielen Umsteigen je nach dem Glück oder Pech hat).
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Aber das Wohnheim war an sich gut zu mir und komfortabel. Gerade wegen der Lage war es - abgesehen von wöchentlich erscheinenden Müllwägen und manche an meinem Erdgeschoss-Fenster vorbeilaufende laute Studis - schön ruhig.

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Am Sonntag und Montag wurden meine Sachen in die neue Wohnung gebracht, sonntags sogar mit Leos und "Bines" Hilfe. Am Dienstag und Mittwoch musste ich putzen, was eine grässliche Arbeit war.
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Und am Mittwoch habe ich dem Hausmeister dann die Schlüssel überlassen. Davor hat er sich nochmal die Wohnung angeschaut. Die Kosten für die Reinigung des Matratzen-Überzugs und der Bad-Fliesen (ich kriegte den Kalk einfach nicht heraus!) muss ich selbst tragen, das wird dann von der rückerstatteten Kaution entnommen. Ansonsten hat er nichts beanstandet, war sogar - entgegen dessen Image - recht nett zu mir.
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Ein Teil von mir wird das Wohnheim vermissen, der andere Teil von mir freut sich jedoch auf ein neues Abenteuer, jenes mit "Chrissie - dem Editors-Fan" und "Anna - dem Ex-Veggie".
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Dienstag, 2. März 2010

Ich werde bald umziehen!



Das ist kein Scherz! :)

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Ich möchte zunächst eine Geschichte erzählen: Gestern lief ich das allererste Mal den ganzen Weg zu Fuß von der "UB" nach Hause. Es war 22:00 Uhr, d.h. Ende der Öffnungszeit werktags. Ich war alleine und wollte nicht auf den letzten Bus warten, der in 15 Minuten erst gekommen wäre und sowieso einen Riesen-Umweg gefahren wäre. Also lief ich. Und damit das nächtliche Heimlaufen noch unheimlicher wurde, habe ich während des Zählens der Straßenlaternen, an denen ich vorbeigelaufen war, das Massive-Attack-Album Heligoland gehört.
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Das wäre an sich nichts Besonderes, wenn mein Zuhause eines der supernahen Studentenwohnheime wäre, welche nur drei oder sechs Fußminuten von der Universität entfernt sind. Tümmi zum Beispiel kann sich, was das angeht, (noch) glücklich schätzen. Ich wohne aber auch nicht in den paar Wohnheimen mit 20 Lauf-Minuten Entfernung. Es hat gestern Abend ganze 55 Minuten bis zu "meinem" Wohnheim gedauert!

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Ja, ich wohne am (verpickelten) Arsch der Welt (namens Würzburg). Noch!!! Ich werde aber am Ende diesen Monats aus dem Wohnheim ziehen, in dem ich fast zwei Jahre lang gewohnt habe. Im ersten Semester musste ich noch mit dem Bus hin- und herpendeln - von Kreuzwertheim, eigentlich von der Bushaltestelle in Wertheim nach Würzburg, meiner Studienstadt.
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Mitte des zweiten Semesters entschied ich mich, "Herrn Leo" in sein Wohnheim wohntechnisch zu folgen, damit das lästige Pendeln dann ein Ende hatte. Ich bekam zwar schnell ein Zimmer, bemerkte aber genauso schnell, wie weit das Wohnheim von der "Philosophischen Fakultät I" (Englisch und Geschichte) und "II" (Gymnasiallehramt, Politik- und Sozialwissenschaft) entfernt ist.
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Zunächst wohnte ich eineinhalb Semester mit Achim (link!) zusammen, danach und bis jetzt mit Clemens (link!). Also habe ich bereits WG-Erfahrungen. Aber natürlich ist das etwas anderes, wenn man innerhalb eines Wohnheims eine Wohngemeinschaft pflegt. Der gravierendste Unterschied zu "normalen" WGs ist, dass man in Wohnheims-WGs keinen Einfluss hat, in welche Wohnung man gelangen wird und mit wem man diese teilen wird. Die Macht hat hier das "Studentenwerk Würzburg" (link!), der Verwaltungsapparat in Würzburg für Wohn-, Essens- und Finanzangelegenheiten.
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Vor fast drei Monaten erhielt ich dann einen Brief, den ich wohl irgendwie nicht gelesen hatte. Daraufhin kam die letzte Warnung bezüglich des Inhaltes des ungelesenen Briefes: Ich sollte dem Studentenwerk Würzburg Bescheid geben, ob ich weiterhin Wohnheimsmensch bleibe oder den Mietvertrag kündigen wolle.
Ich entschied mich spontan für letzteres, da ich wohl gleichzeitig an die manchmal nichts ausmachenden, aber oft nervigen langen zurückzulegenden Strecken zur Stadt und zur Uni gedacht hatte. Und weil es Zeit für eine Veränderung war.

