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Freitag, 5. November 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 302



Primary 1 mit "Never Know".

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Scheinbar ein Newcomer, denn über ihn gibt es bisher nicht so viel zu erzählen. Gut aussehender Produzent aus London, der eine coole Myspace-Page (link!) hat. Putziger indie-mäßiger Pop.
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Gedreht von JMD. Sehr bunt, sehr hochauflösend und stylisch!

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Freitag, 27. August 2010

Tagversüßer des Tages Vol. 280



!!!
mit "AM/FM".

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Superfunky Song (derzeit auf Platz 8 meiner Lieblingssong-Liste (link!)), mediokres Musikvideo. Ich kenne bisher drei Musikvideos der Dance-Funk-Post-Punk-Band !!! (chk-chk-chk) und eins davon ist dieses hier, ein anderes ist weitaus schrecklicher ("Heart of Hearts") und das dritte ist hingegen ziemlich gut ("Must Be The Moon").
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Dieses farbenfrohe Video drehte die experimentelle Noise-Elektronik-Band Black Dice.
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Dienstag, 27. Juli 2010

Nachtrag U&D Karlstadt 2010



Letzten Samstag Abend bin ich extra von Kreuzwertheim aus mit dem Auto meines Vaters nach Karlstadt gefahren, um mir wieder die Mini-Version des Würzburger "Umsonst & Draußen"-Festivals zu geben. Ich fuhr allein hin und kam auch wieder allein nach Hause. Hin- und Rückfahrt über die Landstraße: ca. 75km.

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Es war...okay. Highlights waren für mich u.a. die Tatsache, dass ich "Karo aka Wolta" und "Su" wiedergesehen habe, nach fast vier Monaten und dass ich ein paar unserer Freunde wiedergetroffen habe, auch wenn es nur ganz wenige waren, sonst sind es viel mehr.
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Dann war die Band namens Beatshots ziemlich gut, jedoch habe ich ihre Musik erst dann gerafft, also im Sinne von "voll gut gefunden", als sie bereits ihren vorletzten Song des ganzen Auftritts spielten. Eine britische New-Wave-Elektro-Rock-Band mit einer coolen Schlagzeugerin, einer coolen Sängerin mit Drumkit und ordentlichem Performance-Potenzial, einem viel zu stylischen Keyboarder (einziger Minuspunkt) und einem vierten Band-Mann. Sie haben etwas Glam in die verschlafene Kleinstadt gebracht! Hier (link!) gibt es ihre Myspace-Seite zum Entdecken.
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Ansonsten gab es ein paar wenige "Schnitzel" inmitten von lauter Dorfdeppen und -deppinnen. Dämlich war außerdem die Band, die nach den Beatshots spielte: sie hießen Die Springer und spielten furchtbaren Poprock auf Deutsch mit ekelhaftem überstilisierten fränkischen Akzent und bescheuerten Liedtexten und einem blöden Gehabe. Sportfreunde Stiller in tausendfach unangenehm. Bäh!

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Ich blieb jedoch nicht so lange dort, da sowohl Karo als auch Su den ganzen Abend über (ehrenamtlich) arbeiten mussten. Und sonst war niemand da, mit dem ich den späten Abend über hätte verbringen können. Es gab auch nichts, was mich da hätte halten können, denn sowohl die Cola als auch das Softeis und die eine Scheibe Crêpes waren schnell verputzt.
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Nach ein paar Schwierigkeiten mit der Ausfahrt aus dem Festival - vom zum Parkplatz gemachten Weizenfeld (alles bereits abgemäht) verfuhr ich mich leicht, sodass ich mit dem Auto auf einem Fußweg landete, kam jedoch wieder heil heraus - fuhr ich etwas enttäuscht wieder heim.
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Montag, 28. Juni 2010

B'day-Feier: ASIBRAUT und ihre viel zu coolen Freunde



Tja, der Geburtstagsmarathon hat - vor Tümmis Doppel-Feier am kommenden Donnerstag und am Freitag - erst einmal mit der "ASIBRAUT"-Feier vom 26. Juni (Samstag) vorerst ein Ende.

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Wer ist ASIBRAUT? Sie heißt eigentlich Jana und studiert etwas mit Design an der Fachhochschule WÜ-Schweinfurt. Meine Mitbewohnerin Chrissie wohnte einst mit ihr im selben Haus, nämlich zwei Stockwerke über ASIBRAUT. ASIBRAUT habe ich damals kennengelernt, als Chrissie ASIBRAUT einst beim Einkauf beim "Kupsch" wiedergetroffen hatte. Chrissie brachte sie mit zu unserer WG hoch, wodurch wir unweigerlich miteinander vorgestellt wurden. Sie kam sehr sympathisch und offen herüber! Es sollte ein Vorglüh-Abend vor dem Laby-Gang sein, doch Spontan-Gast ASIBRAUT wollte, weil sie nicht zu Abend gegessen hatte, lieber ihre Pizza in ihren Ofen schieben als mitzukommen (natürlich hatten wir ihr auch Sachen zum Essen angeboten, aber sie lehnte dankend ab).
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Vor kurzem kam eine Einladung von ASIBRAUT an Chrissie und mich. Chrissie meinte, ASIBRAUT wollte mich mit jemandem verkuppeln, der auch an der Geburtstagsfeier zugegen sein werden würde. Ahja! Letztendlich war es an jenem Samstag so, dass Chrissie aus Lernstress-Gründen (Englisch- und Deutsch-Zwischenprüfungen) dann leider doch daheim blieb.

