Samstag, 23. Januar 2010

Tagversüßer des Tages Vol.167



Plan B mit "Stay Too Long".

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Zur Unterscheidung muss zunächst gesagt werden, dass es sich hier nicht um das puertoricanische Reggaeton-Duo Plan B handelt, nicht um den deutschen Stuttgarter Rapper Plan B (eigentlich: Bartosz Nikodemski, bekannt im Duett Maeckes & Plan B oder als Teil von Die Orsons), nicht um den amerikanischen Produzenten und Musiker Plan B (eigentlich: James Van Leuven), nicht um die ehemalige Punkrock-Band Plan B aus Schneverdingen und auch nicht um die Berliner Rockband Plan B.
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Nein, es soll hier um den britischen Solokünstler Plan B gehen. In einer Zeit, als Mike Skinner von The Streets drohte, wegen seiner Mucke etwas öde zu werden und als Jamie T noch in seinem Schlafzimmer an seiner noch herumwerkelte, erschien Ben Drew auf der Bildfläche. Wir schreiben nämlich das Jahr 2005, in dem seine ersten Singles erschienen.
Ein Jahr später veröffentlichte der Mann mit dem schönen Gesicht, der komisch gestutzten Armeefrisur und der sahnigen Singstimme und der gleichzeitig kernigen Rap-Stimme sein erstes Album Who Needs Actions When You Got Words. Schon der Albumtitel ist eine Ansage!
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Er nannte sich Plan B und rappte, sang und spielte auf seiner Akustikgitarre. Unwiderstehlich war seine Single "No Good", welche besonders wegen des superkreativen Musikvideos auch der Tagversüßer des Tages Vol.36 (link!) wurde. Das dazugehörige Album habe ich leider nie besessen, was vielleicht an der Tatsache lag, dass er in Deutschland im Gegensatz zu The Streets und Jamie T nie groß herauskam und weswegen die Platte Who Needs... schwer zu besorgen war.

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Als ob das Singen, das Rappen und das Gitarrespielen Ben Drew nicht schon automatisch zum talentierten Multitalent upgraden, ist er auch noch als Schauspieler UND Filmregisseur tätig! Bereits in mehreren Filmprojekten (link!) war Ben bisher involviert. Wohl der Grund, warum erst nach vier Jahren Plan Bs Nachfolgealbum The Defamation Of Strickland Banks erscheinen wird. Daraus wurde das für Plan-B-Verhältnisse erstaunlich fröhlich klingende und genre-mixende "Stay Too Long" als erste Single veröffentlicht und gelang prompt in die britishchen Single-TOP10! Platz 9 ist ein großer Erfolg für den Schnuckel.
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Und im Musikvideo...hach, ist er da sexy und süß! Mit Krawatte und Hemd und als Küssender (leider nur mit eineR küssenden HauptdarstellerIN) sieht man Ben gleich mit anderen Augen. Gedreht wurde die Aftershow-Sause von Daniel Wolfe.

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Plan B - Stay Too Long








Plan B - Stay Too Long - download it now on iTunes MySpace Musikvideos
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Photo Shoot: Actinidia Deliciosa


"Actinidia Deliciosa - also known as K.I.W.I.F.R.U.I.T. #01"
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"Actinidia Deliciosa - also known as K.I.W.I.F.R.U.I.T. #02"
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"Actinidia Deliciosa - also known as K.I.W.I.F.R.U.I.T. #03"
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"Actinidia Deliciosa - also known as K.I.W.I.F.R.U.I.T. #04"
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"Actinidia Deliciosa - also known as K.I.W.I.F.R.U.I.T. #05"

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[ All photos (c) 2010 by SR / Sray ]
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Donnerstag, 21. Januar 2010

Heute ist Weltknuddeltag! :)

[Bild kommt übermorgen...]

Lasst euch drücken! :) Heute, am 21. Januar, ist der NationalHuggingDay.com (link!).
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Tagversüßer des Tages Vol.166



Vampire Weekend mit "Cape Cod Kwassa Kwassa".

