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Samstag, 11. Dezember 2010

Dezemberschnee



Nie weißer war
Zuvor solch ein
Letzter Monat
Im Jahr wie in
Diesem: null, zehn.

Heuer wurde
Sogleich schon zu
Monatsanfang
Zuckerpuder
Weit, weich verstreut.

Da half jedoch
Eher wenig
Viel Salz und Sand,
Glätte dann noch
Unvermeidbar.

Stockender, gar
Auch krachender
Verkehr die Folge,
Verspätungen,
Main-Hochwasser.

Trotz des Matsches
Unten, schwarzbraun,
Erstrecken sich
Berglandschaften,
Schiere Schönheit.

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[ (c) 2010 by SR / Sray ]
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Mittwoch, 3. November 2010

Nachtrag: Drei Wochen Schichtarbeit



Drei Wochen Ferienjob innerhalb der Sommersemesterferien klingt erst einmal nicht viel, und im Vergleich zu den temporären Jobs meiner KommilitonInnen und zu dauerhaften Berufen mancher meiner Freunde mag das vielleicht auch wie ein Kinderspiel anmuten. Aber...

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Ich arbeitete in der Firma, in der mein Vater seit über 20 Jahren schafft, zwischen dem 6. und dem 23. September 2010 als Aushilfsarbeiter. Dies ist aber nicht das erste, sondern das dritte Mal, dass ich das dort tat. Doch das mit der „Schicht“ ist erst das zweite Mal in meiner Nebenjobkarriere so vorgekommen. Dennoch fiel mir der Einstieg in die Arbeitszyklen und in die Materien nicht sonderlich schwer, da ich dies ja schon mal gemacht hatte.
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Kurz gesagt, sollte ich je nach Schicht zwischen zwei und im produktionstechnischen Idealfall vier Maschinen bedienen. Diese Roboter-Maschinen sollten Glasröhren akkurat zersägen. Die kürzeren Röhrchen wurden dann durch Brenner geschmolzen und ausgehöhlt. Mein Job, und quasi auch jener meines direkten Schichtkollegen und gleichzeitigen Aufpassers war es, die anfangs sehr langen Röhren (je nach Bedarf und Maschine unterschiedlich groß vom Durchmesser und dick- oder dünnwandig) einzulegen und das Zwischenprodukt, die fertig verarbeiteten Röhrchen, nach Einwandfreiheit zu überprüfen. Wenn sie gut waren, waren sie für die Weiterverarbeitung geeignet und wurden von mir in einen metallenen rostigen Korb gelegt.

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In den drei Wochen, also in 120 Stunden, war ich Schichtarbeiter und musste die Nachtschicht übernehmen. Es hieß also 5x8 Stunden Arbeit von 14 Uhr bis 22 Uhr. Nachtschicht bedeutet auch, dass man nur in den ersten zweiten Stunden die anderen KollegInnen der Firma zu Gesicht bekommen kann, ab 16 Uhr (Feierabend für ca. 95% der restlichen ArbeiterInnen) ist man fast nur noch zu dritt in der Fabrik (abgesehen von Putzhilfe, Inspektion durch Seniorchef oder Juniorchef).
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Ab der zweiten der drei Wochen beschlossen meine Nachtschicht-Kollegen und ich sogar, nicht acht, sondern 10 Stunden täglich werktags zu arbeiten, damit 4x10 Stunden zusammenkommen und der eklige Freitagjob demnach wegfällt. Der eine Freitag in der ersten Woche bis 10 Uhr abends war der härteste Arbeitstag überhaupt, weil das Fabrikgebäude bereits zum Schichtbeginn um 2 Uhr (der Freitag-Feierabend der regulären ArbeiterInnen beginnt bereits um 12 Uhr mittags) fast leer ist. Der „Freitag“ fiel dann zwar weg und ich konnte dann an dem Tag wieder nach Würzburg zur WG fahren, das Manko aber war halt dann, dass ich in Woche Nr. 2 und 3 dann gar bis um 0 Uhr nachts schuften musste. Schon hart. Das war aber im Vergleich zum abendlichen Arbeiten an einem Freitag jedoch das kleinere Übel. Trotz Einschlafprobleme um 2 Uhr nachts.