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Chrissie hatte mich vorher vorgewarnt, dass die Leute und Freunde, die ASIBRAUT einladen wird, wohl von der "coolen" Sorte gehören. Was Chrissie und ich gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass wir in der Schule nie zu den angesagten Menschen gehörten. Chrissie hatte nicht viele Freunde in der Klassenstufe. Ich hatte wenige richtig dicke Freunde in der Klassenstufe, viele MitschülerInnen, mit denen ich eher oberflächlich befreundet war und es gab sicherlich auch Leute, denen ich egal war. Und seitdem ich studiere, habe ich zwar mehr Freunde, mit denen ich dicke befreundet bin, dennoch gehöre ich eher zu der Sorte "sympathische kluge Freaks", meine Freunde sind das auf jeden Fall auch, mal mehr freakig, mal weniger. Aber hip, cool (link!), begehrenswert oder überaus charismatisch war ich nie und werde ich auch nie sein.
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Nein, ich bin weder hip noch nerdig, noch stinklangweilig (d.h. "normal"). Aber irgendetwas anderes werde ich wohl schon sein. Und mit der Einstellung, mich an jenem Abend nicht in die Pseudo-Coolness-Richtung verbiegen zu lassen, ging ich allein ohne Chrissie (das Verbindungsglied zwischen ASIBRAUT und mir) dorthin, zur WG von ASIBRAUT, die sich ebenfalls in der Würzburger Innenstadt befindet.

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Anfangs waren neben ASIBRAUT vier Leute da, sie haben sich umgehend vorgestellt. Da war ASIBRAUTs beste Freundin (eher schlank, groß, schulterlang - und dunkelhaarig, eher bodenständig) und ihr Freund (ähnlich groß wie ich, aber etwas kräftiger gebaut, noch bodenständiger als sie). Dann ihre sehr sehr lässig wirkende kurzhaarige Mitbewohnerin, die mit ihren Bermudashorts wirklich sehr lässig wirken wollte und deren Freund Max, der Bio studiert und mit dem ich erst später unterhielt, aber dafür ziemlich gut. Ich dachte dennoch erst: und wo sind die Möchtegern-Coolen?
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Die kamen dann nach ca. 20 Minuten auch nach und nach, aber dafür zahlreich. Humorvoller kurzhaariger Typ mit Lippen-Piercing, chaotischer schulterlanghaariger Typ mit Lippen-Piercing. Beides wohl Skater, auch so etwas ach so cooles. Braun- und Langhaarige mit Modelgröße und -proportionen und mit, na was wohl, Piercing an der Lippe. Die Leute waren ja noch einigermaßen nett zu mir. Dann aber: Typ, der zwar kein Piercing trägt, zumindest nicht im Gesicht sichtbar, aber hübsch und jungenhaft, rasiert. Nur war dieser im Gegensatz zu seinem redseligerem Kumpel sowas von unkommunikativ, dass die Gesprächsversuche von mir nur scheitern konnten.
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Es gab dann mindestens zwölf Jungs, die zum Teil attraktiv, aber so was von lässig waren. Hörten bestimmt Hardcore, Punkrock, Conscious Rap oder Indie. Oder die beschissenen Elektro-Punker von Frittenbude. Trugen Klamottenmarken wie "Carhartt", "Drykorn", "Vans", "Fred Perry". Also ach so alternative Großstadt-Labels, die jedoch sicherlich nicht viel günstiger sind als klassische Labels wie z.B. "Marc O'Polo". Hauptsache dem Skateroutfit entsprechend, "baggy", hauptsache "cooooole" Streetwear. Die dazugekommenen Mädels waren eher "girly" angezogen und ähnlich von sich selbst überzeugt wie die Jungs. Eine trieb es auf die Spitze. Sie war mächtig aufgetakelt, vom gesträhnten Pony über das Make-up (sie sah aus wie 35!) bis hin zu ihren Stiefeletten, hätte auch ins "Odeon" gehen können: sie passte noch weniger rein als ich, verstand sich aber dafür mit der Meute viel besser.
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Alles kam mir so fremd vor. Die WG war zwar gemütlich, aber die Leute, die man höchstens anhimmelt, aber mit denen niemals abhängen würde, gaben mir das Gefühl, im falschen Film zu stecken. Sie würden zwar eher nicht ins oberflächliche "Studio" (link!) gehen, noch weniger in das abgehobene Etablissement "Odeon", aber auf jeden Fall zum "Café zum schönen René". Der Titel ist ironisch gemeint und der kleine Club schart gerade solche Menschen herum, die nicht nur studieren, sondern auch Piercings tragen, gern skaten, stylisch sind, sich in ihrem lässigen Alternativtum so wohlfühlen, dass sie sich für etwas Besseres halten können.