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Und mit der vierten offiziell veröffentlichten Single aus ihrem Debütalbum Vampire Weekend (2008) beendige ich das Vampire-Weekend-Special, in dem ich die Musikvideos zu den Singles der US-Indie-Band vorstellen wollte, falls ihr diese noch nicht gekannt habt (siehe Links unten).
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Warum betone ich das "offiziell" in "vierte offiziell veröffentlichte Single" so? Weil die bisher langsamste VW-Single "Cape Cod Kwassa Kwassa" der tatsächlich erste INoffziell als "Free Download" von der Band selbst ins Netz gestellte Song war. Er war auch einst der allererste Track vom Vampirwochenende, den ich überhaupt gehört hatte. Das Lied gehört zwar nicht zu den allerbesten auf dem Album, aber dennoch sind eigentlich sind alle Lieder von Ezra, Rostam, Chris (Baio) und Chris (Tomson) irgendwie gut.
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Kwassa Kwassa (link!) ist, ähm, so eine Art afrikanischer Tanzrhythmus, der aus der Demokratischen Republik Kongo (formerly known as Zaïre) stammt. Sänger Ezra Koenig hat sich wohl von dem Flair des Tanzstils, der in den 80er Jahren populär war, inspirieren lassen. Der "Daily Mail" (link!) erzählte er im Mai 2008, "Cape Cod Kwassa Kwassa" sei wegen der Beats eines der am afrikanischsten klingenden Songs aus dem Album. Gleichzeitig wieß er darauf hin, dass der Song irgendwie auch irisch klinge.
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Das Musikvideo stammt wie jenes zu "Oxford Comma" (link!) vom britischen Comedian Richard Ayoade. Strandhaus, Lagerfeuer, gothic-mäßiges Styling, ein scheinbarer Plot: Das Video ist in den drei Minuten und fünfundvierzig Sekunden immer leicht eigenartig. "Peter Gabriel!"

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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON VAMPIRE WEEKEND

"Cousins" aus Contra (2010)
Tagversüßer des Tages Vol.135

"Mansard Roof" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.156

"A-Punk" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.158

"Oxford Comma" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.164

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Cape Cod Kwassa Kwassa

Vampire Weekend MySpace Musikvideos
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Mittwoch, 20. Januar 2010

My Heavy Rotation Vol.36



Was in den letzten Tagen von mir am meisten gehört wurde:

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- Vampire Weekend
[The same procedure as last week (link!)...]
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- Kid Cudi
[Man On The Moon: End Of The Day (2009) hieß das erste Album vom gehypeten und doch eher unerfolgreichen Hipster-Rapper Kid Cudi - protégé par Kanye West. Dessen Bonustrack Nr.16 ist der Crookers Remix von "Day 'N' Nite" , welcher letztes Jahr selbst in Deutschland erfolgreich, aber qualitativ ziemlich beschissen war. Nur wenig besser: die lahme Originalversion. Erstaunlicherweise. Ziemlich gut hingegen: "Sky Might Fall", "My World" und die lustige Single "Make Her Say feat. Kanye West and Common" und dem schön zerhackten Sample einer Akustikversion von "Poker Face". ]
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- Robyn
[Da wären die Singles "Konichiwa Bitches", "With Every Heartbeat" (Robyn with Kleerup), "Handle Me", "Be Mine!", "Cobrastyle" und "Who's That Girl" aus dem selbstbetitelten und bisher besten Album Robyn (in Deutschland 2007 veröffentlicht). Jenes stand für die Karriere-Emanzipation von der schwedischen Teenie-Sängerin mit Vorbild Britney Spears zur ernstzunehmenden Elektropop-Chanteuse mit vielen queeren Anhängern. Außerdem "Dream On", ursprünglich Christian Falks Kollaboration mit ihr und mit Ola Salo.]
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- Gavin Castleton
[He's a genius! "Nothing Compares 2 U", die Cover-Version von Prince und indirekt irgendwie auch von Sinead O' Connor wurde sehr oft und gern gehört. War der Tagversüßer des Tages Vol.56 (link!).]
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- Celebration
[Tracks aus dem dritten Album Electric Tarot (2009) der sehr unbekannten, aber im Underground angesehenen Experimental-Indie-Rocker: "Shelter", Open Your Heart", "I Will Not Fall" und "What's This Magical". ]
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Tagversüßer des Tages Vol.165



Yeasayer mit "Wait For The Summer".