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Zum Glück musste ich nicht lange suchen. "Chrissie", Englisch-Kommilitonin und gute Freundin von mir und "Tümmi", "Herrn Leo", etc., sagte, es würde vielleicht was frei werden in ihrer 3er-WG. Parallel dazu bekam ich zwei ähnliche Vielleicht-Angebote zwecks WG-Zimmer von weiteren Kommilitoninnen. Allerdings wurden bei den letzteren zwei die zwei "Vielleichts" zu einem "Geht leider doch nicht".
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Es schaut so aus: Ich werde spätestens zum letzten Tag der Kündigungsfrist am 31.März aus dem Wohnheim ausziehen müssen. Pünktlich zum Sommersemesteranfang am 1. April werde in die WG von Chrissie und der von mir kürzlich kennengelernten Anna einziehen. Beide haben mir ihr "OK" zum Einziehendürfen gegeben. Auch diejenige, deren Zimmer ich ersetzen werde, Caro nämlich heißt sie, habe ich bereits kennengelernt. Sie sind alle sehr liebe Menschen!
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Caro weiß jedoch noch nicht, ob ich nur für sechs Monate zur Zwischenmiete bleiben darf oder für immer. Das hängt davon ab, ob sie nach dem nächsten Semester weiter in dem Unternehmen bleiben wird, in dem sie ihr Praktikum vorhaben wird zu machen oder nicht. Macht aber nichts, die Hauptsache sind neue Erfahrungen, für kurz oder für länger spielt da eigentlich keine vordergründige Rolle.
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Und natürlich werde ich mit einem lachenden und einem weinenden Aug' "mein" Wohnheim verlassen. Habe neben meinen Mitbewohnern viele studentische Nachbarn kennengelernt und meine Freundschaft zu Leo sehr intensivieren können. Das wird also alles nicht so ganz einfach, es wird aber auf jeden Fall spannend werden.
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Donnerstag, 4. Februar 2010

Trübe Februarsonne


"Trübe Februarsonne während der Buswarterei"
[ (c) 2010 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 7. Januar 2010

Photo Shoot: Vinegar-Based Cleaner / Kitchen


"Vinegar-Based Cleaner - Bottle Top"
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"Vinegar-Based Cleaner + Bubble"
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"Electric Socket of the Kitchen - Blurred"
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"Detergent (Spülmittel) - Blurred"

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[ All pictures (c) 2010 by SR / Sray ]
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Freitag, 18. Dezember 2009

Socialized & Partied Hard! - Dez 09, Teil 1



In den letzten Tagen seit dem English Pub Quiz (link!) habe ich vieeeeeel mit Leuten unternommen...