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Als ich hoffte, Chrissie oder den anderen von ASIBRAUT verkuppelten Typen doch noch auf dieser Party zu begegnen, was aber bei beiden nicht der Fall war, lernte ich drei Psychologie-Studentinnen kennen, von denen eine gerade mit ihrem Studium fertig wurde, alles abgeschlossen hat. Sie hieß Christine und war sympathisch UND bodenständig. Natürlich ließ ich meinen Frust bei ihr schnell aus, weil sie das alles nachvollziehen konnte. Aber wir konnten uns über fast alles unterhalten, über ihr beendetes Studium, über mein noch andauerndes Studium, übers Wohnen in Würzburg, über die Uni, über ihre zukünftigen Pläne, über Musik, usw. Sie kannte auf der Party auch niemanden so wirklich, denn eine ihrer mit anwesenden Psycho-Kumpelinnen kannte die Gastgeberin, also ASIBRAUT.
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Dann verließen die Psycho-Ladies und ich die WG, um zu einer anderen WG-Party zu gehen, die unweit von dieser entfernt war. Denn ein gemeinsamer Kumpel von ihnen soll da auch feiern. Als wir ankamen, standen zwei Typen, die rauchten und meinten, dass alle bereits in Richtung "Café zum schönen René" gewandert seien. Dahin wollten auch 90% der ASIBRAUT-WG-Leute hingehen. Vorher Zwischenstopp im "Café Standard", weil zwei von den dreien dort arbeiten. Dann "Café zum schönen René". Ich hatte wegen der Vorurteile nicht überaus viel Bock darauf.

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Dann war ich drin, lernte deren gemeinsamen Freund Kalle kennen, der wie ich auch Englisch studiert und netter herüberkommt als in der Uni. Lernte noch mehr Leute kennen. Lernte einen von der ASIBRAUT-Party kennen, der zufälligerweise der Mitbewohner einer ehemaligen Mitschülerin von mir ist, welche mit mir Mathe-Nachhilfe bekam und ein Indie-Chick war und nun in Wien studiert. Weil er aus der Nähe meines Heimatortes kommt. Dessen Kumpel, auf den ich schon länger stehe, den ich oft in der Uni sehe, und der - wie durch Zufall - auch auf der Party landete, war hingegen weitaus unsympathischer zu mir. Ich lernte dann noch eine Kommilitonin von ASIBRAUT kennen, die wie ich einen asiatischen Migrantenhintergrund hat und auch auf der Party war.
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Und das "Café zum schönen René" war okay. Musik: instrumentaler Electro-House. Gin Tonic: teure 5,50 Euro. Klo: teilweise verstopft. Aber es überraschte mich nicht, dass viele dort waren, die genauso aussahen und wirkten wie die Mehrheit der auf ASIBRAUTs Party eingeladenen Leute. Also cool, hip, alternativ, irgendwie hedonistisch, selbstverliebt. Der Abend war durchwachsen, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Er hatte seine guten Momente. Zum Glück!
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Freitag, 14. Mai 2010

Tagversüßer des Tages Vol.220



Awwww, how charming! Darwin Deez mit "Radar Detector".

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Die Newcomer-Band Darwin Deez kommt... nicht aus dem australischen Darwin, wie der Vorname des Sängers der Band suggeriert, sondern aus New York City. Die acht Bandmitglieder, unter ihnen ein Verwandter des lockigen Darwins mit Mesh als Vornamen und Deez dahinter, machen freundlichen Indie Pop. Das erste Album der Amis, woraus "Radar Detector" ist, heißt genauso wie die Gruppe selbst.
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Ace Norton ist für dieses Musikvideo verantwortlich. Videos für Simian Mobile Disco, She & Him, Norah Jones, Bloc Party und Death Cab For Cutie hat er bereits gedreht.

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Darwin Deez - Radar Detector from Lucky Number Music on Vimeo.

Directed by Ace Norton.

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Tagversüßer des Tages Vol.219



Trentemøller mit "Sycamore Feeling".

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Der Däne Anders Trentemøller weiterhin elektronisch unterwegs, seine Musik beinhaltet insgesamt aber nunmehr etwas mehr Einflüsse aus dem Indie Rock und weniger aus Minimal Techno. "Sycamore Feeling" ist aus seinem zweiten Album Into The Great Wide Yonder (2010).

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Jesper Just war der Regisseur dieses winterlichen rätselhaften Videos. Schön.

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Trentemøller: Sycamore Feeling from SEN Music TV on Vimeo.

'Sycamore Feeling' - video from the upcoming Trentemøller album Into The Great Wide Yonder' written and directed by Jesper Just. Producers: Lucas Joaquin, Jay Van Hoy, Lars Knudsen. Women: DeYana Wagner, Princess Diandra. Director of Photography: Kasper Tuxen. Editors: Rikke Selin Lorentzen, Jesper Just. Costume Designer: Rabiah Troncelliti. Production Designer: Jona Burrut. Digital Imaging Technician: Bernard Hunt. Key Grip: John Shim. Gaffer: Matt Tomko. Make-Up Artist: Melanie Harris. Location Manager: Ray Mendez. Location Scout: Stephen Grivno. Art Intern: Ashby Collinson. Production Assistants: Tory Lenosky, Alex Scharfman, Anna Bernstrom, Brian Yankou.