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Wie bereits erwähnt, arbeitet mein Vater seit einer halben Ewigkeit in diesem Betrieb. Er war es natürlich auch, der mich dazu überredete, dort zu arbeiten, indirekt war es aber auch die Firma, die halt Nachschub in Sachen Ferienjobbber brauchte. Weil mein Vater innerhalb des Betriebes trotz seines einfaches Jobs als Arbeiter hier wohl wegen seiner hilfsbereiten und offenen Art geschätzt wird, hatte ich eine Art Sohnemann-Bonus. Nicht im Sinne der Leistung, sondern im charakterlichen Sinne. So was wie: „Ach, das ist der Sohn von dem, dann muss der bestimmt auch in Ordnung sein“. Beziehungsweise dachte ich, dass ich so einen Bonus hätte und dass mir das weiterhelfen würde, was den Umgang mit mir seitens den anderen KollegInnen anging. Bestärkt auch dadurch, dass ich in der Firma als Ferienarbeiter bereits fast alle möglichen einfach zu bedienenden Maschinen betätigt habe, oft hier schon gearbeitet hatte. Doch ich hatte mich getäuscht und es waren nicht alle nett zu mir.
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Doch wenn Ihr jetzt denkt, dass ich meine Vorgesetzten und eben auch die meines Vaters nun in die Pfanne hauen würde, der irrt. Denn sowohl der spritzige Juniorchef als auch der nicht immer als handzahm und umgänglich geltende Seniorchef waren immer zuvorkommend, ebenso der Verantwortliche für die Produktion, und auch der Verantwortliche für Personal und Buchhaltung. Das war aber auch bei meinen zwei vorigen Ferienjobeinsätzen im Jahre 2006 und 2008 der Fall.
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Nein, es waren eher manche KollegInnen, mit denen man des Betätigungsfeldes wegen innerhalb der Firma eher wenig zu tun hat, die misstrauisch, kühl oder fast schon grantig wirkten, obwohl ich ihnen nichts getan hatte. Das merkt man halt oft, wenn man sich im Vorbeigehen grüßt. Dieses Grüßen ist ja gerade in solchen Mittelstands-Betrieben Gang und Gebe, fast schon ein Zwang. Früher musste ich, weil ich auch schon mal um 6.30 Uhr (wie mein Vater sonst immer) anfangen musste, auch tausende Male „Morgen“ oder „Mahlzeit“ von mir geben. Die Mehrheit der KollegInnen war zwar in Sachen Grußfeuerwerke – wohl doch wegen des Bekanntheitsgrades und der Verwandtschaft mit meinem Vater – mir wohlgesinnt, ein paar spezielle Personen reagierten jedoch leider entweder abweisend oder gar nicht auf mein „Hallo“. Aber vielleicht bildete ich mir auch nur ein, dass die Leute irgendwie ein Problem mit mir hätten. Vielleicht lag dieses komische Verhalten ihrerseits nur darin, dass es einfach ihr Charakter ist. Oder sie waren einfach von ihrer Arbeit gestresst, schließlich hatten die allermeisten während meines jeweiligen Antreffens bereits 8 Stunden gearbeitet.
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Da gab es zum Beispiel einen Typen, der für die sogenannte Werkstatt zuständig war und anscheinend dort eine hohe Position genießt, wahrscheinlich sogar vom Rang her dem Produktionschef ähnlich ist. Doch im Vergleich zu dem oder anderen hohen Tieren verhielt dieser sich gar nicht bodenständig oder sympathisch-kompetent. Im Gegenteil. Wenn man ihn so während seiner Arbeit, also irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr vorbeigehen sieht, kann man seine Nase förmlich die Kumuluswolken berühren sehen. Mit anderen Worten: er war erstaunlich arrogant und unsympathisch. Doch gerade dieses Bad-Boy-Image faszinierte mich seltsamerweise. Der Snob war ja nicht sonderlich hässlich, zwar kantig im Gesicht, aber ein klein wenig mehr als nur durchschnittlich schön. Ca. 35 Jahre alt, eher groß, dunkelbraun-haarig und besaß schöne grüne Augen, bei diesem Ferienjobeinsatz diesmal eingerahmt in eine neumodische Brille. Ansonsten wie jeder andere auch das Firmen-Poloshirt in dunklem Blau mit Firmen-Logo, dunkle Jeans, typische solide Werkstattschuhe. Irgendwie hatte ich halt immer die Hoffnung gehabt, dass er mir mal einfach so „Hallo“ sagt und ich ihm genauso wieder antworte und dann im Inneren eine Art Genugtuung empfand. Doch zu solch einer Situation kam es nie.
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Ganz anders der Juniorchef, der auch der Vorgesetzte des Werkstatt-Snobs sein dürfte, und der ebenfalls so um die 35 Jahre alt sein dürfte (schätzungsweise), aber von seiner Persönlichkeit und seinem Auftreten her wie unverbrauchte 25 Jahre wirkt. Man würde sich das ja nur ungern zu sagen trauen, aber für einen Chef sieht er unfassbar knuffig aus. Er ist von der Körpergröße her halt so ähnlich klein wie ich, nicht schlank, aber auch nicht pummelig. Seine braunen Knopfaugen zu seinem rundlichen Gesicht lassen seine leichten Geheimratsecken schnell vergessen. Und dass er meist eine schwarze Anzughose und ein weißes Hemd trägt, also recht formell wirkt, mehr als dessen Vater, der Seniorchef, lassen ihn erst recht interessant wirken. Und sein Charme und seine Lockerheit sind die Krönung des Ganzen. Aber keine Sorge, er ist auch wirklich sehr kompetent und sicherlich durchsetzungsfähig, er lässt nur nicht so sehr das typisch Autoritäre einer Stellung wie seiner innerhalb des Betriebes heraushängen, was natürlich eine große Hilfe für alle in der Firma ist.

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Trotz des lieben Chefs war ich nach den drei Wochen sehr froh über die Beendigung des Ferienjobs. Ich hätte vielleicht auch früher mit dem Jobben anfangen können, dann hätte ich auch mehr Geld verdienen können. Doch ich hatte auch gewisse Sachen für die Uni erledigen müssen. Ich konnte deshalb auch nur drei Wochen arbeiten, weil ich die paar verbliebenen Tage bis zum Ende September Zeit für den Auszug aus der Würzburger-Altstadt-WG benötigte, in der ich ja nur zur Zwischenmiete gewohnt hatte.
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Samstag, 28. August 2010

13 Minuten Stress



Ausgangslage: du als Student sitzt gerade in der Universitätsbibliothek und willst an einem Montag Nachmittag von Würzburg aus zu deinen Eltern nach Kreuzwertheim heimfahren, was zwar für einen Montag ungewöhnlich ist (Donnerstage/Freitage/Samstage sind üblicher), aber du wegen deinen Eltern dennoch tust.
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Du hast nur noch sehr wenig Bargeld dabei, das Girokonto ist für einen abhebbaren 5-Euro-Schein zu sehr leergeräumt und musst trotzdem über die Summe von 3,50 Euro (mit Vorzeigen des Studentenausweises, sonst 5 Euro) verfügen, sonst kannst du nicht Bus fahren. Du hast keine günstigere Möglichkeit, nach Wertheim (nur dort ist die Endhaltestelle von Würzburg aus, egal ob Bus oder Bahn) zu kommen. Und du willst weder deine Mitbewohnerin wegen Geld bitten, weil du es bisher zweimal getan hast und immer ein schlechtes Gewissen dabei hattest, noch willst du deine Eltern per Telefon nochmal anbetteln, von ihnen extra für das Busticket nochmal einen Mini-Betrag überwiesen zu bekommen.
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Und du besitzt ein Prepaid-Handy, doch dein Guthaben ist alle. Du musstest ein paar Minuten zuvor deinen Vater via Telefonzelle im Bibliotheksgebäude anrufen, weil du den ersten Bus mit der Abfahrtszeit 14:33 Uhr verpasst hattest und du nun Bescheid sagen solltest, dass du den nachfolgenden Bus um 15:30 Uhr nehmen wirst, der dann exakt eine Stunde später in Wertheim angekommen sein wird. Doch von dem ganzen Geld - deinen Vater hast du aufs Handy angerufen, was nicht günstig ist - bleibt nicht mehr viel übrig, genauer gesagt, 3 Euro. Du kannst dich aber daran erinnern, dass du noch mindestens zwei Pfand-Einwegflaschen daheim hast, die du abgeben könntest, um wieder auf 3,50 Euro (Busticketpreis) zu kommen.
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Und dir bleibt überhaupt nicht mehr viel Zeit, um von der Bibliothek zu dir nach Hause zu kommen, um die Flaschen abzuholen, um diese wiederum in einem Supermarkt abzugeben, das Pfand zu kassieren und schnell zum Busbahnhof Würzburg zu gelangen. Was tun, wenn es jetzt gerade 14:52 Uhr ist?