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Ein eher beschwingt klingender hippiesker Mid-Tempo-Song, der von düsteren, todessehnsüchtigen, geradezu brachialen Lyrics kontrastiert wird: Das polyphone "Wait For The Summer" war eine Single aus Yeasayers erstem Album All Hour Cymbals (2007). Auf die zweite Platte Odd Blood (Februar 2010, mit der Single "Ambling Alb") warte ich schon seit Wochen ungeduldig.
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Das grafisch virtuouse Musikvideo mit der Apfel-Umlaufbahn und den Käfern und weiteren animierten Details tauchte in vielen Video-Bestenlisten auf. Z.B. gelangte "Wait For The Summer" auf Platz 14 in jene vom Spin Magazine (link!). und wurde von Mixtape Club im Jahre 2008 gedreht.

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Yeasayer "Wait for the Summer" from Mixtape Club on Vimeo.

Mixtape Club presents the official music video for Yeasayer's "Wait For The Summer". Inspired by Yeasayer's polyphonic harmony and tribal sound, this video follows migrating beetles, cosmic apple orbits, and primal spirits through the cycles of the planets and seasons.

The single was released via We Are Free on 10 March 2008 (digital) and 17 March 2008 (limited-edition 7"). The original track can be found on the band's 2007 release All Hour Cymbals.

"Wait For The Summer" has been selected for official competition in SXSW 2009, NEMO, 2008 Bitfilm Festival, and Animation Block Party 2008 Summerfest. It is also listed as one of the Best Music Videos of 2008 by Spin Magazine, Pitchfork Media, The Tripwire, SproutBlog, and VH1's Best Week Ever.

Full Credits
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Director: Mixtape Club
Label: We Are Free
Animators: Arthur Hur, Andre Salyer, Joe Posner
Designers: Kim Dulaney, Andre Salyer
Storyboards: Andre Salyer
Special Thanks: Maxilla & Mandible, Stuart Fox, Lorimer Street Meat Market

For more information, go to mixtapeclub.com/projects/yeasayer/
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Dienstag, 19. Januar 2010

Ein Gedicht über den 19. Januar 2010



Ein bescheidener Dienstag im Leben eines Studenten (19. Januar 2010)

Morgens auf und keine Dusche,
Kaffeebad im Mund hingegen.
Brot belegt für Mittagessen,
Lang vorm Spiegel – unzufrieden.
Bus verpasst und musste laufen,
Schlechte Laune ohne Hunger.
Besserung nach City-Kauf
Von Schreibwaren und Deodorant.

Dann zur Uni hochgefahren,
Übersetzungs-Übung mittags.
Oft gemeldet, spaßig war’s auch,
Weiter im Text mit dem Üb-Text
Von Herrn Strachey – sehr ironisch.
Dann auch große Überraschung:
Die Klausur schon nächste Woche!
Lernen kann man dafür wenig.

In die City in der Pause
Vor der nächsten Veranstaltung.
Dort das Guthaben vom Handy
Aufgeladen in meiner Bank.
Antworten auf Kurznachrichten
Auch sogleich gegeben, sehr froh.
Aufgewärmte Spinattasche
Und auch Sprudel – Supermarktkauf.

Sogleich Busfahrt hoch zur Uni:
Nachmittags Geschichtsvorlesung.
Mister Haircut, Mister Jürgeeen
Und die Misses Tasse Kaffee
Waren bei mir, kompensierten
Info-Overkill von heute.
Fünfeinhalb Seiten geschrieben,
Hand tat weh, komm‘ drüber hinweg.

Dann der Gang zu der Caféte
Mein Zusatzessen: Banane.
Fremdes Essen: Frikadelle
Mit Curry-Ketchup, wie lecker.
Der Gesprächsstoff: Tarantino,
Markenkleidung, B’Ball, Dichten,
Katzen an die Wand und Lindwurm,
UB-Menschen, deine Mudder.