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Samstag, 27. Februar 2010

„WE! WILL! BE! VICTORIOUS!“



Gestern Abend war ich, nein, nicht auf einem Muse-Konzert (heute würden Muse u.a. in Duluth spielen, was im US-Bundesstaat Atlanta liegt), sondern in der Würzburger Diskothek Labyrinth (link!), liebevoll-kurz auch „Laby“ genannt. Immer freitags ist dort die Veranstaltung „Doppel-D & Alternative Rock“.

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Ich war seit langem nicht mehr freitags im „Laby“, doch diesmal konnten mich eine Handvoll Leute zum Hingehen ermutigen, ganz besonders „Bine“ und „Tümmi“. Auch konnte ich zusätzlich den „Flo-H“ überreden mitzukommen. Dieser hatte ganz spontan zugesagt und innerhalb von zwei Stunden war er, ohne vorher darauf vorbereitet zu sein, bereit zum Weggehen! Wenn man nicht wüsste, dass sein Weg zum „Laby“ bloße fünf bis sieben Minuten beträgt, würde man es kaum glauben können. Er hat’s gut!
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Der Freitag-„Laby“ steht für sogenannte Doppeldecker-Angebote, also erhielt man u.a. für 2,50 Euro nicht nur eine, sondern automatisch zwei Flaschen Pils. Das toppt gar den Dienstag-„Laby“, an Dienstag kostet ein Pils nicht 1,25, sondern einzeln 2,00 Euro! Das war cool, denn so konnte man sich gegenseitig einen ausgeben: „Ein Bier für mich, ein Bier für dich. Aber die nächste Lieferung zahlst du!“

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Ich hatte auch seit langem wieder Spaß daran, auf der Tanzfläche abzugehen. Das ist ja bei den queeren Events im „Zaubi“ (link!) ja oft nur sehr beschränkt möglich. Einfach, weil dort die Musikauswahl auf viel Nichtmusik beschränkt ist. Im „Laby“ geht das zwar auch nicht immer, aber immerhin gibt es wurde nicht, wie gern am Ende, Nu-Metal und härteres Zeug gespielt, nicht nur Die Ärzte oder Die Toten Hosen, nicht nur Foo Fighters oder „Fuck Me Gently“ (Tenacious D).
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Es gab auch eine Quasi-Indie-Phase: Es begann mit Unterstützung von Flo-H mit dem un-Indie-mäßigen „No One Knows“ von Queens Of The Stone Age, dann The Killers‘ „Somebody Told Me“, Gossips „Love Long Distance“, Arctic Monkeys‘ „I Bet You Look Good On The Dancefloor“, Muses „Uprising”. Für letzteren Track schrie ich den Refrain so enthusiastisch mit, dass ich später ganz heiser war.
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Dann wurde zwischendrin ein sehr eigenartiger unbekannter Track gespielt, voll mit Gedröhne und Noise, aber nicht ganz ohne Rhythmus. Die Mucke hielt Flo-H und mich dennoch nicht vom Tanzen ab. Dann wurde The Prodigys „Invaders Must Die“ gespielt, welches sich unfassbar gut zum Abspasten und Outfreaken eignete. Der Assi in mir kam da kurz aus mir raus. Und bevor Flo-H ich wieder die Tanzfläche verließen, gab es deutschsprachige Elektro-Trash-Musik von mir unbekannten Bands.
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Ich habe übrigens Respekt vor Menschen, die trotz seeeehr mutiger Lack- und Netz-Outfits eine souveräne Choreografie auf der Tanzfläche, genauer gesagt, vor der Tanzfläche hinlegen (siehe oberes Foto). Auch wenn man damit aneckt. Das sah ein bisschen wie die Tanzmoves aus Madonnas "Vogue"-Musikvideo aus. Tecktonik (link!) nennt man das, glaube ich.

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Ansonsten waren Leute von der "Boni"-B’Day-Party (link!) von vor zwei Wochen da, ebenso Steffi vom Neujahr 2008/2009 (link!) ein Englisch-Kommilitone, mit dem ich mich erstmals am Neujahrs-Laby 2009/2010 (link!) unterhalten hatte. Und ein Ex-Co-Praktikant. Und „Iri“ war auch da! Und ca. acht neue Leute, die ich zumeist durch Bine neu kennengelernt habe.
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Dazu: Tiefsinnige Gespräche mit Bine und Flo-H, das unvollendete "1, 2 oder 3"-Spiel (Bitte Bine fragen, was das ist!), Hot-Or-Not-Ratings bei vorbeigehenden Leuten, Fotosessions mit grimassierenden Gesichtern von uns (siehe Foto in der Mitte und unten) und massig vielen grünen ausgetrunkenen Pils-Flaschen. Bines halbe Family war da (große Schwester, kleiner Bruder). Böse Rauch-Minuten im Raucherbereich, das Pils-Exen von mir, usw.