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Ich habe die Buslinie 14 vor Augen, deren nächste Abfahrtszeit von der nächstgelegenen Haltestelle "Am Hubland" 15:05 Uhr beträgt. Ich mache mich spätestens um Punkt 15 Uhr auf, da man allerhöchstens in drei Minuten zu Fuß dorthin kommt, es aber wegen den bescheuerten Baustellen und Umwegen länger dauert. Ich beeile mich, denn man weiß ja nie. Ich komme pünktlich dort an, eine Minute später kommt der Bus angefahren.
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Ich steige ein und schaue quasi im Minutentakt auf meine Armbanduhr. Dank der Fahrpläne im Internet weiß ich, dass, wenn alles gut geht, ich um 15:17 Uhr an der Haltestelle "Stift Haug" ankomme, von dort aus ich in fast zwei Minuten daheim wäre. Gleichzeitig habe ich "15:30" im Kopf und schwitze aus Nervosität, da der Verkehr im Laufe der Busfahrt nicht ganz durchlässig ist.
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Ich steige tatsächlich um 15:17 Uhr aus und gehe schnell, anstatt zu rennen, in Richtung Wohnung. Ich will ja nicht als gestresster Chaot in der Öffentlichkeit auffallen. Es dauert nicht lange, bis ich da bin. Nachdem ich die Tür aufmache, renne ich mitsamt meinem Gepäck (Umhängetasche und vollgepackter Rucksack) nun doch, indem ich die vielen Treppen hochhaste. Es sind vier Stockwerke!!! Nach nicht mal einer Minute erreiche ich unsere Haustür. Ich schließe auf, laufe schnell in mein Zimmer und nehme die Stofftasche mit den insgesamt vier Pfandflaschen mit. Während ich das tue, sage ich zu meiner anwesenden Mitbewohnerin Chrissie nur: "Ich muss auch gleich wieder weiter!"

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Keine zwei Sekunden später stehe ich jenseits der Wohnung und laufe auch wieder die vielen Treppen herunter, mehr noch, ich überspringe viele Stufen. Ich jumpe sozusagen down. Unten angekommen laufe ich schnell zur gegenüber seienden Kupsch-Filiale. Ich bahne mir meinen Weg durch die paar Kunden in Richtung Pfandautomat. Es geht alles schnell, nach etwas mehr als einer Minute bekomme ich den Pfandbon ausgestellt. Keine Zeit verlieren, schnell zur Kasse!
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Doch, Mist, da stehen an beiden offenen Kassen jeweils mindestens vier Kunden. Typisch! Ich wippe wort- und hilflos mit meinen Füßen hin und her, während ich vor der mittellangen Schlange stehe. Es ist 15:23 Uhr. Oh nein, oh nein! Zeitraffer...es ist 15:27 Uhr, endlich draußen und um einen Euro reicher. Jetzt aber keine Zeit verlieren, ich gehe wieder schnell, diesmal ab zum Busbahnhof. Es ist mit all dem Gepäck und den vielen Passanten nicht einfach, durchzukommen, ohne wie ein von Zeit geraubter Mensch aufzufallen, was ich aber bin.
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Dann Ampel, und kurz vor Wegfahrt erreiche ich den gewünschten Bus nach Wertheim. Es ist genau halb 4. Die 3,50 Euro werden beim Busfahrer sofort verbraten, dann schnell einen Platz ausgesucht, denn sogleich fährt der Bus, der keine Gnade kennt, was Zuspätkommer angeht. Mann, was für ein Glück. Und aus dem gestressten Sray wird ein heftig schwitzender Sray, der glücklich und erleichtert ist.
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Mittwoch, 30. Juni 2010

Sorry, Claudi, SchmAdrian und Flo-H! ;)



Großes Sorry dafür, dass ich heute bereits zum zweiten Mal nicht zur EU-Vorlesung erschien! *schäm*

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Letzte Woche konnte ich wegen Referatsvorbereitung nicht kommen. Doch dieses mal war es wohl so, dass ich mich gestern Abend mit Flo-H verabredete, um die zweite Halbzeit des Spanien-Portugal-WM-Spiels zu sehen. Danach pflanzten wir uns mit Bier auf eine Bank auf der Dachterrasse. War ein angenehmes laues Lüftchen oben in seinem Wohnheim...im Gegensatz zu unten, wo man die Hitze und Schwüle durchaus zu spüren bekam.
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Danach fuhr ich noch ein wenig in der Gegend von Würzburg herum. Unter anderem erklomm ich mit meinem Fahrrad das allererste Mal einen der zwei Berge, über den man nur zum Hubland kommt, also zur Philosophischen Fakultät I, zur Universitätsbibliothek, zur Hubland-Mensa, usw. Der bergige Weg, die Rottendorfer Straße, die ab der großen Kreuzung (nach der kreuzenden Schnellstraße) ihren Winkel ändert, gilt als steil und viele meiden ihn. Doch als ich mich mal nachts mit praktisch null Publikum herantraute, war das Hochfahren nicht so schlimm wie befürchtet. Nicht, dass der Uni-Berg ein Kinderspiel war, aber es war nicht unmöglich. Mann, war ich stolz auf mich!