Derzeit, abends, sitz‘ vorm PC
Und schreibe sechs tolle Strophen
Mit acht Zeilen, kurios, ne?
Sollte lernen, mach‘ ich gleich noch:
Hör‘ noch Mucke, lese E-Mails.
Aber um‘s nicht zu vergessen,
Muss sagen: Acetylcholin-
Esterase…Haircuts Phrase!

[ Poem (c) 2010 by SR / Sray ]
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Tagversüßer des Tages Vol.164



Vampire Weekend mit "Oxford Comma".

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Dies ist eine weitere Single aus Vampire Weekend (2008), dem Debütalbum von Vampire Weekend. Wie so ziemlich alle Songs von ihnen ist auch dieser auf der Songtextebene eher sarkastisch, auf der klanglichen Ebene so unverschämt optimistisch und der Song im Ganzen so unfassbar charmant, dass man "Oxford Comma" einfach nur knuddeln würde, wenn man Lieder, bzw. Videoclips knuddeln könnte.
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Gedreht wurde das One-Shot-Musikvideo von Multitalent Richard Ayoade (führte u.a. bereits für "The IT Crowd" Regie).

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WEITERE TAGVERSÜSSER DES TAGES VON VAMPIRE WEEKEND

"Cousins" aus Contra (2010)
Tagversüßer des Tages Vol.135


"Mansard Roof" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.156


"A-Punk" aus Vampire Weekend (2008)
Tagversüßer des Tages Vol.158


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Studiengebühren-Protestler feiern Fasching



Konfetti wohin das Auge reicht (hier zu sehen: Hörsaal 01 der Phil I-Fakultät)...

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Noch einmal mit Humor: Die engagierten Anti-Studiengebühren-Aktivisten tun wirklich alles, um auf die Ungerechtigkeiten der Uni-Politik Deutschlands aufmerksam zu machen. Heute zum Beispiel marschierten ca. 20 verkleidete Leute durch die Hörsäle und Übungsräume und hinterließen ganz viele farbige Schnipsel. Bunt war's!
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Und genau um 11:11 Uhr (Zufall? Der 11.11. ist schließlich längst vorbei!) durchschritten die Uni-Jecken mit Megafon, lauter Mucke und ironischem Jubel-Chören auch die Universitätsbibliothek und hinterließen bei vielen Nicht-Aktivisten / Lernern (wie meine Wenigkeit zu dem Zeitpunkt) ein leichtes Schmunzeln!

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LINK
Anti-Studiengebühren-Demo in WÜ (01.12.09)
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Montag, 18. Januar 2010

january.volution (Nachtrag zum Zaubi-Abend, 15.01.10)



Tja, was es so alles davor und während der "gay.volution" im "Zaubi" (Zauberberg, link!) am 15.Januar 2010 "gab":

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1) Es gab Abend-Kaffee zum Wiederwachwerden und von mir mitgebrachten lieblichen "vin rouge" zum Lockerwerden für "Flo-H" und mich bei ihm daheim. Und etwas Brot, weil ich an dem Tag weder zu Mittag noch zu Abend gegessen hatte - danke nochmal, lieber Flo-H, für die Essensversorgung! :)
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2) Es gab während des Hinlaufens zum "Zaubi" ein kurzes, sehr zufälliges, aber umso erfreulicheres Zusammentreffen auf "Karo aka Wolta" und "Susi aka Su" inklusive kurzes Gesprächle. Die zwei wollten ins "Laby" (Diskothek Labyrinth), sie waren sich nicht sicher ob des queeren Januar-Termins im "Zaubi". Es gab - wie immer - leider viel zu erzählen und viel zu wenig Zeit.
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3) Es gab eine kurze Jogging-Phase auf dem Weg zum "Zaubi", da wir pünktlich kurz vor 23 Uhr hineingelangen wollten. Wir waren unter Zeitdruck, hatten uns zuvor zu viel Zeit gelassen und versuchten also, etwas Zeit durch die Lauferei zu gewinnen. Aber es war aussichtslos: Als wir vor dem Eingang ankamen (es war 22:59 Uhr), erwartete uns eine scheißlange Schlange, voll mit Frauen, die an jenem Abend die Rolle der Butch (link!) annahmen.