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Betrunkenheitsskala: 3,5 - 4,0 von 10. (in Grenzen)
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Montag, 4. Januar 2010

Sexiest Indie Ladies 2009



Hier die zehn sexiesten Musikerinnen und Sängerinnen 2009, die einen Indie-Plattenvertrag haben.

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10) Charlotte Hatherley
[Hier (link!)]
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09) Miriam Wallentin (Wildbirds & Peacedrums)
[Hier (link!)]
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08) Sarah Barthel (PHANTOGRAM)
[Hier (link!)!]
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07) Claire Evans (YACHT)
[Hier (link!).]
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06) Nina Persson (A Camp)
[Ihre Hauptband The Cardigans ist bei einem Major, A Camp hingegen ist "indie". Nina, immer noch 'ne Süße (link!).]
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05) Ebony Thomas (EBONY BONES!)
[Ebony Thomas könnte vielleicht mit einer Drag Queen verwechselt werden, so schrill und bauchmuskulös (link!) sieht sie aus. Ist aber wirklich zu 100% Frau (link!). Glaub ich...haha!]
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04) Miss Kittin (Miss Kittin & The Hacker)
[Sonst solo unterwegs und provokanter in ihrem Auftreten, kollaborierte sie 2009 mit The Hacker. Blaue Augen, dunkelbraunes Haar (link!): Schön!]
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03) Claire Oelkers & Stefanie (Karpatenhund)
[Auf diesem Bild (link!) ist Mitte links ist Claire und Mitte rechts Stefanie Schrank der Ex-Major-Label-Band Karpatenhund zu sehen.]
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02) Annie
[Norwegerin und Stilikone (link!), auch ehemals auf einem Majorlabel gewesen.]
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01) Anja Plaschg (Soap&Skin)
[Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die österreichische Singer/Songwriterin Soap&Skin die sexieste Indie-Frau (link!) ist. Auch wenn sie oft sehr mysteriös dreinblickt und ich ihre Musik nicht so mag.]
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Mittwoch, 30. September 2009

Nachtrag zu "Gold & Silber" (26.09.2009)



Das neueste Partyevent für queere Leute in Würzburg heißt "Gold & Silber" und fand letzten Samstag im Dean & David statt.

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Wie der Titel dieser Party schon sagt, legten die Organistatoren JUNX4YOU (link!) für "Gold & Silber" noch eine Schippe Style und "ein bisschen Glitzerglitzer" (Deichkind) drauf. Ich hatte das Gefühl, dass sie innerhalb des WÜ-Ausgehkosmos differenzieren wollten zwischen der eher volksnahen "gay.volution" im Zauberberg und dieser Fete hier.
Vor dem Betreten mutmaßte ich, dass das "Gold & Silber" mindestens das Niveau von dem sehr sehr abgehobenem Würzburger Club namens Studio (link!) innehat. Allein schon die Tatsache, dass House das einzige Genre sein soll, das den Plattenkoffer des DJs für G&S beherrscht, erinnerte mich sehr an Studio und Konsorten - iiih!
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Nun ja, zuvor war ich noch nie im Dean & David (link!), das sich sehr zentral auf dem Marktplatz neben einer Volksbank-Filiale in einem Betonklotz befindet. Normalerweise ist es ein Restaurant. Als Volksbank-Kunde, der ich bin, geht man ja immer daran vorbei. Die Philosophie dieses edlen Mampfortes lautet ja: "Unsere Mission……ist es, Fast Food neu zu definieren. Essen bei dean&david verbindet Genuss mit Qualität und gesunder leichter Ernährung."
Mich schreckte zuvor immer das Upper-Class-Auftreten der Leute ab, die dort aßen und laberten, gleichzeitig fand ich jedoch die Inneneinrichtung sehr ansprechend. Aber leisten würde ich mir dieses sicherlich nicht günstige Essen trotz des Ambientes nur selten, mein Portemonnaie gibt da nicht viel her..

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Bevor ich dort hinging, hatte ich mich mit Karo aka Wolta (siehe Bild oben, rechts) getroffen. Sie hatte eine Flasche ein Wein mit in petto, sodass wir beschlossen, zum Mainufer zu laufen. Dort waren wir fast ungestört, was das Sich-Unterhalten und Teilen der Weinflasche ja nur förderte.
Anschließend liefen wir fast kreuz und quer durch die Stadt.
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Zunächst gingen wir zum Café Schönborn (befindet sich ebenfalls auf dem WÜ-Marktplatz) für einen Becher Federweißer für sie, bzw. ein Glas Weißwein für mich.
Weil im Dean & David noch nicht viel los war, schlenderten wir anschließend zur Tanke für eine weitere Flasche Wein. Diese tranken wir am Alten Hafen in WÜ. Mitten auf dem Weg zum Dean & David holte Karo sich noch eine deftige Bratwurst.