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1) Da wäre zum Beispiel der vollgepackte Freitag (11.12.2009). Wegen den Fülle an Ereignissen kann ich mich leider nur mit Ellipsen, also mit unvollständigen Sätzen ausdrücken:
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Zu allererst einmal um ca. halb 9 Uhr morgens mich mit "Chris On Fire" getroffen.
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Dann gemeinsam mit dem Bus zur Phil I-Fakultät (am Hubland) gefahren. Dort "Iri" empfangen und in der Caféteria Kaffee gesoffen. Anektoden, Gekichere, Fotoschießen.
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Dann zu dritt mit dem Bus zur Phil-II-Fakultät (Wittelsbacherplatz) getuckert. Ich anschließend mich von den anderen kurzzeitig getrennt und sogleich in die Sprechstunde eines dortigen Dozenten gegangen.
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Dann zur sogenannten "Sanderuni" per Bus gecruiset und eine Immatrikulationsbescheinigung ausgedruckt.
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Diese dann nach einem 5-minütigen Fußmarsch beim WÜ-Studentenwerk abgegeben (muss man als Wohnheimsbewohner jedes Semester vorzeigen, is'so, weiß nicht wieso).
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Anschließend Pfandflaschen abgegeben, dann wieder mit dem Bus zurück zum "Wittel".
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Chris, Iri und auch SchmAdrian empfangen, wieder mit dem Bus befördert, diesmal zur Mensa am Hubland. Auf SchmAdrians Freundin und auf eine Volkskunde-Studentin gewartet, zu sechst dann mensiert.
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Der Volkskunde-Studentin "Tschüss" gesagt und zu fünft dann in die Altstadt heruntergefahren. Fotos gemacht, dann ab ins Warme, was eine Discounter-Bäckerei zur Verfügung stellte.
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Schlussendlich zu den Haltestellen des WÜ-Busbahnhofes geschlendert, Konversation geübt, mich von den restlichen vier verabschiedet. Alleine den Bus nach Wertheim genommen.

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2) Letzten Montag (14.12.2009) nahm ich im Wohnheim an der abendlichen B'day-Zeromonie eines der Wohnheims-Tutoren teil.
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Ich hatte eigentlich vorgehabt, nur kurz vor Ort zu sein, um dann wieder in mein Appartment zu verschwinden. Doch ich beließ es nicht bei einem Bierchen, sondern nippte noch an dieser und jener Spirituosen-Saft-Mischung, bis ich irgendwann zu tief ins Glas...nein, in den Plastikbecher geschaut hatte. Ergo: Kater am nächsten Morgen plus Teil-Filmriss!
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Betrunkenheitsskala: 6 von 10!

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Socialized & Partied Hard! - Dez 09, Teil 2



Glühweine wurden in den letzten Tagen zuhauf konsumiert!

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3) Letzten Dienstag (15.12.2009) fand endlich meine erste Weihnachtsmarkt-Tour für dieses Jahr in Würzburg statt. Mit Flo-H wurden die Inhalte von jeweils zwei Glühwein-Bechern und von zwei Süßigkeits-Tüten (darin: 1x Magenbrot und 1x gebrannte Mandeln) geleert. Das Liquide stellte hier Apfelglühwein mit Schuss Amaretto und Heidelbeerglühwein bei mir dar. Dann ging es erst ins "MacDo", später wurde das kleine, aber ungezwungene und sehr sympathische Lokal "Standard" aufgesucht. Schwarzbier für mich, Pils für ihn. Dazwischen kaufte sich Flo-H eine Mütze mit Schild, die ihm sehr gut stand, und für dessen Kauf ich ihn u.a. überreden konnte.
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Das Einzige, was den feinen Abend etwas trübte, waren meine auf schmerzhafte Weise eingefrorenen Füße. Kalt, kalt, kalt! Aber wer im Winter Chucks (link!) trägt und die während des X-Mas-Markt-Besuchs an hat, der darf sich nicht darüber wundern. Haha!
Betrunkenheitsskala: 3 von 10.

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4) Gestern (16.12.2009) Abend ging es gleich ein zweites Mal zum bereits erwähnten vorweihnachtlichen Glühweintankstellen: Der Würzburger Weihnachtsmarkt wurde nach nur zwei Tagen wieder von mir unsicher gemacht. Protagonisten dieses Films - ohne Filmriss diesmal (link!) - waren "SchmAdrian", "Iri" und zwei Sozialkunde-Kommilitoninnen.
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Diesmal gab es nur einen Becher für jeden. Und wenig später galt es, die erkalteten Füße - schon wieder! - im "MacDo" wieder aufzuwärmen. Nach einer gewissen Zeit trennten sich wieder unsere Wege.