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4) Es gab im "Zaubi" nur einen fränkischen Rotwein zu trinken, da ich aufs Geld aufpassen musste.
Zum Glück hatte ich gegen Anti-Mundtrockenheit Minzpastillen mit dabeigehabt.
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5) Es gab - viele Idioten und Idiotinnen, viel mehr von denen als sonst. Als Idiotinnen spielten sich dann nicht wenige Butches auf, die schrecklich oft "Lollipop, Lollipop, oh-la-la-Lollipop..." grölten. Abschließend zum Ungesang: "Dankeeeeeee." "Bitteeeeee". Ich wollte dann immer hinterherrufen: "Fresseeeeee"! :D

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6) Es gab den ungleich viel angenehmeren "Michi to Resist", der mit weiteren Mitgliedern der Würzburger Jugendgruppe "DéjàWü" (link!) da war. Ein neues Mitglied gesellte sich dazu, den ich kennenlernen wollte, da ich "ihn" unter den mir bereits bekannten Leuten noch nicht kannte. Er stellte sich jedoch als etwas wortkarg und schüchtern heraus, da er noch neu in Würzburg ist.
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7) Es gab "Cineflo", der auch da war und den ich nach langer Zeit wiedersah. Er macht ja einen Tag vor mir seine Sozialkunde-Zwischenprüfung im Teilgebiet Politikwissenschaft, beim selben Prüfer. Er schien, viel Spaß gehabt zu haben!
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8) Es gab einen Verkupplungsversuch von einem Schnuckel von Gay-Typen, der einst an der Uni Würzburg studiert hat und nun als Lehrer tätig ist. Und ihn auch erst nach seinem Hochschulabschluss kennengelernt hatte. Ich - 22, ledig, sucht - sollte nach Feuer für die Kippen von ihm und mir fragen, und zwar bei Typen, die mir sympathisch und sexy erschienen, und die ich - ganz wichtig - noch nicht kannte. Das verlief im Verlauf des Abends aber im Sande, da er leicht betrunken und dann selber von seinem Partner abgelenkt war. Auch hatten die von mir Befragten entweder KEIN Feuerzeug oder ich war zu schüchtern oder...es gab sie einfach nicht. Zu wenig Auswahl.

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9) Es gab "Vorsicht Marc", mit dem ich dort - weil ich ihn sonst nirgendwo in Würzburg antreffe - immer gerne Gespräche über Musik führe. Doch weil er generell ein beliebter Gesprächspartner ist und ich ihn ungern aus anderen Konversationen herausreißen wollte und weil ich mit ihm erst kurz vor meinem Abgang nach Hause ins Gespräch kommen konnte, war das Sichunterhalten nur von kurzer Dauer.
Immerhin habe ich einen Kumpel oder Bekannten von ihm, der später noch hinzugestoßen war, mit kennengelernt. Dieser fiel schon letztes Mal (link!) auf der Tanzfläche auf und hatte optisch große Ähnlichkeit mit Gerard Butler. Er suchte nach einem schönen Namen für seinen...äh...Neffen, glaub ich, der bald geboren wird. Aber keiner meiner Namensvorschläge gefiel ihm so recht, wodurch ich mich in jenem Moment etwas auf dem Schlips getreten gefühlt habe.
Und: Ich weiß nun Marcs Lieblingsalbum des letzten Jahres: Wolfgang Amadeus Phoenix von der französischen tollen Band Phoenix, welche 2009 ihren endgültigen Durchbruch hatte - beim indiesozialisierten Publikum und bei den Kritikern.
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10) Und es gab den Adam, der mich selbstlos heimfuhr. Vielen vielen Dank nochmal! Aber...Selbstdesignte Mesh-Handschuhe in Neongelbgrün???

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Betrunkenheitsskala: 2,5 von 10 (eher wenig).
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