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Weil ich daheim nach dem Absteigen vom Rad sofort das Schwitzen anfing, musste ich duschen. Also tat ich es, nach Mitternacht nämlich, als schon meine Mitbewohnerinnen längst im Bett lagen. Ich hoffe, ich war im Bad nicht zu laut und hatte irgendjemanden aufgeweckt. Jedoch mache ich so etwas sonst nicht. Nachdem ich sauber, rein und duftend im Bett lag und 20 Minuten so halbwach da lag und einschlief, vergingen die Stunden.
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Erstes Aufwachen um 08:05 Uhr. Verdammt, erste Vorlesung verpasst! Wieder eingepennt. Zweites Erwachen um 12:45 Uhr. Oh, Shit, noch eine verpasst! Ich schaue auf mein Handy und sehe eine SMS eingeblendet...von SchmAdrian: "Du assi kommst schon wieder nicht zur vl, du wirst großes leid erfahren, claudi hilft mir beim foltern!" :D
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Mittwoch, 23. Juni 2010

Vor kurzem mein drittes Referat gehalten...

[Bild wird nachgereicht...]

Yes, endlich habe ich sie alle rum, meine drei Referate, die ich in diesem Semester halten musste. :)

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Auch wenn ich Lehramt studiere und es eigentlich drauf haben müsste, ein souverän Referate meisternder Profi bin ich eher nicht so. Gerade deswegen bin ich auch so erleichtert, jetzt alle geschafft zu haben. Vor drei Wochen Zweier-Referate in Einführung in die Englisch-Didaktik (Wiederholung der Sitzung über Vokabeln und Grammatik, mit Hilfe von Kathrin) und in einem Politik-Hauptseminar (Konkordanzdemokratie in Deutschland?, mit Hilfe von Herrn Leo) geleistet. Und das an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (einmal am 30. Mai und einmal am 1. Juni)! 
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Vor mehr als einer Stunde gab es von mir ein Referat über Europabezogenenes Lernen (Sozialkunde-Didaktik-Seminar), das ich ganz alleine erstellen musste und in der Vorbereitung zeitlich ziemlich in die Bredouille kam, weil ich erst spät damit angefangen hatte. Ich bin sogar gerade einmal zwei Stunden vor Beginn des Seminars mit der Handout-Erstellung fertig geworden, schnell noch heimgefahren, vergessenen USB-Stick mitgenommen, den Bus genommen, zum Copy-Shop an der Uni-Bibliothek gefahren / gelaufen, Sachen ausgedruckt und teilweise kopiert, wieder mit dem Bus heruntergefahren (zum Wittel) und dann wenige Minuten später referiert.
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Dazwischen noch ein kurzes Pläuschchen mit einer netten Kommilitonin, die auch das Seminar besucht. Und...tja...sogar zweimal Lob von Mitstudenten bekommen, der Dozent hatte fast nichts zu beanstanden. Kaum Nachfragen, da jeder vorher heimwollte, um sich das Deutschland-Ghana-Spiel, also "Boateng vs. Boateng" anzuschauen. Hatte mir selbst also vorher zu viel Druck gemacht, was das Referat anging. Ist aber meist so. In Zukunft: ruhig, Brauner! :D 
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Montag, 21. Juni 2010

Leos und Bines Kurzfilmprojekt: "I No Longer Feel I Have To Be James Dean"


[ Photo (c) 2010 by SR / Sray ]

Vor vielen Monaten meldeten sich Herr Leo (Regie / Produktion / Schnitt / Hauptfigur / etc.) und Bine (Regie / Produktion / Drehbuch / Kamera / etc.) als "Die Tiefseetaucher" für den Jungfilmwettbewerb "Klappe '10" an, der von Cineworld initiiert wurde. Letzten Freitag gab es die Preisverleihung für die besten Kurzfilme...und?

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[ Photo (c) 2010 by Herr Leo]

Zur Gruppe "Die Tiefseetaucher" gesellten sich später noch "Maddin", "Porno-Lara" und meine Wenigkeit hinzu als NebendarstellerInnen. Wir drehten im April in Würzburg, u.a. in Bines WG, an der Straßenbahnhaltestelle "Wörthstraße" und im schönen Landesgartenschau-Park. Leo spielte die Hauptrolle, während Bine meist die Kameraarbeit und Regie übernahm. Ich komme in dem Film übrigens nur für 0,5 Millisekunden vor!!!
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Wir wurden begleitet von Bines Family, sowie von Daisy / Dennis / Denise und Tümmi. Lara war zwar mit dabei, jedoch fehlte "Maddin", der es pünktlich zum Public Viewing in der Würzburger Innenstadt schaffen wollte. Wäre lustig gewesen, wenn er aufgetaucht wäre, aber auch so war es lustig...in gewisser Weise. Denn vor den jeweiligen Verleihungen der Preise wurden die einzelnen Filme in voller Länge nochmal gezeigt. Unser Film "I No Longer Feel I Have to Be James Dean" - in Anlehnung an eine Textzeile aus unserem Filmsong "5 Years Time" von Noah And The Whale - wurde kurz vor Ende der gesamten Preisverleihung gezeigt. Und es war ziemlich lustig, sich den auf großer Leinwand anzuschauen.

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Da alle anderen Filmgruppen entweder Sonderpreise oder als Schulklassen in ihren jeweiligen Stufen (Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe) Geld- und Sachpreise erhielten, waren wir in der Kategorie "Freie Gruppe", da wir unabhängige Studenten waren, konkurrenzlos. Dass wir von dieser Tatsache erst an jenem Freitag Vormittag (kurz vor dem WM-Spiel Deutschland : Serbien) erfuhren, war uns dies ein wenig peinlich. Gleichzeitig aber war es cool, eine Videokamera zu gewinnen!
Einzige Kritik, die von den Initiatoren kam: technische Unbeholfenheiten oder so. Ansonsten lobten sie die Poesie und den Witz des Kurzfilmes. Cool!
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Aber Leo, warum hast du das Video, also unseren Kurzfilm, auf den Youtube-Konkurrenten Vimeo.com entfernt?! Ich hätte den so schön hier einbetten können...

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LINKS
Main-Post-Artikel
Main-Post-Bild von uns!!!
Klappe '10 Homepage
Cineworld Dettelbach / Mainfrankenpark Homepage
Oberes Foto nochmal in groß auf Deviant Art
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Freitag, 11. Juni 2010

Pub Quiz! Vol.5



40 Euro gab es für den zweiten Platz. Toll! :) Hat aber auch echt Spaß gemacht!
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Mittwoch, 26. Mai 2010

Kann nun auch mit dem Feuerzeug Flaschen öffnen...


"Johnny Hallyday 01"


"Johnny Hallyday 02"

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Tut aber immer noch weh! Hallyday ist quasi das französische Pendant zu Peter Maffay, glaube ich.