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Um circa halb 1 Uhr kamen wir endlich vor dem Dean & David an. Vier Euro Eintritt - gegen alle Upper-Class-Erwartungen war das ein fairer Preis. Günstiger als die "Gay Disco" im Café Ludwig (fünf Euro) und die "gay.volution" im Zaubi ab 23 Uhr (sechs Euro an "normalen" Freitagen; vor 23 Uhr 3,50 Euro). Allerdings ist in dieser winzigen Location auch nicht viel Platz zum Herumwandern. Wie gut, dass es dafür auch vor dem Eingang einen Außenbereich gab für die RaucherInnen und für die, die kurz frische Luft schnappen wollten.
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Bloß war ich bereits halbvoll, um mir selbst einen wirklich bleibenden Eindruck von dem eigentlich schicksigen Ort und der Party zu verschaffen. Das eine Pils, das ich mir bestellte, kickte mich natürlich noch zusätzlich in Richtung Besoffenheit.
Sprich: an vieles konnte ich mich nicht mehr erinnern, Gedächtnislücken gibt es von diesem Abend reichlich. Das passiert mir aber wirklich nur selten! :D
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Woran ich mich nur noch erinnern kann, ist, dass erstaunlich viele Freunde und bekannte Leute zugegen waren. Nick zum Beispiel, mit dem sich Karo recht gut verstand - beide kannten sich vorher nicht und wurden von mir vorgestellt. Aber auch Peter und Chris (Angels_Eyes, siehe Bild oben, links) waren da.
Obwohl es - anders als im Wü-Club "Studio" - keine Türsteher vor dem Eingang gab, die einen kritisch und oberflächlich beäugten, waren die Leute waren durchschnittlich schicker angezogen als auf anderen queeren Partys. Kann man das als Selbstregulierung bezeichnen?
Sicherlich war auch die Hetero-Frauen-Quote höher, viele Klischeelesben sind ja eher...nicht aufgebrezelt.
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Meine gute Digitalkamera hatte ich daheim vergessen, nur meine Handykamera war demnach verfügbar. Schlechte, sehr verwackelte Fotos gab es demnach als Erinnerung an diesen Abend (siehe oben). House-Musik wurde tatsächlich fast nonstop gespielt. Und die Tanzfläche war entsprechend der kleinen Raummaße wirklich winzig. Habe ich eigentlich getanzt?

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Betrunkenheitsskala: 6 von 10. Vermutlich...
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WEITERER LINK / QUELLE
wuewowas.de-Link

Oje, dieser Blogeintrag ist wieder seeeehr lang geraten...acht Tags statt vier gibt es diesmal auch wieder.
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Freitag, 18. September 2009

Neulich in der H&M-Kabine


Diesen schwarzweißen V-Neck-Pullover hätte ich mir fast gekauft,...

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...bloß hatte ich keine 25 Euro dabei gehabt....*seufz*
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Mittwoch, 26. August 2009

IKEA in Würzburg - Das Vorwort



Normalerweise bin ich nicht oft so jemand, der auf Hypes steht. Lobeswellen, bei denen Massen an Menschen irgendetwas oder irgendjemanden hochloben, so viel positive Promotion beigeben, sodass das eigentliche Produkt, die eigentliche Marke oder der/die eigentliche Künstler/in eigentlich oft nur enttäuschen kann.

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Ich begegne Hypes oft mit einer Prise Skepsis. Bei der Band Glasvegas war das zum Beispiel der Fall. Ich fand das Gehype seitens der britischen Musikpresse letztendlich bei dieser Band überaus übertrieben. Oder die Videotelefonie. MMSe, also SMSe mit Bild, Ton, Video - benutzt das heutzutage überhaupt noch jemand? Oder die wiederaufgekommene sogenannte Ostalgie Anfang der 2000er Jahre dank des hypererfolgreichen Film-Hits "Goodbye Lenin!" (Gut, der Film allein ist sicherlich nicht schlecht gewesen, aber in wievielen westdeutschen Supermärkten findet man anno 2009 noch Spreewald-Gurken? Eben!).
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Manche Hypes halten hingegen, was sie versprechen. Die Band Arctic Monkeys unter anderem.
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Andere Hypes hingegen scheinen zeitlos anzudauern, die dadurch aber langsam nerven. Studi-VZ oder Apple und dessen iProdukte, meiner Meinung nach. (Sorry, nicht persönlich nehmen, ok23 (link!) ;) )