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5) Denn ich musste zu meinem Wohnheim zurückkehren. Dessen Partyraum wurde schon nach nur drei Tagen (link!) wieder besetzt: Der Weihnachts-Kneipenabend fand dort statt, natürlich wieder mit Glühweinverkauf.
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Und zudem wurde - zu zwölft - die actionreiche Version des bekannten Gesellschaftsspiels "Activity" gespielt: "Extreme Activity" (link!).
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Betrunkenheitsskala nach 4) und 5): 3 von 10.
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Donnerstag, 12. November 2009

Doorview from my Room to the Kitchen


"Doorview from my Room To The Kitchen"
[ Photo taken out of boredom, (c) 2009 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 5. November 2009

Wes Anderson, Wein & Wodka-Cola



Was es letzten Donnerstag Abend (30.Oktober 2009) erst in Leos Bude mit Bine und dann beim Kneipenabend im Wohnheims-Partyraum, und dann spät nachts wieder mit Leo und Bine so alles zu erleben gab...

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- eine Flasche Rotling
- einen Rotling im Bocksbeutel (beide Weinflaschen zu dritt geteilt)
- meinen Korkenzieher und meine Rotwein-Gläser Beitrag zum Weinabend
- Wolldecken
- den von Wes Anderson gedrehten tollen Film "Die Tiefseetaucher" im Originalton
- Vanillepudding mit zu wenig Zucker - nachts zubereitet!
- Musik von The Gaslight Anthem und Cat Power
- Musik von lokalen Bands, u.a. die Ex-Band von Leos Bruder
- MySpace & Youtube
- glorreiches Huckepacknehmen (siehe Foto Nr.2)
- heftige Wodka-Cola-Mischungen
- Konversationen mit allen Wohnheims-Tutoren
- häufiger Gebrauch des Mobs (es wurde oft etwas verschüttet!)
- chaotische Konversationen mit stark besoffenen, aber netten Leuten :D
- Betrunkenheitsskala: 4 von 10!
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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Playing With Leo's Fancy Illuminating Ball Point Pen


"Leo's Fancy Illuminating Ball Point Pen #1"
[Auf Deutsch: "Leos extravaganter Leuchtkugelschreiber #1"]
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"Leo's Fancy Illuminating Ball Point Pen #2"
[Am Fenster seines Wohnheimsappartments...]
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"Leo's Fancy Illuminating Ball Point Pen #3"
[Ins "Innere" geschaut, nachdem die Glasfasern abgefallen sind...]
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Alle Fotos wurden am 19.Oktober gemacht.
[ (c) 2009 by SR / Sray (all images) ]
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.7



"Die Katze und die (Zungen-)Akrobatik" (Vorerst letztes Video der DSKADW-Reihe...)

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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #7 from Sray R. on Vimeo.


A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...



[ (c) 2009 by SR / Sray (photo and video) ]
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Dienstag, 20. Oktober 2009

Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.6



"Die Katze und der Stoizismus" (Katzen-Meditation?)

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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #6 from Sray R. on Vimeo.


A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...

[ (c) 2009 by SR / Sray (photo and video) ]
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Freitag, 16. Oktober 2009

Good Morning! (approximately 7:30 A.M.)


"Good Morning! (approximately 7:30 A.M.) - B/W"

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UPDATE (19/10/09)
Dies ist mein 20.Blogeintrag in dieser Woche. Ich habe noch nie so viel innerhalb einer Woche gebloggt wie in der Kalenderwoche 42 (link!). Rekord!!!

[ (c) 2009 by SR / Sray (this picture) ]
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Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.5



"Die Katze und die Verwacklung" (Pure Dynamik!)