[ (c) 2010 by SR / Sray ]

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Freitag, 16. April 2010

Morgen ist Record Store Day...



Yes, am 17. April 2010 ist es soweit. Viele Bands und Musikschaffende werden morgen gegen das Aussterben von Plattenläden ankämpfen und den sogenannten Record Store Day (link!) zelebrieren.

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Ich werde morgen mitmachen und die wenigen Geschäfte für Mucke, die noch in Würzburg existieren, aufsuchen. Auch wenn ich selbst keinen Plattenspieler besitze, finde ich es trotzdem unterstützenswert. Vielleicht werde ich ja ein paar CDs kaufen.
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Macht ihr mit? :)
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Mittwoch, 24. März 2010

Yeah, mündliche Sozialkunde-Zwischenprüfung in Politikwissenschaft bestanden!



Hach! Heute haben "Herr Leo" und ich die Zwischenprüfung im fachlichen Teilgebiet Politikwissenschaft bestanden! :)

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Letzte Woche war bereits meine andere mündliche Zwischenprüfung im Bereich Soziologie (link!) (alle Sozialkunde-ZPs sind mündlich und halbstündig gehend), die ich auch hinbekommen habe. Der arme Leo hatte heute sogar zwei Zwischenprüfungen, erst "Politik", dann "Soziologie", weil die zwei Prüfungstermine auf denselben Tag fielen.
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Dabei war die Anzahl der Studierenden, die dieses Semester diese Prüfung(en) ablegen mussten, eher gering. Sie ist sicherlich generell eher gering, da nicht so viele Leute Politik- und Sozialwissenschaft als Fach für Lehramt (an Gymnasien), genannt Sozialkunde (in Bayern), studieren wie z.B. Geschichte.
Dieses Halbjahr müssten es wohl schätzungsweise maximal 20 Zwischen-Prüflinge gewesen sein. Also weitaus weniger Menschen als letztes Semester, als ich meine zwei Zwischenprüfungen in meinem anderen Studien-Hauptfach Englisch, schriftlich (link!) wie mündlich (link!), ablegen musste. Waren damals um die 100 Leute.
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Tja, und jetzt sind wir beide erleichtert, dass alles vorbei ist. Bei mir war diese zwar von der Note her nicht so erfolgreich wie die andere, aber immerhin habe ich bestanden. Jetzt stecken wir beide nach der Englisch-ZP endlich zu 100% im Hauptstudium. What's next...?
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Sonntag, 3. Januar 2010

Auch DAS war 2009!



Auch DAS war 2009!

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Meiner Meinung nach die Filme des Jahres: „The Wrestler“ und „Inglourious Basterds“
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Mein Buch des Jahres: Heinz Strunk „Fleckenteufel“
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Meiner Meinung nach die Frau des Jahres: Beth Ditto
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Meiner Meinung nach der Mann des Jahres: Barack Obama – trotz allem
["Michael Jackson" hier jetzt hinzuschreiben, wäre hier etwas unfair gegenüber Miss Ditto gewesen: Dead AND Alive und so...]
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Meiner Meinung nach die Idioten des Jahres: Roland Koch und die Continental-Frau
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Meine Wörter des Jahres: „Abwrackprämie“ und, naja, auch „Schweinegrippe“ halt
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Meiner Meinung nach die Werbung des Jahres: 1. Rocher-Werbung mit Jan-Josef Liefers (*schwärm*), 2. IKEA-Werbung mit den Frauen im begehbaren Kleiderschrank, und 3. die Gucci-Parfümwerbung für "Flora", gedreht von Chris Cunningham (Aphex Twins "Come To Daddy)
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Meiner Meinung nach das No-Go des Jahres: Die Heuchlerischen Hypes um Michael Jackson und um die Schweinegrippe
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Meine persönlichen Events des Jahres: Englisch-Zwischenprüfung und Latein-Prüfung
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Mein persönlicher Erfolg des Jahres: Das Bestandenhaben meiner persönlichen Events des Jahres
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Mein persönlichen Misserfolge des Jahres: Viele kleine...
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Mein Konzert des Jahres: Shantel in der Posthalle in Würzburg am 28.März 2009 (link!)
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Dienstag, 1. Dezember 2009

Anti-Studiengebühren-Demo in WÜ (01.12.09)



Die Demonstration gegen die Studiengebühren in Würzburg fand heute (1.Dezember 2009) statt.

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Zuvor wurde ich als Blogautor hier (link!) dafür kritisiert, dass ich bisher nie etwas über die Besetzung des Audimaxes in der "Sanderuni" (Neue Universität, siehe zweites Foto), über UniBrennt und über die deutschlandweiten Studentenproteste gebloggt habe.
Das lag daran, dass ich einfach nicht die Zeit gefunden habe, auch nicht, um bei der Audimax-Belagerung mitzumachen.
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Gleichzeitig aber wuchs mein schlechtes Gewissen an. Dadurch, dass die "Tweets" der Leute, die ich über Twitter folge, viel über die Ernsthaftigkeit der Protestbewegung aussagte. Meine Beteiligung bisher lag ja bei 0%.
Um diesem schlechten Gewissen Einhalt zu gebieten, hatte ich mich heute entschlossen bei der Demo mitzulaufen, obwohl ich wegen des Nieselwetters (nasse kalte Füße!) nicht sooo viel Lust hatte.
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Andererseits hatte mich Annette Schavans (CDU, Bildungsministerin) Auftritt letzten Sonntag bei "Anne Will" mit ihrem Schön- und Vorbeireden und Nichteingestehen des Versagens ihrer Politik dermaßen sauer gemacht, dass ich nicht anders konnte, als mitzumarschieren.

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Die Demonstration gegen diese Uni-Maut fing um kurz nach 11 Uhr an der Sanderuni an, ging über die Münzstraße weiter durch die Innenstadt. Flo H. war auch da!
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Ich lief zwar nur eine Dreiviertelstunde lang mit und bog auf der Wegstrecke nach dem "MacDo" ein, um zum Bus schnell zu laufen und die Übersetzungsübung um Viertel nach 12 Uhr nicht zu verpassen.
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Trotzdem war ich der Meinung, dass ich mit der Teilnahme das Richtige gemacht habe: Denn Studiengebühren stinken!
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Montag, 28. September 2009

XX



Gestern bin ich natürlich auch ins nächste Wahllokal für die Bundestagswahl gegangen und habe meine zwei Kreuze gemacht. :)
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Mittwoch, 29. Juli 2009

PUH, mündliche Zwischenprüfung auch bestanden!