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Wiederum andere Hypes scheinen kaum zu enden und irgendwie war oder ist der Hype berechtigt. IKEA® wäre so ein Beispiel! Ein ganz spezielles und gehypetes Spektakel wurde nämlich der lange angekündigte und Ende Juni vollendete Bau des IKEA Würzburg im WÜ-Stadtteil Lengfeld. Günstige Kleider à la H&M (link!) und New Yorker (link!)) und scheinbar günstige Technik (Es gibt gar drei Media-Markt-Filialen in WÜ (link!)) gab es ja bereits im Raum Würzburg käuflich zu erwerben. Fehlte nur noch die Erfolgsmarke für moderne Möbel...
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In die Würzburger Filiale des schwedischen Einrichtungshauses (link!), das in Würzburg selbst ab dem 29.Juni 2009 dem altbacken geratenen "neubert XXXL" (link!) mächtig Konkurrenz machen sollte, wollte anscheinend jeder sofort hereingehen und einkaufen. Oder zumindest einen Blick von Innen erhaschen.
Denn so ziemlich jede WÜ-Zeitung und -schrift berichtete darüber. Auch Mundpropaganda sorgte für den lokalen Hype.
Die ÖPNV wurde extra für den IKEA WÜ um eine Buslinie erweitert, der Linie 25 (link!) mit der Endstation "Ikea". In nur 18 Minuten und ohne viele Zwischenhaltestellen kommt man dort an. Man wird kurz vor das blau-gelbe Riesenhaus gefahren, das man...Randnotiz...dank der tollen Aussicht von meinem Wohnheim aus sogar erspähen kann!
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Doch obwohl mir viele Menschen bereits von ihren positiven Erlebnissen dort berichtet hatten, hatte ich selbst es zeitlich nicht geschafft, dort mal touristenmäßig hinzufahren. Bis gestern...

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LINKS ZUR OFFIZIELLEN ERÖFFNUNG
http://www.ikea-freunde.de/suchbegriff/ikea-wurzburg-eroffnung
Radio Gong-Artikel
Main Post-Artikel
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Freitag, 3. Juli 2009

Umsonst & Draußen in WÜ 2009: The Robocop Kraus (Nachtrag vom 21.Juni)


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Kurz nach dem Superpunk-Auftritt folgte während des Umsonst&Draußen-Festivals im "Drinnen-Zelt" der Gig von The Robocop Kraus. Dieses Konzert am Abend gefiel mir von allen drei Sachen, die ich mir gesehen habe (Superpunk, Benni Hemm Hemm), am besten!

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Indie-Powerpoprock der Hersbrucker (Herbsruck = nahe Nürnberg), die 2005 groß rauskamen.
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Vom musikalischen Stil und von der Bühnenpräsenz her der britischen Band Maxïmo Park nicht unähnlich.
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Am Ende wurde es ein wenig anarchisch.
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Aber beim letzten Song kann das Schlagzeug ja ruhig schon mal abmontiert und zurückgestellt werden...*gg*
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[ (c) 2009 by Sray / SR (all pictures) ]
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Umsonst & Draußen in WÜ 2009: Superpunk (Nachtrag vom 21.Juni)



Die deutsche Band Superpunk waren mit ihrem Schunkel-Indie-Soulrock (Nomen non est omen!) auch mit am Start auf dem U&D in WÜ dieses Jahr.

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[ (c) 2009 by Sray / SR (all pictures) ]
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Umsonst & Draußen in WÜ 2009: Benni Hemm Hemm (Nachtrag vom 21.Juni)


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Weil ich gerade wenig zeit habe, gibt es in dieser Woche nur Bilder...
Hier ein Blogeintrag über die isländische Indie-Pop-Band
Benni Hemm Hemm, die auf dem Umsonst&Draußen-Festival in Würzburg am Nachmittag spielten.

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Später am Abend auch ein on3-Radio-Interview des Bayern 2 mit Benni Hemm Hemm.

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[ (c) 2009 by Sray / SR (all pictures) ]
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Dienstag, 14. April 2009