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Als ich in diesem Video die bizarre Nachbarskatze filmen wollte, kamen in unsere Nähe plötzlich zwei arabischstämmige Studenten angelaufen. Vor allem machten sie komische Geräusche, was mich irritiert hatte. Was passiert? Ich brach das Filmen ab, ohne auf "STOP" zu klicken und die Kamera lief weiter. Und ich merkte es nicht.
Deshalb sieht alles ab 00:03 sehr nervös gefilmt auf, nicht wundern. Sehr strange...
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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #5 from Sray R. on Vimeo.

A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...
Especially in this shot: two students of Arab origin scared me off for a while by making weird sounds while filming this cat. That's why my camera work gets so confusing!

[ (c) 2009 by SR / Sray (photo + video ]
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LINKS
Hier ist "Die Katze und die Krallen".
Und hier ist "Die Katze und der Kronkorken".
Noch ein Link. Hier ist "Die Katze und der Besen".
Und das erste Video: "Die Katze und das Gras".
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Donnerstag, 15. Oktober 2009

Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.4



"Die Katze und die Krallen" (Hihihi.)

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Es geht wieder um die bizarre Nachbarskatze, die nicht mir gehört, aber manchmal einen Ausflug zu unserer WG macht. Diesmal mit dem lustigsten Screenshot (siehe Foto oben!) der ganzen Katzen-Sessions überhaupt! :D
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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #4 from Sray R. on Vimeo.

A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...

[ (c) 2009 by SR / Sray (photo + video ]
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LINK
Hier ist "Die Katze und der Kronkorken".
Und hier ist "Die Katze und der Besen".
Noch ein Link. Hier ist "Die Katze und das Gras".
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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Leo und Karo



Karo und Leo, Leo und Karo. Ein womöglich kitschig klingender Nachtrag zum gar nicht kitschigen, dafür tollen Montagabend.

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Letzten Montag (12.Oktober 2009) geschah etwas, was ich mir quasi schon seit langem sehnlichst gewünscht habe: Karo aka Wolta und Leo, zwei meiner allerbesten Freunde, haben sich endlich mal so richtig kennengelernt und sich genial gut verstanden.
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Nicht dass sie sich nicht schon mal kennengelernt haben. Karo und Leo haben sich ja Anfang Januar bereits das erste Mal gesehen, nach dem damaligen Lateinkurs (link!). Allerdings stand Leo an jenem Tag wegen eines Vorfalls, den ich hier nicht weiter ausführen werde, etwas neben sich.
Dafür klappte es Mitte Oktober 2009!
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Die eine ist schon immer eine meiner treuesten Begleiterinnen gewesen, besonders vor, während und nach dem Abi. Und ohne den anderen hätte ich vieles während des Studiums...nicht überlebt, könnte man sagen.
Sie waren bei mir in der Wohnung. Karo, die - im Gegensatz zum Co-Wohnheims-Bewohner Leo - nicht in WÜ wohnt, kam extra zu unserem Wohnheim, indem sie von ihrer Freundin hingefahren wurde. Sie lernte auch kurz Leos Bruder kennenlernen, der nach kurzer Zeit uns auch schon wieder verlassen musste. So verblieben wir zu dritt...
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Gespräche. Viele gute Gespräche. Sehr interessante, lustige. Und alle hatten sich lieb. :)

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Betrunkenheitsskala: 0 von 10.
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Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.3



"Die Katze und der Kronkorken" (Mal ein superkurzes Video.)

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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #3 from Sray R. on Vimeo.

A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...

[ (c) 2009 by SR / Sray (photo + video ]
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LINK
Hier ist "Die Katze und der Besen".
Und hier ist "Die Katze und das Gras".
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Dienstag, 13. Oktober 2009

Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.2



"Die Katze und der Besen" (No animals were harmed...!)

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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #2 from Sray R. on Vimeo.

A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...

[ (c) 2009 by SR / Sray (photo + video ]
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LINK
Und hier ist "Die Katze und das Gras".
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Montag, 12. Oktober 2009

Die seltsame Katze aus dem Wohnheim Vol.1



"Die Katze und das Gras" (Nein, kein "Pot"!)