Und der hat sie auch in der Tasche...! ;D
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Dienstag, 28. Juli 2009

Puh, schriftliche Zwischenprüfung BEstanden!


Die erste Hürde habe ich somit schon mal genommen: Ich habe die schriftliche Zwischenprüfung in Englisch bestanden. :)
Beziehungsweise: ich stehe nicht auf der, ich nenne sie jetzt mal auf politisch unkorrekte Weise so, "Loser-Liste". Alle meine Englisch-ZP-Leidensgenossen außer 11 Leute (ich hoffe, keine meiner Freunde steht drauf) haben "die Schriftliche" gerockt...super Quote!
Jetzt noch "die Mündliche" morgen halbwegs hinkriegen (bestimmt drei- bis fünfmal so viel Stoff zu Lernen wie bei dem schriftlichen Examen, ich übertreibe nicht), und dann wäre Englisch geritzt. :D

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Donnerstag, 28. Mai 2009

Englisch. Zwischenprüfung. Anmeldung. Heute.


[ (c) 2009 by Sray / SR ]

Ich bin heute endlich mal zum Prüfungsamt gegangen, um mich für die Zwischenprüfung für mein Studienfach Englisch in diesem Semester anzumelden (die Prüfung für Sozialkunde mache ich im nächsten Semester).
Denn viel mehr Zeit bis zur Frist hätte ich nicht mehr verstreichen können, ist der letzte mögliche Termin für die Anmeldung zur Zwischenprüfung (ist eine Art Vordiplom, für Magister und "Lehrämter", link1!) doch der 5.Juni, glaube ich.

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Ich musste insgesamt acht Nachweis-"Scheine" für die Anmeldungmitnehmen: Einen Schein für AEPI und AEPII (Advanced English Practice; englische Sprachpraxis mit Grammatik und Vokabeltraining) und
den für den bestandenen Einstufungstest (musste ich am Anfang des ersten Semesters wie jeder andere machen).
Die zwei Scheine für den literaturwissenschaftlichen Bereich (jeweils den für die Einführungsveranstaltung und das darauf aufbauende Proseminar) und zwei für den sprachwissenschaftlichen Bereich (ebenfalls 1x Einführungsveranstaltung, 1x Proseminar).
Und den Nachweis für die gesichterten Latinum-Kenntnisse natürlich auch!
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Was fehlte, war ausgerechnet die Immatrikulationsbescheinigung (auch Studienbescheinigung genannt, link2!), welche ich heute vergessen hatte. Denn dummerweise hatte ich vor dem Verlassen der Wohnung nicht an deren Mitnahme gedacht.
Vorher schnell ausdrucken ging leider auch nicht, weil meine verdammte MUCK-Karte (Mensa- und Kopierkarte, das "C" steht für das englische "copy", link3!) (und link4!), mit der ich die nötige Studienbescheinigung an gewissen Automaten hätte ausdrucken können, zurzeit nicht funktioniert und nur Fehlermeldungen anzeigt. *hmpf*
Aber wie gut, dass das nicht schlimm ist und man dies nachreichen kann, z.B gleich Morgen...

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Und nun bin ich für die Zwischenprüfung in Englisch angemeldet. Jetzt heißt es nur noch: Lesen, Lernen und Warten. *seufz*
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Montag, 18. Mai 2009

"Und, Latein?" - Part II



Das Warten (link!) hat ein Ende. Nun war ich heute, nachdem es viele meiner Latein-LeidensgenossInnen es bereits heute auf StudiVZ oder live herausposaunt hatten, selbst endlich beim "Sprachenzentrum", eigentlich: Zentrum für Sprachen und Mediendidaktik (ZSM). Sie hatten irgendwie bereits ihre Informationen herbekommen.

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Nun ich war ich dort, rechtzeitig im ZSM. Es war knapp 18 Uhr, ich hatte soeben Feierabend, eine Geschichtsvorlesung hielt mich vom rechtzeitigen Hingehen ab. Die zuständige Person für die Mediothek (link!) wollte gerade zuschließen. Ich dachte, dort würde ich Näheres über die Ergebnisse der Latinumsprüfung erfahren.
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Sie, eine HiWi (Hilfswissenschaftlerin, Studentische Hilfskraft Studentin angestellt für diverse Angelegenheiten), war dann aber so freundlich und schloss extra für mich dieses Latein-Sekretariat mit ihrem Schlüsselbund auf und blätterte kurz durch den oben liegenden Ordner am Schreibtisch. Sie fand die gewünschte Liste und ich sah von Halbweitem eine Tabelle. Eine Tabelle, bei der die letzten zwei Spalten voller roter Zahlen und Zeichen waren. Nach dem Fündigwerden meines Nachnamens sagte sie dann: "Ja, du hast gewonnen...äh...ich meine, du hast bestanden!" :)

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Habe ich artig bedankt und ging dann aus dem ZSM. Nun ist es ca. 20:00Uhr und ich habe mich bisher nicht richtig freuen können, weil niemand mit mir dort war und weil ich es bisher noch nicht realisieren konnte. Hab's noch gar nicht verstanden. Noch nicht das Ausmaß dieser frohen Kunde gecheckt. Nach 9 Monaten und einem halben. Und bisher bin ich auch keiner bekannten Person begegnet, der ich das hätte erzählen können. Nun erfahrt Ihr Blog-Leserinnen und -Leser es als Erste. Und jetzt überkommt mich doch noch ein Gefühl der Euphorie. Ich wiederhole nochmal:
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ICH HABE DIE LATEIN-PRÜFUNG BESTAAA AAAAAAAAAAA AAAAAAAAA AAAAAAAA A AAAA ANDEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :)
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Das ist der wohl allerletzte Blogeintrag mit dem Tag "lingua latina est ubicumque male". Es ist endlich vorbei, vorbei, vorbei! Ich will...Saufen! ;-D
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Freitag, 24. April 2009

Klein Sray und die multiple Persönlichkeit


[(c) 2009 by Sray / SR]