Idioteques in Würzburg - Teil II



Wie gut, dass ich zwecks Auto flexibel war und hinfahren konnte, wohin ich will. Nachdem ich Michi (to Resist) heimgefahren hatte, fuhr ich ins "AKW" (Alternatives Kulturzentrum). Es war schon Ostermontag. Ja, den Schuppen gab es an jenem Tag noch!
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Ein paar clevere Freunde von mir, u.a. auch Oli T., die schon in Zaubi waren, hatten sowieso vorgehabt, dort nicht für den kompletten Abend zu bleiben, sondern eben in das AKW zum Weiterfeiern zu wechseln."Indie Hz" war da, aber auch diese Veranstaltung mit Sachen der Genres Alternative, (Indie) Pop, Indie Rock und Elektro findet sonst nicht an einem Sonntag statt, sondern jeden Donnerstag. Besser gesagt, "fand", denn das AKW macht ja jetzt dicht. Es war gewissermaßen die letzte Chance, dem nicht unbedingt aufgestylten, aber alternativen und immer bodenständigen Laden "Goodbye!" zu sagen.
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Zuvor noch über die unsägliche Musikauswahl im Zaubi beklagt (link!), war zu 95% der gespielten Musik, zumindest seit...äh...02:45 Uhr ja mal überhaupt nichts zu meckern. Zwar gab es eine ganz kurze, unangenehm abrupte Unterbrechung in Form einer Metal-/Hardcore-Phase, aber der DJ hat auf die Landflucht vieler reagiert (ich bin einfach zu sehr pussy für Metal und -core-Musik) und Gefälligeres gespielt (vom ekelhaften "Young Folks" von Peter, Bjorn And John mal abgesehen).
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Tracks von Robyn, M.I.A., Santogold (heißt ja jetzt nach einem Namensstreit nicht mehr so, sondern Santigold), WhoMadeWho, Cold War Kids, The Whitest Boy Alive, MGMT (im Remix), Architecture In Helsinki, Lily Allen, Hot Chip, Interpol, Scissor Sisters, Feist (im Remix), Chikinki und mir unbekannte Tracks habe ich in knapp drei Stunden so alles mitbekommen. Da wurde natürlich noch viel mehr gespielt. Und zurückgehalten habe ich mich, was das Schwitzen anging, im Gegensatz zur Zauberberg-Partie nun gar nicht.
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Mein persönliches Highlight war, als von Radiohead "Idioteque" gespielt wurde, gestriger Tagversüßer (link!). Bisher habe ich den Track aus "Kid A" (2000) noch nie in der Disco gehört, er galt für mich immer als etwas, was man eigentlich nur mit den Kopfhörern genießen konnte. Als es dann aber geschah, war es um mich geschehen. (SCHÖNER SATZ!) Ich war in vollkommener Ekstase und tanzte wie ein bescheuerter Raver. Es ging nicht anders, es war zu schön, um wahr zu sein! :-D
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Und der Songtitel passt halt so schön zum Ostersonntag Abend, der bis in den Ostermontag Morgen reichte. Zwei Discotheken und zumindest in einem wie blöd, wie ein Idiot getanzt. Wie ein...Indieot. *gg* Deshalb nannte ich die Einträge so. Hier aber nicht negativ gemeint...
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Und dann habe ich noch zwei nette Typen nach Hause gefahren, die auch auf "Indie Hz" waren und die sonst lange gelaufen wären. Ich kannte die gar nicht. Aber nachdem mich einer von ihnen während meines Gangs zum Wagen nach Papers für seine Selbstgedrehte gefragt hatte, war mir, weil ich diesmal allein heimfuhr, einfach danach. Ich bot es ihnen an, denn mir machte es nichts aus. Einer der beiden fiel auch noch optisch sehr angenehm auf, hihihi! Es war aber offensichtlich, dass er eine Hete war...*seufz*
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So etwas wird wohl nicht mehr in nächster Zeit passieren? Gibt es eine Nachfolgelocation für "Indie Hz"? Wenn nicht, wäre Würzburg um eine tolle nächtliche Attraktion ärmer.
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Montag, 26. Januar 2009

Lieblingssongs der 4. Woche (19.-25.01.09)


[Auch dieses Bild hat mit "Lieblingssongs" eher wenig bis gar nichts zu tun. :D]

01 (17) Franz Ferdinand - Ulysses
[Die letzte Woche stand im Zeichen der neben Travis besten Band Schottlands: FF sind nach 3 1/2 Jahren wieder mit einem neuen Album am Start! "Tonight: Franz Ferdinand" ist seit letzten Freitag in Deutschland als CD erhältlich. Und seit demselben letzten Freitag besitze ich sie auch, als Limited Edition mit Bonus-CD namens "Blood". Diese beinhaltet "Dub-Versionen" von acht von 12 regulären Albumtracks. Und meine ehemalige Lieblingsband hat mit "Tonight" das meiste richtig gemacht, die Songs sind nicht weltbewegend neu, aber die Scheibe enttäuscht zumindest nicht. Kein "Schampus mit Lachsfisch", keine "Kunst", die nicht mit dir sprechen will (siehe "The Fallen" vom 2.Album). Aber "Evolution" ist das Stichwort! Am geilsten: "Ulysses", das aber zwei bis drei Anläufe brauchte, um sich gekonnt ins Ohr einzunisten! Weiter FF auf Platz 3 (kompakt, danceable und knackig), Platz 5 (diesmal nicht die Live-Version eines Bootlegs, sondern die reguläre Album-Version) und auf Platz 8 (gewohnt zickig, wie man es von der vier Jungs erwartet). Yeah!]

02 (01) Gavin Castleton - CoffeeLocks

03 (NEU) Franz Ferdinand - No You Girls

04 (09) Scott Matthew - White Horse

05 (NEU) Franz Ferdinand - What She Came For

06 (25) Kings Of Leon - Closer
[Ein Album-Track der Leon-Könige, der noch sinnlicher und sexier klingt als...haha..."Sex On Fire"! Nur halb so dynamisch, aber doppelt so sinnlich, dank Caleb's verbesserten Stimmtechniken.]

07 (15) Lily Allen - The Fear
[Wiedereinstieg in die TOP10!]

08 (NEU) Franz Ferdinand - Turn It On

09 (10) Little Boots - Meddle

10 (NEU) Gentleman Reg - It's Not Safe
[Ist so ein blasser Kerl und von seiner Körperbehaarung her so sehr hellblond, dass man meinen könnte, er sei ein Albino (isser aber in Wirklichkeit nicht). Reg Vermue ist Singer/Songwriter, Kanadier, laut WIKIPEDIA (link!) offen queer (die Verlinkung innerhalb des Wiki-Eintrag esstimmt nicht so ganz) und hat schon für eine Handvoll Filme und Serien die Soundtracks beigesteuert (z.B. "Queer As Folk", "Shortbus"). Gentleman Reg macht schönen Indie-Pop: "It's not saaaaaaahaaaaafe to be naked!" Schwungvoll und gut!]