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Dies ist eine neue Rubrik: Die seltsame Katze aus dem Wohnheim. Sie gehört nicht mir, sondern einem anderen Wohnheimsbewohner (oder einer -bewohnerin, der (die) im Erdgeschoss wohnt.
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Wir haben angeblich drei solcher Katzen, zwei davon schwarz, und eigentlich steht im Mietvertrag, dass Katzen nicht erlaubt seien. Anscheinend ist es doch möglich. Und da ich auch im Erdgeschoss wohne, hat sie sich eines Nachmittags zu mir in die WG eingeschlichen. So was aber auch!

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This Peculiar Black Cat in the Student Hostel #1 from Sray R. on Vimeo.

A cat that doesn't belong to me but to another student living in our student hostel. Black and white video of an astoundingly trusting cat lingering over my veranda...



[ (c) 2009 by SR / Sray (photo + video ]
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Mittwoch, 7. Oktober 2009

Dilemma: Zwischen Geselligkeit und Einsiedlerhaftigkeit


[ (c) 2009 by SR / Sray (this picture) ]

Zwei Extreme wohnen, ach, in meiner Brust... *seufz*

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Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der ich noch stärker als sonst hin- und hergerissen bin zwischen dem Alleinseinwollen und der Gegebenheit, viele Leute um mich zu haben.
Liegt es daran, dass ich Einzelkind bin?
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Ich habe ja bereits über den Umstand gebloggt (link!), dass ich einen neuen Mitbewohner für meine WG in meinem Wohnheim erwartet hatte, dieser aber bisher nicht aufgetaucht ist. Nachdem ein paar Tage nach seinem eigentlichen Termin (1.Oktober) vergangen sind, ist es unwahrscheinlich, dass er nun noch bei mir einzieht. Vielleicht, weil er und seine Mutter als Unwohlsein einflößende Begleitung von mir irgendwie abgeschreckt war.
Da man als Wohnheimsmensch in einer WG selber keine Anzeigen schalten kann und nicht bestimmen kann, wer einzieht - da ist man machtlos - , heißt das: Dieses Semester werde ich wohl ganz alleine in dieser WG wohnen. Dabei hätte ich sehr gerne einen "roommate"...

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Nicht, dass mich das irgendwie weinerlich macht, nachdenklich wird man dadurch schon. So zog eine Aktion (die meine Fast-Mitbewohners) eine Reaktion nach sich (meine nämlich).
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Ich versuchte also, der drohenden Einsamkeit zu entfliehen, indem ich seit letzten Sonntag (3.Oktober) viel mit Freunden unternommen habe:
Am Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, klappte es zwar noch nicht, dafür aber am darauffolgenden Sonntag mit dem Gang zum Poetry Slam mit Herrn Leo. Dann Mensa / Stadtbummeln / wichtige Kram-Erledigungen letzten Montag mit u.a. Chris On Fire und Leo und Tümmi. Nochmal Mampfen in der Mensa / Shoeshopping am Dienstag mit Daisy, nochmal Tümmi und nochmal Leo. Und nochmal der Gang zur Mensa mit Axel heute Mittag. Über fast alles werde ich noch bloggen.
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Sieht so aus, als würde der Blogschreiber hier sowohl die Wohnung als auch den eigenen Herd, so gut es geht, meiden. Oder er versucht, vor dem nächste Woche beginnenden Orientierungspraktikum (eine von drei Wochen Praktikum im Gymnasium) nochmal vor dem Zustand, allein auf einen selbst gestellt zu sein, zu entkommen.

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Gleichzeitig sehne ich mich nach Rückzug. Wie so oft als Einzelkind, möchte ich auch mal meine Ruhe haben, um z.B. nach meiner 5-tägigen Pause wieder ein paar Blogeinträge zu schreiben. Dazu kam ich aber bisher nicht, weil ich meine Zeit meinen Freunden geopfert habe, was ich natürlich auf gar keinen Fall bereue.
Trotzdem: dies ist für mich eine eigenartige und irritierende halbe Woche.
Andererseits: Mann, hab ich aber Probleme...
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