Von allen Klein-Sray-Blogeinträgen (link!) ist das sicherlich derjenige, den man mit großer Sicherheit NICHT ernst nehmen muss, wie ihr gleich sehen werdet. *gg* Nein, ich bin nicht gestört, habe keine psychische Krankheit. Aber manchmal, das bilde ich mir natürlich nur aus Spaß ein, habe ich schon das Gefühl, dass ich bei unterschiedlichen Gefühlslagen mich unterschiedlich verhalte. Und das schiebe ich dann auf demnach sieben Persönlichkeiten, eine richtige und sechs Fake-Persönlichkeiten:

1. Normalo-Sray
[Das bin dann wohl ich, wenn ich ganz 0815-mäßig drauf bin. Und das bin ich dann wohl auch am meisten. Die älteste Persönlichkeit von allen, denn sie ist 21 Jahre alt, 1,68m groß und trägt Schuhgröße 43. Sympathisch und aufgeschlossen, mit einem leichten Hang zur Zurückhaltung.]

2. Super Sray (siehe link!)
[Super Sray schafft viel bis alles. Super Sray ist motiviert, supergut gelaunt, selbstbewusst, diszipliniert. Super Sray jammert nicht, sondern macht. Super Sray ist mutig, gelassen und vor allem clever. Super Sray ist trotz allem dennoch bescheiden, also gar nicht von der Todsünde Hochmut umgeben. Super Sray...taucht eher selten auf.]

3. Stupid Sray
(siehe link!)
[Stupid Sray ist das komplette Gegenteil von Super Sray. Stupid Sray ist nicht nur, wie der Name sagt, total verblödet, sondern auch träge/faul, mutlos, ziellos, verwirrt. Manchmal ist er auch allzu sehr von der Todsünde Hochmut getrieben und fällt dadurch auf die Nase. Stupid Sray lebt von den Todsünden Trägheit und Und merkt das alles gar nicht mal. Stupid ist nicht gerade selten da.]

4. Depri-Sray
[Depri-Sray denkt, er kann nichts. Depri-Sray glaubt, von niemandem gemocht zu werden und zieht sich zurück. Depri-Sray ist voller Selbstzweifel. Depri-Sray hasst sich und die Welt im Allgemeinen. Depri-Sray denkt, er sei der einsamste Mensch auf der Welt und glaubt, es verdient zu haben. Depri Srays Gefährten sind die Todsünden Neid und Zorn. Depri-Sray ist eine verbitterte arme Wurst und ist zum Glück nicht so oft zu Gast.]

5. Melancho-Sray

[Melancho-Sray ist melancholisch drauf. Aber melancholisch bedeutet in diesem Sinne nicht, wie Depri-Sray richtig verbittert zu sein. Nein, Melancho-Sray ist einfach nur nachdenklich und leicht traurig. Melancho-Sray ist zwar traurig, aber irgendwie findet er die Stimmung, in die er sich befindet, schön. Melancho-Sray ist am seltensten von allen Persönlichkeiten anwesend.]

6. Anarcho-Sray
[Anarcho-Sray ist die Personifikation eines Deichkind-Konzertes. Anarcho-Sray sagt komische Dinge und ist sich dessen nicht bewusst. Anarcho-Sray ist lustig, selbstironisch und erstaunlich exzentrisch, im Gegensatz zu den anderen "Srays". Anarcho-Sray scheut sich vor vielem nicht, auch nicht vor Unsinn. Anarcho-Sray hat oft ein Glas, einen Becher oder eine Flasche in der Hand, denn oft wird Anarcho-Sray von Mister Alkohol in beschleunigter Weise aus der Wunderlampe herausgerubbelt. Deshalb ist die Todsünde Völlerei manchmal mit dabei. In nüchterner Weise ist er seltener zu Besuch, ist dann aber ein vor Kreativität, Witz und Wahnwitz übersprudelnder Charakter.]

7. Lüsterner Sray
[Lüsterner Sray ist ein Tier, ist das Es von Sigmund Freud. Lüsterner Sray ist spitz und rollig und kann dagegen nicht viel machen. Lüsterner Sray hat versaute Gedanken und ist für vieles bereitwillig. Lüsterner Sray ist forsch, manchmal geht er aber zu weit, weil er seine Mitmenschen gewisserweise verschreckt. Deshalb begleiten die Todsünden Habgier und natürlich Wolllust die Handlungen von Lüsterner Sray. Lüsterner Sray sieht nur Fleisch vor seinen Augen, weil ihn (trotz des Vegetarierdaseins) die Fleischeslust zu kämpfen macht. Lüsterner Sray ist unerwartet oft da.]

Klein Sray ist übrigens keine Persönlichkeit, sondern nur eine Art Allegorie auf die Vergangenheit von Normalo-Sray.

Samstag, 18. April 2009

Klein Sray und die Feiereien rund um das Abitur



Zuerst war da, chronologisch gesehen, der Abitanz. Dieser hat im Rahmen des alljährlichen "Frühlingsfestes" des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Tradition, er wird kurz vor Schluss, als eine der Höhepunkte des DBG-Frühlingsfestes, von allen Fast-AbiturientInnen aufgeführt, da das Fest vor den Abiturprüfungen zeitlich angesetzt ist.
Wie bei unserem Abitanz damals auch, gibt es zwei immer wieder zwei wiederkehrende Parts der gesamten Tanzshow: die sexy Tanzeinlage mancher Mädels allein und der nicht minder sexy "Strip" einer Minderheit von mutigen Jungs, die auf jeden Fall ihren Oberkörper entblößen mussten.
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Daneben gab es bei uns speziell eine Art Agenten-Tanz, bei dem Jungs und Mädels, in Anlehnung an James Bond, mitmischten, die nicht so viel Haut zeigen wollten wie die zwei erstgenannten Parts. Und es gab den Tango-Part, ebenfalls geschlechtergemischt, bei dem u.a. Karo aka Wolta die Bühne unsicher machte. Ich war eine der Agent-Tänzer.
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Und zum Schluss tanzten alle Tänzer eine gemeinsame Choreografie. Auch wenn die Begleitmusik hierbei zunächst gewöhnungsbedürftig war, es war "Rock This Party (Everybody Dance Now)" (2006) von Bob Sinclar mit Cutee B feat. Dollarman & Big Ali, hatte dies von allen Parts allen am meisten Spaß bereitet.
Viel Vorbereitung war vonnöten gewesen (Choreografie-Übungen, Erstellen der Tanzkleidung und Requisiten), aber es hatte sich ausgezahlt!
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Als zweites kam die Abifahrt. Diese fand kurz nach den schriftlichen Abiprüfungen und vor den Präsentationsprüfungen, bzw. den mündlichen Abiprüfungen statt. Es war also noch die Zeit, in der ich nicht geglaubt hatte, das Abi zu meistern. Deshalb war ich in den vier Tagen, an denen wir die Sau rauslassen sollten, nie 100%-ig sorglos und gelassen, immer leicht traurig.
Ganz wenige aus unser Klassenstufe blieben aus Geldgründen oder, weil sie keine Lust hatten mitzufahren, daheim. Die meisten aber waren mit an Bord und fuhren mit einem beorderten Bus und Fahrer nach Rimini.
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Schon allein die Busfahrt nach Italien war abenteuerlich! Ich saß wegen Mangels an genügend Bussitzen, wir mussten um die 70 Leute gewesen sein, mit Karo aka Wolta ganz hinten. Wir waren leider die letzten, die von Wertheim aus in den Bus eingestiegen sind.
So saßen wir neben den Pöbel-Jungs, die sich das Saufen nicht zweimal sagen ließen. Sie tranken, und tranken, und waren laut und ausgelassen. Irgendwann ließ ich mich mitreißen, wir freundeten uns mit ihnen an und besonders ich machte bei ihren Trinkspielen mit und...hatte irgendwann sehr viel "Ramazzotti" (link!) intus!
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Stunden später ging es mir gar nicht gut. Ich musste von meinem Platz ganz hinten oft in die Bustoilette, weil ich darin, für alle unsichtbar, kotzen musste. Einmal aber schaffte ich es nicht rechtzeitig dorthin und musste, diesmal für alle sichtbar, in eine meiner Plastiktüten reihern, in der ich panisch und kurz davor alles außer die geöffnete Tüte Nachos rauswarf. Nur bemerkte ich nicht, dass diese weiße Tüte am Boden ein paar Löcher hatte...ja, eklig!!! :D
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Es war sehr spaßig, in Rimini zu sein. Das Wetter war natürlich supertoll und der Strand und das Planschen im Meer. Das Shoppengehen und Essen von Leckereien.
Abends bin ich einmal nicht ausgegangen, da war ich mit ein paar Leuten zu der Zeit am Strand und haben über Filme philosophiert (schön war's, Jojo!). Einmal aber, nachdem ich mit anderen Leute viele viele Shots Tequila hatte, waren wir in einem lokalen Club.
Ich ging, als ich mich dann richtig dizzy fühlte, alleine zu unserem Hotel, das wegen des unwürdigen Essenangebotes diese Bezeichnung nicht verdient hatte, zurück, um zu pennen. Ein Wunder, dass ich zum Hotel wiedergelangen konnte, denn ich schwankte dorthin. Und nachdem ich die Tür zu unserem Hotelzimmer, das ich mit Karo aka Wolta und Sarah teilte, geöffnet hatte, konnte ich mich an nichts mehr erinnern. Am nächsten Morgen war das Waschbecken im Bad dann...durch mich eklig schmutzig.
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Der Abistreich, Feierei Nummer drei, war eine sehr nasse Angelegenheit, obwohl schönes Wetter war. Der Zeitpunkt war sehr gut, denn nur zwei Tage nach dem Termin der Präsentations- und mündlichen Prüfungen kam die Feier, bei der ich mich von dem ganzen Lernstress und von der vorigen frustrierenden Ungewissheit wegen des möglichen Nichtbestehens (ich habe dann ja schließlich doch das Abi bestanden, link!) befreien konnte.
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Einfach nur Feiern und mit Wasserpistolen (hatten die anderen) und Adelholzener-O2-Active-Wasserflaschen von mir (war meine Idee, da kostengünstiger, link!) rumspritzen und damit die Kleinen ärgern. Dazu hatte jeder Abiturient das erste Mal offiziell sein Abi-Poloshirt angehabt. Motto: "ABI7 - Germany's Next Topstudents". Das Schulgebäude wurde von uns mit Absperrbändern schön hässlich gemacht. Ein extra ausgeliehener Anhänger mit Heuballen als Inhalt und Sitzmöglichkeit diente als Thron der neuen Abi-Radaumacher. Musik aus der Anlage und eine Art Catwalk/Bühne machte den Abistreich perfekt.
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Die offizielle Verabschiedung der Abiturienten - vierte Feierei, kurz nach dem Abistreich stattgefunden - war besser als erwartet, da wir befürchtet hatten, dass unser damals von uns nicht so hochgeschätzter Schuldirektor eine peinliche Rede neben tausend anderen Leuten halten würde. Wurde dann aber doch ganz OK.
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Was mich freute, war, dass meine Eltern beide mitkamen, da das Seltenheitwert hat. Denn meine Eltern sind geschieden und meine Mutter war bei gewissen offiziellen Veranstaltungen bisher nicht so oft mit dabei, da sie ein eher scheuer Mensch ist.
Was ich heute bereue, ist, dass ich für dieses Event keine Krawatte tragen wollte, was allerdings auch viele andere Jungs nicht taten, manche aber schon. Aber ich hätte mit dieser Art von Halsschmuck echt würdiger ausgesehen, denke ich.
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Und zuletzt war da die Abifeier. Sie ging im Juli offiziell von Freitag bis Samstag, inoffiziell war auch am Donnerstag davor und am Sonntag danach. Denn an dem Sonntag war Aufräumen angesagt und am Donnerstag feierten wir ohne großes Publikum, sondern einfach nur wir alleine und für uns.
Wir teilten uns die Feierei mit den Abiturienten des Technischen Gymnasiums (TG) und des Wirtschaftsgymnasiums (WG, beide in Wertheim-Bestenheid). Sie fand in einer Lichtung an einem Wald statt. Tolle Party, bei der ich massig viele Leute nochmal kennengelernt habe, vor allem die WGler und TGler, mit denen man sonst nicht so viel zu tun hatte. Und gesoffen wurde natürlich auch! :D